Genuss
„Let us Create the Future” ist der neue drupa Song
Der drupa Song ist ein fester Bestandteil der drupa und steht für die einmalige Atmosphäre der weltweit größten Messe für Drucktechnologien, die vom 28. Mai bis 7. Juni wieder die globale Branche vereinen wird. 2024 wird diese Tradition unter dem Titel „Let us Create the Future“ erfolgreich fortgesetzt.
Messen sind voller Emotionen. Hier kommen Menschen zusammen, vertiefen bestehende Geschäftsbeziehungen und knüpfen neue Kontakte. Was könnte diese Mischung aus Emotion und Business besser transportieren als ein gemeinsamer Song? Mit „Let us Create the Future“ von Songwriter Julius Trautvetter und den Sängern Gerald Oppong und Maria Nicolaides unterstreicht die drupa einmal mehr ihre Einzigartigkeit und Bedeutung für die Druckindustrie weltweit.
Berlin
Kinder lernen Ernährung auf der Grünen Woche
Berlin 21.01.2026
– Fußball trifft Ernährung: Während Philipp Lahm am Kaufland-Stand für Gesundheitsbewusstsein wirbt, entdecken Schülerinnen und Schüler am Gemeinschaftsstand „Zukunft schmeckt“ die Freude am Kochen.
Nicht viele Menschen können von sich behaupten, schon einmal von einem Fußball-Weltmeister einen Einkaufskorb voller Lebensmittel in die Hand gedrückt bekommen zu haben – die Schülerinnen und Schüler aus der sechsten Klasse der Havelland-Grundschule gehören seit dieser Woche dazu.
„Wer hat schonmal etwas vom Klimafußabdruck gehört?“, fragt Philipp Lahm. 13 Hände schießen in die Höhe. Der ehemalige Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft überreicht den Kindern Körbe mit Lebensmitteln und einen Scanner. Auf einem Tablet konnten sie ablesen, wie viel CO2 das jeweilige Lebensmittel pro Kilogramm verursacht, außerdem sprechen sie mit Ernährungspsychologin Bastienne Neumann spielerisch über ausgewogene Ernährung. Der Workshop „Machen macht Schule“ fand am Montag am Kaufland Stand in Halle 3.2 statt, wo Philipp Lahm und die Supermarktkette ihre gemeinsame Initiative vorstellten, um Kinder und Jugendliche in Deutschland stärker für ausgewogene Ernährung, Bewegung und persönliche Entwicklung zu sensibilisieren.
Genuss und Spaß an der Kochinsel von „Zukunft schmeckt“
Am Gemeinschaftsstand „Zukunft schmeckt“ kümmern sich die Berufsköche Daniel Schade und Philipp Schundau um spielerische Genusserlebnisse. Am Stand der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und dem Lebensmittelverband Deutschland finden täglich zwei Kochevents für Schülerinnen und Schüler statt. Heute gibt es Gemüsecurry, Mie-Nudeln mit Gemüsesoße und Waffeln. Die Klasse 6a der Schule am Wäldchen aus Hohenschönhausen verteilt sich in kleinen Gruppen an den Tischen. Sie bekommen Brettchen, Schüsseln, Schäler und kleine Messer. „Passt auf eure Finger auf und lasst euch Zeit“, sagt Philipp Schundau, der Karotten, rote Paprika, Gurken, Zwiebeln und grüne Bohnen an den Tischen verteilt.
Luca (12) und Maja (13) dürfen Champignons und das geschälte Gemüse in der Küchenmaschine verarbeiten. „Das macht Spaß“, sagt Luca. Keine zehn Minuten sind vergangen und schon ist alles Gemüse kleingeschnitten. Daniel Schade bereitet mit zwei Schülerinnen den Waffelteig vor. „Wir wollen den Kindern auf spielerische Weise das Kochen näherbringen und wie man mit einfachen Zutaten und Spaß in kurzer Zeit etwas Leckeres herstellen kann“, sagt Kerstin Steinchen vom Deutschen Lebensmittelverband.
Gesundheit und Ernährung im Fußball
„Als ich klein war, habe ich noch nicht so viel über Ernährung nachgedacht, aber zum Glück hatte ich meine Eltern und Großeltern, die darauf geachtet haben“, sagt Philipp Lahm. Durch seine Verletzungen wie einen Mittelfußbruch, Kreuzbandriss oder den Trizeps Abriss kurz vor der Heim-WM 2006, habe er sich mehr Gedanken darüber gemacht, was Gesundheit bedeutet und gesunde Ernährung. „Wenn du das, was du liebst, nicht mehr machen kannst, merkst du wie wichtig Gesundheit ist“, sagt er.
Junge Fußballerinnen und Fußballer im Alter von 11-12 Jahren lernen bei FoodSkillz in Halle 23 im Rahmen von IN FORM, Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung spielerisch, was gute Ernährung im Sport bedeutet – mit einem kurzen Theorieteil und gemeinsamen Kochen im Team. Vor Ort lädt das Team am Mittwoch noch von 11.00 bis 13.00 Uhr sowie von 16.00 bis 17.00 Uhr an der Zubereitungsinsel zu Kochaktionen ein.
„Nicht alle haben die Möglichkeit, sich mit Ernährung zu beschäftigen. Die haben ganz andere Sorgen“, sagt Philipp Lahm. Das sei ihm klarer geworden, als er 2007 nach Südafrika gereist ist. Die Eindrücke vor Ort gaben den Startschuss für die Philipp Lahm Stiftung. „Es gibt aber auch in Deutschland benachteiligte Kinder“, ergänzt er. Bei seinen Camps achtet er darauf, die Kinder zu berücksichtigen, die nicht unter so behüteten Verhältnissen aufgewachsen sind wie er selbst.
Foto: © Messe Berlin
Berlin
Wenn Reis zu Kunst wird – Asien auf der Grünen Woche
Berlin 20.01.2026
Auf der Grünen Woche trifft Tadschikistans Kunsthandwerk auf Cosplay und Onigiri aus Japan: Kulinarik, Handwerk und Anime-Kultur zeigen Asiens Vielfalt mitten in Berlin.
Eine der vielleicht aufwändigsten Würdigungen der Grünen Woche steht am Stand von Tadschikistan. Auf 1,35 Meter Breite und 60 Zentimeter Höhe klebt Reiskorn an Reiskorn, rote Linse an Buchweizen und Leinsamen sowie ein Schriftzug aus kleinen grünen Bohnen. „Die Bohnen haben wir alle einzeln im Bild arrangiert“, sagt Fayzimakhmad Amonov, Leiter der Abteilung für internationale Beziehungen des Landwirtschaftsministeriums von Tadschikistan.
Seit vier Jahren ist das kleinste Land Zentralasiens auf der Grünen Woche präsent. Am Stand gibt es Mandeln, Walnüsse und Trockenfrüchte, Äpfel und Granatäpfel, die in den fruchtbaren Tälern des Landes angebaut werden, sowie Honig von regionalen Imkern und traditionelles Kunsthandwerk. Ein ganz besonderer Publikumsmagnet ist das kunstvolle Grüne-Woche-Reisbild, an dem laut Fayzimakhmad Amonov sechs Personen drei Tage gearbeitet haben, bevor es auf dem Luftweg nach Berlin kam.
Japanische Reisbällchen zum Selbermachen
Ein anderes Kunstwerk aus Reis kommt aus Japan. Es heißt Onigiri. Wörtlich übersetzt bedeutet das „gegriffener Reis“ oder „Reisknödel“. Damit sind traditionelle japanische Reisbällchen gemeint mit verschiedenen Füllungen wie Lachs, Pflaume oder Gemüse, die oft in Dreiecks- oder Kugelform gebracht und häufig in Nori-Algenblätter eingewickelt werden. Sie sind ein handlicher Snack für unterwegs oder als Pausenbrot sehr beliebt. Im Gegensatz zu Sushi wird der Reis nicht gesäuert, und die Füllung ist vollständig vom Reis umschlossen, wodurch sich die Aromen intensivieren.
Im Rahmen des Schulprogramms findet im Bereich „Home Green Home“ noch am Donnerstag, 22.01. und Freitag, 23.01. der Koch-Workshop: „How to Onigiri – Das japanische Butterbrot“ statt. Dabei bereiten Schüler:innen gemeinsam mit Showkoch Mori ihre eigenen Onigiri zu. Besucherinnen und Besucher können zuschauen.
Onigiri sind in Deutschland und anderen Ländern nicht nur wegen ihres Geschmacks, sondern auch durch ihre Präsenz in Anime und Manga bekannter geworden. Viele Menschen außerhalb Japans wurden durch Serien und Filme auf diese typischen japanischen Reisbällchen aufmerksam, zum Beispiel durch Szenen, in denen Figuren Onigiri beim Picknick, auf Reisen oder einfach als Snack essen.
Foto: © Messe Berlin
Berlin
Weil der Apfel nicht im Regal wächst: Lernen auf dem ErlebnisBauernhof
Berlin 17.01.2026
– Auf dem ErlebnisBauernhof feiern die Agrar Scouts ihr Jubiläum, Frauen stehen im Fokus – und der Regierende Bürgermeister Kai Wegner erinnert daran, dass der Apfel am Baum wächst.
Die Traube vor dem Aktionsrad wird immer größer. Gerade durften die Kinder schätzen, wie viele Lebewesen in einem Liter Boden wohnen und haben gelernt, dass es nicht 300, sondern sogar über zehn Milliarden sind. „Können wir nochmal drehen?“, fragt ein kleines Mädchen und schaut mit großen Augen zu Erwin Koster, der erklärt, was sie tun kann, damit möglichst wenig Lebensmittel im Müll landen. Erwin Koster kommt bereits seit 29 Jahren auf die Grüne Woche, früher als Berufsschullehrer für Landwirtinnen und Landwirte, seit 2020 ist er AgrarScout. „Unser Ziel ist zu informieren. Die Kunst besteht darin, schwierige Sachverhalte so herunterzubrechen, dass man sie nicht mehr vergisst“, sagt er.
AgrarScouts feiern 10-jähriges Jubiläum
Die AgrarScouts feiern in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2. „Ohne die hochmotivierten Landwirtinnen und Landwirte, die seit Jahren mit den Menschen in Kontakt treten, offen erklären und einordnen, geht es nicht“, sagte Lea Fließ. Die Geschäftsführerin vom Forum Moderne Landwirtschaft holte die AgrarScouts im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Erlebnisbauernhofes auf die Bühne. Außerdem gebe es noch eine weitere Hauptfigur, verkündet sie: „Die Vereinten Nationen haben 2026 als internationales Jahr der Frauen in der Landwirtschaft ausgerufen. Frauen übernehmen Verantwortung mit Selbstverständnis und diese Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt auf dem Erlebnisbauernhof.“
Frauen als Rückgrat der Landwirtschaft
Zehn Porträts von Betriebsleiterinnen, Funktionärinnen und Mitarbeiterinnen präsentierte Lea Fließ auf der Bühne des ErlebnisBauernhofs, darunter das von Marianne Albersmeier, Betriebsleiterin vom Hof Albersmeier, die sagt: „Wir Frauen werden oft als Rückgrat der Landwirtschaft bezeichnet. Es ist an der Zeit, dass wir ein Gesicht bekommen und echte Gleichberechtigung gelebt wird.“ Marianne Albersmeier ist ebenfalls AgrarScout – genau wie Charlotte Schlichting, die auf dem Vorwiesenhof ihrer Eltern in Lübeck aufgewachsen ist und plant, diesen mit ihrem Bruder zu übernehmen. Auch ihr Porträt befindet sich in der Präsentation, die über den gesamten Messeverlauf zwischen den Programmpunkten auf der Bühne in Halle 3.2 abgespielt werden soll. „Ich habe mich riesig über die Anfrage gefreut, weil es darum geht, Frauen sichtbarer zu machen“, sagt Charlotte Schlichting. Auf Instagram hat sie 12.600 Follower und bei YouTube gibt es unter „NDR auf´m Land“ eine Reportage über ihr Landleben.
Keine Grüne Woche ohne ErlebnisBauernhof
Auch Johanna Bensch von der Deutschen Phytomedizinische Gesellschaft bemüht sich um Sichtbarkeit. Die angehende Doktorandin erklärt gerade einer Familie, was passiert und wie es aussieht, wenn eine Gurke oder Zuckerrübe von einem Virus befallen wird. Sie klärt auf über Hintergründe zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und auch zu Alternativen wie Fruchtfolge und Mischanbau oder Beschnitt. „Ich möchte Menschen informieren und sensibilisieren für Maßnahmen, die es rund um den Pflanzenschutz gibt und für ein Bild abseits der medial geprägten Inhalte“, sagt sie.
Landwirtschaft zum Verstehen und Anfassen, das ist das Motto des ErlebnisBauernhofs, ein Gemeinschaftsprojekt des Forums Moderne Landwirtschaft mit mehr als 70 Partnern aus der Agrar- und Ernährungsbranche. Sie alle laden in Halle 3.2 dazu ein, Landwirtschaft spielerisch zu entdecken mit interaktiven Stationen, Mitmachaktionen und praxisnahen Angeboten rund um Prävention, Sicherheit und Bildung für die Grüne Branche. „Ich kann mir Berlin nicht ohne Grüne Woche vorstellen und ich kann mir die Grüne Woche nicht ohne den Erlebnisbauernhof vorstellen. Wir Stadtmenschen und gerade auch die Kinder sollten wissen, dass der Apfel am Baum wächst und nicht im Regal“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner.
Ninja Priesterjahn Foto, © Messe Berlin
Berlin
Brandenburg vernetzt, Berlin inszeniert
Berlin 17.01.2026
– Ein zweiter Tag voller Köstlichkeiten liegt hinter uns – von der Straußenbratwurst bis zur Wasserbüffelsülze, dem Wacheteleierlikör und der Gurkenbrause.
Enge Vernetzung in Brandenburg
„Hier in Brandenburg entstehen Netzwerke“, sagt Karl-Dietmar Plentz. „Vor zwei Jahren haben wir hier Landwirte kennengelernt, die Kichererbsen in Brandenburg anbauen“, erzählt er. Die Kichererbsen der Agrargenossenschaft Trebbin vertreibt Karl-Dietmar Plentz nun mit an seinem Stand. Außerdem kam er dadurch auf die Idee, neben dem Roggenbrot aus Natursauerteig, das auf dem Rezept seines Urgroßvaters basiert, Brot aus Kichererbsenmehl anzubieten. Der Bäckermeister stellt seit 25 Jahren in der Brandenburg-Halle aus. Zum 100. Jubiläum hat er ein etwa 1,20 Meter langes Grüne-Woche-Brot gebacken. Sein Unternehmen ist mit 148 Jahren noch älter ist als die Messe. In Brandenburg sind alle eng vernetzt – auch mit der Landwirtschaftsministerin Hanka Fröhlich. „Sie war selbst lange Ausstellerin in der Brandenburg-Halle. Wir sehen sie als eine von uns“, sagt Karl-Dietmar Plentz. „Das ist hier wie ein Familientreffen.“
Originale Berliner Mauersteine selbst kloppen
Auch Berlin setzt ein Zeichen für Verbindung, Herkunft und gelebte Tradition: Die Fläche wurde von 500 auf 1.200 Quadratmeter vergrößert und befindet sich in diesem Jahr in Halle 21b. Übersehen lässt sich der Bereich kaum: Das DDR-Museum präsentiert 3,60 Meter hohe Originalsteine der Berliner Mauer, aus denen Besucherinnen und Besucher selbst Stücke abschlagen, mit einer alten DDR-Wage abwiegen und käuflich erwerben können. BRYX Toys baut aus 50.000 Klemmbausteinen bis zum 20. Januar den Berliner Fernsehturm im Maßstab von 1:54 auf einer Höhe von 6,80 Metern nach, der Berliner Funkturm wird in einer Höhe von 25 Zentimetern zum Kauf angeboten. Außerdem hat Berlin eine bunte Mauer als Foto-Spot und eine eigene Bühne, die von rbb 88,8 bespielt wird.
Berliner Kleingärtner beleben Grüne Woche nach Kriegsende
Auch ein Stück Berlin zeigt der Stand des Berliner Landesverbands der Gartenfreunde (Halle 21b/223). Hier lässt sich nachvollziehen, welchen Einfluss die Kleingärtner auf das Bestehen der Grünen Woche haben und hatten. „Dank der Kleingärtner, die ihr Obst und Gemüse aufs Messegelände brachten, konnten 1948 erstmals nach dem zweiten Weltkrieg wieder Agrarerzeugnisse gezeigt werden“, sagt Lars Jaeger, Direktor der Grünen Woche.
Für das aktuellen Berlin-Flair sorgt der Start-up-Bereich, in dem sich über die Laufzeit der Messe 17 unterschiedliche Unternehmen vorstellen, der Gemeinschaftsstand „Crafted in Berlin“ mit ausgewählten regionalen Manufakturen und die „Initiative gegen Beliebigkeit“, ein Zusammenschluss verschiedener Traditionsbetriebe. Sterne-Koch Tim Raue präsentiert am Mittwoch, 21. Januar um 11.00 Uhr die neue Currywurst-Kreationen für das Fernsehturm-Restaurant (21b/221).

Ein Stück Berliner Mauer für Zuhause – gibt´s in der Berlinhalle.
Heute präsentierte sich die Reiterstaffel der Bundespolizei und in der Blumenhalle wurde im Stil der Goldenen 20er getanzt, herzlich Willkommen morgen zum Tag 3 der Grünen Woche.
Fotos: © Messe Berlin
Berlin
100 Jahre Grüne Woche – 100 Jahre Landwirtschaft – Die Jubiläumstour
Berlin 16.01.2026
– 1.500 Aussteller aus Deutschland, Europa und der Welt präsentieren kulinarische Köstlichkeiten, touristische Highlights, blumige und tierische Erlebnisse und laden zum Austausch über Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau ein.
Ein Jahrhundert Messegeschichte an einem Tag: Die Grüne Woche 2026 feiert ihr 100-jähriges Jubiläum und verbindet historische Einblicke mit Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Ernährung. Die Tour beginnt mit einer Reise in die Vergangenheit: Die Blumenhalle entführt die Besucherinnen und Besucher in die goldenen 20er. Die Messegäste erwarten nostalgische Fassaden, elegante Details und liebevoll arrangierte Blumen, die den grauen Berliner Winter für einen Moment in den Hintergrund treten lassen.
Foto: © Messe Berlin
Berlin
Entdecken, genießen, Geburtstag feiern: was die Grüne Woche 2026 besonders macht
Berlin 13.01.2026
Eine kulinarische Weltreise, clevere Ideen für den Klimaschutz und Landwirtschaft zum Anfassen: Das alles erwartet Besucherinnen und Besucher auf der der Jubiläumsausgabe der Grünen Woche.
In ihrem hundertsten Jahr zeigt sich die Grüne Woche in ihrer ganzen Vielseitigkeit. Zum Jubiläum können sich Gäste auf dem Berliner Messegelände auf besonders viele Highlights freuen. Partner ist in diesem Jahr die beliebte Reise- und Genussregion Mecklenburg-Vorpommern.
Zurück in die goldenen Zwanziger
Im Januar 1926 öffnete die erste Grüne Woche als Warenmesse für Landwirtschaft und Gartenbau auf dem Berliner Messegelände ihre Tore. An diese Zeit erinnert hundert Jahre später die Blumenhalle. Sie steht unter dem Motto „Babylon Garden – Blütezeit der goldenen Zwanziger“. Auf 3.000 Quadratmetern entstehen Parklandschaften mit einem floralen Nachtclub und dem „KaDeFleur“. Tausende Pflanzen und Springbrunnen schaffen in Halle 2.2 eine blühende Insel im winterlichen Berlin. In Halle 26a zeichnet eine Sonderschau mit Fotos und Plakaten die Entwicklung der Messe über ein Jahrhundert hinweg nach. Historische Exponate wie Kutschen und der Radschlepper „Fordson Bj. 1926“ treffen auf moderne Landmaschinen. Regionale Handwerksbetriebe wie eine Brandenburger Böttcherei machen die Geschichte der Messe lebendig.
Tierhalle mit Reiterstaffel und Hippologica
Ein Anziehungspunkt besonders für Familien ist die Tierhalle 25. Besucherinnen und Besucher treffen dort auf landwirtschaftliche Nutztiere wie Rinder, Schafe, Ziegen und Alpakas. Am ersten Messewochenende zeigt erstmals die Reiterstaffel der Bundespolizei auf der Grünen Woche ihr Können. Am 17. Januar findet die Bundeschau Süddeutsches Kaltblut statt. An den letzten drei Messetagen, nämlich vom 22. bis zum 25. Januar 2026, findet mit der Hippologica Berlins größtes Hallenpferdesportturnier statt mit Disziplinen wie Springen, Dressur und Voltigieren.
Tierwohl wird auf der Grünen Woche großgeschrieben. Die Tiere sind in der Tierhalle tierschutzgerecht untergebracht, verfügen über ausreichend Rückzugsräume und werden während der gesamten Messezeit von einer Stallcrew sowie Tierärztinnen und Tierärzten rund um die Uhr betreut.
Wenn weniger mehr ist: ZERO Themeninsel und Bio-Halle
Auf kreative Weise begegnen Startups und Unternehmen den Herausforderungen durch den Klimawandel. Die neue ZERO Themeninsel in Halle 27 geht mit gutem Beispiel in Sachen Kreislaufwirtschaft voran. Dort gibt es auf einem Messefußboden aus recycelten Altreifenmatten Re-Use-Workshops, gesunde, naturbelassene Snacks und Innovationen wie eine vegane Brille. Wer ökologisch wirtschaftende Höfe kennenlernen möchte, wird in der Bio-Halle 22a fündig. Dort stellen sich neben Erzeugerverbänden auch Teilnehmende des Bundesprogramms Ökologischer Landbau vor, darunter Bio-Winzer und -Landwirte aus unterschiedlichen Regionen.
Landwirtschaft entdecken
Wie arbeiten Landwirte heute? Vor welchen Herausforderungen stehen sie und welche Innovationen helfen ihnen weiter? Auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 gibt der Deutsche Bauernverband (DBV) unter dem Motto „Ernährung sichern. Natur schützen.“ praxisnahe Einblicke in die moderne Landwirtschaft. Besucherinnen und Besucher erfahren aus erster Hand, was Erzeugerinnen und Erzeuger umtreibt.
Sie kommen mit Agrarscouts von echten Höfen ins Gespräch und lernen dank dem Netzwerk der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) Wichtiges über die deutsche Lebensmittelwirtschaft.
Deutschlandreise auf der Grünen Woche: Mecklenburg-Vorpommer ist Partner
An einem Tag (fast) ganz Deutschland entdecken? Das geht nur auf der Grünen Woche. 13 Bundesländer zeigen ihre kulinarischen Spezialitäten. Neben Klassikern nehmen viele Aussteller die Grüne Woche auch für Experimente zum Anlass. Partner der diesjährigen Grünen Woche ist Mecklenburg-Vorpommern, welches in Halle 5.2 ein extra für die Messe kreiertes Glühweinbrot vorstellt. In der Berlin-Halle 21b präsentieren sich Food-Startups aus der Hauptstadt, es gibt ein eigens für das Jubiläum gebrautes BRLO-Bier. In der Niedersachsen-Halle kommt die Original Stadion-Wurst von Werder Bremen auf den Grill. Für Karnevalsstimmung sorgen Funkemariechen, Kölsch und Blaskapelle in der NRW-Halle 5.2.
Die Welt kulinarisch entdecken
Doch auch weiter entfernte Länder und Kulturen lassen sich auf der Grünen Woche entdecken. Erstmals 2026 dabei ist der bedeutende Kakao-Exporteur Côte d’Ivoire. Es gibt Kaffee aus Südamerika, saftige Thai-Mangos, würzigen Schweizer Käse und polnische Pierogi. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Viele Länder nutzen die Grüne Woche, um ihre Tourismus-Regionen vorzustellen. Ob Karibik oder Kaukasus, Besucherinnen oder Besucher finden auf der Messe Inspirationen für ihr nächstes Reiseziel.
Grüne Woche Bühne: Wo Bento-Snack auf Blasmusik trifft
Wer im Messetrubel eine Pause braucht, findet an der Grüne Woche Bühne in Halle 27 nicht nur Sitzgelegenheiten, sondern auch ein spannendes Programm. Schulklassen können sich vormittags im Zubereiten von Onigiri üben. Der Reissnack ist das japanische Äquivalent zum deutschen Butterbrot. Am Samstag, 17. Januar 2026, wird die Grüne Woche außerdem zum Austragungsort der 12. offenen Berliner Cosplay-Meisterschaft. Mit dem „Grünwochler“ wird an ausgewählten Tagen mittags ein eigens für das 100-jährige Jubiläum entworfenes Gericht vorgestellt. Es bringt drei Berliner Spezialitäten zusammen und besteht aus einem aufgeschnittenen und getoasteten Berliner Pfannkuchen ohne Füllung, dazu Dönerfleisch, Salat und Currysauce. Abends klingt der Messetag mit Jazz aus.
Berufsorientierung für Teens
Eine Halle voller Zukunftschancen erwartet Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse. Beim young generation hub in Halle 2.1 können sie vom 19. bis zum 23. Januar 2026 zwischen 10 und 15 Uhr mehr als 125 unterschiedliche Berufe kennenlernen. Praxisnah und zum Mitmachen bringen Innungen und Betriebe den jungen Menschen Ausbildungswege aus den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft, Gartenbau, Gastronomie, Bau und Klima nah. Es gibt Gelegenheiten zum Mitmachen und für den direkten Austausch auf Augenhöhe.
Foto: Grüne Woche Tierhalle_Hippologica © Messe Berlin
Cocktail
Canon auf der drupa 2024: Taktiler Druck für emotionale Bilder, Interior Décor und POS-Anwendungen
24. Mai 2024
Auf der drupa 2024 zeigt Canon vom 28. Mai bis zum 7. Juni unter dem Motto „The Power to Move“ mit der Ausstellung „World Unseen“ die Möglichkeiten des taktilen Drucks. Die Anwendung demonstriert, wie Imaging-Erfahrungen bestehend aus Fotografie und Druck das Leben bereichern können. Zusätzlich werden am Stand in Halle 8a auch Anwendungsbeispiele von taktilem Druck anhand von Beispielen aus der Praxis für den POS vorgestellt. Auf diese Weise zeigt Canon die Vielfalt seiner technologischen Lösungen zur Unterstützung sozialer Verantwortung.
In „The Core“, einem immersiven, multisensorischen Raum, demonstriert Canon, wie Print emotionale Kraft entwickeln kann. Ein zentrales Merkmal von „The Core“ ist eine Adaption der jüngsten „World Unseen“-Kampagne, die im April in Zusammenarbeit mit dem Royal National Institute of Blind People (RNIB) im Somerset House in London für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen umgesetzt wurde. Während der elf Tage der drupa wird in einem neuen Format präsentiert, wie Bilder durch Berührung erfahrbar gemacht werden können. Ziel dabei ist es, Kommunikation und Emotionen auf einer immersiven Ebene zu ermöglichen. Die dafür verantwortlichen Technologien hinter den taktilen Drucken ‒ die Arizona 2300 FLXflow und PRISMAelevate XL ‒ sind auf dem Stand von Canon ausgestellt. Weitere Beispiele für taktilen Druck sind strukturierte Innendekoration und Einzelhandelsanwendungen, die für den norwegischen Floristen Fiori und für die deutsche Möbeleinzelhandelskette POCO entwickelt wurden.
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