Berlin
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
Berlin 19.05.2026
Bundesarbeitsminister Bärbel Bas eröffnete die Konferenz zum Thema „Sozialen Sicherheit, angesichts der Krisen und bewaffneten Konflikte“, organisiert von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, die derzeit die Welt erfassen – insbesondere des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran und des russisch-ukrainischen Krieges.

Berlin
Verleihung des Gustav-Heinemann-Preises
Berlin 20.05.2026
Bürgerpreisverleihung an den Kinder- und Jugendbeirat Torgelow
Seit 1977 wird der Gustav-Heinemann-Bürgerpreis an Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen verliehen, die sich in herausragender Weise für Freiheit, Gerechtigkeit und bürgerschaftliches Engagement eingesetzt haben. Der Preis, der im Gedenken an den ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann (1899-1976) ins Leben gerufen wurde, würdigt die Verkörperung der von ihm vorgelebten bürgerlichen Tugenden.(Ganz rechts im Bild ist Christine Rau zu sehen, die Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau (1931-2006) und Präsidentin des Gustav-Heinemann-Preises. Christine Rau ist die Enkelin von Gustav Heinemann)
Foto: © PWO
Berlin
Deutsch-Schweizer Gespräche
Berlin 19.05.2026
– Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundespräsident Guy Pamelin würdigten die enge Zusammenarbeit zwischen ihren beiden Ländern. Der Bundespräsident bezeichnete Deutschland und seine Bevölkerung als Freunde und wichtigen Vermittler in den Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union.
Bundeskanzler Merz bekräftigte zudem seine Unterstützung für die Schweizer Politik in den Beziehungen zu Russland und den Vereinigten Staaten, die seiner Ansicht nach im Interesse des europäischen und globalen Friedens und der Sicherheit liegt.
Der Bundespräsident äußerte seine Hoffnung auf eine noch engere wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Schweiz.
Foto: © PWO
Berlin
20 Jahre UNESCO City of Design
Berlin 19.05.2026
Designmetropole Berlin feiert Kreativität der Stadt.
Berlin feiert 2026 das 20-jährige Jubiläum als „UNESCO City of Design“. Seit der Aufnahme in das UNESCO Creative Cities Network im Jahr 2006 hat sich die Hauptstadt zu einem der dynamischsten Designstandorte weltweit entwickelt. Mehr als 30.000 Unternehmen der Berliner Kultur- und Kreativwirtschaft prägen heute ihr Profil von nachhaltiger Mode über Produkt- und Grafikdesign bis hin zu Architektur und digitaler Innovation. Mit Formaten wie der Berlin Design Week sowie den DesignDays.Berlin nutzt visitBerlin das Jubiläum, um Design international als starken Reiseanlass zu positionieren.
Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: „Seit 20 Jahren steht Berlin als UNESCO City of Design für kreative Freiheit, gestalterische Innovation und kulturelle Vielfalt. Das Jubiläum 2026 ist eine Einladung an Design- und Kunstbegeisterte aus aller Welt, Berlin neu zu entdecken.“
Jubiläumshighlights und Festivals 2026: Berlin im Zeichen des Designs
Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe koordiniert die Aktivitäten Berlins als UNESCO City of Design. Im Juni dieses Jahres empfängt die Hauptstadt rund 80 internationale Gäste aus dem Netzwerk der UNESCO Cities of Design. Am 9. Juni erreicht das Jubiläum seinen Höhepunkt mit gemeinsamen Feierlichkeiten der Branche.
Das Jubiläumsjahr bündelt die Vielfalt der Berliner Designszene in Festivals, Ausstellungen, Street-Art-Spots sowie Design- und Architekturführungen. Den internationalen Auftakt markierte die Präsentation Berlins auf dem Madrid Design Festival im Rahmen der neuen FORMA Design Fair Madrid. Museen und Ausstellungshäuser setzen wichtige Akzente mit Präsentationen internationaler und Berliner Designer, u.a. Ausstellungen im Deutschen Design Museum, darunter die Ausstellung „Sitzen Machen!“ zum Thema Sitzmöbel (18. April bis 30. Mai) sowie eine Einzelausstellung des Berliner Designers Konstantin Grcic (26. Juni bis 26. September). Zum Jahresende widmet sich die Ausstellung „Bauhaus × Redesigndeutschland“ der Aktualität der Bauhaus-Tradition (ab 6. November).
Den Auftakt der Festivalsaison macht die Berlin Design Week vom 28. bis 31. Mai. Das Festival bringt Designer:innen, Studios, Marken und Institutionen aus Berlin und der internationalen Szene zusammen und präsentiert zeitgenössisches Produkt-, Interior- und Kommunikationsdesign an verschiedenen Orten der Stadt. Formate wie Ausstellungen, Talks oder die „Berlin Design Nights“, bei denen zahlreiche Studios und Showrooms ihre Türen öffnen, machen Design unmittelbar erlebbar.
Vom 24. bis 26. September 2026 feiern die DesignDays.Berlin ihre Premiere. Das neue Festival für Interior-, Architektur- und Produktdesign versteht sich als internationale Plattform für Marken, Studios und Talente und verbindet Fachpublikum mit designinteressierter Öffentlichkeit. Geplant sind Designführungen durch Berliner Kieze sowie Kooperationen mit Hotels und Gastronomie.
Ein wichtiger Treffpunkt für die internationale Kreativszene ist zudem das Forward Festival am 27. und 28. August im Haus der Kulturen der Welt. Es bringt Kreative und Branchenprofis aus Design, Kommunikation und digitalen Disziplinen zusammen. Weitere Programmelemente werden im Laufe des Jahres kontinuierlich konkretisiert. Die Konferenz FORM/FUTURE zeigte bereits 2025, wie Design als Treiber von Innovation und gesellschaftlicher Transformation verstanden wird. Für September 2026 ist eine zweite Ausgabe geplant, die erneut in einer ikonischen Berliner Location stattfinden soll.
Design prägt das Stadtbild und die kulturelle Infrastruktur der Zukunft
Design ist in Berlin Teil des urbanen Lebensgefühls. Kaum eine andere Metropole vereint Bauhaus-Moderne, Nachkriegsmoderne, DDR-Architektur wie das wieder eröffnete Kino International, Ikonen der Neuen Sachlichkeit wie das markant geschwungene Shell-Haus am Landwehrkanal und zeitgenössische Avantgarde so selbstverständlich wie die deutsche Hauptstadt. UNESCO-Welterbe-Siedlungen wie die Hufeisensiedlung von Bruno Taut, die visionäre Interbau-Architektur im Hansaviertel, die 70er Jahre-Designikone ICC oder die Karl-Marx-Allee machen Designgeschichte im Stadtraum erlebbar. Industrieareale, Bunker und ehemalige Flughäfen wurden zu kreativen Experimentierfeldern umgestaltet.
Gleichzeitig investiert Berlin so umfassend wie seit Jahrzehnten nicht mehr in seine kulturelle Infrastruktur. Zentrale Projekte, darunter die Generalsanierung und Teil-Wiedereröffnung des Pergamonmuseums mit dem berühmten Pergamonaltar im Frühjahr 2027, der Neubau berlin modern, die Modernisierung der Staatsbibliothek, das Museum für Naturkunde, die Komische Oper sowie das Bauhaus-Archiv, stehen für ein Investitionsvolumen von über drei Milliarden Euro.
Ein Schlüsselprojekt ist das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung: Das 1979 eröffnete, denkmalgeschützte Gebäude wird aktuell umfassend saniert und durch einen Erweiterungsbau ergänzt. Rund 2.000 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche sowie ein markanter Turm als neuer Eingang erhöhen die internationale Sichtbarkeit. Im September 2026 ist im Rahmen des Tags des offenen Denkmals ein erster Einblick geplant, die vollständige Wiedereröffnung folgt 2027.
Kreativhauptstadt zwischen Atelier, Laufsteg und Hotellerie
Berlins internationale Strahlkraft speist sich aus Offenheit, Diversität und Experimentierfreude. Die Stadt gilt als Labor für nachhaltige und progressive Mode, etwa durch Label wie William Fan, Lala Berlin, Mykita oder Sample030 sowie durch Orte wie Platte.Berlin, einen Concept Store für lokale Mode, Kunst und nachhaltige Designkonzepte. Institutionen wie die LAS Art Foundation verbinden Kunst und Technologie auf höchstem Niveau. Kulturinstitutionen wie das Kunstgewerbemuseum, das Bröhan-Museum oder das Museum der Dinge verankern Design fest in der Stadt.
Design ist in Berlin überall erlebbar: in Architektur, Mobilität, Gastronomie und Hotellerie. So verbinden Designhotels historische Bausubstanz mit zeitgenössischer Ästhetik: Das Telegraphenamt nahe der Museumsinsel inszeniert das ehemalige Haupttelegraphenamt als stilvolles Boutique-Hotel zwischen Tradition und Moderne. Das Oderberger im Prenzlauer Berg begeistert mit seiner denkmalgeschützten Schwimmhalle von 1902 als architektonischem Unikat. Das Stue, ausgezeichnet als 5-Sterne-Superior-Haus, kombiniert neoklassizistische Architektur mit internationalem Interior-Design und anspruchsvoller Kulinarik. Häuser wie Soho House Berlin, das Scandic Charlottenburg, das Orania in Kreuzberg oder das sly Berlin zeigen, wie eng Design, Musik, Kreativszene und urbaner Lifestyle miteinander verwoben sind. Auch Berlins Restaurants sind Designorte: Vom Kink am Pfefferberg mit monumentaler Neoninstallation über die Apotheke-zu-Restaurant-Transformation ORA, das Art-Déco-Destillerie-Ambiente von Eins44 bis zum modularen Containerbau von BRLO verbinden sich hier außergewöhnliche Architektur und anspruchsvolle Kulinarik. Die kreative Energie Berlins entsteht im Spannungsfeld von Subkultur, Techno, LGBTQ+-Community und internationalem Austausch und prägt die Stadt.
Design als internationaler Reiseanlass und Wirtschaftsfaktor
61 Prozent der Gäste besuchen Berlin wegen seines Kunst- und Kulturangebots. Laut Kreativ- und Digitalwirtschaftsbericht 2025 der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe erzielte die Berliner Designwirtschaft 2024 einen Umsatz von rund 13,8 Milliarden Euro und gehört damit zu den bedeutendsten Designstandorten Europas. Mit dem einzigartigen Zusammenspiel aus Kreativszene, internationaler Vernetzung und wirtschaftlicher Bedeutung ist Berlin auch 20 Jahre nach der UNESCO-Auszeichnung eine der dynamischsten Designmetropolen Europas.
Foto: © visitBerlin
Berlin
Deutsch-Türkische Gespräche
Berlin 18.05.2026
– Die Gespräche zwischen den deutschen und türkischen Außenministern Johannes Wadephul und Hakan Fidan fanden am 18. Mai in Berlin statt. Im Mittelpunkt standen die Lage im Nahen Osten, der Krieg im Iran, die Beziehungen der Türkei zur Europäischen Union sowie die Beziehungen zwischen Berlin und Ankara.
Außenminister Wadephul betonte die Bedeutung der Vermittlung Ankaras zur Beendigung des Krieges im Iran und kritisierte gleichzeitig Teherans Angriffe auf Gebiete in der Türkei und einigen Golfstaaten. Der türkische Minister hob hervor, dass ein Dialog zwischen dem Iran und den beiden Konfliktparteien – Israel und Washington – dringend notwendig sei.
Der türkische Minister kritisierte Israels Politik im Gazastreifen, insbesondere die Aushungerung der Bevölkerung und die Judaisierung palästinensischer Gebiete. Außenminister Wadephul forderte die Regierung von Benjamin Netanjahu auf, alle Grenzübergänge nach Gaza zu öffnen und die Lieferung humanitärer Hilfe zu erleichtern. Er bekräftigte jedoch die Legitimität der Regierung Netanjahu bei der Verteidigung der Sicherheit des jüdischen Staates und im Kampf gegen die Hisbollah im Libanon und rief gleichzeitig die Hamas zur Niederlegung der Waffen auf. Fadful betonte die Bedeutung der Türkei für die Europäische Union aufgrund ihrer politischen, wirtschaftlichen und militärischen Relevanz sowie ihrer Vermittlungsbemühungen in der Welt, insbesondere ihrer Unterstützung für die Ukraine. Er hob die deutsch-türkischen Beziehungen und Berlins Unterstützung für Ankara bei dessen Annäherung an die europäische Politik mit dem Ziel der EU-Mitgliedschaft hervor.
Foto: © PWO
Berlin
Berlin belegt Platz zwei im Bitkom-Länderindex
Berlin 15.05.2026
Das Land Berlin hat beim Bitkom-Länderindex 2026 den zweiten Platz belegt. Der Branchenverband misst mit dem Ranking den Fortschritt der Digitalisierung in allen 16 Bundesländern. Berlin rangiert in dem diesjährigen Index vor Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Den ersten Platz in der Gesamtwertung belegt Hamburg.
Bereits im Jahr 2024 hatte Berlin in der Gesamtwertung den zweiten Platz belegt. Im diesjährigen Ranking schnitt Berlin vor allem im Bereich „Digitale Wirtschaft“ stark ab, unter anderem durch die mehr als 600 Start-up-Neugründungen im vergangenen Jahr.
Als Best-Practice-Beispiel für staatliche Innovationen wird das 2025 veröffentlichte Digitalisierungs-Dashboard des Landes Berlin genannt, in dem alle 460 derzeit verfügbaren digitalen Dienstleistungen mit ihrem jeweiligen Digitalisierungsrad abrufbar sind.
Matthias Hundt, Staatssekretär für Digitalisierung in Verwaltungsmodernisierung sowie CDO des Landes Berlin: „Der Bitkom-Länderindex zeigt, dass sich Berlin einen dauerhaften Spitzenplatz in Sachen Digitalisierung erarbeitet hat. Durch die jüngst beschlossenen Strategien für Open Source und Multi Cloud setzen wir diesen Weg konsequent fort. Die Grundlage für weitere Verbesserungen schaffen wir derzeit mit der Umsetzung der Verwaltungsreform: Denn klare Zuständigkeiten sind eine hervorragende Basis für digitale Innovationen.“
Hintergrund: Der Bitkom-Länderindex erscheint alle zwei Jahre. Für das in diesem Jahr veröffentlichte Ranking wurden Vertreter aller 16 Landesregierungen interviewt, amtliche Statistiken ausgewertet und insgesamt 5.600 Bürgerinnen und Bürger befragt. Aus den Daten ergibt sich insgesamt ein Indexwert zwischen 0 und 100.
Berlin
Tu Gutes für Gutes: Berlin startete BerlinPay am 14. Mai
Berlin 13.05.2026
– Mit BerlinPay startet visitBerlin vom 14. Mai bis 14. Juni 2026 einen Aktionsmonat zum nachhaltigen Wassertourismus. Das stadtweite Pilotprojekt richtet sich an alle Aktiven auf und am Wasser – ob Berlin-Besucher:in oder alteingesessene Berliner:in – und steht unter dem Motto „Tu Gutes für Gutes“. Das Konzept ist einfach: Wer mitmacht, z.B. beim Pflanzen hilft, Bäume gießt, mit dem Fahrrad anreist oder Müll sammelt, wird dafür belohnt – mit Kulturangeboten über Gratisgetränke bis hin zu Freizeitaktivitäten am Wasser. BerlinPay versteht Tourismus nicht nur als Besuch, sondern als aktive Beteiligung am Stadterlebnis.
Franziska Giffey, Berlins Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Berlin ist die Hauptstadt am Wasser: 7 Prozent unserer Stadtfläche sind mit Wasser bedeckt, das entspricht knapp 60 Quadratkilometern. Der Wassertourismus boomt in Berlin, ist ein veritabler Wirtschaftsfaktor, hinterlässt aber auch Spuren. Mit dem digitalen Gewässeratlas, dem Aktionsmonat Wasser und BerlinPay zeigen wir, wie wir diesem wachsenden Interesse innovativ und nachhaltig gerecht werden können. Das Prinzip ist einfach: Wer Gutes für Berlin tut – klimafreundlich anreist, nachhaltig handelt oder unsere Stadt sauber hält – bekommt Berlin von seiner besten Seite zurück. So schaffen wir einen echten Mehrwert für Berlinerinnen, Berliner und die Gäste unserer Stadt. Wir wollen mit diesem Pilotprojekt zeigen, wie nachhaltiger Tourismus in und für Berlin konkret funktionieren kann.“
„Wir freuen uns, dass wir mehr als 40 Partner für das Pilotprojekt gewinnen konnten, die sich mit großem Engagement an der Aktion beteiligen“, sagt Sabine Wendt, Geschäftsführerin von visitBerlin. „BerlinPay zeigt auf innovative Weise, dass Unternehmen und Initiativen bereit sind, Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen. Wir laden Berlinerinnen, Berliner und ihre Gäste mit unserer Aktion dazu ein, Berlin bewusster zu erleben – besonders am und auf dem Wasser.“
Rikke Holm Petersen, Leiterin für Marketing und Kommunikation bei Wonderful Copenhagen: „Als wir CopenPay im Jahr 2024 als wegweisendes Pilotprojekt starteten, wurde uns schnell klar, dass wir damit etwas Großartiges auf den Weg gebracht hatten. Besucher sind nicht nur bereit, sondern auch hoch motiviert, den Orten, die sie besuchen, etwas zurückzugeben. Das hat uns dazu inspiriert, das Konzept weiterzuentwickeln und seine Wirkung zu vergrößern. Wir glauben, dass der Tourismus eine Kraft für positiven Wandel sein kann, und wir freuen uns sehr, dass Berlin diesen nächsten Schritt geht.“
So funktioniert BerlinPay
Wer mitmachen will, findet ab sofort visitBerlin.de/berlinpay alle Angebote, Termine und Teilnahmebedingungen. Dort ist aufgeführt, welche Form des Engagements erforderlich ist, wie dieses vor Ort nachgewiesen wird und welche Belohnungen warten. Die Teilnahme erfolgt direkt über die Partner. Insgesamt gibt es rund 5.000 Einzelaktivitäten mit dem BerlinPay-Effekt.
BerlinPay setzt bewusst auf Aktivitäten am und auf dem Wasser. 40 Berliner Unternehmen beteiligen sich mit ihren Mitmach-Angeboten an BerlinPay. Die Angebote reichen von geführten Clean-up-Touren auf Spree und Landwehrkanal über Baumgieß-Aktionen entlang der Ufer bis hin zu inklusiven Strandtagen, Spaziergängen mit einer Försterin, kostenlosen Kulturveranstaltungen am Wasser und Umweltaktionen an Berliner Strandbädern.
Das Konzept knüpft an internationale Vorbilder wie „CopenPay“ aus Kopenhagen an und entwickelt den Ansatz mit dem Fokus auf das Thema Wasser weiter. Gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie 40 Partnern entsteht so ein Modellprojekt, das zeigt, wie Tourismus am und auf dem Wasser im Einklang mit den Bedürfnissen von Anwohnern und Gästen funktionieren kann.
Engagement, das sich auszahlt
BerlinPay belohnt verantwortungsvolles Verhalten und aktives Mitmachen mit vielfältigen Erlebnissen: Freigetränke, freier Eintritt in Strandbäder und Museen, Rabatte auf Kreativ-Workshops, Gutscheine für Spreefahrten oder die Teilnahme an Paddel- oder Segelkursen.
Einige Beispiele: Der Holzmarkt tauscht mitgebrachte Blumensamenbomben, die vor Ort abgegeben oder direkt eingepflanzt werden, gegen ein Freigetränk an der Bar. Das Strandbad Plötzensee belohnt aktive Mithilfe wie Pflanzen gießen oder bei der Unterstützung mobilitätseingeschränkter Personen mit einem Freiticket für den nächsten Besuch und kostenfreien Leihangeboten wie Stand-up-Paddle, Sonnenschirm oder Volleyball. Die Kunstgalerie Hosek Contemporary lädt bei klimafreundlicher Anreise jeden Mittwoch zu kostenlosen Konzerten ein. Wer an einer „Nah am Wasser“-Tour von visitBerlin teilnimmt, darf sich auf eine Einladung ins Hotel Oderberger zu exklusiven Nachtschwimm-Events im Hotel-Schwimmbad freuen. Das Humboldt Forum bietet beim Besuch der Ausstellung „On Water“ kostenfrei exklusive Führungen und Merchandise an.
Urban Artists ermöglicht bei klimafreundlicher Anreise die kostenlose Teilnahme an Kunstworkshops am Wasser. Wer beim Clean-up mit GoBoat mitmacht, wird mit einer kostenfreien Bootsfahrt belohnt und kann anschließend bei einem Getränk auf einem Solarschiff entspannen. Teamgeist lädt nachhaltig anreisende Teilnehmende am 5. Juni zu einem kostenfreien Drachenbootrennen ein, inklusive Impulse zum Thema Sicherheit durch die DLRG. visitBerlins „Nah am Wasser“-Tour vergibt Gutscheine für verschiedene Wassererlebnisse in der Stadt, etwa fürs Hotel Oderberger, Badeschiff oder Schiffsrundfahrten mit der Reederei BWSG und Stern und Kreisschiffahrt. Alle Partner, Aktionen und Belohnungen von BerlinPay sind zu finden auf visitBerlin.de/berlinpay
Berlins schönste Orte am Wasser in Berlins erstem digitalen Gewässeratlas
Parallel zu BerlinPay veröffentlicht visitBerlin erstmals einen digitalen Gewässeratlas für Berlin. Bereits zum Start sind mehr als 215 Badestellen sowie Gastronomie- und Übernachtungsangebote am Wasser in der neuen Online-Karte verzeichnet. Schrittweise kommen weitere Informationen zu Häfen, Bootsverleihern, Liegeplätzen, Schleusen, Fahrgastschifffahrt sowie ökologisch sensiblen Bereichen wie Schutzzonen hinzu. Perspektivisch werden rund 800 wassertouristische Orte digital erfasst und in einer interaktiven Karte gebündelt. Der Gewässeratlas bietet Gästen und Berliner:innen eine klare Orientierung, macht Angebote besser sichtbar und unterstützt eine nachhaltige Besucherlenkung auf und am Wasser. Der digitale Gewässeratlas ist abrufbar unter visitBerlin.de/gewaesseratlas-berlin.
Umfassende Strategie für nachhaltigen Wassertourismus
BerlinPay und der Gewässeratlas sind Teil des Berliner Wassertourismuskonzepts. Ziel ist es, die Nutzung der Gewässer verantwortungsvoll zu gestalten und gleichzeitig das Erlebnis für Gäste sowie Berlinerinnen und Berliner zu verbessern. Zudem ist Berlin gemeinsam mit Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Mitglied der länderübergreifenden Initiative „Deutschlands Seenland“, die die Region als nachhaltige und zukunftsfähige Destination für Wassertourismus stärken will.
Foto: © visitBerlin, Dirk Mathesius
Berlin
Deutsche Rote Kreuz Symposium in Berlin
Berlin 13.05.2026
– Das Deutsche Rote Kreuz ist der Ansicht, dass die Zunahme globaler Krisen, bewaffneter Konflikte und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht dringend finanzielle Unterstützung der Bundesregierung erfordern, um seine humanitäre Arbeit in Deutschland und weltweit zu gewährleisten. Dies betonte der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, der von 2013 bis 2017 Gesundheitsminister war, auf einem Symposium, das die Organisation in Berlin veranstaltete.
Gröhe wies darauf hin, dass seine Organisation bis 2025 mehr als drei Millionen Gewaltopfern durch medizinische Versorgung und Unterkunft geholfen habe. Er merkte an, dass die Zahl der Freiwilligen, die für das Rote Kreuz tätig sind, rund 17 Millionen erreicht habe, die sich alle der Hilfe für Gewaltopfer weltweit, insbesondere im Nahen Osten und in Afrika, widmen. Er kritisierte die Bundesregierung und andere Regierungen für ihre Absicht, die Finanzhilfe für internationale Hilfsorganisationen zu kürzen, und betonte, dass private Spenden allein nicht ausreichten, um dem Roten Kreuz und anderen internationalen Hilfsorganisationen die Durchführung ihrer humanitären Arbeit zu ermöglichen. Deshalb argumentierte er, dass es dringend notwendig sei, dass die deutsche Regierung und die Regierungen einiger anderer Länder ihre finanziellen Mittel aufstocken, um seine Organisation und andere humanitäre Hilfsorganisationen zu unterstützen.
Berlin
Einweihung der Helmut-Kohl-Allee
Berlin 07.05.2026
Berlin bekommt eine Helmut-Kohl-Allee: Bei einer Festveranstaltung am 9. Mai 2026, wurde das Leben und Wirken des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl gewürdigt und anschließend die Hofjägerallee im Bezirk Mitte in Helmut-Kohl-Allee umbenannt. Die Umbenennung geht auf den Senatsbeschluss vom 30. September 2025 zurück und würdigt öffentlich sichtbar die historische Leistung des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl. Die Veranstaltung des Landes Berlin findet in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung statt.
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Helmut Kohl hat als Bundeskanzler durch seine maßgebliche Rolle bei der Wiedervereinigung sowie bei der europäischen Integration herausragende Verdienste um Deutschland und seine Hauptstadt Berlin erworben. Europa, Deutschland und Berlin haben Helmut Kohl viel zu verdanken. Ich bin sehr froh, dass wir den ,Kanzler der Einheit‘ nun endlich mit einer großen Allee in Berlin würdigen. Es ist eine große Straße für einen großen Mann.“
Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung: „Die Entscheidung zur Umbenennung der Hofjägerallee in Helmut-Kohl-Allee ist eine Entscheidung für die Würdigung eines politischen Lebenswerkes, das untrennbar mit der Überwindung der Teilung Berlins, Deutschlands und Europas verbunden ist – eine Entscheidung für die Erinnerung an Mut, Weitsicht und Beharrlichkeit.“
Volker Kauder, Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung: „Mit der Helmut-Kohl-Allee wird der Kanzler der Einheit in Berlin gewürdigt. Durch seine Politik wurde Berlin zur Hauptstadt des geeinten Deutschlands.“
Carsten Spallek, stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte: „Der heutige Tag ist ein bedeutsamer für Berlin und für mich persönlich, denn heute wird ein Bundeskanzler geehrt, der die deutsche Geschichte maßgeblich prägte und die deutsche Einheit ermöglichte. Helmut Kohl war ein Mann der Überzeugung – und er hat auch gegen Widerstände für seine Vision einer vereinten Nation und eines vereinten Europas gekämpft. Seine Standhaftigkeit in Bezug auf die Deutsche Einheit war Voraussetzung für die deutsche Wiedervereinigung.“
Berlin
Berlin startet die „City Challenge 2026″
Berlin 27.4.2026
– Berlin startet auch 2026 den Innovationswettbewerb „City Challenge“. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben zur Entwicklung und Erprobung digitaler Lösungen für die Berliner Verwaltung. Ziel ist es, gemeinsam mit Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen innovative Wege für eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung zu entwickeln.
Im Rahmen des Wettbewerbs werden konkrete Lösungsvorschläge für zwei Herausforderungen der Berliner Verwaltung gesucht: Für eine „intelligente Sprachassistenz“, die Echtzeitübersetzung und Transkription für die Verwaltung bieten kann, sowie für eine „smarte Baustelleninformation“, die Staus vermeiden soll.
Die überzeugendsten Konzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Verwaltungen als Pilotprojekte umgesetzt. Interessierte Akteure können ihre Lösungsideen bis zum 17. Mai 2026 einreichen. Pro Challenge werden die drei besten Einreichungen mit einer Prämie von 1.000 Euro zu einer Weiterentwicklung des Konzeptes aufgefordert. Im Anschluss wählt eine Jury je eine Gewinnerlösung aus, die anschließend gemeinsam mit der jeweiligen Verwaltung als Pilotprojekt umgesetzt wird. Die Senatskanzlei stellt dafür jeweils 25.000 Euro zur Verfügung.
Die Smart City Unit der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat den Wettbewerb im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei initiiert.
Matthias Hundt, Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung sowie CDO des Landes Berlin: „Mit der City Challenge bietet sich auch in diesem Jahr die Chance, intelligente Lösungsansätze für die Berliner Verwaltung mit Hilfe von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Realität werden zu lassen. Ich freue mich auf Vorschläge für unsere beiden Herausforderungen.“
Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Mit der zweiten Ausgabe der City Challenge nutzen wir das ausgeprägte Innovationsökosystem Berlins für konkrete Umsetzungsprojekte und mit einem reellen Nutzen für Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft. Damit stärken wir nicht nur die kreativen Köpfe aus den Bereichen GovTech und UrbanTech, sondern auch die Strahlkraft Berlins als ‚Stadt der Ermöglichung‘. Berlin ist genau hier smart, weil verschiedene Stakeholder gemeinsam an Lösungen für eine zukunftsfähige Stadt arbeiten.“
Berlin
Die Lage im Iran ist äußerst besorgniserregend
Berlin 23.04.2026
Auf einer Konferenz am heutigen Donnerstag bezeichnete Reza Pahlavi, Sohn des ehemaligen Schahs von Iran, die Situation des iranischen Volkes als äußerst besorgniserregend und die Gesamtlage als sehr düster. Er erklärte, das Volk wünsche sich Freiheit und die Wiedereingliederung in die Weltgemeinschaft.
Er betrachtete Deutschland als ein befreundetes Land und sein Besuch in Berlin als deutliches Zeichen für die Bedeutung Berlins für die Unterstützung seines Volkes, das sich nach Freiheit sehnt.
Foto: © PWO
Berlin
Bürgercharta für Olympia“ an den Berliner
Berlin 21.04.2026
Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Stadtgesellschaft haben heute im Roten Rathaus die „Bürgercharta für Olympia“ an den Senat überreicht. Die Bürgercharta ist das Ergebnis eines breit angelegten, mehrstufigen Beteiligungsprozesses zur Bewerbung Berlins um die Olympischen und Paralympischen Spiele – und bündelt die Erwartungen und Impulse der Stadtgesellschaft in konkrete Empfehlungen für eine mögliche Ausrichtung der Sommerspiele.
Der Prozess bildete eine vielschichtige Stimmungslage ab: Neben der Chance, Berlin international als weltoffene, vielfältige und zukunftsorientierte Metropole zu präsentieren, wurden auch Vorbehalte formuliert – etwa zu Verkehrsbelastungen, Eingriffen in den Alltag sowie Fragen der Finanzierung, Transparenz und internationalen Sportstrukturen.
Die zehn Handlungsempfehlungen umfassen unter anderem die Stärkung des Ehrenamts und des Vereinssports, wohnortnahe Sport‑ und Bewegungsangebote, nachhaltige und barrierefreie Mobilität, bezahlbaren Wohnraum, klimaresiliente Stadtentwicklung, die Einbindung der lokalen Wirtschaft, ein stadtweites Kulturprogramm sowie die aktive Beteiligung junger Menschen.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Die Bürgercharta zeigt eindrucksvoll, wie stark sich die Berlinerinnen und Berliner für Olympische und Paralympische Spiele in unserer Stadt einsetzen. Ihre Ideen und ihr Engagement machen deutlich: Olympische und Paralympische Spiele können ein echter Antrieb für die Entwicklung unserer Stadt sein – im Sport, Mobilität, Kultur, Städtebau und auch für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Berlin
CAPA-Gipfel 2026: Berlin wird Treffpunkt der internationalen Luftverkehrsbranche
Berlin,20.04.2026
– Am 23. und 24. April 2026 wird Berlin zum Treffpunkt der internationalen Luftverkehrsbranche: Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER), visitBerlin und die Industrie- und Handelskammern (IHK) Berlin und Cottbus begrüßen die globale Luftfahrt zum diesjährigen CAPA Airline Leader Summit. Top-Manager, Führungskräfte und Fachleute aus aller Welt reisen dafür in die Hauptstadt, um Trends, Zukunftsthemen und zentrale Herausforderungen der Branche zu diskutieren.
„Es ist wichtig, dass Branchentreffen wie die CAPA-Konferenz in der Hauptstadtregion stattfinden. Damit steigt die Wahrnehmung von Berlin-Brandenburg in der globalen Luftverkehrsgemeinschaft und wir können zeigen, was der Standort zu bieten hat”, sagt Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Experten aus aller Welt kommen in der Hauptstadt zusammen, um sich über zentrale Luftverkehrsthemen auszutauschen – darunter viele Entscheidungsträger von Fluggesellschaften, Dienstleistern und Zulieferfirmen.“
Robert Rückel, Vizepräsident der IHK Berlin: „Dass die internationale Luftverkehrsbranche in Berlin zusammenkommt, macht deutlich: Die Hauptstadtregion hat mit dem BER das Potenzial, sich zu einem leistungsfähigen europäischen Luftverkehrsknoten zu entwickeln. Dafür müssen aber die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen stimmen. Die Berliner Wirtschaft ist auf Direktverbindungen in die Welt angewiesen. Wir werden uns als IHK Berlin weiterhin gemeinsam mit unseren Partnern für Konnektivität einsetzen.“
Jens Warnken, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus: „Die internationale CAPA-Konferenz in Berlin bietet eine hervorragende Gelegenheit, gegenüber der Politik erneut deutlich zu machen, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland dringend spürbare Entlastungen benötigt. Zugleich rückt der Gipfel die dynamische Entwicklung der prosperierenden Flughafenregion Berlin-Brandenburg in den Fokus. Seit der Eröffnung des BER sind beeindruckende Unternehmensinvestitionen im Flughafenumfeld erfolgt – ein klares Signal für das vorhandene Potenzial. Fest steht: Jede neue Direkt- und Langstreckenverbindung sowie jede zusätzliche Airline stärkt die internationale Anbindung, erhöht die Standortattraktivität und schafft nachhaltiges Wachstum sowie neue Arbeitsplätze für die Region.“
Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: „Mit dem CAPA Airline Leader Summit sprechen wir gezielt Entscheidungsträger internationaler Airlines an und ergänzen damit unsere diesjährigen Maßnahmen des Connectivity Board. Ziel ist es, Berlin als attraktiven Tourismus‑ und MICE‑Standort zu positionieren und die Vorteile neuer Flugverbindungen ab und bis BER aufzuzeigen. Vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Entwicklungen überdenken derzeit viele Fluggesellschaften ihre Netzwerkplanungen. Das eröffnet Berlin mittel‑ bis langfristig neue Chancen auf mehr internationale Direktverbindungen.“
Connectivity Board: BER, visitBerlin und IHKs bündeln Kräfte
Gastgeber für die CAPA-Konferenz in Berlin ist das Connectivity Board – ein Zusammenschluss des Flughafens BER, visitBerlin sowie den Industrie- und Handelskammern (IHK) Berlin und Cottbus. Seit 2025 bündelt die Initiative regionale Kräfte, um weltweit bei den Airlines für den Luftverkehrsstandort Berlin-Brandenburg zu werben und so die internationale Anbindung der Hauptstadtregion zu verbessern. Ziele sind ein größeres Angebot an Verbindungen in europäische Städte und Langstreckendestinationen vom Standort BER aus.
Beitrag: visitBerlin
Berlin
Deutscher Friedenspreis für Fotografie 2025
Berlin 16.04.2026
– Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus zeigt vom 24. April bis 21. Juni 2026 den Deutschen Friedenspreis für Fotografie. Der Preis wird von der Stadt Osnabrück gemeinsam mit dem Spezialpapierhersteller Felix Schoeller vergeben. Er zeichnet professionelle künstlerische Positionen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Frieden auseinandersetzen.
Dieses Mal ging die Auszeichnung an den Fotografen Maximilian Mann und seine Serie Letzte Rettung Oberhausen. Maximilian Mann porträtiert darin das Friedensdorf Oberhausen, in dem Kinder aus Kriegsgebieten neue Hoffnung schöpfen und einen Neuanfang finden können. Diese sowie die nominierten Arbeiten von Maryam Firuzi, Valentina Sinis, Fabian Ritter und Silke Koch werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert.
Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 23.04.2026 | 19:00 Uhr
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Stresemannstraße 28
10963 Berlin
Es sprechen: Mirja Linnekugel (Künstlerische Leiterin FkWBH), Bärbel Bas MdB (SPD-Parteivorsitzende), Hans-Christoph Gallenkamp (CEO Felix Schoeller), Simone Klein (Jury-Vorsitzende), Silke Koch (Fotografin)
Foto: © Maximilian Mann, FKWBH
Berlin
Deutsch-ukrainische Militärgespräche in Berlin
Berlin 15.04.2026
– Die Teilnehmer des heutigen NATO-Ukraine-Militärgesprächs in Berlin, das von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, seinem ukrainischen Amtskollegen Mychajlo Fjodorov, dem britischen Verteidigungsminister John Healey und NATO-Generalsekretär Mark Rutte organisiert wurde, bekräftigten ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Ukraine im Kampf gegen die russische Militärmaschinerie.
Der deutsche Verteidigungsminister gab eine Vereinbarung über eine Partnerschaft Kiews mit der NATO bekannt, die ohne NATO-Mitgliedschaft auskommt. Der ukrainische Verteidigungsminister betonte, sein Land verteidige nicht nur sich selbst, sondern auch Europa und wies auf den dringenden Waffenbedarf seines Landes hin.
Foto: © PWO Von links nach rechts: Marc Rutte, Boris Pistorius, Mykhailo Fesrov und John Hesley
Berlin
Wer bestimmt, wie wir 2046 reisen?
Berlin 14.04.2026
– Von KI-Agenten, die unsere Reisen buchen, bis hin zu Städten, die Besucherzugänge begrenzen: Ein neuer Executive Brief 2026 von Phocuswright und der ITB Berlin zeigt, wie Vertrauen, Daten und Ungleichheit das globale Reisen in den kommenden zwei Jahrzehnten neu definieren könnten.
Wer wird das Reisen im Jahr 2046 bestimmen: KI-Konzerne, Staaten oder die Reisenden selbst? Wovon hängt in einer KI-geprägten Branche künftig der wirtschaftliche Erfolg ab? Und bleibt Reisen für alle zugänglich – oder wird es zum Privileg? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des ersten „Leadership Exchange“, den das international tätige Marktforschungs- und Analyseunternehmen für die Reisebranche Phocuswright gemeinsam mit der ITB Berlin am 3. März 2026 im CityCube Berlin veranstaltete.
Ein Blick ins Jahr 2046: KI-Unternehmen steuern globale Datenströme, Reisende verlassen sich auf intelligente Assistenten bei der Reiseplanung- und buchung, und manche Destinationen begrenzen den Zugang, um dem Massentourismus entgegenzuwirken. Das ist keine Science-Fiction, sondern eines von mehreren realistischen Zukunftsszenarien, die führende Köpfe der Reisebranche im Rahmen des nicht öffentlichen Leadership Exchange auf der ITB Berlin 2026 diskutiert haben.
Beim Leadership Exchange kamen Branchenexperten in einem vertraulichen Rahmen nach der Chatham-House-Regel zusammen. In einem Thinktank-Format diskutierten sie vier zentrale Fragen: Wem gehört das Vertrauen? Wo liegt der wirtschaftliche Wert in einer Branche, die von KI bestimmt wird? Ist Reisen ein Recht für alle oder ein Privileg? Und wird die Branche von wenigen großen Akteuren dominiert – oder zunehmend fragmentiert? Ziel war es, über reine Trenddebatten hinauszugehen und konkrete, umsetzbare Impulse für Unternehmen, Politik und weitere Akteure in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen zu liefern.
In allen Diskussionen wurde ein klares Bild sichtbar: Künstliche Intelligenz wird das Reisen deutlich einfacher und reibungsloser machen – und dabei zugleich die Machtverhältnisse in der Branche grundlegend verschieben.
„Die Reisebranche steht vor einem strukturellen Wandel, wie wir ihn seit den Anfängen der Digitalisierung nicht mehr erlebt haben“, sagte Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. „Mit dem Leadership Exchange haben wir ein Format geschaffen, in dem Entscheider nicht nur über die Zukunft sprechen, sondern sie aktiv mitgestalten. Die Entscheidungen, die wir jetzt in Bezug auf Vertrauen, Daten und Wertschöpfung treffen, werden die Branche über Jahrzehnte prägen.“
Vertrauen wird zur neuen Währung
In einer von KI geprägten Welt ist Vertrauen nicht mehr fest an einzelne Anbieter gebunden. Es verteilt sich auf viele Ebenen – und gewinnt gerade dadurch an Bedeutung. Vertrauen entsteht heute nicht mehr primär durch Marken oder direkte Erfahrungen, sondern aus vielen kleinen Faktoren: etwa aus Bewertungen, nutzergenerierten Inhalten und jeder einzelnen Interaktion entlang der Customer Journey. Deshalb muss Vertrauen gezielt in alle Schritte der Reise eingebettet werden.
Gleichzeitig führen immer mehr KI-gestützte Buchungs- und Entscheidungskanäle dazu, dass Verantwortlichkeiten schwerer nachvollziehbar werden. Das erhöht kurzfristig das Risiko größerer, sogenannter „katastrophaler“ Vertrauensbrüche.
„Vertrauen ist kein Algorithmus. Es gibt kein einfaches Rezept – und künftig werden nicht nur Unternehmen, sondern auch Konsumenten danach bewertet, wie vertrauenswürdig sie sind“, sagte Mieke De Schepper, CEO der Sunweb Group.
KI verschiebt den Wert – und stellt Marken vor neue Herausforderungen
Wenn KI-Agenten Suche und Reiseplanung zunehmend übernehmen, wird Personalisierung zur größten Chance der Branche. Reiseerlebnisse lassen sich in Echtzeit individuell zuschneiden – auf Basis umfangreicher Datenanalysen und persönlicher Vorlieben.
Diese Entwicklung hat jedoch auch Konsequenzen: Klassische Anbieter könnten an Bedeutung verlieren, und selbst starke Marken riskieren, an Einfluss einzubüßen, wenn nicht mehr die Marke, sondern die „maßgebliche Informationsquelle“ zum entscheidenden Faktor wird.
„Bis 2029 wird die klassische Reiseinspiration und -suche fast keine Rolle mehr spielen. Im Mittelpunkt stehen künftig persönliche Agenten, die in unserem Auftrag handeln“, sagte Timothy O’Neil-Dunne, Strategieberater bei T2Impact.
Reisen wird leichter – und zugleich ungleicher
Technologische Entwicklungen können Reisen künftig deutlich vereinfachen und für mehr Menschen zugänglich machen. Gleichzeitig bleiben grundlegende Spannungen bestehen: Mehr Mobilität kann zwar offene, vernetzte Gesellschaften fördern, führt jedoch auch zu wachsendem Massentourismus und belastet vielerorts Infrastruktur und Lebensräume.
Parallel dazu bestimmen wirtschaftliche Ungleichheit, geopolitische Entwicklungen und regulatorische Rahmenbedingungen zunehmend darüber, wer reisen kann. Mobilität entwickelt sich damit weniger zu einem universellen Recht als vielmehr zu einem selektiven Privileg.
„Um Migration und Massentourismus zu steuern, könnte Reisen zunehmend zu einem Privileg werden. Staaten könnten den Tourismus entweder über strengere Visa-Regeln begrenzen oder Menschen durch Preisgestaltung vom Reisen ausschließen“, sagte Stephen Joyce, Global Strategy Lead bei Protect Group.
Foto: VOLKMAR OTTO © ITB Berlin
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