Berlin
350.000 Gäste feiern 100 Jahre Grüne Woche
Berlin 26.01.2026
Grüne Woche begeistert zum Jubiläum 350.000 Gäste. Bundespräsident, Bundeskanzler, zwei EU-Kommissare und sieben Bundesminister:innen gratulierten persönlich.
100 Jahre und kein bisschen leise: Die Grüne Woche hat zu ihrem Jubiläum die Erwartungen der Veranstalterin Messe Berlin weit übertroffen. 350.000 Messegäste feierten das 100-jährige Bestehen auf dem Berliner Messegelände. Das entspricht einem Besucherzuwachs von rund 40.000 im Vergleich zum Vorjahr. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Friedrich Merz, sieben Bundesminister:innen und zahlreiche Ministerpräsident:innen gratulierten persönlich. Zehn Tage lang fungierte das Berliner Messegelände als international wichtigster Treffpunkt für Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Gartenbau.
Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Jubiläumsausgabe, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft, neue Produkte und internationale Perspektiven zu informieren. Rund 1.600 Aussteller aus über 50 Ländern präsentierten ihre Angebote – von traditionellen Spezialitäten und innovativen Produktideen über vegetarische und vegane Ernährung bis hin zu zuckerreduzierten Konzepten. Als diesjähriger Partner der Grünen Woche zeigte Mecklenburg-Vorpommern eindrucksvoll die kulinarische und touristische Vielfalt des nördlichen Bundeslandes.
Neben dem vielfältigen Genussangebot rückten zentrale Zukunftsfragen in den Mittelpunkt – von Ernährungssicherung und Wasserresilienz über Nachhaltigkeit und Tierwohl bis hin zu Innovationen in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Historische Einblicke – etwa in der Sonderschau „100 Jahre Grüne Woche“ – trafen auf moderne Technologien sowie neue Ernährungstrends und machten den Wandel der Branche über ein Jahrhundert hinweg anschaulich erlebbar.
„Das enorme Besucherinteresse war überwältigend. Die Grüne Woche 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass sie auch nach 100 Jahren so relevant ist wie eh und je“, sagt Dr. Mario Tobias, CEO der Messe Berlin. „Die gute Stimmung in den Hallen, intensive Debatten und das große politische Interesse machen deutlich: Die Grüne Woche ist der Treffpunkt für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und bietet dem öffentlichen Diskurs über Landwirtschaft und Ernährung eine aufmerksamkeitsstarke Bühne. Der große Erfolg ist nur durch das Engagement der Aussteller, Partner, Bundesländer, internationalen Beteiligungen – und nicht zuletzt der Besucherinnen und Besucher – möglich. Ihnen allen gilt unser großer Dank: Sie tragen die Grüne Woche und schaffen die Basis für die kommenden 100 Jahre.“
Politische Bühne und internationaler Dialog
Die Grüne Woche 2026 bestätigte erneut ihre Rolle als politischer Place-to-be zu Jahresbeginn. Eine besondere Würdigung war die Eröffnung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch Bundeskanzler Friedrich Merzinformierte sich bei einem eigenen Rundgang durch die Messehallen über die Leistungsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft. Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainererlebte die Grüne Woche erstmals in seinem Amt und nutzte die Messe als zentrale Plattform für Gespräche. Während der gesamten Messelaufzeit hieß er nationale und internationale Gäste in der Halle des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) willkommen.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer: „Die Grüne Woche ist seit 100 Jahren das Schaufenster der Branche. Die Messe hat auch bei ihrer Jubiläumsausgabe diesem Ruf alle Ehre gemacht: Die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft sowie der Gartenbau haben mit ihren hochwertigen Produkten erneut bewiesen, dass ‚Made in Germany‘ ein Markenversprechen ist und bleibt – und zwar weltweit. Als Bundesregierung unterstützen wir unsere heimischen Hersteller dabei, ihre Produkte international noch bekannter und erfolgreicher zu machen.
Mir ist wichtig: Wir brauchen für die großen Herausforderungen der Branche einen Austausch auf Augenhöhe, um gemeinsam zu den besten Lösungen zu kommen. Die Grüne Woche ist für diesen Austausch eine wichtige Plattform. In den vielen Gesprächen, die ich hier tagtäglich geführt habe, war die Resonanz durchweg positiv. Das Interesse an der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft ist groß und unser politischer Kurswechsel stieß auf breite Unterstützung. Ich freue mich daher schon auf die Messe im 101. Jahr.“
Neben dem BMLEH war die Bundesregierung mit dem Bundesentwicklungsministeriumund Bundesumweltministerium mit eigenen Sonderschauen vertreten. Insgesamt sieben Bundesminister:innen kamen auf der Jubiläumsausgabe der Grünen Woche mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch: Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Dr. Johann Wadephul, Bundesminister des Auswärtigen, Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr sowie Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Ergänzt wurde die hohe politische Präsenz durch zahlreiche Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder, allen voran Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das als Partner der Grünen Woche 2026 den offiziellen Auftakt gestaltete und mit einer eigenen Halle vertreten war. Zudem waren Olaf Lies, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Mario Voigt, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen, Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein sowie Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, auf dem Berliner Messegelände zu Gast. Die internationale Dimension der Grünen Woche unterstrichen Christophe Hansen, EU-Kommissar für Landwirtschaft und Ernährung, sowie Olivér Várhelyi, EU-Kommissar für Gesundheit und Tierwohl. Ergänzt wurde die politische Präsenz durch zahlreiche Botschafter, Diplomatinnen und Diplomaten sowie Attachés, die die Grüne Woche als internationale Plattform für den Austausch zu Landwirtschaft, Ernährung und Handel nutzten.
Ein zentraler Bestandteil des politischen Programms war erneut das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), das im Umfeld der Grünen Woche stattfand. Unter dem Motto „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft“ diskutierten rund 2.000 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über globale Herausforderungen der Land- und Ernährungswirtschaft. Höhepunkt war die 18. Berliner Agrarministerkonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern aus 61 Staaten. Sie verabschiedeten eine gemeinsame Abschlusserklärung zu effizienter Wassernutzung, besserem Hochwasserschutz sowie zum Erhalt von Wäldern und Gewässern.
Dialog-Plattform für Land- und Ernährungswirtschaft
Die Grüne Woche bestätigte erneut ihre Rolle als zentrale Themenbühne für den Austausch über aktuelle Entwicklungen der Branche. Im Mittelpunkt der diesjährigen Diskussionen standen unter anderem das Mercosur-Abkommen sowie gesunkene Erzeugerpreise. Der Lebensmitteleinzelhandel war auf der diesjährigen Grünen Woche mit Unternehmen wie der Schwarz Gruppe, Rewe, Edeka und Aldi Süd auf der Grünen Woche stark vertreten. Spitzenvertreterinnen und -vertreter der Ernährungs- und Landwirtschaftsbranche zeigten sich mit dem Verlauf der Grünen Woche sehr zufrieden.
Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, zieht eine äußerst positive Bilanz zur diesjährigen Grünen Woche: „Die Jubiläumsmesse hat die Besucher in hoher Zahl angelockt. Das ist sehr erfreulich. Auffallend war, dass sich viele Messebesucher zunehmend Gedanken über Ernährungs- und Versorgungssicherheit, auch verbunden mit Lebensmittelpreisen machen. Dies war auch Thema bei zahlreichen Gesprächen mit hochkarätigen politischen Gästen, wie auch Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau. Insgesamt war die Grüne Woche im 100sten Jahr ein voller Erfolg.“
Auch die Ernährungsindustrie nutzte die Grüne Woche intensiv als Plattform für den Austausch mit Politik und Öffentlichkeit.
Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie und Lebensmittelverband Deutschland: „Wir durften in diesem Jahr viele Politiker an unseren Stand begrüßen und über die zentrale Rolle informieren, die die Ernährungsindustrie für unser Land spielt. Als drittgrößter Industriezweig sichern wir die Versorgung von 84 Millionen Menschen in Deutschland und tragen zugleich zur Ernährung von Millionen weltweit bei – denn Food Made in Germany bleibt ein Exportschlager und steht für Qualität, Innovation und Vielfalt. Ich bin überzeugt, dass Politik und Wirtschaft den Standort Deutschland nur gemeinsam wieder stark machen können – wenn sie mehr miteinander reden und enger zusammenarbeiten, als es in der Vergangenheit der Fall war.“
Blick in die Zukunft: Startup-Days und Ernährungstrends
Auch in ihrem 100. Jahr zeigte sich die Grüne Woche als Testmarkt und Impulsgeber für die Ernährung von morgen. Bei den Startup-Days präsentierten zehn junge Unternehmen aus der Agtech- und Foodbranche innovative Ideen, darunter Lösungen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung, neue Proteinquellen und digitale Anwendungen für Produktion und Lagerung. Das Gewinner-Startup SkoneLabs überzeugte mit einem KI-gestützten Sensorsystem, das hilft, frische Früchte effizienter zu lagern und Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Ebenfalls im Fokus des Wettbewerbs standen Konzepte wie das fermentierte, pflanzenbasierte Suppenpulver von Miss Mineva’s, das für alltagstaugliche, gesunde Ernährung steht, sowie MicroHarvest mit neuen Proteinlösungen aus Mikroorganismen. Den Trend zu bewusster, gesunder und nachhaltiger Ernährung griff auch die Themeninsel ZERO auf und zeigte, wie sich bewusster Genuss, Ressourcenschonung und Innovation im Alltag verbinden lassen – mit zuckerfreien Produkten, pflanzlichen Protein-Snacks oder fermentierten Getränke-Konzepten.
Foto: © Messe Berlin
Berlin
Deutsch-Französische Gespräche
Berlin 18.03.2026
– Der deutsche Außenminister Johannes Wadephul und sein französischer Amtskollege Jean-Noël Barrot waren sich einig, dass der andauernde Krieg zwischen Israel und den Vereinigten Staaten gegen den Iran nicht nur den Nahen Osten, insbesondere die Golfstaaten, sondern weite Teile der Welt zu destabilisieren droht. Der Kalte Krieg ist zu einem heißen Krieg geworden, und Bemühungen zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen sind nun dringend geboten.
Dies erklärten die beiden Minister auf einer Pressekonferenz im Anschluss an ihre Gespräche heute in Berlin.
Die Minister sprachen auch über die Lage in der Ukraine und bekräftigten die Unterstützung ihrer Regierungen für Kiew. Sie erklärten, Russland versuche mit seinem Krieg, europäische Werte, insbesondere Menschenrechte und bürgerliche Freiheiten, anzugreifen.
Bezüglich des Beitritts der Balkanländer zur Europäischen Union gaben die beiden Minister bekannt, dass der Prozess weit fortgeschritten sei und es keine Hindernisse gebe, die die Europäer an der Aufnahme der Länder dieser Region hinderten. Der deutsche Minister äußerte sich zur Lage im Libanon und erklärte, die militärischen Operationen zwischen der sogenannten Hisbollah und der libanesischen Armee müssten beendet werden, während der französische Minister die Regierung von Benjamin Netanjahu aufforderte, die ihrer Ansicht nach fortschreitende Zerstörung des Libanon zu stoppen.
Foto: © PWO
Berlin
Deutsch-Türkisches Fastenbrechen
Berlin 16.03.2026
Die Deutsch-Türkische Wirtschaftsvereinigung (MUSIAD) veranstaltete am Freitag, den 13. März, unter der Schirmherrschaft von Berlins Regirinder Bürgermeister Kai Wegner ein Fastenbrechen in Berlin. An der Veranstaltung nahmen prominente Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Wirtschaft, Kirche und Wissenschaft sowie Botschafter verschiedener Länder teil.
Foto: © PWO
Berlin
Berlin führt Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit ein
Berlin 16.03.2026
Berlin führt den 15. März als Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit ein. Der Senat will den Gedenktag sichtbar machen und den Dialog mit Moscheegemeinden stärken.
Der 15. März wird künftig auch in Berlin als „Internationaler Tag gegen Islamfeindlichkeit“ begangen. Das Abgeordnetenhaus beschloss dies auf Antrag der Fraktionen von CDU und SPD. Der Beschluss wurde am 9. Dezember von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner unterzeichnet.
Der Senat ist damit aufgefordert, den von der UN-Vollversammlung anerkannten Gedenktag öffentlich zu thematisieren und sichtbar zu machen. Geplant ist unter anderem, verstärkt das Gespräch mit Berliner Moscheegemeinden zu suchen und sie bei Dialog- und Begegnungsveranstaltungen rund um den 15. März zu unterstützen.
Der Internationale Tag gegen Islamfeindlichkeit erinnert an den Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch am 15. März 2019, bei dem 51 Menschen aus islamfeindlichen Motiven ermordet wurden. Der Tag steht für Gedenken, Mahnung und internationale Solidarität mit Musliminnen und Muslimen, die weltweit von Diskriminierung und Gewalt betroffen sind.
Zum 15. März 2026 sollen zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützt werden, die mit Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit auf Islamfeindlichkeit aufmerksam machen. Zudem will die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung bis dahin ein Eckpunktepapier zur Prävention von Islamfeindlichkeit erarbeiten – gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie muslimischen Akteuren.
„Was wäre Berlin ohne muslimische Menschen, Menschen mit Einwanderungsgeschichte und alle anderen Personengruppen, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind? Gehören nicht all diese Menschen auch selbstverständlich zu dieser Stadt? Sollte es dann nicht vielleicht in aller Interesse sein, antimuslimischen Rassismus zu bekämpfen? Dafür kann der 15. März Impulse geben. Es muss sich viel tun, damit Rassismus jeglicher Art nicht immer weiter zunimmt“
Berlin
Malediven: Offizielles Gastland der ITB Berlin 2027
Berlin 05.03.2026
Die Malediven sind 2027 offizielles Gastland der ITB Berlin und präsentieren der internationalen Reisebranche auf der weltweit führenden Tourismusmesse ihre Schönheit, Vielfalt und Gastfreundschaft aus dem Indischen Ozean.
Die Partnerschaft wurde während der ITB Berlin 2026 offiziell besiegelt: Ibrahim Shiuree, CEO and Managing Director of Visit Maldives (MMPRC) und Dr. Mario Tobias, CEO der Messe Berlin, unterzeichneten den Vertrag bei einem offiziellen Fototermin am Malediven-Stand in Halle 5.2. „Wir freuen uns sehr, dass die Malediven 10 Jahre nach ihrem ersten Auftritt erneut als Gastland der ITB Berlin im Rampenlicht stehen. Diese langjährige Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung der ITB Berlin als globale Plattform und den hohen Stellenwert der Malediven in der internationalen Tourismusbranche. 2027 wollen wir die außergewöhnliche Schönheit und Vielfalt der Malediven präsentieren und gleichzeitig zeigen, wie Tourismus und Nachhaltigkeit erfolgreich Hand in Hand gehen“, erklärte Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.
Eine globale Bühne für ein außergewöhnliches Reiseziel
Mit über 1.000 Inseln, türkisblauen Lagunen, weißen Sandstränden und farbenprächtigen Korallenriffen zählen die Malediven zu den bekanntesten Fernreisezielen weltweit. Das Land steht für exklusive Resort-Erlebnisse, authentischen Inseltourismus und herzliche Gastfreundschaft.
Als Gastland der ITB Berlin 2027 werden die Malediven die gesamte Vielfalt ihres touristischen Angebots präsentieren: von Luxus- und Boutique-Resorts über Tauch- und Wassersporterlebnisse bis hin zu Wellness-Retreats und kulturellen Begegnungen. Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Bestandteil der Tourismusstrategie des Landes, mit zahlreichen Initiativen zum Schutz der Meeresökosysteme und zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaften.
„Die ITB Berlin bietet uns die ideale Plattform, um die einzigartigen Angebote unserer Inseln Reisenden aus aller Welt zu präsentieren. Wir freuen uns darauf, die internationale Tourismusbranche in Berlin willkommen zu heißen und die Vielfalt, Qualität und Gastfreundschaft zu zeigen, die die Malediven als Reiseziel auszeichnen“, sagte Ibrahim Shiuree, CEO and Managing Director of Visit Maldives.
Nur wenige Wochen zuvor besuchte der Präsident der Malediven Berlin und wurde vom deutschen Bundespräsidenten empfangen. Dieser historische Besuch unterstrich die strategische Bedeutung des Inselstaates sowohl für Deutschland als auch für die internationale Gemeinschaft.
Visit Maldives Year 2027: Die Malediven der Welt präsentieren
Das Jahr 2027 wurde offiziell zum „Visit Maldives Year“ erklärt – einer bedeutenden nationalen Tourismusinitiative, die die Einzigartigkeit und Anziehungskraft der Malediven international in den Fokus rückt. Präsident Dr. Mohamed Muizzu betonte, dass die Kampagne das Engagement des Landes für nachhaltiges Wachstum, internationale Zusammenarbeit und die kontinuierliche Stärkung des Tourismussektors als zentralen Wirtschaftsmotor unterstreicht. Im Rahmen der Initiative werden die Malediven durch eine Vielzahl globaler Marketingmaßnahmen, darunter die Teilnahme an internationalen Reisemessen, Roadshows und gezielte digitale Kampagnen, ihre atemberaubende Natur, kulturelle Vielfalt und erstklassige Gastfreundschaft Reisenden und Partnern weltweit präsentieren. So soll die Position der Malediven als eines der führenden Fernreiseziele weiter gefestigt werden.
Starke Präsenz auf der ITB Berlin 2027
Als Gastland werden die Malediven die offizielle Eröffnungsgala am 15. März 2027 auf dem Berliner Messegelände ausrichten und vom 16. bis 18. März ein insgesamt abwechslungsreiches Programm präsentieren. Alle Teilnehmer der ITB Berlin können sich auf einen imposanten Messestand, kulturelle Darbietungen, Networking-Events und Presseaktivitäten freuen, die die Malediven in der internationalen Tourismusbranche prominent positionieren.
Mit der Rolle als Gastland unterstreichen die Malediven ihr langjähriges Engagement auf der ITB Berlin und betonen die Bedeutung des deutschen und europäischen Marktes. Die ITB Berlin 2027 bietet ihnen die ideale Plattform, um Partnerschaften weiter zu stärken, neue Reisetrends zu inspirieren und die Malediven fest ins Rampenlicht der globalen Reisebranche zu rücken.
Foto: © ITB Berlin, Abdulla Ghiyas (Chairperson, Visit Maldives Corporation), Ibrahim Shiuree (CEO und Managing Director, Visit Maldives), Deborah Rothe (Direktorin der ITB Berlin), Dr. Mario Tobias (CEO der Messe Berlin), David Ruetz (Senior Vice President der Messe Berlin (v.l.n.r.)
Berlin
Wegner zum Internationalen Frauentag: „Es gibt noch viel zu tun“
Berlin 06.03.2026
– Zum Internationalen Frauentag am 8. März erklärte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Der Internationale Frauentag ist ein Tag der Anerkennung und des Respekts für die Leistungen von Frauen in Berlin, in Deutschland und weltweit. Frauen prägen und gestalten unsere Stadt – in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Verwaltung oder in unseren Familien. Dafür gebührt ihnen Dank und Wertschätzung. Gleichzeitig gilt: Wir haben viel erreicht, aber es gibt noch viel zu tun. Solange Frauen in Deutschland schlechter bezahlt werden, in Führungsetagen unterrepräsentiert sind und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch immer besser werden muss, bleibt es unser Auftrag, das zu ändern. Wir dürfen nicht nachlassen – Gleichberechtigung muss jeden Tag gelebt und gestärkt werden. Gewalt gegen Frauen, Femizide und Ehrenmorde dürfen niemals akzeptiert werden, ihnen muss mit aller Konsequenz unseres Rechtsstaats begegnet werden.“
Berlin
Wegner zum MPK-Beschluss für mehr Sicherheit von Beschäftigten und Fahrgästen im Bahnverkehr
Berlin 05.03.2026
– Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, begrüßt den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz, die Sicherheit von Zugpersonal und Fahrgästen zu erhöhen:
„Wir müssen unsere Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter und auch die Fahrgäste besser vor gewalttätigen Übergriffen schützen. Deshalb ist es wichtig, die Videoüberwachung auszubauen und die Nahverkehrszüge mit mehr Personal zu besetzen. Es ist auch dringend erforderlich, die Zugbegleiter mit Bodycams, die auch Tonaufzeichnungen ermöglichen, und mit Notfallknöpfen auszustatten. Wir haben uns deshalb heute bei der Ministerpräsidentenkonferenz für mehrere Maßnahmen ausgesprochen. So sollten auch digitale Fahrausweise einschließlich des Deutschlandtickets weiterentwickelt werden, um konfliktträchtige Ausweiskontrollen deutlich zu reduzieren. Der Schutz unserer Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter ist unser aller Aufgabe.“
Berlin
Gemeinsame Ramadan-Iftar-Fastenbrechen
Berlin 05.03.2026
Das „House on One“ (Haus der drei Religionen, Judentum, Christentum und Islam) hatte am Mittwoch den 04.03.2026 ein Ramadan-Iftar-Fastenbrechen veranstaltet, an dem neben rund 250 weiteren Gästen auch Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft teilnahmen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Integration, der Kampf gegen religiöse Intoleranz, die Förderung friedlichen Zusammenlebens und die Ablehnung von Hass. Auch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten wurden thematisiert.
Foto: © PWO
Berlin
Ergebnis der Aufsichtsratssitzung der KBB zum Thema Berlinale
Berlin 04.03.2026
– Auf der Sitzung hat der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH unter Leitung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Weichen für die Zukunft der Berlinale gestellt. Der Aufsichtsrat begrüßt die Breitschaft der Intendantin, Tricia Tuttle, ihre Tätigkeit fortzusetzen und bedauert die Überlagerung künstlerischer Arbeit der jüngsten Berlinale durch politischen Aktivismus.
Der Aufsichtsrat der KBB formulierte Empfehlungen für die Stärkung des Festivals, um es langfristig weiterzuentwickeln und im Hinblick auf gesellschaftliche Akzeptanz und wirtschaftliche Stabilität abzusichern. Diese sehen die Gründung eines beratenden Forums ebenso vor wie die Ausarbeitung eines KBB-weiten Verhaltenskodex.
Die Berlinale möge sich zudem personell und finanziell zukunftsfest machen, insbesondere mit Blick auf die Einbeziehung der Filmwirtschaft, der Medienhäuser sowie potentieller Investoren.
Der Aufsichtsrat bekräftigte dabei sein entschiedenes Engagement im Kampf gegen Antisemitismus und schloss sich der klaren Haltung der KBB an, jüdische Perspektiven zu schützen, zu fördern und hörbar zu machen.
Staatsminister Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, und Aufsichtsratsvorsitzender der KBB: „Tricia Tuttle hat in den zurückliegenden Monaten mit viel Energie wesentliche Weichenstellungen vorgenommen und der Berlinale den Weg aus einer sich bereits länger abzeichnenden Krise gewiesen. Ich bedanke mich für ihre Bereitschaft, diesen Weg fortzuführen. Der Aufsichtsrat der KBB und BKM werden die notwendigen Prozesse konstruktiv begleiten. Mit den heute beschlossenen Empfehlungen haben wir den Grundstein zur Stärkung der gesellschaftlichen Akzeptanz des Festivals gelegt. Die Kunst und die Künstler sollen wieder im Zentrum der Berlinale stehen.“
Intendantin Tricia Tuttle sagte nach der Aufsichtsratssitzung. „Ich begrüße die heutige Entscheidung des Aufsichtsrats, sein Vertrauen in meine Leitung der Berlinale zu bekräftigen. Das Gremium hat eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen, die wir sorgfältig prüfen werden. Ich danke dem Aufsichtsrat für den konstruktiven Dialog und dafür, dass er die Bedeutung der Unabhängigkeit unserer Arbeit erneut hervorgehoben hat.“
Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind ein Geschäftsbereich der KBB GmbH, zu denen auch das Haus der Kulturen der Welt und die Berliner Festspiele mit dem Martin-Gropius-Bau gehören. Der Aufsichtsrat der KBB GmbH setzt sich aus Vertreterinnen des Bundes, des Landes Berlin und aus derzeit drei fachlich versierten zusammen, die als Expertinnen und Experten in den Aufsichtsrat berufen werden.
Tricia Tuttle ist seit 2024 Intendantin der Berlinale und Geschäftsführerin der KBB. Die 76. Berlinale war die zweite Festivalausgabe unter ihrer Leitung.
Berlin
Joschka Fischer mahnt die Reisebranche zu vorausschauender Politik:
03.03.2026
– Joschka Fischer mahnt die Reisebranche zu vorausschauender Politik: Eine Welt ohne Katastrophen werde es nicht geben. Die Branche muss die Zeitenwende verstehen und sich anpassen.
Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer hat die Reisebranche aufgefordert, sich den neuen geopolitischen Herausforderungen anzupassen. Die Zeiten der regelbasierten Weltordnung seien vorbei, erklärte Fischer in einer Keynote zur ITB Berlin 2026 am Dienstag. Stattdessen herrschten jetzt die Regeln der Macht, repräsentiert durch die beiden Weltmächte USA und China, zu denen vielleicht noch Indien hinzukomme. Die führenden Köpfe des Tourismus sollten versuchen, präventiv zu agieren, ja möglichst „Teil der Diplomatie“ zu werden.
Der Politikberater und frühere Grünen-Politiker sagte, er bedauere, keine positivere Weltsicht verkünden zu können. Konflikt, Naturkatastrophen und Krieg seien sozusagen unveränderliche Elemente des Daseins, und es sei eine Illusion, sie eliminieren zu können. Deshalb müsse sich auch der Tourismus anpassen. Als positive Nachricht formulierte er, dass trotz dieser Zeitenwende die Menschen nicht aufhören würden zu reisen. „Aber sie bezahlen nicht dafür, ihr Leben im Zimmer eines Luxushotels zu riskieren“, sagte er in Anspielung auf den Iran-Krieg, bei dem iranische Drohnen gerade Hotels der Golfregion trafen.
„Ich habe es erwartet“
Zu dem aktuellen Krieg zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran sagte Fischer: „Ich habe es erwartet.“ Spätestens als Israels Premier Benjamin Netanjahu in der vergangenen Woche nach Washington geflogen sei, sei ihm klar gewesen, dass eine Militäraktion bevorstehe. Welche konkreten Folgen sie haben werde und ob es alles positiv ausgehe, bezweifelte er.
Fischer, der vor Jahren selbst an den Atomverhandlungen mit dem Iran beteiligt war und mit der Tochter eines iranischen Oppositionellen verheiratet ist, zog den Fortbestand des Staates insgesamt in Zweifel. Es gebe so viele verschiedene Volksgruppen dort und der Hass sei so groß, dass ein Bürgerkrieg in der Folge der Eliminierung des Mullah-Regimes nicht auszuschließen sei. Das könne Instabilität für die ganze Region, auch für die Golfstaaten bedeuten.
Mehr Krisenmanagement von der Branche gefordert
Die Tourismusindustrie sollte nach Fischers Worten die Verhinderung gefährlicher Situationen mehr in ihr Reisemanagement integrieren und Krisenreaktion in die eigenen Regeln aufnehmen. Fischer nannte als warnendes Beispiel für solche Defizite den Tsunami in Thailand, der an Weihnachten 2004 nicht nur den Tourismus, sondern auch die Diplomatie unvorbereitet getroffen hatte. Fischer war damals Außenminister. Nicht nur die Urlauber, sondern auch die Beschäftigten der Botschaften und Konsulate vor Ort seien jeweils im Weihnachtsurlaub gewesen, was die Krisenreaktion erheblich erschwert habe, erinnerte er sich. Entsprechend sollte die Branche auch aus den Defiziten der Krisenreaktion im aktuellen Fall lernen.
Foto: © ITB Berlin
Berlin
Berlin – Always now-
Berlin 03.03.2026
– Vom 3. bis 5. März 2026 präsentiert sich Berlin gemeinsam mit Brandenburg und dem Flughafen BER sowie zahlreichen weiteren Partnern auf der ITB Berlin im Hub27 (Stand 304). Zum 60-jährigen Jubiläum der weltweit führenden Tourismusmesse setzt die Hauptstadt auf ein neues Stand-Design und vielfältige Themen: von international beachteten Kultur- und Show-Highlights bis hin Produkten aus Berliner Manufakturen.
Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer: „Glückwunsch, ITB, zu 60 Jahren. Kaum eine Messe steht so für Berlin und den Begriff von Freiheit, Toleranz und Verständigung wie die Tourismusbörse mit Besucherinnen und Besuchern aus fast allen Ländern der Welt. Die ITB als internationale Bühne hat geholfen, Berlin zu dem zu machen, was es ist: zu einer der Top-3-Städtedestinationen Europas.“
Sabine Wendt, visitBerlin-Geschäftsführerin: „Berlin begeistert in diesem Jahr mit zahlreichen Kulturhighlights, innovativen Show-Formaten und neuen touristischen Angeboten. Genau das zeigen wir auf der 60. ITB. Mit ‚Crafted in Berlin‘ geben wir außerdem lokalen Manufakturen aus den Berliner Bezirken eine internationale Bühne. Gleichzeitig setzen wir mit dem Projekt ‚Reisen für Alle‘ ein klares Zeichen für barrierefreien Tourismus. So präsentieren wir Berlin als weltoffene, nachhaltige und zukunftsorientierte Metropole.“
Jahreshighlights am Berlin-Stand
2026 steht Berlin erneut für außergewöhnliche Erlebnisse, internationale Ausstellungen und große Events. Die Partner am Messe-Stand geben einen Ausblick auf die kommenden Highlights. So rücken gleich zwei Museen die französische Kunst in den Fokus: Die Neue Nationalgalerie präsentiert vom 20. März bis 9. August eine Werkschau des Bildhauers Constantin Brancusi. Die Alte Nationalgalerie widmet dem Kunsthändler Paul Cassirer vom 22. Mai bis 27. September eine umfangreiche Sonderausstellung. Eine Vorschau auf die Teil-Wiedereröffnung des Pergamonmuseums mit dem berühmten Pergamonaltar im Frühjahr 2027 wird ebenfalls am Berlin-Stand geboten.
Mit der atemberaubenden Show „Alizé“ des Cirque du Soleil, die derzeit das Publikum im Theater am Potsdamer Platz begeistert, und der neuen Hit-Produktion „Blinded by Delight“ des Friedrichstadt-Palast sind zwei Show-Highlights auf der ITB präsent. Auf der Tourismusmesse richtet Berlin außerdem den Blick auf Ocean Berlin, einem neuen Meerespark, der in wenigen Monaten mit einem riesigen Aquarium, einem begehbaren Acrylglastunnel und sechs thematischen Erlebniswelten Besucherinnen und Besucher in eine faszinierende Unterwasserwelt einlädt.
Neben Museen wie dem Humboldt Forum und dem Samurai Museum sowie beliebten Attraktionen wie Madame Tussauds präsentieren sich auf der ITB auch Sightseeing-Anbieter und die Gärten der Welt, um die grüne Vielfalt Berlins zu zeigen.
„Crafted in Berlin“ – Produkte aus Berliner Manufakturen
Nach erfolgreichen Auftritten auf der ITB 2025 und auf der Grünen Woche Anfang Januar bringen Berliner Handwerksbetriebe und Manufakturen aus allen zwölf Bezirken im Rahmen von „Crafted in Berlin“ ihre kreativen und hochwertigen Produkte erneut auf die Tourismusmesse. Pünktlich zur ITB wurden drei Crafted in Berlin Manufakturen-Routen zusammengestellt, die Besucher:innen per QR-Code direkt am Messe-Stand oder alternativ unter visitberlin.de/de/crafted-in-berlin abrufen können.
Reisen für alle
Ein zentrales Anliegen von visitBerlin ist die Förderung eines barrierefreien Tourismus in Berlin. Auf der ITB informiert visitBerlin über das Thema Barrierefreiheit in Berlin und stellt konkrete Maßnahmen vor. So koordiniert visitBerlin unter anderem das Projekt „Reisen für Alle“, das Gästen verlässliche Informationen zu barrierefreien Angeboten wie Hotels, Museen und Attraktionen bereitstellt.
Nachhaltigkeit als Selbstverständnis
Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil des Berliner Messeauftritts. Das Catering am Gemeinschaftsstand arbeitet nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards und ist durch Sustainable Berlin zertifiziert. Werbemittel werden reduziert eingesetzt und nicht neu produziert. Die verwendeten Materialien am Stand sind teils recycelbar und werden nach der ITB zur Weiterverarbeitung an einen Dienstleister übergeben.
Foto: © visit Berlin
Berlin
ITB Berlin 2026: 60 Jahre internationale Plattform für Tourismus, Märkte und Innovation
Berlin 02.03.2026
– Zum 60-jährigen Jubiläum versammelt die weltweit führende B2B-Tourismusmesse vom 3. bis 5. März fast 6.000 Aussteller aus mehr als 160 Ländern und bestätigt damit ihre Rolle als zentraler Marktplatz für internationalen Austausch, wirtschaftliche Perspektiven und strategische Zukunftsfragen des Tourismus.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 hat sich die ITB Berlin von einer kleinen Fachmesse zu einer globalen Branchenplattform in strategisch bedeutenden Märkten entwickelt. Inzwischen umfasst das ITB-Portfolio fünf Veranstaltungen in Europa, Asien und Amerika und stärkt damit die internationale Vernetzung sowie die Geschäftsanbahnung entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette. Die Jubiläumsausgabe steht sinnbildlich für einen Tourismus, der Wachstum, Innovation und Verantwortung gemeinsam denkt – und globale Entwicklungen nicht ausblendet, sondern aktiv in den Dialog einbindet. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten steht die ITB Berlin im engen Austausch mit ihren internationalen Partnern und Ausstellern und bewertet fortlaufend die aktuelle Situation.
“Die ITB Berlin ist seit 60 Jahren der Ort, an dem die internationale Reiseindustrie zusammenkommt, um Märkte zu verstehen, Trends einzuordnen und konkrete Geschäfte zu machen. Hier entstehen Partnerschaften, werden Verträge angebahnt und strategische Allianzen geschlossen. Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen braucht es Plattformen, die wirtschaftliche Stärke, Innovation und Verantwortung miteinander verbinden“, sagt Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.
Foto: © ITB Berlin
Berlin
Susanne Waltermann in Berlin
Berlin 28.02.2026
– Eröffnung am Freitag, den 13.03.2026, 1800 Uhr in der Galerie Haas und im Rahmen des Charlottenwalk, Samstag, 14.03.2026, 1200-1800 Uhr.

Susanne Waltermann schafft Stich um Stich ein ikonografisch eigensinniges Werk, so komplex wie die Liste der verwendeten Materialien und durchdrungen von verschiedensten Fadenarten. Ihr eigener Körper und dessen Wahrnehmung spielen für ihre künstlerische Praxis eine wichtige Rolle: „Ich lege das Papier auf den Boden, lege mich dann selbst darauf und male die Kontur um mich herum“. In einem langwierigen, intuitiven Prozess entstehen Arbeiten, die in mehreren Schichten auf Japanpapier und Seidenpapier vernäht werden. Das Nähen stellt kunsthistorisch eine zutiefst persönliche Arbeit dar; das Schneiden, Reißen, Nähen und Zusammenfügen geht mit Vorstellungen von Wiedergutmachung und dem Ausdruck seelischer Spannungen einher.
Die Motive Waltermanns Votivbilder reichen vom Kochtopf zum homöopathischen Fläschchen, sie zeigen Strümpfe, Unterhosen, Fische und Würstchen. Mit der Übersteigerung des Alltagsobjekts in den sakralen Raum wird das Sakrale trivialisiert und das Triviale zugleich ästhetisiert. Es geht um eine Sinnsuche, die sich weder in einer Bildwelt aus bluttriefendem Heiland finden ließ, noch im intellektualisierten Katholizismus im Köln der 1960er Jahre.
Bei Waltermann geht es um existenzielle seelische Grundlagen des Lebens, deren Erspürung eher bild- als sprachtauglich ist, wobei das Medium Sprache als genähtes Wort bildhaft auftauchen kann. Susanne Waltermann kommentiert die Tradition des kulturhistorisch als „weiblich“ definierten Handwerks des Nähens, indem sie mit unregelmäßigen, groben Stichen und schwerem Garn die impliziten Imperative von Ordnung, Sauberkeit und stiller Perfektion systematisch unterläuft.
Galerie Michael Haas
Niebuhrstraße 5
10629 Berlin
Foto: © Galerie Haas
Berlin
Görlitzer Park ab 1. März nachts geschlossen
Berlin 27.02.2026
Mehr Sicherheit und klare Regeln.
Ab dem 1. März 2026 wird der Görlitzer Park in den Nachtstunden geschlossen. Die Maßnahme ist Teil des Berliner Sicherheitsgipfels und dient dazu, Sicherheit und Sauberkeit im Park und seinem Umfeld nachhaltig zu verbessern. Ziel ist es insbesondere, Betäubungsmittelkriminalität und damit verbundene Gewaltdelikte wirksam einzudämmen.
Die nächtliche Schließung ist eine gezielte, zeitlich begrenzte Maßnahme innerhalb eines umfassenden Maßnahmenpakets. Sie wird durch verstärkte Polizeipräsenz, Präventionsangebote und soziale Hilfsprogramme flankiert. Die Wirkung der Regelung wird im Laufe des Jahres evaluiert.
Berlin
Stabile Auslandsreisen, Urlaube dominieren, Südamerika wächst stark
Berlin 26.02.2026
Kurz vor dem Start der ITB Berlin vom 3. bis 5. März 2026 sendet der internationale Reisemarkt ein klares Signal: Die Zahl der weltweiten Auslandsreisen ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen.
Aktuelle Ergebnisse des World Travel Monitors® von IPK International bestätigen, dass sich der positive Wachstumstrend der letzten Jahre fortsetzt und die Dynamik nun wieder im einstelligen Bereich angekommen ist. Die starken Wachstumsraten im internationalen Tourismus pendeln sich auf Vor-Pandemie Werte ein.
Stabile Nachfrage aus Europa – Unterschiedliche Trends in Nord- und Südamerika
Die Entwicklung der Auslandsreisen zeigt 2025 regionale Unterschiede. Aus Europa stieg das Auslandsreisevolumen analog zum weltweiten Durchschnitt um vier Prozent. Nordamerika verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang: Mit minus einem Prozent lag das Reisevolumen unter dem Niveau des Vorjahres. Trotz des leichten Rückgangs bleiben die USA das Land mit den meisten Auslandsreisen weltweit – noch vor Deutschland und Großbritannien. Auslandsreisen der Asiaten entwickelten sich moderat positiv und erreichte mit einem Plus von fünf Prozent ein leicht überdurchschnittliches Wachstum. Besonders dynamisch zeigte sich Südamerika. Dort nahm das Auslandsreisevolumen um elf Prozent zu und verzeichnete damit das stärkste Wachstum aller Regionen. Treiber dieser Entwicklung war insbesondere der deutliche Anstieg interkontinentaler Reisen.
Hohe Reisezufriedenheit in arabischen Destinationen
Für den von IPK entwickelten Destination Performance Index (DPI) werden für alle weltweiten Auslandsurlaubsreisen im Rahmen des World Travel Monitor® die Parameter Reisezufriedenheit, Weiterempfehlung und Wiederbesuchsabsicht abgefragt und analysiert. Gewinner waren in 2025 erneut Dubai vor Abu Dhabi, Bahamas und Brasilien. In Dubai wurden vor allem die Angebotsbereiche Service, Unterkunft und Wetter am positivsten bewertet. Sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi wurde Nachhaltigkeit am negativsten bewertet. An der Spitze des europäischen Rankings steht die Schweiz, knapp vor Österreich. Beide Destinationen erzielten überdurchschnittliche Ergebnisse im Landschafts- und Naturbereich.
Urlaub dominiert – MICE mit starkem Rebound
Fast drei Viertel aller weltweiten Auslandsreisen im Jahr 2025 entfielen auf Urlaubsreisen; dieses Segment wuchs um vier Prozent und lag damit im globalen Durchschnitt. An der Spitze bleiben weiterhin Sun-&-Beach-Urlaube, was sich auch in den beliebtesten Reisezielen widerspiegelt: Spanien verzeichnete 2025 erneut die meisten internationalen Reisen. Darüber hinaus konnten Rundreisen und Urlaube auf dem Land überdurchschnittliches Wachstum erzielen, während Reisen zu Events und Wellnessurlaube leicht rückläufig waren. Der Geschäftsreisemarkt wuchs 2025 überdurchschnittlich um sechs Prozent und erreichte damit erstmals wieder das Niveau von 2019. Besonders dynamisch entwickelten sich MICE-Reisen, die um acht Prozent zulegten.
Reisedauer und Reiseausgaben gestiegen
Im Jahr 2025 ist die durchschnittliche Reisedauer bei weltweiten Auslandsreisen leicht angestiegen und liegt nun bei rund neun Nächten. Dies ist vor allem auf den hohen Anteil von Flugreisen und der Rückkehr der Fernreisen zurückzuführen. Auffällig ist zudem, dass Bahnreisen überdurchschnittlich zugenommen haben. Auch die Ausgaben pro Reise verzeichneten 2025 einen überdurchschnittlichen Anstieg und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Dabei entfällt der Großteil der Ausgaben auf den Bereich Unterkunft. Etwa ein Viertel der Ausgaben entfällt durchschnittlich auf den Transport und deutlich geringere Anteile für Verpflegung und Aktivitäten vor Ort.
Berlin
Mehr Wohnungen und bezahlbare Mieten für Berlin
Berlin 25.02.2026
– Das Bündnis für Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen, unter der Leitung des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner, hat sich zu seiner zehnten Sitzung getroffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besprachen den Prozess für das Gesetzes- und Maßnahmenpaket für einfaches Bauen „EinfachBauenBerlin“. Die Initiative beinhaltet weitere Maßnahmen zur Beschleunigung und Vereinfachung des Bauens, um die Baukosten zu senken und den Bau bezahlbarer Wohnungen zu erleichtern. Aktuell werden die in der Verbändebeteiligung eingebrachten Vorschläge geprüft. Zudem diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Lage auf dem Wohnungsmarkt und aktuelle Rahmenbedingungen für den Bau von bezahlbarem Wohnraum.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Wir handeln entschlossen mit klaren Zielen: mehr bezahlbare Wohnungen bauen und Mieten bezahlbar halten. Mit dem Schneller-Bauen-Gesetz und dem Bau-Turbo der Bundesregierung sorgen wir dafür, dass neuer Wohnraum schneller entsteht. Mit der Initiative Einfach-Bauen verbessern wir die Rahmenbedingungen für Investitionen in den Neubau. Gleichzeitig stärken wir den Schutz der Mieterinnen und Mieter. Wir bauen die Mietpreisprüfstelle aus und gehen konsequent gegen überhöhte Mieten vor. Berlin muss eine lebenswerte Stadt bleiben, in der jeder ein bezahlbares Zuhause hat.“
Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler: „Wir haben mit Unterstützung der Bündnispartnerinnen und –partner in schwierigen Zeiten viele Dinge auf den Weg gebracht. Wir werden in dieser Legislaturperiode den Neubau von rund 80.000 Wohnungen erreichen – das bedeutet ein neues Zuhause für mehr als 160.000 Berlinerinnern und Berliner. Das Bündnis hat das Schneller-Bauen-Gesetz mit Expertise begleitet und wichtige mietenpolitische Entscheidungen umgesetzt. Mit dem Bauturbo und der verlängerten Mietpreisbremse haben wir wichtige bundespolitische Entscheidungen, die wir gemeinsam im Land Berlin umsetzen werden. Nicht zuletzt freue ich mich auf die konstruktive Begleitung unseres Programms ‚EinfachBauenBerlin‘, das die Stadtentwicklungsverwaltung federführend auf den Weg bringt. Ziel ist es, bauliche und technische Lösungen zu identifizieren, die eine deutliche Kostensenkung ermöglichen – ohne die qualitativen, sozialen und ökologischen Standards des Bauens zu gefährden.“
BBU-Vorständin Maren Kern: „Mit Maßnahmen wie dem Schneller-Bauen-Gesetz Berlin und der Initiative ‚Einfacher Bauen‘ setzt Berlin bundesweit Maßstäbe für schnelleres und kostengünstigeres Bauen. Das ist angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt auch dringend notwendig und ein gutes Signal, dass der Senat die Herausforderungen sehr aktiv angeht. Genau dafür steht auch das Bündnis. Unsere Mitgliedsunternehmen tragen diesen Ansatz und setzen ihn in die Praxis um: Sie bauen, modernisieren und sichern bezahlbaren Wohnraum in der ganzen Stadt. Klar ist aber auch: In Berlin muss noch mehr, schneller und kostengünstiger gebaut werden. Dauerhaft bezahlbares Wohnen wird es nur geben, wenn Bauen und Modernisieren wirtschaftlich möglich bleiben. Die Rahmenbedingungen müssen dafür weiter verbessert und verlässlich ausgestaltet werden.“
-
Politik3 Tagen agoEuropa und der Nahe Osten
-
Politik5 Tagen agoDeutsch-Niederländische Gespräche
-
Berlin5 Tagen agoDeutsch-Türkisches Fastenbrechen
-
Politik4 Tagen agoAgrarforschung und Phytotherapie
-
Berlin3 Tagen agoDeutsch-Französische Gespräche
-
Politik1 Tag agoRassismus ist in Deutschland weit verbreitet
-
Politik3 Tagen ago
Deutsch-Aserbaidschanische Gespräche
-
Europa3 Tagen ago
Zusammenarbeit der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung soll verbessert werden
-
Politik1 Tag agoKooperation zwischen Wirtschaft und Rüstungsindustrie
-
Politik5 Tagen ago
Flüchtlingsdebatte in Deutschland
-
Politik3 Tagen ago
Erbschaft von mehr als 300 Wohnungen soll steuerfrei bleiben
-
Politik4 Tagen ago
Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah
-
Politik4 Tagen ago
ifo Institut: 95 Prozent der neuen Schulden zweckentfremdet
-
Wirtschaft3 Tagen ago
ifo Institut: Paare im Homeoffice bekommen mehr Kinder
-
Politik3 Tagen ago
Ausschuss lehnt AfD-Antrag zu Staatsbürgerschaftsrecht ab




