Berlin
Berlin braucht mehr Kongressflächen
- Aktuelle Studie zeigt Potenzial für weitere multifunktionale Veranstaltungs- und Kongresszentren im mittleren Segment in Berlin
- Messe Berlin plant Venue für Kongresse und Veranstaltungen mit bis zu 5.000 Personen auf dem Messegelände
- Berliner Veranstaltungs- und Kongressmarkt 2024: 12,9 Millionen Teilnehmende und starke Nachfrage nach Großveranstaltungen
Berlin, 24. Juli 2025
– Der Kongress- und Veranstaltungsmarkt in Berlin wächst – und das Wachstum ist noch nicht ausgeschöpft. Mit 12,9 Millionen Teilnehmenden im Jahr 2024 verzeichnete die Hauptstadt ein Wachstum von 29 Prozent – ein starker Beleg für die Attraktivität des Standorts. Eine heute vorgestellte Potenzialanalyse im Auftrag von visitBerlin und der Messe Berlin zeigt: Die Hauptstadt hat ihre Kapazitätsgrenzen im Veranstaltungsmarkt erreicht und benötigt gezielte Investitionen in neue Veranstaltungsflächen. Besonders im Segment mittelgroßer Kongresse zwischen 1.000 und 5.000 Teilnehmenden besteht erheblicher Handlungsbedarf. Die Messe Berlin hat bereits konkrete Pläne: Auf dem Messegelände, am Standort der heutigen Halle 9, soll ein neues, multifunktionales Kongressvenue entstehen – als direkte Antwort auf die wachsende Nachfrage.
Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe:„Die Veranstaltungs- und Kongressbranche ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für Berlin. Allein 2024 hat sie rund 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Für 2025 rechnen wir mit einer Steigerung von drei Prozent. Das zeigt ganz klar die stabile, nachhaltige Entwicklung und das anhaltende Wachstumspotenzial. Damit unsere Stadt im internationalen Wettbewerb weiter vorn mitspielt, braucht es gezielte Investitionen, eine moderne Infrastruktur und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Die heute vorgestellte Kongressstudie liefert dafür strategisch wichtige Impulse und unterstützt uns dabei, Berlin gemeinsam mit der Branche als internationale Veranstaltungs- und Kongressmetropole weiter voranzubringen. Der von der Messe Berlin geplante und vom Land Berlin unterstützte Neubau der Halle 9 auf dem Messegelände als hochmoderne Multifunktionshalle wird ein wichtiger Beitrag dazu sein.“
Studie zeigt Bedarf an neuen Kongresszentren mit wirtschaftlichem Mehrwert
Nach Angaben von dwif Consulting GmbH, dem Autor der Potenzialanalyse, könnten pro Jahr bereits mit ein bis zwei weiteren neuen Venues 76 zusätzliche Kongresse stattfinden – das entspricht rund 500 weiteren Belegungstagen und 215.000 zusätzlichen Teilnehmertagen. Der geschätzte wirtschaftliche Mehrwert liegt bei rund 78 Millionen Euro jährlich für die Hauptstadt.
„Die Analyse bestätigt, dass der Markt mehr Berlin haben möchte. Darauf reagieren wir jetzt,“ sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Weltweit entstehen neue Kongresszentren, es ist wichtig, dass wir hier mithalten können. Kongressgäste lassen viel Geld in der Stadt, das kann Berlin gut gebrauchen.“
Messe Berlin plant neues Venue auf dem Messegelände unterm Funkturm
Ein erstes konkretes Projekt ist bereits in Planung, um die Kongressflächen in Berlin zu erweitern: Die Messe Berlin will am Standort der jetzigen Halle 9 ein neues, multifunktionales Kongresszentrum mit rund 12.000 Quadratmetern Fläche errichten, das multifunktional nutzbar ist – für Kongresse, Tagungen und Messeformate gleichermaßen. Damit wird das Messegelände gezielt um Kapazitäten im mittleren Segment erweitert.
„Mit dem neuen Kongresszentrum schaffen wir zusätzliche Kapazitäten gezielt dort, wo Berlin bisher unterversorgt ist. Das stärkt unsere Position im globalen Wettbewerb“, sagt Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH. „Denn führende Kongressstädte investieren weltweit in genau dieses Segment. Wir wollen, dass Berlin auch künftig ganz vorn mitspielt.“
Weltweit gefragt: Berlins Kongressmarkt zieht internationale Gäste an
Dass dieser strategische Ausbau richtig und notwendig ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: 2024 bildeten mit 70 Prozent beruflich motivierte Events wie Kongresse, Tagungen und Seminare, das Rückgrat des Berliner Veranstaltungsmarktes. Laut Veranstaltungs- und Kongressstatistik des Berlin Convention Office von visitBerlin fanden vergangenes Jahr 60.886 Business-Meetings mit insgesamt 9,1 Millionen Teilnehmenden statt. Der internationale Markt entwickelt sich überdurchschnittlich dynamisch: 21 Prozent der Gäste reisten aus dem Ausland an – fast doppelt so viele wie im bundesweiten Schnitt (11 Prozent). Zu den stärksten Herkunftsmärkten zählten das Vereinigte Königreich (14,5 Prozent), Nordamerika (11,5 Prozent) sowie Spanien, Italien und Frankreich. Besonders große Business-Events zieht es zunehmend nach Berlin: Der Anteil an Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmenden liegt mit 6,2 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 1,8 Prozent.
„Neben den Großevents sind es vor allem die vielen kleineren Tagungen und Meetings, die Berlin wirtschaftlich tragen. Sie sind die Lagerfeuer der Moderne.“, so Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin.
Foto: Messe Berlin, Fotograf: Volkmar Otto
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Neue „Dresdner Bahn“: Berlin ab dem Flughafen BER noch besser erreichbar
Flughafenexpress FEX bringt Reisende ab 14. Dezember im 15-Minuten-Takt in gut 20 Minuten vom Flughafen BER ins Berliner Zentrum
Berlin, 11.12.2025
– Ab dem 14. Dezember ist der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) schneller und komfortabler erreichbar: Mit der Inbetriebnahme der neuen „Dresdner Bahn“ verkürzt sich die Fahrzeit des Flughafenexpress FEX zwischen BER und Hauptbahnhof auf 23 Minuten. Gleichzeitig verdoppelt sich der Takt: Der FEX fährt künftig alle 15 statt 30 Minuten. visitBerlin begrüßt diese deutliche Verbesserung ausdrücklich.
Der FEX wird damit zur schnellsten Verbindung zwischen Flughafen und Hauptbahnhof. Er hält nur an zwei Stationen – Südkreuz und Potsdamer Platz – und nutzt künftig die neue 16 Kilometer lange südliche Trasse anstelle der bisherigen Route über Ostkreuz und Gesundbrunnen. Fünf Jahre nach Eröffnung des BER wird mit der Dresdner Bahn die vollständige Schienenanbindung des Flughafens abgeschlossen. Auch die Strecke Berlin–Dresden profitiert: Die Reisezeit verkürzt sich um rund zehn Minuten.
Für Berlin-Besucher:innen steht im Terminal 1 des BER das Berlin Welcome Center als erste Anlaufstelle bereit. Mit der neuen Berlin Welcome Card-App bietet visitBerlin zudem ein digitales Planungstool, das Angebote, Rabatte und künftig auch das BVG-Ticketing bündelt und damit die Berlin-Reise ideal ergänzt.
Foto: ©Visit Berlin
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Blumenhalle bringt Goldene Zwanziger zurück
Berlin 10.12.2025
– Anlässlich des 100-jährigen Gründungs-Jubiläums bringt die Blumenhalle den eleganten Zwanziger Jahre-Glamour auf die Grüne Woche 2026
Unter dem Motto „Babylon Garden – Blütezeit der goldenen Zwanziger“ verbindet die Blumenhalle zum 100. Geburtstag der Grünen Woche vom 16. bis 25. Januar 2026 den Glamour der Zwanziger Jahre mit einer frühlingshaften Pflanzeninszenierung. Bereits ab Mitte Dezember beginnt die Erzeugergenossenschaft Landgard mit der Initiative „1000 gute Gründe“, die Halle 2.2 auf dem Berliner Messegelände in eine elegante Parkanlage voll Nostalgie, zeitloser Schönheit und ikonischen 20er-Jahre-Elementen umzugestalten. Dazu werden allein 600 Kubikmeter Oberboden mit 35 Sattelzügen in die Messehalle gefahren.
Ab dem 16. Januar 2026 lädt die Blumenhalle Besuchende ein zu einer Reise durch ein Jahrzehnt voller Glanz, Sinnlichkeit und Bewegung. Auf 3.000 Quadratmetern entstehen ein echter Wald mit mehr als 30 Bäumen, ein Boulevard entlang historischer Fassaden und formal gestaltete Beete. 35.000 Frühjahrsblüher schaffen ein elegantes und zugleich verspieltes Raumgefühl voller Energie. In Kombination mit meterhohen Alleebäumen, 500 Quadratmetern Rollrasen, kunstvollen Formgehölzen und einem großen zentralen Springbrunnen entsteht eine Szenerie, die urbane Parks der 1920er modern interpretiert und zum Flanieren einlädt.
Was wären die Zwanziger Jahre ohne Vergnügen und Glanz? Im floralen Nachtclub mit glitzernder Tanzfläche, doppelseitiger Revuetreppe und imposantem Kronleuchter trifft Swing auf florale Opulenz. Ein weiteres Highlight: das „KaDeFleur“, ein detailreich gestaltetes Kaufhaus im Stil der 1920er, das Mode, Kultur und florale Gestaltung miteinander vereint. Hier verbindet sich historische Eleganz mit moderner Floristik – farbenfroh, opulent und voller Geschichten.
Überall in der Halle warten spannende Fotomotive: im eleganten Spiegelpavillon, vor historischen Fassaden oder mitten im Blütenmeer. Messegäste können die Glanzzeit der Goldenen Zwanziger in Bildern festhalten und unvergessliche Erinnerungen schaffen.
Seit Jahrzehnten ist die Blumenhalle das florale Zentrum der Grünen Woche und Schaufenster der deutschen Blumen- und Pflanzenbranche. Sie prägt das öffentliche Bild der Messe und bietet dem Gartenbau eine einzigartige Bühne für Kreativität, Leistungsfähigkeit und Innovation.
„Die Blumenhalle ist nicht nur ein Publikumsmagnet der Grünen Woche. Sie ist ein zentraler Kommunikationsort der gesamten grünen Wertschöpfungskette – vom Erzeuger bis zur politischen Entscheidungsebene – und ein Impulsgeber für die Zukunft des Gartenbaus. Zum Jubiläum der Grünen Woche schaffen wir mit dem Babylon Garden einen besonders glanzvollen Rahmen“, sagt Michael Hermes, Bereichsleiter Marketing und Kommunikation bei Landgard.
Garten, Haus & Hof: Inspirationen für ein schöneres Zuhause
In der Themenwelt „Garten, Haus & Hof“ in Halle 1.2 und 2.2 präsentieren Ausstellende der Grünen Woche 2026 ein vielfältiges Angebot rund um Wohnen, Gestalten und Selbstversorgung. Die Spannbreite reicht von Pflanzen, Gartengeräten und Outdoor-Ausstattung über Garten- und Gewächshäuser bis hin zu Küchen, Haushaltstechnik und Lösungen für energieeffizientes Bauen. Auch Trends wie Home Gardening, Urban und Vertical Farming werden vorgestellt, ebenso praxisnahe Möglichkeiten, Biodiversität selbst auf kleinen Flächen zu fördern. Die Themenwelt gibt damit einen kompakten Überblick über Produkte und Ideen, die das Zuhause funktional und zugleich lebenswerter gestalten.
Foto: Design Blumenhalle Grüne Woche 2026. Grafik: ©Landgard Service GmbH
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Gustav Kluge im Künstlergespräch
Berlin 09.12.2025
– Seit 60 Jahren führt Gustav Kluge Aufzeichnungen zum Tage mit Zeichnungen, Skizzen, Naturstudien, Bildentwürfen und Improvisationen mit Texten in Skizzenblöcken und Tagebüchern und schafft im Wissen um kulturhistorisch bedeutsame Codices seinen eigenen Codex Delta.
»Disegno ≠ Disegno« gibt einen umfassenden Einblick in dieses Schaffen und verbindet die zeichnerische und schreibende Tätigkeit des Malers miteinander. Ein einleitender Text des Kunsthistorikers, Kurators, Autors und ehemaligen Direktors des Museums der bildenden Künste in Leipzig Hans-Werner Schmidt sowie ein Briefwechsel mit dem Dichter und Künstler Arne Rautenberg und weitere Texte und theorienahe Paragraphen begleiten durch den konzeptuellen Band. Die Publikation ist auf 144 Exemplare, davon 55 signierte und nummerierte Vorzugsausgaben, limitiert.
Am Mittwoch, den 10. Dezember, um 18 Uhr findet hierzu ein Künstlergespräch mit Gustav Kluge und Hans-Werner Schmidt in der Galerie Michael Haas in der Niebuhrstraße 5 in Berlin-Charlottenburg statt.
Fotos: © Galerie Michael Haas, Gustav Kluge, Show me the way to the next Galaxy

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Deutschlandreise auf der Grünen Woche: Die Highlights der Bundesländer
Berlin 08.12.2025
13 Bundesländer sind beim 100-jährigen Messe-Jubiläum dabei. Sie präsentieren sich nicht nur kulinarisch, sondern stellen auch ihre Tourismusregionen vor. Mecklenburg-Vorpommern ist 2026 Partner der Grünen Woche.
Mecklenburg-Vorpommern kommt 2026 auf der Grünen Woche eine besondere Rolle zu: Als Partner präsentiert die beliebte Reise- und Genussregion ihre Vielfalt im Jubiläumsjahr besonders eindrucksvoll. Vom 16. bis 25. Januar rücken auf dem Berliner Messegelände touristische und kulinarische Highlights aus insgesamt 13 Bundesländern zusammen. Berlin und Bayern liegen hier nur ein paar Schritte voneinander entfernt – nirgendwo sonst erleben Besucherinnen und Besucher die Regionen Deutschlands so nah und abwechslungsreich.
Folgende Bundesländer sind auf der internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau vertreten: Baden-Württemberg (5.2), Bayern (22b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Hessen (6.2), Mecklenburg-Vorpommern (5.2), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2), Rheinland-Pfalz (6.2), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (5.2), Thüringen (20).
Mecklenburg-Vorpommern ist Partner der Grünen Woche 2026
Mit seiner abwechslungsreichen Präsenz als Tourismus- und Genussregion ist Mecklenburg-Vorpommern ein Besucher-Highlight der Grünen Woche. Davon können sich nationale und internationale Delegationen überzeugen, wenn Mecklenburg-Vorpommern als offizieller Partner den Messerundgang in seiner Halle eröffnet. Zum 25. Mal ist das Bundesland mit eigener Länderhalle auf der Grünen Woche dabei. Dort präsentiert es Klassiker wie Fisch- und Bierspezialitäten, aber auch neue Produkte, zum Beispiel Nuss- und Saatmischungen sowie ein eigens für die Messe kreiertes Glühweinbrot.
Baden-Württemberg: Genuss trifft Natur
Unter dem Motto „Genuss ist Haltungssache“ lernen Gäste die kulinarischen Highlights und die einzigartige Natur Baden-Württembergs kennen. Mit Milchprodukten und Wurstspezialitäten können sie sich direkt aus dem Foodtruck verwöhnen lassen. Dazu passen die vorzüglichen Weine aus den zwei Anbaugebieten Baden und Württemberg sowie Bierspezialitäten. Weitere kulinarische Highlights sind verschiedene Obst- und Gemüsesorten vom Bodensee. Natürlich dürfen auch Klassiker wie Käsespätzle und Maultaschen mit Kartoffelsalat nicht fehlen. Auch Linsen mit Spätzle und köstliche Krautschupfnudeln werden frisch im eigenen Gastronomiebereich zubereitet. Für gute Stimmung sorgen täglich DJ Cat und Blaskapellen aus Baden-Württemberg. So können Besucherinnen und Besucher das Genießer- und Urlaubsland Baden-Württemberg mit allen Sinnen erleben.
Bayern erleben – mitten in Berlin!
Deutschlands größtes Bundesland heißt seine Gäste in der Bayernhalle 22b willkommen. Die lokalen Spezialitäten sprechen Genießer an: zartes Strohschwein, herzhafter Allgäuer Käse, edler Frankenwein, süffige Biere und viele weitere bayerische Schmankerl erwarten sie. Bayerische Lebensfreude verspricht der gemütliche Biergarten des traditionsreichen Entenwirts. Bei zünftiger Blasmusik und Auftritten von Trachtlern wird die echte bayerische Gastlichkeit spürbar. Auf einer Streuobst-Sonderfläche gibt es spannende Informationen und feine Erzeugnisse. Unter „Genuss Bayern“ zeigen bayerische Genussorte ihre Spezialitäten, auf der „Servus Urlaub“-Fläche erfahren Gäste alles über die schönsten Reiseziele im Freistaat. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern können sie Bayern erleben – so authentisch und herzlich, wie in Bayern selbst.
Berlin: Neue Foodtrends aus der Hauptstadt
Jung, weltoffen und kreativ präsentiert sich Berlin nicht nur als Gastgeber der Grünen Woche, sondern auch auf dem Messegelände. Die Innovationskraft der Hauptstadt zeigt sich besonders auf der „Startup-Insel“. Sie bietet jungen innovativen Unternehmen eine Plattform, um ihre nachhaltigen Produkte zu präsentieren. Zudem wird das Projekt „Kantine Zukunft“ vorgestellt, das frische regionale Zutaten in der Gemeinschaftsverpflegung fördert. Es zeigt, wie Berlin innovative Lösungen zur Förderung einer nachhaltigen Ernährungswirtschaft in der Praxis umsetzt. Der Stand der Berliner Ernährungsstrategie stellt außerdem nachhaltige, gesundheitsförderliche Lebensmittel in den Mittelpunkt.
Brandenburg: Entdecken und mitmachen
Neben Traditionsmarken und -produkten wie Beelitzer Spargel, Spreewaldgurke oder Wurstspezialitäten laden Aussteller mit kreativen Ideen zum 100-jährigen Jubiläum der Grünen Woche zum Besuch der Brandenburg-Halle ein. Brandenburger Agrarforschung, junge Unternehmen und neue Ausstellende zeigen die Innovations- und Wirtschaftskraft der märkischen Natur- und Kulturlandschaft. Hier geht es ums Testen, Netzwerken und Sich-Zeigen. Auch 2026 ist Brandenburg ein Muss für Genießer und Entdecker!
Hessen: Äppelwoi und Grüne Soße
Wie gut Tradition und Innovation zusammenpassen, zeigt sich in der Hessen-Halle. Neben Klassikern wie Äppelwoi, Ahler Worscht und Grüner Soße gibt es leckere Hessen-Bowls mit Falafel und Süßkartoffel-Ingwer-Humus – alles aus hessischen Zutaten. Dazu laden hessische Weine, Spirituosen, Bier, Eis und vieles mehr zum Verweilen im „Hesse-
Gadde“ ein. Kochshows, Interviews und Aktionen sorgen für ein abwechslungsreiches Messeerleben für Groß und Klein. Täglich ab 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher den Messetag bei DJ-Musik ausklingen lassen.
Niedersachsen: Highlights aus der Heide
Als Modellregion für nachhaltige Entwicklung präsentiert sich die Lüneburger Heide erstmals am Stand von Niedersachsen in Halle 20. Von dort reisen auch Jan und Monika Alvermann mit ihrem Unternehmen WITT Wein an, das erstmals auf der Grünen Woche ausstellt. Darüber hinaus erwarten die Gäste Spezialitäten wie ein Grünkohl-Menü mit Bratkartoffeln von Wernsing, Pinkel und Mettenden, zubereitet von Profi-Koch Matthias Mähler. Am Stand des Oldenburger Münsterlandes gibt es einen Grünkohl-Smoothie und ein Veggie-Grünkohlmenü. Die „Stadion-Bratwurst“ von Werder Bremen wird am Goldschmaus-Grillstand auf den Rost gelegt. Unter der Schirmherrschaft des Bioland-Landesverbandes Niedersachsen/ Bremen versammeln sich an einem Messestand die Akteure der niedersächsischen Bio-Branche. Es gibt touristische Informationen und ein vielfältiges Bühnenprogramm.
Nordrhein-Westfalen: Sahne, Senf und Bio-Öle
Wer schlägt Kuh Lotte im Sahne schlagen und wie schmeckt Senf vom Niederrhein? Mitmachen und Probieren stehen in der NRW-Halle auf der Grünen Woche 2026 im Fokus. Es gibt Bio-Öle aus der Münsterlandmühle und feine Brände der Feinbrennerei Sasse, eine Vielfalt an Haselnussspezialitäten, Aachener Karlswurst und Bio-Käse. Tägliche Kochshows sorgen für Abwechslung, Kölsch und die „Roten Funken“ für Stimmung – und dann wird noch die Pickert-Prinzessin gekrönt. Zu den Highlights gehört der Kölsche Abend am Montag, 19. Januar 2026, mit Funkemariechen, Kölsch und Blaskapelle.
Sachsen: KI trifft Kiwibeeren
Auf eine genussvolle Reise nach Sachsen können sich Gäste der Halle 21b begeben. Neben Traditionsprodukten wie Kaffee, Bier oder Wein erwarten sie „in Sachsen“ Kiwibeeren-Fruchtaufstriche oder -Glühwein-Verkostungen. Die säuerliche Frucht erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Kiwi und Stachelbeere. Wer es lieber herzhaft mag: Nudelkreationen mit schmackhaften Soßen liefert ein KI-gestützter, intelligenter Verkaufsautomat. Ob süß oder salzig, geräuchert oder frisch – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und von den sächsischen Tourismusregionen erfahren Besucherinnen und Besucher aus erster Hand, wo es im Freistaat am schönsten ist.
Sachsen-Anhalt: Stars auf dem Grünen Teppich
Wenn am 22. Januar 2026 die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben werden, locken Aussteller aus Sachsen-Anhalt in Halle 23b mit einem passenden Catering, das Lust macht auf die Verleihung im März: Als Vorspeise eine von Hand zubereitete Suppe aus der Altmark, bevor sich leichte Süße und grobe Körnung in einer Straußenbratwurst vereinen. Danach ein veganes Eis, das jedem anderen Nachtisch eiskalt die Show stiehlt. Denn hier trifft fein verarbeiteter Kakao auf eine selbstentwickelte Leinsamenpaste. Zum Abschluss fällt die Entscheidung schwer: Lieber eine „Secconade“ auf der Afterparty oder noch einen Abstecher an die Eierlikörbar? Und der Geheimtipp für alle Kino-Fans: buntes Popcorn!
Schleswig-Holstein: Frisches aus dem Norden
Auch Schleswig-Holstein lässt sich das 100-jährigen Bestehen der Grünen Woche nicht entgehen. Mit einem erneuerten und modernisierten Landesauftritt präsentiert sich der „echte Norden“ in Halle 5.2 gemeinsam mit Traditionsunternehmen sowie kulinarischen Schätzen aus dem ländlichen Raum. Besucherinnen und Besucher können sich auf frische nordische Küche freuen – von Kartoffel- und Kohlgerichten bis hin zu typisch schleswig-holsteinischen Fischspezialitäten. Abgerundet wird der Auftritt durch Angebote aus dem Binnenland und das touristische Profil des Landes zwischen den Meeren.
Rheinland-Pfalz: Bestes vom Winzer
In seiner Weinlounge in Halle 6.2 präsentiert sich Rheinland-Pfalz als „Paradies für Goldschlürfer“ mit exzellenten Weinen und Sekten – auch in alkoholfreien Varianten – aus seinen sechs Weinanbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Nahe, Ahr und Mittelrhein.
Die rheinland-pfälzischen Weinmajestäten laden täglich zu Weinverkostungen ein. Bei einem spannenden Gold-Quiz können die Besucher unter anderem Wochenendaufenthalte in einem der Anbaugebiete gewinnen. Doch das Bundesland hat noch viel mehr zu bieten: spannende Ausflugsziele, Wellness- und Aktivangebote, für Kulturbegeisterte und Naturliebhaber.
Thüringen: Überraschungen aus Deutschlands Mitte
Als Grünes Herz Deutschlands präsentiert sich das Bundesland unter dem Motto „Thüringen überraschend – 100 Jahre Grüne Woche“. Auf dieser besonderen Grünen Woche möchte Thüringen neben den Traditionsprodukten wie Bratwurst, Klößen und Bier Besonderheiten zeigen, die nicht gleich mit Thüringen verbunden werden. Nur einige Beispiele, die neugierig machen: Thüringer Freilandpilze (Trüffel) als kleiner Snack oder Brunnenkresse aus Erfurt, Sülze von der Wachtel, Slushcocktails mit regionalen Säften oder die Hex-Erlebniswelt mit dem weltgrößten Besen. Eine E-Kutsche als innovatives LEADER-Projekt ist im Eingangsbereich der Halle 20 zu finden. Lust auf eine Reise nach Thüringen machen zudem außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten sowie 100 (un-)bekannte Veranstaltungen in Thüringen.
Foto: Blick in die Halle Deutsche Regionen auf der Grünen Woche. © Messe Berlin
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Tourismus im Gleichgewicht: ITB Berlin Kongress 2026 weist den Weg
Berlin 09.12.2025
– Die ITB Berlin feiert 60 Jahre und der weltweit größte Think Tank der Branche widmet sich unter dem Leitmotiv „Leading Tourism into Balance“ den zentralen Zukunftsfragen der globalen Tourismusindustrie. Vom 3. bis 5. März 2026 diskutieren rund 400 internationale Top-Speaker in 17 Thementracks und auf vier Bühnen, wie sich zukunftsfähige Geschäftsmodelle mit dem Schutz natürlicher Lebensräume in Einklang bringen lassen.
Der ITB Berlin Kongress 2026 blickt im kommenden Jahr auf Antworten und Strategien für eine Tourismusbranche im Umbruch. Mehr als 400 internationale Speaker beleuchten aktuelle Trends, präsentieren Forschungsergebnisse und Szenarien, debattieren Strategien und Handlungsoptionen. Expert:innen führender Unternehmen wie Nathan Blecharczyk (Co-Founder and Chief Strategy Officer, Airbnb), Mitra Sorrells (Senior Vice President, Phocuswright) und Bruce Poon Tip (Gründer, G Adventures) teilen exklusive Einblicke in aktuelle Marktentwicklungen und strategische Trends. Während Frauke Fischer (Business Biodiversity Expertin) aufzeigt, warum biologische Vielfalt ein zentraler Erfolgsfaktor für die Zukunft der Reisebranche ist, nimmt Thor Pedersen (Weltreisender und Bestsellersautor) das Publikum mit auf seine außergewöhnlichen Erfahrungen aus der Weltumrundung ohne Flugzeug, und lässt dabei ganz neue Perspektiven auf globales Reisen entstehen.
Künstliche Intelligenz, Overtourism und Klimawandel erfordern Antworten
Mit dem Leitmotiv „Leading Tourism into Balance“ richtet sich der ITB Berlin Kongress 2026 auf vier Bühnen und im Rahmen von 17 Thementracks an eine Branche, die zunehmend komplexeren Aufgaben unterliegt und dabei verschiedensten Anforderungen gerecht werden muss. Wie reagieren die Urlaubsziele auf den Übertourismus? Welche Chancen bieten Datenmanagement und Künstliche Intelligenz? Wieviel Anpassung erfordert der Klimawandel? Die Herausforderungen der Gegenwart verlangen nach innovativen Konzepten, die unterschiedlichste Akteure und Zielgrößen einbeziehen und divergierende Anliegen miteinander in Einklang bringen.
Foto: Mitra Sorrells (Senior Vice President Content, Phocuswright) auf dem ITB Berlin Kongress © ITB Berlin
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Bundesumweltministerium informiert zum Natürlichen Klimaschutz
Berlin 09.12.2025
–Informieren, Ausprobieren, Kennenlernen – das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) steht für eine Vielzahl von Themen. Auf der Grünen Woche 2026 wird sich das BMUKN Fragen rund um den Natürlichen Klimaschutz widmen.
Das Bundesumweltministerium informiert vom 16. bis 25. Januar 2026 in Halle 27 zur Rolle der Natur für den Klimaschutz. Wälder und Auen, Böden und Moore, Flussauen und Meere, Grünflächen in der Stadt und auf dem Land – all diese natürlichen Lebensräume helfen, das Klima zu schützen. Sie können Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden und langfristig speichern – wenn sie gesund, also ökologisch intakt sind. Um diese Ökosysteme zu stärken, wiederherzustellen und zu bewahren, unterstützt das Bundesumweltministerium (BMUKN) mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) zahlreiche Maßnahmen und Projekte.
Damit wird die Natur wieder zur Verbündeten beim Klimaschutz, wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere bleiben erhalten. Und es geht noch um mehr: Darum, dass das Grundwasser noch für unsere Kinder und Enkelkinder reicht. Dass es weniger Erosion und auch künftig noch gute Ernten gibt und dass die Sommer erträglich bleiben, weil die Natur die Landschaft kühlt.
Unter dem Blickwinkel „Stärken, Wiederherstellen, Bewahren“ stellt das Bundesumweltministerium einzelne natürliche Lebensräume vor und zeigt…
… in welchen Bereichen der Mensch aktiv Ökosysteme erhalten oder dazu beitragen kann, dass sie sich erholen.
… was Meere und Regenwürmer mit Klimaschutz zu tun haben.
… wie Naturschutz mit Klimaschutz Hand in Hand geht und der Nutzen, der für Mensch und Natur dadurch entsteht.
… wie Moorschutz zum Geschäftsmodell werden kann.
Neben umfangreichen Informationen laden anschauliche Exponate zum Ausprobieren und Aktivwerden ein. Am Stand des Bundesumweltministeriums werden mit Quizformaten und Mitmachaktionen sowie mit einem unterhaltsamen und informativen Bühnenprogramm Wissen und Tipps für den Alltag vermittelt.
Foto: Auch auf der Grünen Woche 2025 konnten sich Jung und Alt bei Mitmachaktionen am Stand des BMUKN beteiligen. © Messe Berlin
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Der ErlebnisBauernhof zeigt die Vielfalt moderner Landwirtschaft
Berlin 04.12.2025
Der ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 präsentiert auch im Jubiläumsjahr der Grünen Woche die gesamte Themenbreite moderner Landwirtschaft. Unter dem Leitmotiv „Ernährung sichern. Natur schützen.“ zeigt die Agrarbranche, wie Innovation, Verantwortung und Vielfalt zusammenwirken. Mehr als 70 Partner aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Technik, Verarbeitung und Lebensmitteleinzelhandel gestalten die Halle gemeinsam.
Lea Fließ, Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft: „Die Landwirtschaft steht für Ernährungssicherheit, Klimaschutz und Innovation gleichermaßen. Der ErlebnisBauernhof zeigt, wie vielfältig und lösungsorientiert die Branche arbeitet – von der Pflanzenzüchtung über moderne Tierhaltung bis hin zu digitalen Technologien auf dem Acker. Zugleich stehen der Dialog und die Transparenz im Mittelpunkt, besonders im Jubiläumsjahr der AgrarScouts und während des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft.“
Einblicke in die gesamte Wertschöpfungskette
Der ErlebnisBauernhof führt durch die verschiedenen Stufen der Lebensmittelproduktion – von Bodenfruchtbarkeit über Saatgut, digitale Ackertechnik, Pflanzenbau, Pflanzenschutz, moderne Tierhaltung und Tierwohl bis hin zu Verarbeitung, Vermarktung und dem Lebensmitteleinzelhandel.
Besondere Stationen verdeutlichen, welche Rolle Kreisläufe, Nährstoffmanagement, Forschung und Innovationen für Nachhaltigkeit und Effizienz spielen. Multimediale Module, Mitmachangebote und interaktive Flächen helfen, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen.
Technologie, Innovation und Zukunftsthemen
Autonom fahrende Maschinen, digitale Sensorik, KI-gestützte Analyseverfahren oder neue Züchtungstechnologien zeigen, wie technische Entwicklungen zur Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft beitragen. Partner wie die Landtechnik, Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen und Start-ups setzen Schwerpunkte zu Klimaanpassung, Ressourceneffizienz und smarter Landwirtschaft.
„Technologie ist kein Selbstzweck – sie macht Landwirtschaft präziser, nachhaltiger und resilienter. Auf dem ErlebnisBauernhof lässt sich erleben, wie Innovation in Stall, Acker und Lieferkette wirkt“, betont Lea Fließ.
Moderne Tierhaltung – erklärt, transparent gemacht
In Halle 3.2 wird moderne Tierhaltung gezeigt: Modelle, Simulationen und Exponate veranschaulichen, wie Tierwohl, Stalltechnik und nachhaltige Kreisläufe zusammenspielen. Dabei stehen sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch der Alltag landwirtschaftlicher Betriebe im Fokus. Zusätzlich gibt es durch eine Kooperation mit Tierwohl TV echte Einblicke in Ställe.
Pflanzenzucht, Pflanzenschutz & Ackerbau
Die Pflanzenproduktion gehört zu den zentralen Säulen des ErlebnisBauernhofs. In Halle 3.2 wird gezeigt, wie moderne Pflanzenzüchtung und ein präziser Pflanzenschutz dazu beitragen, stabile Ernten zu sichern und gleichzeitig den Einsatz von Ressourcen zu reduzieren. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in aktuelle Forschung, neue Sorten, resiliente Pflanzen für den Klimawandel sowie innovative Ackerbauverfahren – von regenerativen Methoden bis hin zu smart gesteuerter Digitalisierung auf dem Feld.
2026 – Das Jahr der Frauen in der Landwirtschaft
Das internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft bildet einen thematischen Fokus. Inhalte zeigen die Rolle von Frauen in Betrieben, Beratung, Wissenschaft, Bildung und Politik. Diskussionsformate und Bühnenprogramme greifen neue Rollenbilder, Equal Opportunity und Fachkräftegewinnung auf.
AgrarScouts feiern 10-jähriges Jubiläum
Über 800 Landwirtinnen, Landwirte aus dem gesamten Bundesgebiet engagieren sich inzwischen als AgrarScouts. Auf dem ErlebnisBauernhof begleiten sie Politikdelegationen, Schulklassen und Messepublikum, erklären ihre Arbeit, beantworten Fragen und geben Orientierung in den Themenfeldern Ackerbau, Tierhaltung, Technik und Nachhaltigkeit.
„Die AgrarScouts stehen für gelebten Dialog. Sie übersetzen Fachwissen in Alltagssprache und schaffen Vertrauen – genau das braucht die gesellschaftliche Debatte“, so Fließ.
Bühnenprogramm & Dialogformate
Auf der Bühne der Halle 3.2 erwartet die Besuchenden ein breites Programm – von Talks zu Innovationen und Klimaanpassung über Fachimpulse zur Biodiversität, Züchtung und Bodenfruchtbarkeit bis hin zu Live-Demonstrationen rund um Tierwohl, Technik und Pflanzenbau.
Diskussionsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft machen die Spannbreite der Themen sichtbar. Auch das UN-Jahr der Frauen sowie der Nachwuchs in grünen Berufen sind feste Programmpunkte.
Erlebnispfade – Die interaktive „Schnitzeljagd“
Besucherinnen und Besucher können auf dem ErlebnisBauernhof über thematische Erlebnispfade die Vielfalt der Branche erkunden. Die interaktive „Schnitzeljagd“ führt zu ausgewählten Ständen und bietet spielerische Wissensstationen zu Tier, Technik, Natur und Boden. Gesammelte Marken können an einem zentralen Rastplatz gegen ein Getränk und einen Sammelbecher mit landwirtschaftlichem Motiv eingelöst werden.
Foto: Die AgrarScouts auf dem ErlebnisBauernhof der Grünen Woche 2025. © Forum Moderne Landwirtschaft e. V.
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Ernährungssicherung braucht Vielfalt – Lebensmittelwirtschaft auf der Grünen Woche 2026
Berlin 02.12.2025
– Zur Grünen Woche 2026 zeigen die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Lebensmittelverband Deutschland am Gemeinschaftsstand „Zukunft schmeckt“, dass Vielfalt und Innovation zentrale Voraussetzungen sind, um die Ernährungssicherung in einem zunehmend herausfordernden globalen Umfeld auch in Zukunft zu gewährleisten.
Die breite Palette an Produkten, Technologien und Ernährungstrends illustriert, wie leistungsfähig und wandelbereit die Branche ist und wie essenziell stabile, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland sind. Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff unterstreicht: „Die deutsche Ernährungswirtschaft braucht politische Stabilität, die Planungssicherheit schafft, Innovation ermöglicht und Überregulierung verhindert. Vielfalt ist dabei weit mehr als eine Frage des Geschmacks: Sie stärkt Versorgungssicherheit und Resilienz, fördert Wettbewerb und eröffnet Verbraucherinnen und Verbrauchern echte Wahlfreiheit. Nur wenn Unternehmen ihre Kreativität entfalten können, lässt sich der Dreiklang aus Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit dauerhaft sichern.“
Programm am Stand:
Der Gemeinschaftsstand in Halle 3.2. präsentiert einen Mix aus Dialog, Wissensvermittlung und kulinarischer Inspiration. Die Showküche bildet erneut das Zentrum: Dort laden täglich Kochvorführungen und Verkostungen dazu ein, Geschmacksvielfalt zu erleben und sensorisches Wissen zu vertiefen. In moderierten Gesprächsrunden diskutieren Expertinnen und Experten aktuelle Entwicklungen der Ernährungswirtschaft – von Innovationsförderung über Nachhaltigkeitsfragen bis hin zu Fragen der Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.
Ein interaktiver Wissensbereich lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, ihr Know-how rund um Lebensmittel zu testen und zu erweitern, zum Beispiel mit dem digitalen Kennzeichnungsspiel „Was steht auf dem Etikett?“, bei dem man sich über verschiedene Kennzeichnungselemente auf Lebensmittelverpackungen informieren kann. Beim „Food-Waste-Quiz“ wiederum stehen vor allem Nachhaltigkeitsaspekte und Tipps rund um die Vermeidung von Lebensmittelverlusten im Vordergrund.
FOTO: Kochshow mit Sebastian Morgenstern – Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE). Foto: © Messe Berlin
Berlin
Galerie Haas im Charlottenwalk am 29.11.2025
Berlin 25.11.2025
– Diesen Samstag findet der nächste Charlottenwalk statt. In diesem Rahmen öffnet die Galerie Haas am Samstag für Besichtigungen der aktuellen Ausstellung Reinhard Pods Neue Bilder 2023-2025 ihre Türen. Unter anderem wird der Film ENIGMA PODS, eine 53-minütige Dokumentation aus dem Jahr 2023 von Regisseur und Produzent Michael Krause, nochmals zu sehen sein. Vorführungen finden während der Öffnungszeiten zwischen 12 und 18 Uhr in der Niebuhrstraße 5, 10629 Berlin statt.

Fotos: © Reinhard Pods. Neue Bilder 2023-2025, Ausstellungsansicht, Foto: Sebastian Eggler
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Berlin ist die Hauptstadt der Weihnachtsmärkte
Berlin 24.11.2025
– Mehr als 90 Weihnachts- und Wintermärkte in Berlin. Neue Märkte eröffnen, darunter auf dem Wittenbergplatz am KaDeWe, Weihnachtsmarkt wieder zurück am Gendarmenmarkt.
Weihnachten ist nicht gleich Weihnachten, das zeigt Berlin auch wieder in diesem Jahr. Ob klassisch, alternativ, nordisch, kreativ, nachhaltig oder queer: mehr als 90 Weihnachts- und Wintermärkte hat die Hauptstadt dieses Jahr zu bieten. Einen Überblick über alle Märkte gibt es auf visitBerlin.de.
Bereits vor dem offiziellen Beginn am 24. November sind mehrere Wintermärkte und -rummel in die Weihnachtssaison gestartet: Die Winterwelt am Potsdamer Platz mit Rodelbahn, die LGBTQIA* Winterdays und Christmas Avenue am Nollendorfplatz, der Glühwald am Uber Platz in Friedrichshain, die Lichtenberger Winterzeit, der Berliner Wintertraum in Treptow-Köpenick, und das Spandauer Winterland haben den Dezember-Countdown eingeläutet.
Neue Weihnachtsmärkte
Keine Premiere, dafür aber eine besondere Wiederaufnahme: Mit dem WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt ist der wohl berühmteste Weihnachtsmarkt der Hauptstadt wieder zurück an seinem historischen Ort. Über tausend strahlende Weihnachtskugeln und Lichter sorgen für festliche Stimmung. Zudem können sich Berliner:innen und Gäste gleich auf mehrere Neuheiten freuen. Auf dem Wittenbergplatz eröffnet erstmals der Weihnachtsmarkt am KaDeWe mit stilvoll geschmückten Hütten und exklusivem Kunsthandwerk. Neu ist auch der Wintermarkt an der Alten Frachtkantine: Am 29. und 30. November können sich Besucher:innen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel auf die Weihnachtszeit einstimmen. Der Weihnachtsmarkt im Winterquartier ist ebenfalls ein neuer Weihnachts-Hotspot. Das Gemeinschaftsprojekt des Strandbades Wendenschloss und des Napoleon Komplexes setzt auf Winterspaß mit eigener Schlittschuhbahn und Kulturprogramm. Ebenfalls dabei: der Wintermarkt am Humboldt-Forum. Immer dienstags und donnerstags verwandelt eine Lasershow den Schlüterhof 18 Uhr und die Außenfassade der Spreeterrassen 20 Uhr in eine zauberhafte Lichterwelt.
Eine weitere Premiere gibt es bei den Forest – Winterlights bei Dark Matter. Die immersive Lichtinstallation aus 600 Tannenbäumen in der Transformator-Halle in Lichtenberg wird um eine Eisbahn ergänzt. Gäste können nun gemütlich auf ihren Schlittschuhen durch den Wald aus Licht und Klang gleiten. Große und kleine Eislauffans kommen ebenfalls auf der neuen Eisbahn im Center am Potsdamer Platz auf ihre Kosten. Die 600 qm große überdachte Eisfläche mitten in der City bietet bis Ende Januar winterliches Eislaufvergnügen. Die vielfältige Gastronomie rundum lädt zum gemütlichen Verweilen, Aufwärmen und Genießen ein.
Besondere Weihnachtsmärkte
Von urban bis naturverbunden: Berlins Weihnachtsmärkte lassen nichts aus. So kombiniert das Heissa Holzmarkt Winterfestival alternative Kultur, Kunst, Streetfood und Clubspirit. Auch beim Holy Shit Shopping am 29. und 30. November zeigt Berlin sich von seiner Lifestyle-Seite mit über 250 Designer:innen und Indie-Brands. Das Pop-up-Kaufhaus gibt es seit 20 Jahren und ist aus dem vorweihnachtlichen Berlin nicht mehr wegzudenken. Unkonventionell und designorientiert präsentiert sich auch der Weihnachtsrodeo Designweihnachtsmarkt am 13. und 14. Dezember im Colosseum. Zahlreiche Designer, Kunsthandwerker und Manufakturen bieten kreative und hochwertige Produkte zum Kauf an.
Das Winterfest im Silent Green verwandelt das Kulturquartier im Wedding am 6. und 7. Dezember in einen besonderen Ort für Kunst, Kulinarik und Konzerte. Im Zeichen nordischer Folklore steht der Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei. Auf diesem gemütlichen Markt gibt es Glühwein in allen Variationen: vom schwedischen Glögg über finnischen Glögi bis zum isländischen Jolaglögg. „Very britisch“ wird es am 6. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt an der St. George’s Church, wenn die Carol Singers zu englischen Weihnachtsliedern anstimmen und dazu Spezialitäten wie Mince Pies und Christmas Pudding angeboten werden.
Am Stadtrand gibt es gleich mehrere Weihnachtsmärkte: Die Domäne Dahlem lädt an allen Adventswochenenden zum traditionellen Adventsmarkt – mit regionalen Spezialitäten, Kunsthandwerk und einem kinderfreundlichen Rahmenprogramm. Ein naturverbundenes Erlebnis ist der Waldweihnachtsmarkt am Forstamt Grunewald am 14. Dezember. Dort stellen Berliner Forsten ihre Arbeit vor – inklusive der imposanten Rückepferde und moderner Forstmaschinen.
Funkelnde Weihnachtsmärkte
Berlin verwandelt sich gleich an mehreren Orten in stimmungsvolle Lichtwelten. Die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung am Kurfürstendamm und in der Tauentzienstraße macht auch in diesem Jahr aus dem Shopping- und Ausgehviertel in der City West ein glänzendes Lichtermeer. Der Christmas Garden im Botanischen Garten verwandelt die Gartenlandschaft in ein funkelnden Winterpfad aus Installationen, Projektionen und Klanginszenierungen. Im Weihnachten im Tierpark erwartet ein über zwei Kilometer langer Rundweg mit mehr als 30 kunstvollen Lichtinstallationen und illuminierten Tierfiguren seine großen und kleinen Gäste.
© visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
Berlin
Zukunft unternehmen – Creative Tech als Schlüssel für Wandel und Wachstum
Berlin 24.11.2025
– Heute findet der Kongress „Zukunft unternehmen – Creative Tech als Schlüssel für Wandel und Wachstum“ in Berlin statt – mit Beteiligung der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Gitta Connemann, sowie des Staatsministers für Kultur und Medien, Wolfram Weimer. Im Mittelpunkt stehen zentrale Zukunftsthemen wie der Einsatz neuer Technologien, Cross-Innovation und die Transformation der Wirtschaft.
Der Kongress macht deutlich, wie eng und wirkungsvoll die Vernetzung zwischen der Kreativwirtschaft, den Ländern und Regionen, aber auch vielen anderen Wirtschaftsbranchen inzwischen geworden ist. Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Branchen tauschen sich aus, entwickeln Ideen weiter und setzen Impulse – oft über Branchengrenzen hinweg.
Die Parlamentarische Staatsekretärin Gitta Connemann betont: „Der Kongress und die große Beteiligung zeigen: Die Kreativwirtschaft strahlt wie ein Scheinwerfer weit in andere Branchen hinein. In kurzer Zeit hat sie Brücken gebaut, die früher kaum vorstellbar gewesen wären. Es ist beeindruckend, wie groß das gemeinsame Interesse verschiedener Branchen ist, mit der Kreativwirtschaft an Lösungen zu arbeiten. Innovationen aus der Kreativwirtschaft sind ein kräftiger Hebel für Wertschöpfung und Wachstum. Sie ist damit nicht nur ein Impulsgeber – sie ist ein Booster für unsere gesamte Wirtschaft.“
Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer: „Wenn Kreative auf neue Technologien stoßen, passiert etwas, das weit über die ökonomische Wertschöpfung und technische Innovation hinausgeht. Creative Tech kann kulturelles und zugleich wirtschaftliches Kapital schaffen, das Menschen verbindet, Identität und Sinn stiftet. Damit ist die Kultur- und Kreativwirtschaft ein bedeutendes Element im emotionalen und geistigen Betriebssystem unseres Landes. Deshalb ist es der Bundesregierung ein besonderes Anliegen, die Kultur- und Kreativwirtschaft politisch auf ein neues Niveau zu heben und genau dafür steht der heutige Kongress.“
Der Kongress wird organisiert und durchgeführt vom KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft, in Kooperation mit der Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft (k3d) sowie medianet berlinbrandenburg. KreativBund arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Berlin
Positive Bilanz der ersten Berlin Freedom Week
Tausende feierten die Freiheit und Demokratie
Berlin 18.11.2025
– Mit einer eindrucksvollen Resonanz in der Stadt, in den Medien und online ist am Wochenende die erste Berlin Freedom Week zu Ende gegangen. Über 170 Veranstaltungen von mehr als 90 Veranstaltungspartnern an mehr als 90 Orten zogen ein breites Publikum in die Stadt der Freiheit – von Konferenz- und Dialogformaten über Ausstellungen, Führungen, Lesungen, Film, Theater und weiteren Kunstaktionen bis hin zu kulinarischen Events. Die erste Berlin Freedom Week ermöglichte Austausch und Begegnungen mit Dissident:innen und Demokratieverteidiger:innen aus aller Welt. Auch das Berlin Freedom Mobil mit der symbolischen Freiheitsglocke begeisterte zahlreiche Besucher:innen und Berliner:innen. Schirmherr der Veranstaltungswoche und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner kündigte an, dass die Berlin Freedom Week zukünftig jährlich rund um den Mauerfalljahrestag stattfinden soll.
Große Resonanz und internationale Aufmerksamkeit
Seit der Eröffnung der Berlin Freedom Week am 8. November griffen zahlreiche deutsche und internationale Medien das Thema auf und erzielten eine Reichweite von mehr als 92 Millionen – von Nachrichtenagenturen, der rbb Abendschau, WELT TV, Spiegel, radiodrei über Berliner Tageszeitungen bis hin zu internationalen Medien wie Deutsche Welle, The Telegraph, The Independent, Financial Times und El País. Medien und Besucher:innen lobten die inspirierende Initiative und Vielfalt des Programms, die Berlins Ruf als „capital of liberty“ (The independent) stärkte. In den sozialen Medien wurden die Veranstaltungen begleitet – mit Kommentaren, die den Mut der Freiheitskämpfer:innen und die Relevanz der Initiative würdigten.
„Paris hat die Fashion Week, Berlin hat jetzt die Freedom Week“, sagte die iranische Frauenrechtlerin Masih Alinejad, Mitbegründerin des World Liberty Congress.
Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin, resümiert: „Die Berlin Freedom Week war ein starkes Signal für Demokratie und Freiheit aus Berlin. Wir sind stolz und berührt. Freiheit ist das schönste Markenzeichen unserer Stadt.“
Antje Schippmann, Geschäftsführerin der Axel Springer Freedom Foundation, betonte: „Die Berlin Freedom Week hat gezeigt, wie lebendig das Freiheitserbe dieser Stadt ist. Für eine Woche wurde Berlin zur Hauptstadt für all jene, die gegenwärtig für die Verteidigung von Freiheit und Demokratie stehen – von Teheran, Peking bis Caracas zu den Frontlinien von der Ukraine bis Taiwan. Die internationale Resonanz bestätigt: Berlin ist erneut ein Ort, an dem die freie Welt zusammenkommt.“
Dr. Ellen Madeker von AirBnb (einer der Sponsoren) schrieb auf Linkedin: „Berlin: Wo der Mut die Bühne betritt. (…) Die Berlin Freedom Week ist die neueste Veranstaltungsreihe der Hauptstadt und bringt Freiheitskämpfer und Menschenrechtsverteidiger aus der ganzen Welt zusammen – jeder einzelne eine Erinnerung daran, was wahre Tapferkeit ausmacht. Herzlichen Glückwunsch an die Stadt Berlin, visitBerlin Burkhard Kieker und Antje Schippmann für die Idee und den Start der Freedom Week. Berlin stand schon immer für Offenheit und Mut und das hat diese Woche wieder einmal bewiesen.“
Im Rahmen der Berlin Freedom Week fanden verschiedenste Veranstaltungsformate an zahlreichen spannenden Orten statt: von der ehemaligen Stasi-Zentrale am Campus für Demokratie in Berlin Lichtenberg, über die Abhörstation am Teufelsberg, die Markthalle Neun, Berliner Fluchttunnel, das Berliner Abgeordnetenhaus, den Bundestag, die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, mehreren Botschaften und Kinos bis hin zum Besucherzentrum des Bundesnachrichtendienstes. Die Besucherinnen und Besucher lobten den Ansatz, die Themen Freiheit und Demokratie im Rahmen vielseitiger Veranstaltungen öffentlich zu diskutieren und ihnen eine Bühne zu geben.
Höhepunkt: Die Berlin Freedom Conference im Gasometer
Ein zentraler Programmpunkt war die Berlin Freedom Conference am 10. November im Gasometer auf dem Schöneberger EUREF-Campus mit 1.000 Teilnehmenden. Mehr als 60 Stimmen aus deutscher und internationaler Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und den Medien diskutierten hier über Lösungen zur Stärkung von Freiheit und Demokratie weltweit. Zu den Redner:innen gehörten die iranische Journalistin und Frauenrechtsaktivistin Masih Alinejad, die ehemalige Präsidentin Taiwans Tsai Ing-wen, die venezolanischen Oppositionsführer Edmundo González, María Corina Machado und Leopoldo López, der russische Dissident Garry Kasparov, die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matviichuk und viele weitere Demokratieverteidiger aus aller Welt. Aus der deutschen Politik sprachen neben dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner auch Julia Klöckner und Karin Prien über Lösungen zum Schutz der Freiheit und Demokratie in Zeiten wachsender Bedrohung durch Autokratien. Details hier. Am Abend ehrte die Axel Springer Freedom Foundation den inhaftierten Bürgermeister der Berliner Partnerstadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, sowie seine Ehefrau Dilek İmamoğlu mit dem jährlichen Award for Courage. Der Preis wurde im Roten Rathaus verliehen.
Publikumsmagnet: Das Berlin Freedom Mobil tourte durch Berlin
Das Berlin Freedom Mobil mit Nachbau der historischen Freiheitsglocke und täglichem Live-Programm wurde zum sichtbaren Symbol der Woche und trug aktuelle und historische Stimmen der Freiheit in den Stadtraum. Es machte Station an zentralen Orten der Stadt: vom Campus für Demokratie in Lichtenberg und der Gedenkstätte Berliner Mauer über den Bebelplatz und die East Side Gallery bis zum Rathaus Schöneberg. Viele Berliner:innen und Gäste der Stadt nutzten die Gelegenheit, mit den internationalen Redner:innen ins Gespräch zu kommen, eigene Geschichten zu teilen oder Fotos mit der Freiheitsglocke zu machen. Trotz der Novemberkälte kamen zahlreiche Passant:innen und waren interessiert. Insgesamt wurden rund 600 Menschen erreicht, sämtliche Live-Talk-Formate werden in Kürze online zur Verfügung gestellt. Ein besonders bewegender Moment war der Auftritt eines ukrainischen Frauenchors auf dem Bebelplatz. Das mobile Format brachte die Themen der Woche direkt zu den Menschen in allen Bezirken – von Ost bis West, von Vergangenheit bis Gegenwart – und zeigte, wie lebendig das Interesse an Freiheit und Demokratie in Berlin ist.
Frank Ebert, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, sagte: „Wir wollten mit der Berlin Freedom Week den Einsatz der vielen in Geschichte und Gegenwart für ein Leben in Freiheit sichtbar machen. Das ist uns auf jeden Fall gelungen und motiviert uns, Menschen, die in Freiheit Leben, an deren Wert zu erinnern und diejenigen, die um sie kämpfen, zu unterstützen.“
Rebecca Hernandez Garcia, Geschäftsführerin der Robert-Havemann-Gesellschaft: „Die Berlin Freedom Week hat gezeigt, wie eng die Kämpfe für Freiheit von gestern und heute miteinander verknüpft sind und dass die Erinnerung an die Friedliche Revolution und den Mauerfall bis heute eine wichtige Inspiration für internationale Freiheits- und Demokratiebewegungen ist. Als Archiv der DDR-Opposition bewahren und vermitteln wir diese historischen Erfahrungen, damit sie auch künftigen Generationen Orientierung geben und den weltweiten Einsatz für Menschenrechte stärken.“
Lillemor Mallau, Initiative ‚Meine Schönhauser Allee‘ / Filmtheater Colosseum, eine der Event-Partnerinnen der Week: „Die Berlin Freedom Week hat eindrucksvoll gezeigt, wie unverzichtbar Kultur für unsere Freiheit ist und welche Kraft sie entfalten kann: Starke Geschichten verbinden Menschen über Grenzen hinweg, sie lassen uns spüren, was auf dem Spiel steht – und insbesondere das Medium Film ist eine starke Stimme und macht Mut, gemeinsam für Demokratie und Freiheit einzustehen.“
Foto:© Berlin Freedom Conference
Berlin
Bundessozialministerin tritt für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein
Bei der Eingliederungshilfe soll Bürokratie abgebaut, aber keine Leistung gekürzt oder gestrichen werden. Das sicherte heute Bärbel Bas in der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin.
Berlin 14.11.2025
– Bärbel Bas war heute zu Gast bei der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Berlin. Vor mehr als 400 Vertreterinnen und Vertretern der Lebenshilfe aus ganz Deutschland hielt die Bundesministerin für Arbeit und Soziales eine engagierte Rede. „Alle Menschen haben ein Recht auf volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe. Um dies auch für Menschen mit Behinderungen zu erreichen, brauchen wir inklusivere Strukturen und eine gute und wirkungsvolle Eingliederungshilfe. Es geht um Millionen Menschen, um deren Familien und uns als Gesellschaft insgesamt“, so Bärbel Bas.
Darüber hinaus betonte die Ministerin: „Die Antwort auf die großen Herausforderungen, vor denen unser Land steht, darf nicht Sozialabbau lauten. Im Bundesministerium für Arbeit und Soziales arbeiten wir daher engagiert daran, mehr Selbstbestimmung und Teilhabe zu verwirklichen. Klar ist für mich: Dort, wo es berechtigte Kritik an der Ausgestaltung und Umsetzung der Gesetze gibt, müssen wir genau hinschauen und anpacken. Deswegen berät das BMAS zum Beispiel seit September gemeinsam mit Ländern und Kommunen zur Eingliederungshilfe. Im Fokus stehen dabei der Abbau von Bürokratie und Vereinfachungen. Und um eines ganz klar zu sagen: Es geht nicht um die Streichung oder Kürzung von Leistungen in diesem wichtigen Bereich.“
Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Bundesministerin, dankte der Ministerin für ihre Unterstützung und die Zusicherung, dass es keine Kürzungen bei der Eingliederungshilfe geben soll. Gleichzeitig kündigte sie für das kommende Jahr eine bundesweite Lebenshilfe-Kampagne mit dem Motto „Teilhabe ist Menschenrecht“ an: „Als Lebenshilfe werden wir für eine inklusive und demokratische Gesellschaft kämpfen – alle Menschen mit Beeinträchtigung, auch solche mit sehr hohem Hilfebedarf, müssen die Unterstützung erhalten, die sie brauchen.“
Zuvor hatte die Bundesvorsitzende die Abgesandten der Lebenshilfe-Vereine im Berliner Hotel Estrel willkommen geheißen. Heute und morgen wird es um wichtige Zukunftsfragen gehen: Soll es einen neuen Begriff für „geistige Behinderung“ geben? Viele Menschen, die so bezeichnet werden, fühlen sich dadurch abgewertet, verletzt und ausgegrenzt. Was kann die Lebenshilfe tun, damit auch Menschen mit schwerer und schwerster Behinderung umfassende Unterstützung erhalten? Und wie gelingt es, in einer immer älter werdenden Gesellschaft Mitglieder für freiwilliges Engagement und motivierte Fachkräfte für hauptamtliche Arbeit zu gewinnen?
Ulla Schmidt kandiert wieder für den Bundesvorsitz
Heute Abend verleiht der Verband, dem bundesweit mehr als 100.000 Mitglieder angehören, seinen Medienpreis BOBBY 2025 an den früheren Weltklasse-Zehnkämpfer Frank Busemann und die Geschwister Marian und Tabea Mewes für ihren inklusiven Instagram-Kanal #notjustdown. Am Samstagmorgen steht die Neuwahl des Bundesvorstandes im Mittelpunkt. Ulla Schmidt, die seit 2012 an der Spitze der Lebenshilfe steht, kandidiert wieder für den Bundesvorsitz.
Foto: © Lebenshilfe/Chaperon
Berlin
Deutsch-zyprische Gespräche
Berlin 14.11.2025
Die Gespräche zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem zyprischen Ministerpräsidenten Nikos Christodoulidei s fanden heute, am 14. November, in Berlin statt. Im Mittelpunkt stand die Stärkung der deutsch-zyprischen Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Politik und nationale Angelegenheiten, insbesondere im Hinblick auf die Rolle der Türkei bei der Wiedervereinigung der Insel. Der Bundeskanzler betonte sein Engagement für die Zusammenarbeit mit Ankara zur Erreichung der Wiedervereinigung und erklärte, dies sei ein wichtiger Faktor für die Erreichung von Sicherheit und wirtschaftlicher Stabilität, die Stärkung des Dialogs zwischen der EU und der Türkei sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit Zyperns mit der Europäischen Union.
Obwohl Zypern Mitglied der Europäischen Union ist, behindert die Teilung des Inselstaates die Integration. Hinzu kommen die anhaltenden Streitigkeiten zwischen Ankara und Zypern über die türkischen Hoheitsgewässer im Mittelmeer und in der Ägäis zur Öl- und Gasexploration. Die Europäer streben eine Lösung dieser Streitigkeiten an.
Foto: © PWO
Berlin
Lage der Kinder in Deutschland
Berlin 12.11.2025
– In Deutschland bewegt sich zu wenig für Kinder, sagte der Vorsitzender der UNICEF in Deutschland Georg Graf Waldersee heute in Berlin.
„Die neue Bundesregierung steht in der Verantwortung, deutlich mehr für Kinder zu tun, muss jetzt gezielt in Kinder investieren, insbesondere in diejenigen, die von Armut, Ausgrenzung oder fehlenden Chancen betroffen sind.“ sagte Sabine Walper, Vorstandsvorsitzende und Direktorin des Deutschen Jugendinstitut.
Foto: © PWO
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