Berlin
Ergebnis der Aufsichtsratssitzung der KBB zum Thema Berlinale
Berlin 04.03.2026
– Auf der Sitzung hat der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH unter Leitung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Weichen für die Zukunft der Berlinale gestellt. Der Aufsichtsrat begrüßt die Breitschaft der Intendantin, Tricia Tuttle, ihre Tätigkeit fortzusetzen und bedauert die Überlagerung künstlerischer Arbeit der jüngsten Berlinale durch politischen Aktivismus.
Der Aufsichtsrat der KBB formulierte Empfehlungen für die Stärkung des Festivals, um es langfristig weiterzuentwickeln und im Hinblick auf gesellschaftliche Akzeptanz und wirtschaftliche Stabilität abzusichern. Diese sehen die Gründung eines beratenden Forums ebenso vor wie die Ausarbeitung eines KBB-weiten Verhaltenskodex.
Die Berlinale möge sich zudem personell und finanziell zukunftsfest machen, insbesondere mit Blick auf die Einbeziehung der Filmwirtschaft, der Medienhäuser sowie potentieller Investoren.
Der Aufsichtsrat bekräftigte dabei sein entschiedenes Engagement im Kampf gegen Antisemitismus und schloss sich der klaren Haltung der KBB an, jüdische Perspektiven zu schützen, zu fördern und hörbar zu machen.
Staatsminister Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, und Aufsichtsratsvorsitzender der KBB: „Tricia Tuttle hat in den zurückliegenden Monaten mit viel Energie wesentliche Weichenstellungen vorgenommen und der Berlinale den Weg aus einer sich bereits länger abzeichnenden Krise gewiesen. Ich bedanke mich für ihre Bereitschaft, diesen Weg fortzuführen. Der Aufsichtsrat der KBB und BKM werden die notwendigen Prozesse konstruktiv begleiten. Mit den heute beschlossenen Empfehlungen haben wir den Grundstein zur Stärkung der gesellschaftlichen Akzeptanz des Festivals gelegt. Die Kunst und die Künstler sollen wieder im Zentrum der Berlinale stehen.“
Intendantin Tricia Tuttle sagte nach der Aufsichtsratssitzung. „Ich begrüße die heutige Entscheidung des Aufsichtsrats, sein Vertrauen in meine Leitung der Berlinale zu bekräftigen. Das Gremium hat eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen, die wir sorgfältig prüfen werden. Ich danke dem Aufsichtsrat für den konstruktiven Dialog und dafür, dass er die Bedeutung der Unabhängigkeit unserer Arbeit erneut hervorgehoben hat.“
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind ein Geschäftsbereich der KBB GmbH, zu denen auch das Haus der Kulturen der Welt und die Berliner Festspiele mit dem Martin-Gropius-Bau gehören. Der Aufsichtsrat der KBB GmbH setzt sich aus Vertreterinnen des Bundes, des Landes Berlin und aus derzeit drei fachlich versierten zusammen, die als Expertinnen und Experten in den Aufsichtsrat berufen werden.
Tricia Tuttle ist seit 2024 Intendantin der Berlinale und Geschäftsführerin der KBB. Die 76. Berlinale war die zweite Festivalausgabe unter ihrer Leitung.
Berlin
Wegner zum Internationalen Frauentag: „Es gibt noch viel zu tun“
Berlin 06.03.2026
– Zum Internationalen Frauentag am 8. März erklärte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Der Internationale Frauentag ist ein Tag der Anerkennung und des Respekts für die Leistungen von Frauen in Berlin, in Deutschland und weltweit. Frauen prägen und gestalten unsere Stadt – in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Verwaltung oder in unseren Familien. Dafür gebührt ihnen Dank und Wertschätzung. Gleichzeitig gilt: Wir haben viel erreicht, aber es gibt noch viel zu tun. Solange Frauen in Deutschland schlechter bezahlt werden, in Führungsetagen unterrepräsentiert sind und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch immer besser werden muss, bleibt es unser Auftrag, das zu ändern. Wir dürfen nicht nachlassen – Gleichberechtigung muss jeden Tag gelebt und gestärkt werden. Gewalt gegen Frauen, Femizide und Ehrenmorde dürfen niemals akzeptiert werden, ihnen muss mit aller Konsequenz unseres Rechtsstaats begegnet werden.“
Berlin
Wegner zum MPK-Beschluss für mehr Sicherheit von Beschäftigten und Fahrgästen im Bahnverkehr
Berlin 05.03.2026
– Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, begrüßt den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz, die Sicherheit von Zugpersonal und Fahrgästen zu erhöhen:
„Wir müssen unsere Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter und auch die Fahrgäste besser vor gewalttätigen Übergriffen schützen. Deshalb ist es wichtig, die Videoüberwachung auszubauen und die Nahverkehrszüge mit mehr Personal zu besetzen. Es ist auch dringend erforderlich, die Zugbegleiter mit Bodycams, die auch Tonaufzeichnungen ermöglichen, und mit Notfallknöpfen auszustatten. Wir haben uns deshalb heute bei der Ministerpräsidentenkonferenz für mehrere Maßnahmen ausgesprochen. So sollten auch digitale Fahrausweise einschließlich des Deutschlandtickets weiterentwickelt werden, um konfliktträchtige Ausweiskontrollen deutlich zu reduzieren. Der Schutz unserer Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter ist unser aller Aufgabe.“
Berlin
Malediven: Offizielles Gastland der ITB Berlin 2027
Berlin 05.03.2026
Die Malediven sind 2027 offizielles Gastland der ITB Berlin und präsentieren der internationalen Reisebranche auf der weltweit führenden Tourismusmesse ihre Schönheit, Vielfalt und Gastfreundschaft aus dem Indischen Ozean.
Die Partnerschaft wurde während der ITB Berlin 2026 offiziell besiegelt: Ibrahim Shiuree, CEO and Managing Director of Visit Maldives (MMPRC) und Dr. Mario Tobias, CEO der Messe Berlin, unterzeichneten den Vertrag bei einem offiziellen Fototermin am Malediven-Stand in Halle 5.2. „Wir freuen uns sehr, dass die Malediven 10 Jahre nach ihrem ersten Auftritt erneut als Gastland der ITB Berlin im Rampenlicht stehen. Diese langjährige Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung der ITB Berlin als globale Plattform und den hohen Stellenwert der Malediven in der internationalen Tourismusbranche. 2027 wollen wir die außergewöhnliche Schönheit und Vielfalt der Malediven präsentieren und gleichzeitig zeigen, wie Tourismus und Nachhaltigkeit erfolgreich Hand in Hand gehen“, erklärte Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.
Eine globale Bühne für ein außergewöhnliches Reiseziel
Mit über 1.000 Inseln, türkisblauen Lagunen, weißen Sandstränden und farbenprächtigen Korallenriffen zählen die Malediven zu den bekanntesten Fernreisezielen weltweit. Das Land steht für exklusive Resort-Erlebnisse, authentischen Inseltourismus und herzliche Gastfreundschaft.
Als Gastland der ITB Berlin 2027 werden die Malediven die gesamte Vielfalt ihres touristischen Angebots präsentieren: von Luxus- und Boutique-Resorts über Tauch- und Wassersporterlebnisse bis hin zu Wellness-Retreats und kulturellen Begegnungen. Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Bestandteil der Tourismusstrategie des Landes, mit zahlreichen Initiativen zum Schutz der Meeresökosysteme und zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaften.
„Die ITB Berlin bietet uns die ideale Plattform, um die einzigartigen Angebote unserer Inseln Reisenden aus aller Welt zu präsentieren. Wir freuen uns darauf, die internationale Tourismusbranche in Berlin willkommen zu heißen und die Vielfalt, Qualität und Gastfreundschaft zu zeigen, die die Malediven als Reiseziel auszeichnen“, sagte Ibrahim Shiuree, CEO and Managing Director of Visit Maldives.
Nur wenige Wochen zuvor besuchte der Präsident der Malediven Berlin und wurde vom deutschen Bundespräsidenten empfangen. Dieser historische Besuch unterstrich die strategische Bedeutung des Inselstaates sowohl für Deutschland als auch für die internationale Gemeinschaft.
Visit Maldives Year 2027: Die Malediven der Welt präsentieren
Das Jahr 2027 wurde offiziell zum „Visit Maldives Year“ erklärt – einer bedeutenden nationalen Tourismusinitiative, die die Einzigartigkeit und Anziehungskraft der Malediven international in den Fokus rückt. Präsident Dr. Mohamed Muizzu betonte, dass die Kampagne das Engagement des Landes für nachhaltiges Wachstum, internationale Zusammenarbeit und die kontinuierliche Stärkung des Tourismussektors als zentralen Wirtschaftsmotor unterstreicht. Im Rahmen der Initiative werden die Malediven durch eine Vielzahl globaler Marketingmaßnahmen, darunter die Teilnahme an internationalen Reisemessen, Roadshows und gezielte digitale Kampagnen, ihre atemberaubende Natur, kulturelle Vielfalt und erstklassige Gastfreundschaft Reisenden und Partnern weltweit präsentieren. So soll die Position der Malediven als eines der führenden Fernreiseziele weiter gefestigt werden.
Starke Präsenz auf der ITB Berlin 2027
Als Gastland werden die Malediven die offizielle Eröffnungsgala am 15. März 2027 auf dem Berliner Messegelände ausrichten und vom 16. bis 18. März ein insgesamt abwechslungsreiches Programm präsentieren. Alle Teilnehmer der ITB Berlin können sich auf einen imposanten Messestand, kulturelle Darbietungen, Networking-Events und Presseaktivitäten freuen, die die Malediven in der internationalen Tourismusbranche prominent positionieren.
Mit der Rolle als Gastland unterstreichen die Malediven ihr langjähriges Engagement auf der ITB Berlin und betonen die Bedeutung des deutschen und europäischen Marktes. Die ITB Berlin 2027 bietet ihnen die ideale Plattform, um Partnerschaften weiter zu stärken, neue Reisetrends zu inspirieren und die Malediven fest ins Rampenlicht der globalen Reisebranche zu rücken.
Foto: © ITB Berlin, Abdulla Ghiyas (Chairperson, Visit Maldives Corporation), Ibrahim Shiuree (CEO und Managing Director, Visit Maldives), Deborah Rothe (Direktorin der ITB Berlin), Dr. Mario Tobias (CEO der Messe Berlin), David Ruetz (Senior Vice President der Messe Berlin (v.l.n.r.)
Berlin
Gemeinsame Ramadan-Iftar-Fastenbrechen
Berlin 05.03.2026
Das „House on One“ (Haus der drei Religionen, Judentum, Christentum und Islam) hatte am Mittwoch den 04.03.2026 ein Ramadan-Iftar-Fastenbrechen veranstaltet, an dem neben rund 250 weiteren Gästen auch Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft teilnahmen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Integration, der Kampf gegen religiöse Intoleranz, die Förderung friedlichen Zusammenlebens und die Ablehnung von Hass. Auch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten wurden thematisiert.
Foto: © PWO
Berlin
Joschka Fischer mahnt die Reisebranche zu vorausschauender Politik:
03.03.2026
– Joschka Fischer mahnt die Reisebranche zu vorausschauender Politik: Eine Welt ohne Katastrophen werde es nicht geben. Die Branche muss die Zeitenwende verstehen und sich anpassen.
Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer hat die Reisebranche aufgefordert, sich den neuen geopolitischen Herausforderungen anzupassen. Die Zeiten der regelbasierten Weltordnung seien vorbei, erklärte Fischer in einer Keynote zur ITB Berlin 2026 am Dienstag. Stattdessen herrschten jetzt die Regeln der Macht, repräsentiert durch die beiden Weltmächte USA und China, zu denen vielleicht noch Indien hinzukomme. Die führenden Köpfe des Tourismus sollten versuchen, präventiv zu agieren, ja möglichst „Teil der Diplomatie“ zu werden.
Der Politikberater und frühere Grünen-Politiker sagte, er bedauere, keine positivere Weltsicht verkünden zu können. Konflikt, Naturkatastrophen und Krieg seien sozusagen unveränderliche Elemente des Daseins, und es sei eine Illusion, sie eliminieren zu können. Deshalb müsse sich auch der Tourismus anpassen. Als positive Nachricht formulierte er, dass trotz dieser Zeitenwende die Menschen nicht aufhören würden zu reisen. „Aber sie bezahlen nicht dafür, ihr Leben im Zimmer eines Luxushotels zu riskieren“, sagte er in Anspielung auf den Iran-Krieg, bei dem iranische Drohnen gerade Hotels der Golfregion trafen.
„Ich habe es erwartet“
Zu dem aktuellen Krieg zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran sagte Fischer: „Ich habe es erwartet.“ Spätestens als Israels Premier Benjamin Netanjahu in der vergangenen Woche nach Washington geflogen sei, sei ihm klar gewesen, dass eine Militäraktion bevorstehe. Welche konkreten Folgen sie haben werde und ob es alles positiv ausgehe, bezweifelte er.
Fischer, der vor Jahren selbst an den Atomverhandlungen mit dem Iran beteiligt war und mit der Tochter eines iranischen Oppositionellen verheiratet ist, zog den Fortbestand des Staates insgesamt in Zweifel. Es gebe so viele verschiedene Volksgruppen dort und der Hass sei so groß, dass ein Bürgerkrieg in der Folge der Eliminierung des Mullah-Regimes nicht auszuschließen sei. Das könne Instabilität für die ganze Region, auch für die Golfstaaten bedeuten.
Mehr Krisenmanagement von der Branche gefordert
Die Tourismusindustrie sollte nach Fischers Worten die Verhinderung gefährlicher Situationen mehr in ihr Reisemanagement integrieren und Krisenreaktion in die eigenen Regeln aufnehmen. Fischer nannte als warnendes Beispiel für solche Defizite den Tsunami in Thailand, der an Weihnachten 2004 nicht nur den Tourismus, sondern auch die Diplomatie unvorbereitet getroffen hatte. Fischer war damals Außenminister. Nicht nur die Urlauber, sondern auch die Beschäftigten der Botschaften und Konsulate vor Ort seien jeweils im Weihnachtsurlaub gewesen, was die Krisenreaktion erheblich erschwert habe, erinnerte er sich. Entsprechend sollte die Branche auch aus den Defiziten der Krisenreaktion im aktuellen Fall lernen.
Foto: © ITB Berlin
Berlin
Berlin – Always now-
Berlin 03.03.2026
– Vom 3. bis 5. März 2026 präsentiert sich Berlin gemeinsam mit Brandenburg und dem Flughafen BER sowie zahlreichen weiteren Partnern auf der ITB Berlin im Hub27 (Stand 304). Zum 60-jährigen Jubiläum der weltweit führenden Tourismusmesse setzt die Hauptstadt auf ein neues Stand-Design und vielfältige Themen: von international beachteten Kultur- und Show-Highlights bis hin Produkten aus Berliner Manufakturen.
Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer: „Glückwunsch, ITB, zu 60 Jahren. Kaum eine Messe steht so für Berlin und den Begriff von Freiheit, Toleranz und Verständigung wie die Tourismusbörse mit Besucherinnen und Besuchern aus fast allen Ländern der Welt. Die ITB als internationale Bühne hat geholfen, Berlin zu dem zu machen, was es ist: zu einer der Top-3-Städtedestinationen Europas.“
Sabine Wendt, visitBerlin-Geschäftsführerin: „Berlin begeistert in diesem Jahr mit zahlreichen Kulturhighlights, innovativen Show-Formaten und neuen touristischen Angeboten. Genau das zeigen wir auf der 60. ITB. Mit ‚Crafted in Berlin‘ geben wir außerdem lokalen Manufakturen aus den Berliner Bezirken eine internationale Bühne. Gleichzeitig setzen wir mit dem Projekt ‚Reisen für Alle‘ ein klares Zeichen für barrierefreien Tourismus. So präsentieren wir Berlin als weltoffene, nachhaltige und zukunftsorientierte Metropole.“
Jahreshighlights am Berlin-Stand
2026 steht Berlin erneut für außergewöhnliche Erlebnisse, internationale Ausstellungen und große Events. Die Partner am Messe-Stand geben einen Ausblick auf die kommenden Highlights. So rücken gleich zwei Museen die französische Kunst in den Fokus: Die Neue Nationalgalerie präsentiert vom 20. März bis 9. August eine Werkschau des Bildhauers Constantin Brancusi. Die Alte Nationalgalerie widmet dem Kunsthändler Paul Cassirer vom 22. Mai bis 27. September eine umfangreiche Sonderausstellung. Eine Vorschau auf die Teil-Wiedereröffnung des Pergamonmuseums mit dem berühmten Pergamonaltar im Frühjahr 2027 wird ebenfalls am Berlin-Stand geboten.
Mit der atemberaubenden Show „Alizé“ des Cirque du Soleil, die derzeit das Publikum im Theater am Potsdamer Platz begeistert, und der neuen Hit-Produktion „Blinded by Delight“ des Friedrichstadt-Palast sind zwei Show-Highlights auf der ITB präsent. Auf der Tourismusmesse richtet Berlin außerdem den Blick auf Ocean Berlin, einem neuen Meerespark, der in wenigen Monaten mit einem riesigen Aquarium, einem begehbaren Acrylglastunnel und sechs thematischen Erlebniswelten Besucherinnen und Besucher in eine faszinierende Unterwasserwelt einlädt.
Neben Museen wie dem Humboldt Forum und dem Samurai Museum sowie beliebten Attraktionen wie Madame Tussauds präsentieren sich auf der ITB auch Sightseeing-Anbieter und die Gärten der Welt, um die grüne Vielfalt Berlins zu zeigen.
„Crafted in Berlin“ – Produkte aus Berliner Manufakturen
Nach erfolgreichen Auftritten auf der ITB 2025 und auf der Grünen Woche Anfang Januar bringen Berliner Handwerksbetriebe und Manufakturen aus allen zwölf Bezirken im Rahmen von „Crafted in Berlin“ ihre kreativen und hochwertigen Produkte erneut auf die Tourismusmesse. Pünktlich zur ITB wurden drei Crafted in Berlin Manufakturen-Routen zusammengestellt, die Besucher:innen per QR-Code direkt am Messe-Stand oder alternativ unter visitberlin.de/de/crafted-in-berlin abrufen können.
Reisen für alle
Ein zentrales Anliegen von visitBerlin ist die Förderung eines barrierefreien Tourismus in Berlin. Auf der ITB informiert visitBerlin über das Thema Barrierefreiheit in Berlin und stellt konkrete Maßnahmen vor. So koordiniert visitBerlin unter anderem das Projekt „Reisen für Alle“, das Gästen verlässliche Informationen zu barrierefreien Angeboten wie Hotels, Museen und Attraktionen bereitstellt.
Nachhaltigkeit als Selbstverständnis
Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil des Berliner Messeauftritts. Das Catering am Gemeinschaftsstand arbeitet nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards und ist durch Sustainable Berlin zertifiziert. Werbemittel werden reduziert eingesetzt und nicht neu produziert. Die verwendeten Materialien am Stand sind teils recycelbar und werden nach der ITB zur Weiterverarbeitung an einen Dienstleister übergeben.
Foto: © visit Berlin
Berlin
ITB Berlin 2026: 60 Jahre internationale Plattform für Tourismus, Märkte und Innovation
Berlin 02.03.2026
– Zum 60-jährigen Jubiläum versammelt die weltweit führende B2B-Tourismusmesse vom 3. bis 5. März fast 6.000 Aussteller aus mehr als 160 Ländern und bestätigt damit ihre Rolle als zentraler Marktplatz für internationalen Austausch, wirtschaftliche Perspektiven und strategische Zukunftsfragen des Tourismus.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 hat sich die ITB Berlin von einer kleinen Fachmesse zu einer globalen Branchenplattform in strategisch bedeutenden Märkten entwickelt. Inzwischen umfasst das ITB-Portfolio fünf Veranstaltungen in Europa, Asien und Amerika und stärkt damit die internationale Vernetzung sowie die Geschäftsanbahnung entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette. Die Jubiläumsausgabe steht sinnbildlich für einen Tourismus, der Wachstum, Innovation und Verantwortung gemeinsam denkt – und globale Entwicklungen nicht ausblendet, sondern aktiv in den Dialog einbindet. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten steht die ITB Berlin im engen Austausch mit ihren internationalen Partnern und Ausstellern und bewertet fortlaufend die aktuelle Situation.
“Die ITB Berlin ist seit 60 Jahren der Ort, an dem die internationale Reiseindustrie zusammenkommt, um Märkte zu verstehen, Trends einzuordnen und konkrete Geschäfte zu machen. Hier entstehen Partnerschaften, werden Verträge angebahnt und strategische Allianzen geschlossen. Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen braucht es Plattformen, die wirtschaftliche Stärke, Innovation und Verantwortung miteinander verbinden“, sagt Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.
Foto: © ITB Berlin
Berlin
Susanne Waltermann in Berlin
Berlin 28.02.2026
– Eröffnung am Freitag, den 13.03.2026, 1800 Uhr in der Galerie Haas und im Rahmen des Charlottenwalk, Samstag, 14.03.2026, 1200-1800 Uhr.

Susanne Waltermann schafft Stich um Stich ein ikonografisch eigensinniges Werk, so komplex wie die Liste der verwendeten Materialien und durchdrungen von verschiedensten Fadenarten. Ihr eigener Körper und dessen Wahrnehmung spielen für ihre künstlerische Praxis eine wichtige Rolle: „Ich lege das Papier auf den Boden, lege mich dann selbst darauf und male die Kontur um mich herum“. In einem langwierigen, intuitiven Prozess entstehen Arbeiten, die in mehreren Schichten auf Japanpapier und Seidenpapier vernäht werden. Das Nähen stellt kunsthistorisch eine zutiefst persönliche Arbeit dar; das Schneiden, Reißen, Nähen und Zusammenfügen geht mit Vorstellungen von Wiedergutmachung und dem Ausdruck seelischer Spannungen einher.
Die Motive Waltermanns Votivbilder reichen vom Kochtopf zum homöopathischen Fläschchen, sie zeigen Strümpfe, Unterhosen, Fische und Würstchen. Mit der Übersteigerung des Alltagsobjekts in den sakralen Raum wird das Sakrale trivialisiert und das Triviale zugleich ästhetisiert. Es geht um eine Sinnsuche, die sich weder in einer Bildwelt aus bluttriefendem Heiland finden ließ, noch im intellektualisierten Katholizismus im Köln der 1960er Jahre.
Bei Waltermann geht es um existenzielle seelische Grundlagen des Lebens, deren Erspürung eher bild- als sprachtauglich ist, wobei das Medium Sprache als genähtes Wort bildhaft auftauchen kann. Susanne Waltermann kommentiert die Tradition des kulturhistorisch als „weiblich“ definierten Handwerks des Nähens, indem sie mit unregelmäßigen, groben Stichen und schwerem Garn die impliziten Imperative von Ordnung, Sauberkeit und stiller Perfektion systematisch unterläuft.
Galerie Michael Haas
Niebuhrstraße 5
10629 Berlin
Foto: © Galerie Haas
Berlin
Görlitzer Park ab 1. März nachts geschlossen
Berlin 27.02.2026
Mehr Sicherheit und klare Regeln.
Ab dem 1. März 2026 wird der Görlitzer Park in den Nachtstunden geschlossen. Die Maßnahme ist Teil des Berliner Sicherheitsgipfels und dient dazu, Sicherheit und Sauberkeit im Park und seinem Umfeld nachhaltig zu verbessern. Ziel ist es insbesondere, Betäubungsmittelkriminalität und damit verbundene Gewaltdelikte wirksam einzudämmen.
Die nächtliche Schließung ist eine gezielte, zeitlich begrenzte Maßnahme innerhalb eines umfassenden Maßnahmenpakets. Sie wird durch verstärkte Polizeipräsenz, Präventionsangebote und soziale Hilfsprogramme flankiert. Die Wirkung der Regelung wird im Laufe des Jahres evaluiert.
Berlin
Stabile Auslandsreisen, Urlaube dominieren, Südamerika wächst stark
Berlin 26.02.2026
Kurz vor dem Start der ITB Berlin vom 3. bis 5. März 2026 sendet der internationale Reisemarkt ein klares Signal: Die Zahl der weltweiten Auslandsreisen ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen.
Aktuelle Ergebnisse des World Travel Monitors® von IPK International bestätigen, dass sich der positive Wachstumstrend der letzten Jahre fortsetzt und die Dynamik nun wieder im einstelligen Bereich angekommen ist. Die starken Wachstumsraten im internationalen Tourismus pendeln sich auf Vor-Pandemie Werte ein.
Stabile Nachfrage aus Europa – Unterschiedliche Trends in Nord- und Südamerika
Die Entwicklung der Auslandsreisen zeigt 2025 regionale Unterschiede. Aus Europa stieg das Auslandsreisevolumen analog zum weltweiten Durchschnitt um vier Prozent. Nordamerika verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang: Mit minus einem Prozent lag das Reisevolumen unter dem Niveau des Vorjahres. Trotz des leichten Rückgangs bleiben die USA das Land mit den meisten Auslandsreisen weltweit – noch vor Deutschland und Großbritannien. Auslandsreisen der Asiaten entwickelten sich moderat positiv und erreichte mit einem Plus von fünf Prozent ein leicht überdurchschnittliches Wachstum. Besonders dynamisch zeigte sich Südamerika. Dort nahm das Auslandsreisevolumen um elf Prozent zu und verzeichnete damit das stärkste Wachstum aller Regionen. Treiber dieser Entwicklung war insbesondere der deutliche Anstieg interkontinentaler Reisen.
Hohe Reisezufriedenheit in arabischen Destinationen
Für den von IPK entwickelten Destination Performance Index (DPI) werden für alle weltweiten Auslandsurlaubsreisen im Rahmen des World Travel Monitor® die Parameter Reisezufriedenheit, Weiterempfehlung und Wiederbesuchsabsicht abgefragt und analysiert. Gewinner waren in 2025 erneut Dubai vor Abu Dhabi, Bahamas und Brasilien. In Dubai wurden vor allem die Angebotsbereiche Service, Unterkunft und Wetter am positivsten bewertet. Sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi wurde Nachhaltigkeit am negativsten bewertet. An der Spitze des europäischen Rankings steht die Schweiz, knapp vor Österreich. Beide Destinationen erzielten überdurchschnittliche Ergebnisse im Landschafts- und Naturbereich.
Urlaub dominiert – MICE mit starkem Rebound
Fast drei Viertel aller weltweiten Auslandsreisen im Jahr 2025 entfielen auf Urlaubsreisen; dieses Segment wuchs um vier Prozent und lag damit im globalen Durchschnitt. An der Spitze bleiben weiterhin Sun-&-Beach-Urlaube, was sich auch in den beliebtesten Reisezielen widerspiegelt: Spanien verzeichnete 2025 erneut die meisten internationalen Reisen. Darüber hinaus konnten Rundreisen und Urlaube auf dem Land überdurchschnittliches Wachstum erzielen, während Reisen zu Events und Wellnessurlaube leicht rückläufig waren. Der Geschäftsreisemarkt wuchs 2025 überdurchschnittlich um sechs Prozent und erreichte damit erstmals wieder das Niveau von 2019. Besonders dynamisch entwickelten sich MICE-Reisen, die um acht Prozent zulegten.
Reisedauer und Reiseausgaben gestiegen
Im Jahr 2025 ist die durchschnittliche Reisedauer bei weltweiten Auslandsreisen leicht angestiegen und liegt nun bei rund neun Nächten. Dies ist vor allem auf den hohen Anteil von Flugreisen und der Rückkehr der Fernreisen zurückzuführen. Auffällig ist zudem, dass Bahnreisen überdurchschnittlich zugenommen haben. Auch die Ausgaben pro Reise verzeichneten 2025 einen überdurchschnittlichen Anstieg und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Dabei entfällt der Großteil der Ausgaben auf den Bereich Unterkunft. Etwa ein Viertel der Ausgaben entfällt durchschnittlich auf den Transport und deutlich geringere Anteile für Verpflegung und Aktivitäten vor Ort.
Berlin
Mehr Wohnungen und bezahlbare Mieten für Berlin
Berlin 25.02.2026
– Das Bündnis für Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen, unter der Leitung des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner, hat sich zu seiner zehnten Sitzung getroffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besprachen den Prozess für das Gesetzes- und Maßnahmenpaket für einfaches Bauen „EinfachBauenBerlin“. Die Initiative beinhaltet weitere Maßnahmen zur Beschleunigung und Vereinfachung des Bauens, um die Baukosten zu senken und den Bau bezahlbarer Wohnungen zu erleichtern. Aktuell werden die in der Verbändebeteiligung eingebrachten Vorschläge geprüft. Zudem diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Lage auf dem Wohnungsmarkt und aktuelle Rahmenbedingungen für den Bau von bezahlbarem Wohnraum.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Wir handeln entschlossen mit klaren Zielen: mehr bezahlbare Wohnungen bauen und Mieten bezahlbar halten. Mit dem Schneller-Bauen-Gesetz und dem Bau-Turbo der Bundesregierung sorgen wir dafür, dass neuer Wohnraum schneller entsteht. Mit der Initiative Einfach-Bauen verbessern wir die Rahmenbedingungen für Investitionen in den Neubau. Gleichzeitig stärken wir den Schutz der Mieterinnen und Mieter. Wir bauen die Mietpreisprüfstelle aus und gehen konsequent gegen überhöhte Mieten vor. Berlin muss eine lebenswerte Stadt bleiben, in der jeder ein bezahlbares Zuhause hat.“
Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler: „Wir haben mit Unterstützung der Bündnispartnerinnen und –partner in schwierigen Zeiten viele Dinge auf den Weg gebracht. Wir werden in dieser Legislaturperiode den Neubau von rund 80.000 Wohnungen erreichen – das bedeutet ein neues Zuhause für mehr als 160.000 Berlinerinnern und Berliner. Das Bündnis hat das Schneller-Bauen-Gesetz mit Expertise begleitet und wichtige mietenpolitische Entscheidungen umgesetzt. Mit dem Bauturbo und der verlängerten Mietpreisbremse haben wir wichtige bundespolitische Entscheidungen, die wir gemeinsam im Land Berlin umsetzen werden. Nicht zuletzt freue ich mich auf die konstruktive Begleitung unseres Programms ‚EinfachBauenBerlin‘, das die Stadtentwicklungsverwaltung federführend auf den Weg bringt. Ziel ist es, bauliche und technische Lösungen zu identifizieren, die eine deutliche Kostensenkung ermöglichen – ohne die qualitativen, sozialen und ökologischen Standards des Bauens zu gefährden.“
BBU-Vorständin Maren Kern: „Mit Maßnahmen wie dem Schneller-Bauen-Gesetz Berlin und der Initiative ‚Einfacher Bauen‘ setzt Berlin bundesweit Maßstäbe für schnelleres und kostengünstigeres Bauen. Das ist angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt auch dringend notwendig und ein gutes Signal, dass der Senat die Herausforderungen sehr aktiv angeht. Genau dafür steht auch das Bündnis. Unsere Mitgliedsunternehmen tragen diesen Ansatz und setzen ihn in die Praxis um: Sie bauen, modernisieren und sichern bezahlbaren Wohnraum in der ganzen Stadt. Klar ist aber auch: In Berlin muss noch mehr, schneller und kostengünstiger gebaut werden. Dauerhaft bezahlbares Wohnen wird es nur geben, wenn Bauen und Modernisieren wirtschaftlich möglich bleiben. Die Rahmenbedingungen müssen dafür weiter verbessert und verlässlich ausgestaltet werden.“
Berlin
ITB Berlin Kongress 2026: Kursbestimmung zwischen Krisen und KI
Berlin 26.02.2026
Wie werden wir künftig reisen? Vielfältige Antworten liefert vom 3. bis 5. März der ITB Berlin Kongress 2026, der mit einem hochkarätigen Programm auf eine Reisewelt im Umbruch blickt. Künstliche Intelligenz, geopolitische Umbrüche sowie die Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung verlangen an vielen Stellen nach neuen Ideen und Konzepten.
Der ITB Berlin Kongress setzt in diesem Jahr auf politische Expertise: Das Zeitalter der Polykrise und die Auswirkungen weltweiter Spannungen auf das Reiseverhalten sind Thema einer Keynote von Joschka Fischer, der als ehemaliger deutscher Außenminister aufzeigt, wie sich die Tourismusbranche in einer Welt zunehmender politischer Unsicherheit positionieren und behaupten kann. Auch die weiteren Veranstaltungen des Kongresses bieten im Rahmen von 17 Themen-Tracks auf vier Bühnen internationale Erfahrung und Insiderwissen aus erster Hand: Top-Führungskräfte global agierender Unternehmen – darunter Google, Microsoft, Expedia und der diesjährige offizielle Premium Partner der ITB Berlin sowie Co-Host des ITB Berlin Kongresses 2026, Airbnb – informieren praxisnah über aktuelle Strategien und Projekte, die die Welt des Reisens langfristig prägen werden.
Digitale Dynamik: Wie KI Geschäftsmodelle neu definiert
Der Einfluss künstlicher Intelligenz auf Prozessoptimierung und Reiseverhalten, aber auch auf Nachhaltigkeit und Diversität bildet einen Schwerpunkt, der im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen in unterschiedlichsten Facetten erörtert wird. Spannende Einblicke in die Strategie von Airbnb gibt Airbnb-Mitbegründer und Chief Strategy Officer Nathan Blecharczyk, der exklusiv darüber berichtet, wie Naturtourismus und Kurzzeitvermietungen die nächste Ära des Reisens prägen können. Wie sich das Such- und Buchungsverhalten der Reisenden unter dem Einfluss von KI verändert, beleuchten Yannis Simaiakis und Anna Sawbridge. Die beiden Top-Manager von Google zeigen, wie touristische Anbieter in einer KI-gesteuerten Umgebung bestehen und profitabel bleiben können. Mögliche Risiken KI-gesteuerter Prozesse sind Thema eines Panels mit dem KI-Experten Fevzi Okumus, der auf Basis aktueller Studien darlegt, wie der KI-Einsatz marginalisierte Reisende benachteiligen und die Sichtbarkeit lokale Reiseanbieter einschränken kann.
Wie lässt sich touristisches Wachstum nachhaltig steuern?
Die Auswirkungen touristischer Entwicklung auf Umwelt und sozialen Zusammenhalt sind ein weiteres Thema, bei dem die Kongressteilnehmer auf das Fachwissen hochkarätiger Referenten rechnen können. Aus der Perspektive großer Reiseveranstalter erörtern Thomas Ellerbeck (TUI) und Ingo Burmester (DERTOUR Group), wie der Tourismus für die internationale Zusammenarbeit an Bedeutung gewinnt und durch Stärkung lokaler Wirtschaftssysteme einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung in den Destinationen leistet. Die Hospitality-Expertin Dr. Renée Nicole Wagner (Orascom Hotel Management) und weitere Gäste erörtern, wie Hotels mit ihrer Nachbarschaft intensiver kooperieren und lokale Gemeinschaften stärken können. Die Biodiversitätsexpertin Frauke Fischer fragt, welchen Beitrag KI in den Urlaubsregionen zum Erhalt von Ökosystemen und Artenvielfalt leisten kann.
Innovation, Trends und Inspiration: Wohin entwickelt sich die Branche?
Ungeachtet aller Herausforderungen bietet der ITB Berlin Kongress auch 2026 einen umfassenden Überblick über eine Branche, die von Innovationslust und Dynamik geprägt ist. Vertiefende Einblicke in betriebliche Modernisierungsstrategien verspricht das ITB Transition Lab, das kompakt und praxisnah über die Einsatzmöglichkeiten von Kennzahlen informiert. Neue Erkenntnisse über aktuelle Freizeit- und Urlaubstrends wie Longevity sowie die Begegnung mit noch wenig bekannten Destinationen liefern verschiedene Tracks des Kongresses.
Foto: © ITB Berlin
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Entlastung der Sozialverwaltungen
24.02.2026
Der Senat beschließt Mitantragstellung einer Bundesratsinistiative der Freien und Hansestadt Hamburg zur bundesweiten Entlastung der Sozialverwaltungen.
Ziel des Entwurfs ist es daher, die Sozialleistungsverwaltung spürbar zu entlasten, erklärte Aziz Bozkurt Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit.
Foto: © PWO
Berlin
Goldener Bär für İlker Çatak
Berlin 22.02.2026
– Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat heute İlker Çatak zur Auszeichnung mit dem Goldenen Bären der Berlinale gratuliert. Der Bundespräsident schreibt:
„Zu Ihrer Auszeichnung mit dem Goldenen Bären der Berlinale gratuliere ich Ihnen sehr herzlich und freue mich mit Ihnen, dass mit Ihrem Film ‚Gelbe Briefe‘ zum ersten Mal seit 2004 wieder ein deutscher Film mit diesem wichtigen Preis gekürt worden ist. Sie treten damit in die Fußstapfen von Fatih Akin – und dies völlig zu Recht!
Auch wenn ‚Gelbe Briefe‘ vor dem Hintergrund realer Ereignisse der Jahre 2016 und folgender angesiedelt ist, ist der Gegenstand Ihres Films ein allgemeingültiger. Wie sich verhalten, wenn man plötzlich in den Fokus einer doktrinären Staatsmacht gerät und die eigene Handlung als zersetzend betrachtet wird. Wie sich entscheiden zwischen den eigenen Wertvorstellungen, dem Versuch – mit Václav Havel gesprochen –, in der Wahrheit zu leben, und einer heranwachsenden Tochter, die ein gesichertes Umfeld braucht? Oder dem Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit?
Ganz bei Ihren Figuren und ihrer inneren Bedrängnis, beschreiben Sie eine Problemstellung, vor die in einer Zeit, in der Demokratie und Freiheit auch in unserem wiedervereinigten Land so angegriffen sind wie nie zuvor, ein jeder und eine jede von uns sich gestellt sehen könnte. Damit ist Ihr Film ‚Gelbe Briefe‘ auch ein Appell, nicht tatenlos zuzusehen, wie eine neue Faszination des Autoritären um sich greift, sondern unsere liberale Demokratie wehrhaft zu verteidigen. Dafür danke ich Ihnen sehr.“
Berlin
Angola als Gastland auf der ITB Berlin 2026
Berlin 19.02.2026
Als offizielles Gastland der ITB Berlin 2026 rückt Angola vom 3. bis 5. März ins Zentrum der internationalen Reisewirtschaft. Auf der weltweit führenden B2B-Tourismusmesse präsentiert sich das Land im Südwesten Afrikas mit seiner kulturellen Vielfalt, spektakulären Natur und Vision für eine nachhaltige Tourismusentwicklung. Den Auftakt bildet die Eröffnungspressekonferenz sowie Opening Gala am 2. März.
Unter dem Motto „The Rhythm of Life“ präsentiert sich Angola auf der ITB Berlin 2026 als authentische Destination für Entdecker, Natur- und Kulturliebhaber. Von den imposanten Kalandula-Wasserfällen über die endlosen Dünen der Namib bis zur wilden Atlantikküste offenbart das Land eindrucksvolle Landschaften mit großem touristischem Potenzial. Gleichzeitig prägen Musik, Tanz und gelebte Traditionen die kulturelle Identität Angolas: Kizomba, Semba und Kuduro spiegeln die kreative Energie des Landes wider.
„Mit Angola als Gastland der ITB Berlin 2026 rückt ein unentdecktes Juwel ins internationale Rampenlicht“, betont Deborah Rothe, Direktorin der ITB Berlin. „Wir freuen uns, dem Land in wenigen Tagen eine so prominente Bühne zu bieten, auf der Teilnehmende den Rhythmus Angolas, seine natürliche Schönheit, kulturelle Vielfalt und Gastfreundschaft mit allen Sinnen erleben können.“
„Es ist eine große Freude und Ehre, Angola auf der weltweit führenden B2B-Tourismusmesse präsentieren zu dürfen und dort auf so viele interessierte Fachbesucher zu treffen“, sagt Julia Kleber, CEO der KLEBER Group und offizielle Vertreterin des Angola Tourism Board. „Es erfüllt uns mit Stolz, Angola als offizielles Tourism Board zu vertreten und als neue, authentische Destination im internationalen Tourismus sichtbar zu machen.“
Foto: © Tundavala Gap – Credit Robert Haidinger, Copyright Angola Tourism Board @ Kleber Group
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