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Kostenfreie Hotelunterbringung für Betroffene

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Berlin 06.01.2025

Die Hilfsaktion für vom Stromausfall betroffene Berliner:innen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde ausgeweitet. Inzwischen beteiligen sich mehr als 160 Hotels. Betroffene können über die Übersicht der visitBerlin Partnerhotels e.V. Hotelzimmer unter dem Buchungscode „Stromausfall“ buchen. Die Hotelkosten werden im Nachgang erstattet. Details dazu auf der Website des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf.

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Entdecken, genießen, Geburtstag feiern: was die Grüne Woche 2026 besonders macht

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Berlin 13.01.2026

Eine kulinarische Weltreise, clevere Ideen für den Klimaschutz und Landwirtschaft zum Anfassen: Das alles erwartet Besucherinnen und Besucher auf der der Jubiläumsausgabe der Grünen Woche.

In ihrem hundertsten Jahr zeigt sich die Grüne Woche in ihrer ganzen Vielseitigkeit. Zum Jubiläum können sich Gäste auf dem Berliner Messegelände auf besonders viele Highlights freuen. Partner ist in diesem Jahr die beliebte Reise- und Genussregion Mecklenburg-Vorpommern. 

Zurück in die goldenen Zwanziger

Im Januar 1926 öffnete die erste Grüne Woche als Warenmesse für Landwirtschaft und Gartenbau auf dem Berliner Messegelände ihre Tore. An diese Zeit erinnert hundert Jahre später die Blumenhalle. Sie steht unter dem Motto „Babylon Garden – Blütezeit der goldenen Zwanziger“. Auf 3.000 Quadratmetern entstehen Parklandschaften mit einem floralen Nachtclub und dem „KaDeFleur“. Tausende Pflanzen und Springbrunnen schaffen in Halle 2.2 eine blühende Insel im winterlichen Berlin. In Halle 26a zeichnet eine Sonderschau mit Fotos und Plakaten die Entwicklung der Messe über ein Jahrhundert hinweg nach. Historische Exponate wie Kutschen und der Radschlepper „Fordson Bj. 1926“ treffen auf moderne Landmaschinen. Regionale Handwerksbetriebe wie eine Brandenburger Böttcherei machen die Geschichte der Messe lebendig. 

Tierhalle mit Reiterstaffel und Hippologica

Ein Anziehungspunkt besonders für Familien ist die Tierhalle 25. Besucherinnen und Besucher treffen dort auf landwirtschaftliche Nutztiere wie Rinder, Schafe, Ziegen und Alpakas. Am ersten Messewochenende zeigt erstmals die Reiterstaffel der Bundespolizei auf der Grünen Woche ihr Können. Am 17. Januar findet die Bundeschau Süddeutsches Kaltblut statt. An den letzten drei Messetagen, nämlich vom 22. bis zum 25. Januar 2026, findet mit der Hippologica Berlins größtes Hallenpferdesportturnier statt mit Disziplinen wie Springen, Dressur und Voltigieren. 

Tierwohl wird auf der Grünen Woche großgeschrieben. Die Tiere sind in der Tierhalle tierschutzgerecht untergebracht, verfügen über ausreichend Rückzugsräume und werden während der gesamten Messezeit von einer Stallcrew sowie Tierärztinnen und Tierärzten rund um die Uhr betreut. 

Wenn weniger mehr ist: ZERO Themeninsel und Bio-Halle

Auf kreative Weise begegnen Startups und Unternehmen den Herausforderungen durch den Klimawandel. Die neue ZERO Themeninsel in Halle 27 geht mit gutem Beispiel in Sachen Kreislaufwirtschaft voran. Dort gibt es auf einem Messefußboden aus recycelten Altreifenmatten Re-Use-Workshops, gesunde, naturbelassene Snacks und Innovationen wie eine vegane Brille. Wer ökologisch wirtschaftende Höfe kennenlernen möchte, wird in der Bio-Halle 22a fündig. Dort stellen sich neben Erzeugerverbänden auch Teilnehmende des Bundesprogramms Ökologischer Landbau vor, darunter Bio-Winzer und -Landwirte aus unterschiedlichen Regionen.

Landwirtschaft entdecken

Wie arbeiten Landwirte heute? Vor welchen Herausforderungen stehen sie und welche Innovationen helfen ihnen weiter? Auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 gibt der Deutsche Bauernverband (DBV) unter dem Motto „Ernährung sichern. Natur schützen.“ praxisnahe Einblicke in die moderne Landwirtschaft. Besucherinnen und Besucher erfahren aus erster Hand, was Erzeugerinnen und Erzeuger umtreibt. 

Sie kommen mit Agrarscouts von echten Höfen ins Gespräch und lernen dank dem Netzwerk der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) Wichtiges über die deutsche Lebensmittelwirtschaft.

Deutschlandreise auf der Grünen Woche: Mecklenburg-Vorpommer ist Partner

An einem Tag (fast) ganz Deutschland entdecken? Das geht nur auf der Grünen Woche. 13 Bundesländer zeigen ihre kulinarischen Spezialitäten. Neben Klassikern nehmen viele Aussteller die Grüne Woche auch für Experimente zum Anlass. Partner der diesjährigen Grünen Woche ist Mecklenburg-Vorpommern, welches in Halle 5.2 ein extra für die Messe kreiertes Glühweinbrot vorstellt. In der Berlin-Halle 21b präsentieren sich Food-Startups aus der Hauptstadt, es gibt ein eigens für das Jubiläum gebrautes BRLO-Bier. In der Niedersachsen-Halle kommt die Original Stadion-Wurst von Werder Bremen auf den Grill. Für Karnevalsstimmung sorgen Funkemariechen, Kölsch und Blaskapelle in der NRW-Halle 5.2.

Die Welt kulinarisch entdecken

Doch auch weiter entfernte Länder und Kulturen lassen sich auf der Grünen Woche entdecken. Erstmals 2026 dabei ist der bedeutende Kakao-Exporteur Côte d’Ivoire. Es gibt Kaffee aus Südamerika, saftige Thai-Mangos, würzigen Schweizer Käse und polnische Pierogi. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Viele Länder nutzen die Grüne Woche, um ihre Tourismus-Regionen vorzustellen. Ob Karibik oder Kaukasus, Besucherinnen oder Besucher finden auf der Messe Inspirationen für ihr nächstes Reiseziel.

Grüne Woche Bühne: Wo Bento-Snack auf Blasmusik trifft

Wer im Messetrubel eine Pause braucht, findet an der Grüne Woche Bühne in Halle 27 nicht nur Sitzgelegenheiten, sondern auch ein spannendes Programm. Schulklassen können sich vormittags im Zubereiten von Onigiri üben. Der Reissnack ist das japanische Äquivalent zum deutschen Butterbrot. Am Samstag, 17. Januar 2026, wird die Grüne Woche außerdem zum Austragungsort der 12. offenen Berliner Cosplay-Meisterschaft. Mit dem „Grünwochler“ wird an ausgewählten Tagen mittags ein eigens für das 100-jährige Jubiläum entworfenes Gericht vorgestellt. Es bringt drei Berliner Spezialitäten zusammen und besteht aus einem aufgeschnittenen und getoasteten Berliner Pfannkuchen ohne Füllung, dazu Dönerfleisch, Salat und Currysauce. Abends klingt der Messetag mit Jazz aus.

Berufsorientierung für Teens

Eine Halle voller Zukunftschancen erwartet Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse. Beim young generation hub in Halle 2.1 können sie vom 19. bis zum 23. Januar 2026 zwischen 10 und 15 Uhr mehr als 125 unterschiedliche Berufe kennenlernen. Praxisnah und zum Mitmachen bringen Innungen und Betriebe den jungen Menschen Ausbildungswege aus den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft, Gartenbau, Gastronomie, Bau und Klima nah. Es gibt Gelegenheiten zum Mitmachen und für den direkten Austausch auf Augenhöhe.

Foto: Grüne Woche Tierhalle_Hippologica © Messe Berlin

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ITB Berlin Kongress 2026

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Berlin 13.01.2026

Vielseitiges Programm setzt neue Akzente und diskutiert Tourismus der Zukunft

Ein ebenso umfangreiches wie vielseitiges Angebot erwartet die Teilnehmenden des ITB Berlin Kongress 2026, der vom 3. bis 5. März im Rahmen der ITB Berlin stattfindet. Unter dem zukunftsweisenden Motto „Leading Tourism into Balance“ diskutieren renommierte Speaker die wichtigsten Trends und Themen der internationalen Reisewelt. Das hochkarätige Kongressprogramm ist ab sofort online abrufbar. 

Mit neuem Motto und zahlreichen Innovationen blickt der ITB Berlin Kongress 2026 in wenigen Wochen auf eine Tourismusbranche, die mit unterschiedlichsten Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert wird. Die dreitägige Veranstaltung präsentiert auch in diesem Jahr ein hochaktuelles Programm, das neue Denkansätze, spannende Fallstudien und lebhafte Diskussionsrunden bietet. Im Verlauf von 200 Sessions und im Rahmen von 17 Themen-Tracks debattieren über 400 Experten und Speaker aus Unternehmen und Wissenschaft auf vier Bühnenzukunftsfähige Geschäftsmodelle, technologische Innovationen und branchenrelevante Mega-Trends. Das Programm ist ab sofort online einsehbar unter Kongressprogramm der ITB Berlin 2026

Alle Kongress-Sessions können vor Ort oder im Live-Stream über den ITB Navigator– der zentralen Eventplattform der ITB Berlin mit Informationen zu Ausstellern, Kongress- und Eventprogramm sowie Hallenplänen – verfolgt werden. Im Anschluss stehen die Beiträge zudem auf dem YouTube-Kanal der ITB Berlin zur Verfügung. 

Foto: © ITB Berlin

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Schauen und staunen in der Tierhalle

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Berlin 12.01.2026

Die Tierhalle in der Halle 25 gehört zu den Highlights der Grünen Woche. Schauprogramm und Hippologica bieten viele Veranstaltungen für Pferdefans, unter anderem kommt die Reiterstaffel der Bundespolizei. 

Ein Besuch in der Tierhalle auf der Grünen Woche ist nicht nur für Familien mit Kindern ein Muss. Auch Erwachsene können vom 16. bis 25. Januar 2026 in Halle 25 des Berliner Messegeländes viel Neues erfahren. Seit Jahren sind der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg, die Arche Warder oder die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) wichtige Partner der Messe Berlin Während der internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau sind in der Tierhalle Pferde, Mulis, Rinder, Schafe, Ziegen, Esel und Hütehunde zu sehen. Ergänzt wird das Angebot durch Aquarien und Terrarien mit Fischen und Amphibien in Halle 24.

In der Tierhalle wird das Thema Tierwohl großgeschrieben. So sind die Tiere tierschutzgerecht untergebracht, verfügen über ausreichend Rückzugsräume und werden während der gesamten Messezeit von einer Stallcrew sowie Tierärztinnen und Tierärzten rund um die Uhr betreut. Darüber hinaus werden die Unterschiede der Boxengrößen für die Haltungsstufen 1-5 zusammen mit der “Initiative Tierwohl” gezeigt.

Pferde-Premieren im Schauprogramm

Jeden Tag stehen mehrere Tierschauen zu unterschiedlichen Themen auf dem Programm. Das Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) wird sich mit seinen Reitern und Pferden erstmalig daran beteiligen. Es blickt auf eine mehr als 230-jährige Geschichte zurück. Aufgrund der historischen Bedeutung des Gestüts trägt Neustadt (Dosse) seit 2000 offiziell den Beinamen „Stadt der Pferde“. 

Erstmals auf der Grünen Woche ist auch die Reiterstaffel der Bundespolizei. Acht Dienstpferde mit Reiterinnen und Reitern werden am 17. und 18. Januar 2026 im Reitring in Halle 25 ihr Können zeigen. Sie geben einen Einblick in das Gewöhnungstraining und ihre polizeiliche Arbeit. Die Dienstpferde sind eine wichtige Stütze, um beispielsweise einen Rettungswagen durch eine Menschenmasse zu leiten. „Die Grüne Woche ist für viele Berliner und Brandenburger Tradition und einen jährlichen Besuch wert“, sagt Diana Teich von der Bundespolizeiinspektion Polizeiliche Sonderdienste. „Da auch wir ein Landwirtschaftsbetrieb sind, zu Berlin und Brandenburg und der hiesigen Landwirtschaft gehören, möchten wir unsere Arbeit zum 100. Gründungsjubiläum der Grünen Woche gerne vorstellen.“

18 voll ausgebildete Dienstpferde sowie sechs Remonten, also Pferde in der Ausbildung, sowie 24 Polizeireiterinnen und -reiter gehören zu der in Stahnsdorf stationierten Staffel. Aber auch Pferdewirte sowie ein Hufschmied sind Teil des Teams. Die Anforderungen an die Pferde sind hoch. Sie müssen ein ruhiges Gemüt mitbringen, fit und teamfähig sein. Mehr über die Arbeit der Reiterstaffel erfahren Gäste der Grünen Woche am ersten Messe-Wochenende.

Hippologica: Mehr Reitsport in der Tierhalle

Noch mehr Pferde werden während der Hippologica in den Reitring treten. In dem vom Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg und der Messe Berlin ausgerichteten Reitsport-Turnier treten vom 22. bis zum 25. Januar 2026 Reiterinnen und Reiter in Turnierdisziplinen wie Fahren, Springen, Dressur und Voltigieren gegeneinander an. Aufgrund des großen Interesses wurde die Dauer des Events um einen vollen Tag verlängert. Erstmals wird es Präsentationen im Hobby Horsing geben. Dabei handelt es sich um eine Sportart, bei der Teilnehmende mit einem Steckenpferd verschiedene Disziplinen des Reitsports wie Springen oder Dressur nachahmen.

Foto: © Messe Berlin, Grüne Woche Tierhalle.

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Porträts von Stefan Hanke

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Berlin 12.01.2026

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus vom 23. Januar – bis 26. April 2026 die Ausstellung KZ überlebt mit Porträts des Fotografen Stefan Hanke. Er fotografierte Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager aller noch erreichbaren Verfolgtengruppen. Neben Porträts von Zeitzeugen jüdischer Herkunft porträtierte Stefan Hanke Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und andere Verfolgte.

Mit Empathie fotografierte Stefan Hanke die Zeitzeugen an historischen Orten ihres Leids und in ihrem Lebensumfeld. Seine individuellen Bildkompositionen und die Aufnahmeorte reflektieren die Geschichte der Protagonist:innen. Dabei reduziert Stefan Hanke die Überlebenden nicht auf ihr früheres Häftlingsdasein, sondern nimmt sie als Persönlichkeiten in den Fokus.

Stefan Hanke reiste in insgesamt sieben europäische Länder und fotografierte 121 Überlebende. In der Ausstellung im Willy-Brandt-Haus sind nun 50 großformatige Porträts zu sehen. Die Besucher:innen erfahren durch die Einzelschicksale der Porträtierten, wie die Schreckensherrschaft und die Gräueltaten der Nationalsozialisten das Leben der Menschen bestimmten und wie die Opfer mit dem Leid weiterlebten.

https://www.fkwbh.de/ausstellung/kz-ueberlebt

Fotos: © Stefan Hanke

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Nationale Reserve schaffen, regulatorische Hürden abbauen, Redundanzen stärken

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VKU fordert nach Berliner Stromausfall: Finanzierung über Sondermittel sicherstellen

Berlin 09.01.2026. 

– Der über vier Tage andauernde Stromausfall in Teilen Berlins nach dem Anschlag auf die Strominfrastruktur zeigt: Die Versorgungssicherheit ist auch eine Frage der nationalen Sicherheit. Das Präsidium des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) hat die Ereignisse beraten. VKU-Präsident Dr. Ulf Kämpfer fordert die Politik zum entschlossenen Handeln auf.

„Der Anschlag auf die Berliner Stromversorgung hat gezeigt: Unsere Energienetze sind verwundbar. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit gegen derartige Anschläge. Wir müssen aber alles daransetzen, die Schäden zu begrenzen und die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Ziel einer nationalen Reserve und entsprechender Kriseninterventionsmaßnahmen im Großschadensfall muss sein, dass der Strom möglichst binnen 24 Stunden provisorisch wieder fließt. Denn ohne Energie steht alles still: Staat, Wirtschaft, Gesellschaft.“ so der VKU-Präsident und Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer. 

Und weiter: „Berlin hat in dieser Ausnahmesituation gezeigt, wie professionell und engagiert die Netzbetreiber arbeiten. Die Kolleginnen und Kollegen von Stromnetz Berlin verdienen ausdrücklich Anerkennung für die geleistete Arbeit. Auch die Solidarität in der Branche über helfende Netzbetreiber aus dem ganzen Bundesgebiet war beeindruckend. Angesichts der geänderten Bedrohungslage und einer neuen Intensität von Anschlägen, die auch in der Zukunft nicht ausgeschlossen werden kann, stehen wir vor einer neuen nationalen Aufgabe. Klar ist, selbst bei bester Vorbereitung kann es keine absolute Sicherheit geben. Es geht nicht um technische Störungen, deren Behebung für Netzbetreiber alltägliche Arbeit ist, die sie hervorragend beherrschen. Es geht um gezielte Angriffe, die eine neue Dimension darstellen.“

Ziel: Stromversorgung möglichst binnen 24 Stunden wiederherstellen

Im Falle eines Großschadensereignisses sollte die Stromversorgung möglichst innerhalb von 24 Stunden nach Aktivierung der nationalen Reserve über einen provisorischen Inselnetzbetrieb wieder anlaufen können. Im Ernstfall zählt ausschließlich, dass der Strom so schnell wie möglich wieder fließt. Die Reparatur zerstörter Stromnetzinfrastruktur ist oftmals technisch und logistisch hochkomplex und kann erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Der Aufbau sogenannter Inselnetze mithilfe mobiler, schnell einsetzbarer dezentraler Stromerzeugung ist daher häufig die einzige Möglichkeit, kurzfristig eine Notversorgung sicherzustellen.

Vor diesem Hintergrund fordert der VKU einen klaren politischen Kurs für mehr Resilienz:

  1. Nationale Notfallreserve schaffen
    Der VKU fordert in enger fachlicher Abstimmung mit den Netzbetreibern den zügigen Aufbau einer „Nationalen Reserve Blackout und Krisenintervention“. Mobile Netzersatzanlagen, Blockheizkraftwerke und Gasturbinen im Umfang von mehreren einhundert Megawatt Leistung müssen über Deutschland verteilt in regionalen Versorgungssicherheitshubs vorgehalten werden, um im Ernstfall möglichst binnen 24 Stunden eine Notversorgung zu ermöglichen. Ein „One-Stop-Shop“ für betroffene Netzbetreiber muss die Aktivierung der Reserve ohne Kompetenzstreitigkeiten mit nur einem Anruf ermöglichen. 
  2. Regulatorische Hürden abbauen
    Im Krisenfall dürfen Kompetenzfragen ebenso wenig wie Haftungs-, Genehmigungs-, Kosten-, arbeitsrechtliche oder versicherungsrechtliche Aspekte die Wiederherstellung der Versorgung verzögern. Bestehende Regelungen müssen vor dem Hintergrund der Berliner Ereignisse und einer veränderten Bedrohungslage unverzüglich auf ihre Krisentauglichkeit überprüft werden.
    Erforderlich sind klare, rechtssichere gesetzliche Regelungen für Netzanschluss und Betrieb im Notfall. Bürokratie darf nicht zum Risiko für die Versorgung werden.
  3. Dezentralität, Redundanzen und Netzvermaschung stärken
    Eine stärker dezentrale Energieversorgung basierend auf erneuerbaren Energien, Speichern und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie private und kommunale Vorsorgeoptionen (z. B. Speicher, Notstrom, Wärmequellen) können die Auswirkungen von Ausfällen erheblich abmildern. Der regulatorische Rahmen ist hierfür bislang nicht ausreichend krisenfest ausgestaltet. Zudem fehlt den Unternehmen Planungssicherheit, da unklar ist, ob Investitionen auch künftig über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) gefördert werden. 

    Um Ausfallrisiken und -dauer zu senken, müssen zusätzliche Redundanzen und eine stärkere Netzvermaschung systematisch geprüft werden. Dies erfordert eine enge Abstimmung zwischen Bundesnetzagentur, Landesregulierungsbehörden und Stromverteilnetzbetreibern sowie eine Anpassung der regulatorischen Anreize, damit Investitionen in die Resilienz der Netze wirtschaftlich tragfähig bleiben und nicht zulasten der Netzbetreiber gehen.

Finanzierung des Bundes sicherstellen

Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfordert erhebliche Investitionen. Der VKU fordert, die Finanzierung über die nach Art. 109 Grundgesetz geschaffene Ausnahme von der Schuldenbremse für Landesverteidigung und Bevölkerungsschutz sowie aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) sicherzustellen.

„Resilienz ist keine rein technische Aufgabe der Netzbetreiber, sondern eine gesamtstaatliche Verantwortung. Auch jeder Einzelne ist gut beraten, selbst Vorsorge zu treffen.“, betont Kämpfer. „Wir brauchen klare Prioritäten, verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit von Staat und kommunaler Wirtschaft.“

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Berliner Hotels für Berlinerinnen und Berliner

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Berlin 04.01.2026

Der visitBerlin Partnerhotels e.V., dem über 200 Hotels, Hostels und Pensionen in ganz Berlin angehören, hat seine Mitglieder aufgerufen, Hotelzimmer für vom Stromausfall im Südwesten der Stadt betroffene Berlinerinnen und Berliner zur Verfügung zu stellen. Die Hotelzimmer können bis zur vollständigen Behebung des Schadens und Wiederherstellung der Stromversorgung zu Sonderkonditionen (ab 70 Euro/Doppelzimmer inkl. Frühstück) gemietet werden. 
Alle teilnehmenden Hotels werden auf der Website des visitBerlin Partnerhotels e.V. gelistet; die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert: www.visitberlinpartnerhotelsev.de.
Betroffene können sich bereits ab heute direkt bei den Hotels melden und Zimmer unkompliziert mit dem Buchungscode „Stromausfall“ buchen.  Die Hilfsaktion für vom Stromausfall betroffene Berliner:innen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde ausgeweitet. Inzwischen beteiligen sich mehr als 160 Hotels. Betroffene können über die Übersicht der visitBerlin Partnerhotels e.V. Hotelzimmer unter dem Buchungscode „Stromausfall“ buchen. Die Hotelkosten werden im Nachgang erstattet. Details dazu auf der Website des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf.

Stefan Athmann, Vorstandvorsitzender des visitBerlin Partnerhotels e.V.: „Ich bin überwältigt von der großen Unterstützung und sehr dankbar für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung. Berlin lebt von Solidarität. Unsere Partnerhotels handeln aus Überzeugung und Verantwortung für die Stadt und ihre Menschen und stellenkurzfristig Unterstützung bereit – schnell, pragmatisch und gemeinschaftlich.“

Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Mit der Aktion „Berliner Hotels für Berlinerinnen und Berliner“ hilft unsere Hotelbranche ganz konkret. Mit über 145.000 Betten haben wir im letzten Monat eine Million Gäste aus der ganzen Welt in Berlin beherbergt. Jetzt sind die Menschen aus 35.000 Haushalten im Südwesten unserer Stadt in Not und die Hotels bieten mit dem „Special Offer“ ihre Zimmer zum Selbstkostenpreis für Berlinerinnen und Berliner an, die vom Stromausfall betroffen sind. Das Land Berlin verzichtet in all diesen Fällen auf die Erhebung der City Tax. Das zeugt vom großen Zusammenhalt und der Solidarität, die die Berlinerinnen und Berliner in schwierigen Zeiten immer wieder aufbringen. Danke an die Partnerhotels unserer Tourismusfördergesellschaft visitBerlin für diese tolle Aktion.“

©  vistBerlin, Foto: Mo Wüstenhagen

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Berlin-Ausblick auf 2026

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Berlin 23.12.2025

– Berlin ist 2026 eine der spannendsten Städte Europas. Von Shows über internationale Sportereignisse und Kunstausstellungen bis hin zu neuen Attraktionen und einem vollen Messe- und Kongresskalender: Berlins Gäste erwartet ein Programm mit großer Strahlkraft.

Entertainment der Extraklasse

Berlin hat neue Show-Highlights: Der Cirque du Soleil präsentiert im Theater am Potsdamer Platz mit Alizéseine erste permanente Show in Europa. Die Produktion verbindet Artistik mit Magie und großer Erzählkunst – und unterstreicht Berlins Ruf als weltoffene, internationale Entertainment-Metropole. Im Friedrichstadt-Palast läuft eine neue Grand Show: In „Blinded by Delight“ entführen über 100 Künstler:innen das Publikum in eine Traumwelt auf der größten Theaterbühne der Welt. 

Große Sportmomente

2026 hat Berlin die Weltelite des Basketballs zu Gast. Wenn beim NBA Berlin Game 2026 am 15. Januar in der Uber Arena die Orlando Magic auf die Memphis Grizzlies treffen, erlebt Deutschland sein erstes reguläres Saisonspiel der NBA. Rund um die Partie entsteht mit dem „NBA House“ vom 9. bis 11. Januar in der Uber Eats Music Hall ein kostenloses, interaktives Basketball-Fanfest, das Fans mit NBA-Legenden und einem Jugendprogramm für mehr als 2.500 Teilnehmende begeistern wird. Vom 4. bis 13. September gibt es mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 ein weiteres bedeutendes Sportereignis. Unter dem Motto „Time for HER Game“ spielen die besten Basketballerinnen der Welt in der Uber Arena und der Max-Schmeling-Halle um den WM-Titel – ein starkes Zeichen für den Frauensport.

Kunst- und Kultur-Highlights

Ein kultureller Höhepunkt im Jahr 2026 ist die Wiedereröffnung der Hohenzollerngruft im Berliner Dom. Nach sechsjähriger Sanierung ist die 1.500 Quadratmeter große Gruft mit 91 Särgen der Hohenzollern wieder zugänglich. Gefeiert wird das am Tag der offenen Tür am 28. Februar und beim Festgottesdienst am 1. März

Mit einem „French Summer“ geht es weiter: Die Neue Nationalgalerie zeigt in Kooperation mit dem Centre Pompidou vom 20. März bis 9. August die erste große Werkschau des Bildhauers Constantin Brancusi in Deutschland seit mehr als 50 Jahren – inklusive einer Teilrekonstruktion seines Pariser Ateliers. Die Alte Nationalgalerie widmet dem Kunsthändler Paul Cassirervom 22. Mai bis 27. September eine große Sonderausstellung mit über 100 Meisterwerken des französischen Impressionismus. Darunter sind Werke von Monet, Degas oder Cézanne. Vom 1. bis 3. Mai öffnen über 50 Galerien beim Gallery Weekend Berlinihre Türen und präsentieren zeitgenössische Kunst. Immer wichtiger werden interaktive und immersive Ausstellungen: Rund 20 Museen in Berlin bieten eine Kulisse für Selfies und digitale Kunstmomente.

Der kulturelle Sommer spielt sich natürlich auch draußen ab. So bringen der Karneval der Kulturen vom 22. bis 25. Mai, die Staatsoper für alle am 24. Mai, die Fête de la Musique am 21. Juni oder das Festival Classic Open Airvom 9. bis 12. Juli Musik in die Stadt. Auch Open-Air-Kinos, Freilufttheater und das Waldbühnenkonzert der Berliner Philharmoniker am 27. Juni gehören zum traditionellen Outdoor-Programm. Das internationale Pop-Kultur-Festival 2026 findet vom 24. bis 29. August statt, mit der Kulturbrauerei und dem silent green als zentralen Orten für Konzerte, Talks und Lesungen.

Design, Gaming und neue Attraktion zur Faszination Meereswelt

Berlin feiert 2026 das 20-jährige Jubiläum als „UNESCO City of Design“. Über 30.000 Kreativunternehmen machen die Stadt zu einem der spannendsten Designstandorte weltweit – von nachhaltiger Mode bis hin zu offenen Innovationsräumen wie dem CityLab Berlin. Festivals wie die Berlin Design Week oder das DMY Design Festival, Designmuseen, Street-Art-Spots und Kiez-Touren zeigen die Vielfalt der Szene. Im Jubiläumsjahr sind besondere Events geplant, darunter im September die DesignDays.Berlin , das neue Festival für Interior, Architektur und Design.

Mit dem House of Games bekommt Berlin in der zweiten Jahreshälfte 2026 einen neuen Anlaufpunkt für Gaming, E-Sport und digitale Kultur. Auf über 15.000 Quadratmetern entstehen in Friedrichshain Flächen für Ausstellungen, Konferenzen, Turniere und interaktive Erlebnisse.

Ende 2026 steht mit der Eröffnung des Estrel Tower ein Highlight bevor: Der 45-stöckige Wolkenkratzer wird Deutschlands höchster Hotelturm – ein spektakulärer Ort zum Übernachten, Arbeiten, Tagen und Netzwerken. Es wird Event- und Coworking-Flächen sowie ein Restaurant mit Skybar geben.

In Lichtenberg entsteht derzeit mit „Ocean Berlin“ ein hochmodernes Meereserlebniszentrum. Herzstück ist ein 7,5 Millionen Liter fassendes Raubfischbecken. Innovative Vermittlungsformate verbinden Unterhaltung, Bildung und Engagement für das Meer und ergänzen das Berliner Angebot um eine weitere Familienattraktion.

Highlight der Messe- und Kongressmetropole Berlin: 100 Jahre Grüne Woche

Auch der Messe- und Kongresskalender der Hauptstadt ist voll. Vom 16. bis 25. Januar feiert die Internationale Grüne Woche Berlin ihr 100-jähriges Jubiläum. Was 1926 als lokale Landwirtschaftsausstellung begann, hat sich zur weltweit führenden Fachmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau entwickelt und vereint globale Regionen und kulinarische Trends. visitBerlin präsentiert auf der Messe mit „Crafted in Berlin“ vielfältige lokale Produkte vom Parfum bis zur Schokolade, die in kleinen Berliner Handwerksbetrieben und Manufakturen entstehen. 

Weitere wichtige Termine sind der 37. Deutsche Krebskongress vom 18. bis 21. Februar, die 60. ITB vom 3. bis 5. März, der SuperReturn International vom 8. bis 12. Juni, die ILA Berlin vom 10. bis 14. Juni, die Berlin Brettspiel Con vom 10. bis 12. Juli, die IFA Berlin vom 4. bis 8. September und die 30. InnoTrans vom 22. bis 25. September.

©  visitBerlin, Foto: Cirque du Soleil, ALIZÈ

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„Landwirtschaft stärken, Zukunft gestalten, Ernährung sichern.“

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Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat zeigt auf der Grünen Woche 2026 die Vielfalt der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Wie isst man bewusst und vermeidet Lebensmittelverschwendung? Wie sieht die Tierhaltung der Zukunft aus? Wie wird Digitalisierung in der Landwirtschaft umgesetzt? Und: Was bedeutet Heimat? Auch auf der diesjährigen Grünen Woche (16. bis 25. Januar 2026) präsentiert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sich und seine vielen Themen wieder in Halle 23a. Besucherinnen und Besucher können sich hier unter dem Motto „Landwirtschaft stärken, Zukunft gestalten, Ernährung sichern.“ aus erster Hand über Landwirtschaft, Tierhaltung sowie eine ausgewogene Ernährung informieren und darüber hinaus verschiedene Aspekte zum Thema Heimat kennenlernen. 

Auf der Grünen Woche 2026 präsentiert das BMLEH folgende Themenschwerpunkte:

Ausgewogene Ernährung

An zahlreichen Ständen und im Begleitprogramm auf der Bühne können Besucherinnen und Besucher in der BMLEH-Halle zum Beispiel erfahren, wie Lebensmittelkennzeichnungen und Herkunftsangaben dabei helfen, bewusster einzukaufen. Ein vier Meter hoher, sprechender Kühlschrank der Initiative „Zu gut für die Tonne!“ vermittelt anschaulich, wie sich Lebensmittelverschwendung im Alltag einfach vermeiden lässt. In mehreren Kochaktionen geht es darum, wie Sie aus Lebensmittelresten leckere Gerichte zubereiten können. Außerdem lernen Sie in der Halle spielerisch, Kalorienfallen bei so genannten To-go Produkten und Snacks zu erkennen. 

Landwirtschaft

In der BMLEH-Halle werden verschiedene Aspekte rund um das Thema Landwirtschaft auf vielfältige Weise erlebbar. Lassen Sie sich zum Beispiel hautnah die Vorteile eines echten Traktors mit Elektroantrieb erklären, der Strom aus hauseigenen Photovoltaikanlagen nutzt. Unterschiedliche Kräuter laden zum Fühl- und Riechtest ein: Dabei erfahren Sie unter anderem mehr über die Arten- und Sortenvielfalt bei Arznei- und Gewürzkräutern. Konventionelle und Bio-Landwirte sowie Landfrauen gewähren Einblicke in ihre tägliche Arbeit und bieten Verkostungs- sowie Mitmachaktionen an.

Heimat, ländliche Regionen & regionale Wertschöpfung

Seit Beginn dieser Legislaturperiode trägt das BMLEH die Heimat in seinem Namen – und macht damit die Bedeutung der ländlichen Räume sichtbar. Heimat ist mehr als ein Ort – sie ist ein Gefühl von Zugehörigkeit, Verantwortung und Miteinander. Heimat ist da, wo das Herz schlägt, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Vielfältige Projekte zeigen, wie Menschen in ländlichen Regionen Wertschöpfung schaffen, wirtschaftliche Perspektiven entwickeln und so zu gleichwertigen Lebensverhältnissen zwischen Stadt und Land beitragen. Gute Heimatpolitik und die Förderung ländlicher Räume werden auf diese Weise zu einem Stabilitätsanker für gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Tiere besser halten

Die Zukunft der Tierhaltung steht im Zeichen von mehr Nachhaltigkeit, Tierwohl und Transparenz. Moderne Technik spielt für das zukunftsfeste Wirtschaften auf der Weide und im Stall eine große Rolle: Ein virtueller Blick in einen Milchkuhstall zeigt, wie Daten erfasst werden und welchen Einfluss sie auf Tierwohl und Haltung haben. Mithilfe eines digitalen Ausbildungstools soll der Tierschutz bei Rindern verbessert werden. Dabei werden Tiersignale durch die Nutzung von Wärmebildkameras ausgewertet. 

Die Zukunft der Fischerei

Die Fischerei wird in der BMLEH-Halle dank anschaulicher und verbraucherfreundlicher Zahlen, Daten und Fakten greifbar für Besucherinnen und Besucher: Hier wird gezeigt, wie in der Fischerei gearbeitet wird. Detailgetreue Schiffsmodelle von Forschungsschiffen ergänzen die Darstellung der Thematik.

BMLEH auf der Grünen Woche. Foto: Messe Berlin

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Deutsch-Ukrainische Gespräche

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Berlin, 15. Dezember 2025

– Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj weigerte sich, eine Frage zur möglichen Abtretung von Teilen seines Territoriums an Russland explizit zu beantworten. Auf einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin erklärte er am Montag, die Gespräche zu diesem Thema seien nach wie vor Gespräche. Der Bundeskanzler betonte, der Schutz der Ukraine und ihrer territorialen Integrität sei ein vorrangiges Ziel der Europäer außerhalb der Ukraine, einschließlich der NATO, und bezeichnete Russlands Krieg gegen die Ukraine als Staatsterrorismus.

Mehrere EU- und europäische Staats- und Regierungschefs sowie NATO-Generalsekretär Mark Rutte werden im Laufe des Abends an den Gesprächen mit Selenskyj teilnehmen.

Bisher keine neuen Entwicklungen bezüglich der Berliner Ukraine-Konferenz.

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Die deutsche Hauptstadt feiert den Jahreswechsel mit vielfältigem Programm

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Berlin, 15. Dezember 2025 Von großen Open-Air-Events über legendäre Clubnächte bis hin zu festlichen Konzerten und spektakulären Shows: Berlin bietet auch in diesem Jahr zahlreiche Möglichkeiten, das neue Jahr zu begrüßen. Und das Interesse, den Jahreswechsel in der deutschen Hauptstadt zu verbringen, ist groß. Die Buchungszahlen für die Berliner Hotels zu Silvester sind vielversprechend und liegen bereits jetzt über dem Niveau des Vorjahres. Dennoch sind ausreichend Zimmer in allen Kategorien verfügbar. 

Kostenlose Silvesterparty am Brandenburger Tor: „Yeah 2026“

Unter dem Titel „Yeah 2026“ lädt Berlin alle Gäste der Stadt sowie Berliner:innen zu einer kostenlosen Silvesterparty am Brandenburger Tor ein. Berliner Top-DJs verwandeln die Straße des 17. Juni am Silvesterabend in einen riesigen Dancefloor unter freiem Himmel. Pünktlich um Mitternacht lässt ein spektakuläres Feuerwerk Berlins bekanntestes Wahrzeichen in zahlreichen Farben erstrahlen. Der Zugang zur Party ist ausschließlich mit einem kostenfreien Ticket möglich. Tickets sind erhältlich auf der Webseite von Kulturprojekte Berlin.

Auch in den unzähligen Clubs bis in die frühen Morgenstunden ins neue Jahr feiern und tanzen. In der Kulturbrauerei findet die größte Indoor-Silvesterparty der Stadt statt, während das Spindler & Klatt zum New Years Eve mit zwei Dancefloors und direktem Blick auf die Spree begeistert. Die Zitadelle Spandau lädt in historischer Kulisse zu einer der außergewöhnlichsten Open-Air-Partys des Jahres ein. Um Mitternacht erleuchtet eine Laser- und Feuerwerksshow die alte Festungsanalage eindrucksvoll.

Kulturelle Highlights und besondere Erlebnisse zum Silvester-Abend

Wer den Jahreswechsel feierlich begehen möchte, kann in Berlin aus einem breiten und vielseitigen Programm wählen. Auf dem „WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt“ wird das neue Jahr mit einem Höhenfeuerwerk über dem Dach des Konzerthauses und Walzertanz unter freiem Himmel begrüßt. Musikliebhaber:innen erleben den Jahresausklang beim traditionellen Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko, das mit Stücken von Tschaikowsky, Bizet und Gershwin einen musikalischen Übergang ins neue Jahr bietet.

Auch die Show- und Varietészene der Stadt begeistert mit einem eindrucksvollen Silvester-Programm: „Flying Lights“ im Wintergarten Varieté verbindet Streetstyle, Breakdance und Varietékunst zu einer energiegeladenen Akrobatik-Performance. Der Roncalli Weihnachtscircus verzaubert am Silvesterabend mit poetischer Artistik und nostalgischem Flair. Im Estrel Berlin warten sowohl die große Silvester Show Gala mit Buffet, Live-Musik und Feuerwerk als auch die Silvester Late Night Show mit „Stars in Concert“ auf die Gäste.

Foto: © visit Berlin, David Marschalsky

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Berlin

Strenge Sicherheitsvorkehrungen wegen Selenskyj – Pressüberblick

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Berlin 15.12.2025 – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj führt heute, Montag, den 15. Dezember, in Berlin Gespräche mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs, darunter der französische Präsident, der britische Premierminister und die Präsidentin der Europäischen Kommission, nehmen ebenfalls an den Gesprächen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen teil. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Frage, wie der Krieg Russlands gegen die Ukraine beendet werden kann. Dieser Krieg geht in wenigen Wochen in sein viertes Jahr, ohne dass es Anzeichen für einen Waffenstillstand gibt.

Bei dem Treffen werden die Vorschläge von US-Präsident Donald Trump erörtert, die vorsehen, dass die Ukraine einen Teil ihres Territoriums an Russland abtritt und Kiew auf die NATO-Mitgliedschaft verzichtet. Diese Vorschläge sind nicht neu und finden in den am Krieg Russlands gegen die Ukraine beteiligten europäischen Ländern keine Unterstützung. Der heutigen Konferenz in Berlin gingen kleinere Treffen und laufende Diskussionen über die Vorschläge des US-Präsidenten voraus, die die Europäer ablehnen und denen sie auch Präsident Selenskyj dringend raten, sie abzulehnen. Sie sind sich jedoch einig, dass die Ukraine ihren Traum vom NATO-Beitritt aufgeben sollte, um Moskau nicht weiter zu verärgern.

Der russisch-ukrainische Konflikt ähnelt dem achtjährigen Iran-Irak-Krieg. Europa, Washington und die Golfstaaten unterstützten den ehemaligen irakischen Diktator Saddam Hussein im Krieg, nur um ihn anschließend im Stich zu lassen. Nun lassen die Europäer, zusammen mit Washington, Selenskyj im Stich.

Selenskyjs heutige Gespräche in Berlin könnten seine letzten sein. Er ist der europäischen Unterstützungsversprechen, des Ausschlusses seines Landes von der NATO und der Versuche der US-Regierung, ihn zu unterdrücken, überdrüssig. Er hat seine Bereitschaft erklärt, Neuwahlen in seinem Land anzusetzen.

Die OSTSEE-ZEITUNG aus Rostock geht auf die Gespräche über den US-Friedensplan für die Ukraine im Kanzleramt ein: „Dass Trumps Leute nun nach Berlin gekommen sind, ist nicht nur Zugeständnis, sondern auch Aufforderung: Für die Umsetzung des Friedensplans will Washington nicht allein zuständig sein. Die schwierige Aufgabe von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem Team EU wird es sein, die US-Regierung zu einem nachhaltigen Beitrag zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu verpflichten. Ohne diese wäre keine schriftliche Einigung etwas wert“, gibt die OSTSEE-ZEITUNG zu bedenken.

Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG glaubt: „In diesen Tagen entscheidet sich nicht nur, ob in der Ukraine endlich die Waffen schweigen. Es entscheidet sich auch, ob die Menschen in der Ukraine auf eine Zukunft in einem freien und sicheren Land hoffen dürfen. Von seinem Ziel, die Ukraine zu unterjochen, wird Putin nicht lassen. Territorien, die man Russland überlässt, erwartet kein Friede, sondern Putins Gewaltherrschaft. Alles hängt deshalb nun davon ab, ob die Ukraine militärisch in der Lage bleibt, sich zu verteidigen und sich im Falle einer neuen russischen Aggression auf den Beistand der USA und der Europäer verlassen kann. Gelingt das nicht, wird Putin daraus seine Schlüsse ziehen – mit absehbar fürchterlichen Folgen nicht nur für die Ukraine, sondern ganz Europa“, mahnt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG.

Die LAUSITZER RUNDSCHAU aus Cottbus wirft ein: „Die Ukraine weiß, dass dies wahrscheinlich der letzte Anlauf sein dürfte, den die USA unternehmen werden, um zumindest einen Waffenstillstand mit dem Aggressor Russland zu erreichen. Umso wichtiger, dass die Europäer weiter am Ball bleiben und dafür sorgen, dass eine Lösung nicht nur im Sinne der USA und Russlands ist – sondern vor allem eine kriegsfreie Zukunft in Europa ermöglicht“, unterstreicht die LAUSITZER RUNDSCHAU.

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Besuch Rutte in Berlin

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Berlin 11.12.3025

– Die Gespräche zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und NATO-Generalsekretär Mark Rutte am heutigen Donnerstag, dem 11. Dezember, befassten sich mit der finanziellen Unterstützung der Nordatlantikpakt-Organisation. Bundeskanzler Merz betonte die Bedeutung der NATO für die europäische und internationale Sicherheit und den Frieden, während der NATO-Generalsekretär die Bedeutung der deutschen Mitgliedschaft im Bündnis hervorhob.

Foto: © PWO

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Neue „Dresdner Bahn“: Berlin ab dem Flughafen BER noch besser erreichbar

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Flughafenexpress FEX bringt Reisende ab 14. Dezember im 15-Minuten-Takt in gut 20 Minuten vom Flughafen BER ins Berliner Zentrum

Berlin, 11.12.2025 

– Ab dem 14. Dezember ist der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) schneller und komfortabler erreichbar: Mit der Inbetriebnahme der neuen „Dresdner Bahn“ verkürzt sich die Fahrzeit des Flughafenexpress FEX zwischen BER und Hauptbahnhof auf 23 Minuten. Gleichzeitig verdoppelt sich der Takt: Der FEX fährt künftig alle 15 statt 30 Minuten. visitBerlin begrüßt diese deutliche Verbesserung ausdrücklich.

Der FEX wird damit zur schnellsten Verbindung zwischen Flughafen und Hauptbahnhof. Er hält nur an zwei Stationen – Südkreuz und Potsdamer Platz – und nutzt künftig die neue 16 Kilometer lange südliche Trasse anstelle der bisherigen Route über Ostkreuz und Gesundbrunnen. Fünf Jahre nach Eröffnung des BER wird mit der Dresdner Bahn die vollständige Schienenanbindung des Flughafens abgeschlossen. Auch die Strecke Berlin–Dresden profitiert: Die Reisezeit verkürzt sich um rund zehn Minuten.

Für Berlin-Besucher:innen steht im Terminal 1 des BER das Berlin Welcome Center als erste Anlaufstelle bereit. Mit der neuen Berlin Welcome Card-App bietet visitBerlin zudem ein digitales Planungstool, das Angebote, Rabatte und künftig auch das BVG-Ticketing bündelt und damit die Berlin-Reise ideal ergänzt.

Foto: ©Visit Berlin

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Blumenhalle bringt Goldene Zwanziger zurück

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Berlin 10.12.2025

Anlässlich des 100-jährigen Gründungs-Jubiläums bringt die Blumenhalle den eleganten Zwanziger Jahre-Glamour auf die Grüne Woche 2026

Unter dem Motto „Babylon Garden – Blütezeit der goldenen Zwanziger“ verbindet die Blumenhalle zum 100. Geburtstag der Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar 2026 den Glamour der Zwanziger Jahre mit einer frühlingshaften Pflanzeninszenierung. Bereits ab Mitte Dezember beginnt die Erzeugergenossenschaft Landgard mit der Initiative „1000 gute Gründe“, die Halle 2.2 auf dem Berliner Messegelände in eine elegante Parkanlage voll Nostalgie, zeitloser Schönheit und ikonischen 20er-Jahre-Elementen umzugestalten. Dazu werden allein 600 Kubikmeter Oberboden mit 35 Sattelzügen in die Messehalle gefahren. 

Ab dem 16. Januar 2026 lädt die Blumenhalle Besuchende ein zu einer Reise durch ein Jahrzehnt voller Glanz, Sinnlichkeit und Bewegung. Auf 3.000 Quadratmetern entstehen ein echter Wald mit mehr als 30 Bäumen, ein Boulevard entlang historischer Fassaden und formal gestaltete Beete. 35.000 Frühjahrsblüher schaffen ein elegantes und zugleich verspieltes Raumgefühl voller Energie. In Kombination mit meterhohen Alleebäumen, 500 Quadratmetern Rollrasen, kunstvollen Formgehölzen und einem großen zentralen Springbrunnen entsteht eine Szenerie, die urbane Parks der 1920er modern interpretiert und zum Flanieren einlädt. 

Was wären die Zwanziger Jahre ohne Vergnügen und Glanz? Im floralen Nachtclub mit glitzernder Tanzfläche, doppelseitiger Revuetreppe und imposantem Kronleuchter trifft Swing auf florale Opulenz. Ein weiteres Highlight: das „KaDeFleur“, ein detailreich gestaltetes Kaufhaus im Stil der 1920er, das Mode, Kultur und florale Gestaltung miteinander vereint. Hier verbindet sich historische Eleganz mit moderner Floristik – farbenfroh, opulent und voller Geschichten.

Überall in der Halle warten spannende Fotomotive: im eleganten Spiegelpavillon, vor historischen Fassaden oder mitten im Blütenmeer. Messegäste können die Glanzzeit der Goldenen Zwanziger in Bildern festhalten und unvergessliche Erinnerungen schaffen.

Seit Jahrzehnten ist die Blumenhalle das florale Zentrum der Grünen Woche und Schaufenster der deutschen Blumen- und Pflanzenbranche. Sie prägt das öffentliche Bild der Messe und bietet dem Gartenbau eine einzigartige Bühne für Kreativität, Leistungsfähigkeit und Innovation.

„Die Blumenhalle ist nicht nur ein Publikumsmagnet der Grünen Woche. Sie ist ein zentraler Kommunikationsort der gesamten grünen Wertschöpfungskette – vom Erzeuger bis zur politischen Entscheidungsebene – und ein Impulsgeber für die Zukunft des Gartenbaus. Zum Jubiläum der Grünen Woche schaffen wir mit dem Babylon Garden einen besonders glanzvollen Rahmen“, sagt Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing und Kommunikation bei Landgard.

Garten, Haus & Hof: Inspirationen für ein schöneres Zuhause

In der Themenwelt „Garten, Haus & Hof“ in Halle 1.2 und 2.2 präsentieren Ausstellende der Grünen Woche 2026 ein vielfältiges Angebot rund um Wohnen, Gestalten und Selbstversorgung. Die Spannbreite reicht von Pflanzen, Gartengeräten und Outdoor-Ausstattung über Garten- und Gewächshäuser bis hin zu Küchen, Haushaltstechnik und Lösungen für energieeffizientes Bauen. Auch Trends wie Home Gardening, Urban und Vertical Farming werden vorgestellt, ebenso praxisnahe Möglichkeiten, Biodiversität selbst auf kleinen Flächen zu fördern. Die Themenwelt gibt damit einen kompakten Überblick über Produkte und Ideen, die das Zuhause funktional und zugleich lebenswerter gestalten.

Foto: Design Blumenhalle Grüne Woche 2026. Grafik: ©Landgard Service GmbH

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Gustav Kluge im Künstlergespräch

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Berlin 09.12.2025

– Seit 60 Jahren führt Gustav Kluge Aufzeichnungen zum Tage mit Zeichnungen, Skizzen, Naturstudien, Bildentwürfen und Improvisationen mit Texten in Skizzenblöcken und Tagebüchern und schafft im Wissen um kulturhistorisch bedeutsame Codices seinen eigenen Codex Delta.

»Disegno ≠ Disegno« gibt einen umfassenden Einblick in dieses Schaffen und verbindet die zeichnerische und schreibende Tätigkeit des Malers miteinander. Ein einleitender Text des Kunsthistorikers, Kurators, Autors und ehemaligen Direktors des Museums der bildenden Künste in Leipzig Hans-Werner Schmidt sowie ein Briefwechsel mit dem Dichter und Künstler Arne Rautenberg und weitere Texte und theorienahe Paragraphen begleiten durch den konzeptuellen Band. Die Publikation ist auf 144 Exemplare, davon 55 signierte und nummerierte Vorzugsausgaben, limitiert.

Am Mittwoch, den 10. Dezember, um 18 Uhr findet hierzu ein Künstlergespräch mit Gustav Kluge und Hans-Werner Schmidt in der Galerie Michael Haas in der Niebuhrstraße 5 in Berlin-Charlottenburg statt.

Fotos: © Galerie Michael Haas, Gustav Kluge, Show me the way to the next Galaxy

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