Berlin
Neue „Dresdner Bahn“: Berlin ab dem Flughafen BER noch besser erreichbar
Flughafenexpress FEX bringt Reisende ab 14. Dezember im 15-Minuten-Takt in gut 20 Minuten vom Flughafen BER ins Berliner Zentrum
Berlin, 11.12.2025
– Ab dem 14. Dezember ist der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) schneller und komfortabler erreichbar: Mit der Inbetriebnahme der neuen „Dresdner Bahn“ verkürzt sich die Fahrzeit des Flughafenexpress FEX zwischen BER und Hauptbahnhof auf 23 Minuten. Gleichzeitig verdoppelt sich der Takt: Der FEX fährt künftig alle 15 statt 30 Minuten. visitBerlin begrüßt diese deutliche Verbesserung ausdrücklich.
Der FEX wird damit zur schnellsten Verbindung zwischen Flughafen und Hauptbahnhof. Er hält nur an zwei Stationen – Südkreuz und Potsdamer Platz – und nutzt künftig die neue 16 Kilometer lange südliche Trasse anstelle der bisherigen Route über Ostkreuz und Gesundbrunnen. Fünf Jahre nach Eröffnung des BER wird mit der Dresdner Bahn die vollständige Schienenanbindung des Flughafens abgeschlossen. Auch die Strecke Berlin–Dresden profitiert: Die Reisezeit verkürzt sich um rund zehn Minuten.
Für Berlin-Besucher:innen steht im Terminal 1 des BER das Berlin Welcome Center als erste Anlaufstelle bereit. Mit der neuen Berlin Welcome Card-App bietet visitBerlin zudem ein digitales Planungstool, das Angebote, Rabatte und künftig auch das BVG-Ticketing bündelt und damit die Berlin-Reise ideal ergänzt.
Foto: ©Visit Berlin
Berlin
Deutsch-Österreichische Gespräche
Berlin 16.01.2026
– Der deutsche Außenminister Johannes Wadephul begrüßte am Freitag, den 16. Januar, in Berlin auf einer Pressekonferenz mit seiner österreichischen Amtskollegin Beate Reisinger das palästinensische Abkommen über eine nationale Einheitsregierung. Beide bekräftigten ihre Unterstützung für die Bevölkerung des Gazastreifens und dessen Wiederaufbau.
Wadephul und seine österreichische Gästin gaben bekannt, dass sie über Russlands Krieg gegen die Ukraine und die europäische Unterstützung für Kiew im Kampf für Freiheit und die Unabhängigkeit des ukrainischen Volkes gesprochen hätten.
Die beiden Minister erörterten auch die Europäische Union und betonten, dass deren Stärke in der Solidarität der Regierungen ihrer Mitgliedstaaten und deren Politik liege, die auf dem Bekenntnis zur europäischen Einheit beruhe.
Die beiden Minister bezeichneten die Beziehungen ihrer Länder als gut und eng und brachten ihren Wunsch zum Ausdruck, diese weiter zu vertiefen.
Foto: © PWO
Berlin
Ein Ort für Brücken, nicht für Gräben
Berliner Agrarministerkonferenz 2026
Berlin 17.01.2026
Ministerinnen und Minister aus rund 60 Staaten wollen effizientere Wassernutzung in der Landwirtschaft fördern.
Unter Vorsitz des Bundesministers für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, fand heute die 18. Berliner Agrarministerkonferenz mitAgrarministerinnen und Agrarministern aus 61 Staaten sowie Vertreterinnen und Vertretern von 14 internationalen Organisationen statt. In ihrer Abschlusserklärung betonten die Ministerinnen und Minister, dass die Landwirtschaft auf ausreichend Wasser angewiesen ist, um Lebensmittel zu produzieren. Landwirtschaft spielt damit eine Schlüsselrolle für die globale Ernährungssicherheit. Zugleich machten die Agrarminister deutlich, dass die Landwirtschaft als einer der größten Wassernutzer ein zentraler Teil der Lösung bei der Bewältigung von Wasserknappheit ist. Sie kann entscheidend zu einer nachhaltigen Wassernutzung beitragen und wirksame Lösungen für eine globale Wasserresilienz liefern.
Dazu sagt Bundesminister Rainer: „Wasser entscheidet über Ernten, Ernten entscheiden über Ernährung und eine gesicherte Ernährung entscheidet über unsere Zukunft. Uns Agrarministerinnen und Agrarminister eint ein Auftrag: die Produktivität der Land- und Ernährungswirtschaft zu stärken, Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und damit die Einkommen der Höfe zu stabilisieren. Und dabei ist klar: Landwirtschaft braucht Wasser.
Ich freue mich, dass heute von Berlin das klare Bekenntnis ausgeht, dass die Landwirtschaft nicht das Problem, sondern ein zentraler Teil der Lösung für eine nachhaltige Wassernutzung ist. Darauf haben wir uns in unserer Abschlusserklärung verständigt. Diese Abschlusserklärung ist der Ausdruck unseres gemeinsamen Willens, Verantwortung zu übernehmen. Wir bekennen uns dazu, eine effizientere Wassernutzung in der Landwirtschaft zu fördern, etwa durch präzise Bewässerung, Wassereinsparung, besseren Bodenschutz und die Reduzierung von Lebensmittelverlusten. Das zeigt, dass die Agrarministerkonferenz ein Ort für Brücken ist, nicht für Gräben.“
Die Ministerinnen und Minister haben zudem gefordert, die Stimme der Landwirtschaft im Vorfeld der UN-Wasserkonferenz 2026 zu stärken und den Sektor in der globalen Wasserpolitik einzubeziehen.
Berlin
Weil der Apfel nicht im Regal wächst: Lernen auf dem ErlebnisBauernhof
Berlin 17.01.2026
– Auf dem ErlebnisBauernhof feiern die Agrar Scouts ihr Jubiläum, Frauen stehen im Fokus – und der Regierende Bürgermeister Kai Wegner erinnert daran, dass der Apfel am Baum wächst.
Die Traube vor dem Aktionsrad wird immer größer. Gerade durften die Kinder schätzen, wie viele Lebewesen in einem Liter Boden wohnen und haben gelernt, dass es nicht 300, sondern sogar über zehn Milliarden sind. „Können wir nochmal drehen?“, fragt ein kleines Mädchen und schaut mit großen Augen zu Erwin Koster, der erklärt, was sie tun kann, damit möglichst wenig Lebensmittel im Müll landen. Erwin Koster kommt bereits seit 29 Jahren auf die Grüne Woche, früher als Berufsschullehrer für Landwirtinnen und Landwirte, seit 2020 ist er AgrarScout. „Unser Ziel ist zu informieren. Die Kunst besteht darin, schwierige Sachverhalte so herunterzubrechen, dass man sie nicht mehr vergisst“, sagt er.
AgrarScouts feiern 10-jähriges Jubiläum
Die AgrarScouts feiern in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2. „Ohne die hochmotivierten Landwirtinnen und Landwirte, die seit Jahren mit den Menschen in Kontakt treten, offen erklären und einordnen, geht es nicht“, sagte Lea Fließ. Die Geschäftsführerin vom Forum Moderne Landwirtschaft holte die AgrarScouts im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Erlebnisbauernhofes auf die Bühne. Außerdem gebe es noch eine weitere Hauptfigur, verkündet sie: „Die Vereinten Nationen haben 2026 als internationales Jahr der Frauen in der Landwirtschaft ausgerufen. Frauen übernehmen Verantwortung mit Selbstverständnis und diese Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt auf dem Erlebnisbauernhof.“
Frauen als Rückgrat der Landwirtschaft
Zehn Porträts von Betriebsleiterinnen, Funktionärinnen und Mitarbeiterinnen präsentierte Lea Fließ auf der Bühne des ErlebnisBauernhofs, darunter das von Marianne Albersmeier, Betriebsleiterin vom Hof Albersmeier, die sagt: „Wir Frauen werden oft als Rückgrat der Landwirtschaft bezeichnet. Es ist an der Zeit, dass wir ein Gesicht bekommen und echte Gleichberechtigung gelebt wird.“ Marianne Albersmeier ist ebenfalls AgrarScout – genau wie Charlotte Schlichting, die auf dem Vorwiesenhof ihrer Eltern in Lübeck aufgewachsen ist und plant, diesen mit ihrem Bruder zu übernehmen. Auch ihr Porträt befindet sich in der Präsentation, die über den gesamten Messeverlauf zwischen den Programmpunkten auf der Bühne in Halle 3.2 abgespielt werden soll. „Ich habe mich riesig über die Anfrage gefreut, weil es darum geht, Frauen sichtbarer zu machen“, sagt Charlotte Schlichting. Auf Instagram hat sie 12.600 Follower und bei YouTube gibt es unter „NDR auf´m Land“ eine Reportage über ihr Landleben.
Keine Grüne Woche ohne ErlebnisBauernhof
Auch Johanna Bensch von der Deutschen Phytomedizinische Gesellschaft bemüht sich um Sichtbarkeit. Die angehende Doktorandin erklärt gerade einer Familie, was passiert und wie es aussieht, wenn eine Gurke oder Zuckerrübe von einem Virus befallen wird. Sie klärt auf über Hintergründe zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und auch zu Alternativen wie Fruchtfolge und Mischanbau oder Beschnitt. „Ich möchte Menschen informieren und sensibilisieren für Maßnahmen, die es rund um den Pflanzenschutz gibt und für ein Bild abseits der medial geprägten Inhalte“, sagt sie.
Landwirtschaft zum Verstehen und Anfassen, das ist das Motto des ErlebnisBauernhofs, ein Gemeinschaftsprojekt des Forums Moderne Landwirtschaft mit mehr als 70 Partnern aus der Agrar- und Ernährungsbranche. Sie alle laden in Halle 3.2 dazu ein, Landwirtschaft spielerisch zu entdecken mit interaktiven Stationen, Mitmachaktionen und praxisnahen Angeboten rund um Prävention, Sicherheit und Bildung für die Grüne Branche. „Ich kann mir Berlin nicht ohne Grüne Woche vorstellen und ich kann mir die Grüne Woche nicht ohne den Erlebnisbauernhof vorstellen. Wir Stadtmenschen und gerade auch die Kinder sollten wissen, dass der Apfel am Baum wächst und nicht im Regal“, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner.
Ninja Priesterjahn Foto, © Messe Berlin
Berlin
Brandenburg vernetzt, Berlin inszeniert
Berlin 17.01.2026
– Ein zweiter Tag voller Köstlichkeiten liegt hinter uns – von der Straußenbratwurst bis zur Wasserbüffelsülze, dem Wacheteleierlikör und der Gurkenbrause.
Enge Vernetzung in Brandenburg
„Hier in Brandenburg entstehen Netzwerke“, sagt Karl-Dietmar Plentz. „Vor zwei Jahren haben wir hier Landwirte kennengelernt, die Kichererbsen in Brandenburg anbauen“, erzählt er. Die Kichererbsen der Agrargenossenschaft Trebbin vertreibt Karl-Dietmar Plentz nun mit an seinem Stand. Außerdem kam er dadurch auf die Idee, neben dem Roggenbrot aus Natursauerteig, das auf dem Rezept seines Urgroßvaters basiert, Brot aus Kichererbsenmehl anzubieten. Der Bäckermeister stellt seit 25 Jahren in der Brandenburg-Halle aus. Zum 100. Jubiläum hat er ein etwa 1,20 Meter langes Grüne-Woche-Brot gebacken. Sein Unternehmen ist mit 148 Jahren noch älter ist als die Messe. In Brandenburg sind alle eng vernetzt – auch mit der Landwirtschaftsministerin Hanka Fröhlich. „Sie war selbst lange Ausstellerin in der Brandenburg-Halle. Wir sehen sie als eine von uns“, sagt Karl-Dietmar Plentz. „Das ist hier wie ein Familientreffen.“
Originale Berliner Mauersteine selbst kloppen
Auch Berlin setzt ein Zeichen für Verbindung, Herkunft und gelebte Tradition: Die Fläche wurde von 500 auf 1.200 Quadratmeter vergrößert und befindet sich in diesem Jahr in Halle 21b. Übersehen lässt sich der Bereich kaum: Das DDR-Museum präsentiert 3,60 Meter hohe Originalsteine der Berliner Mauer, aus denen Besucherinnen und Besucher selbst Stücke abschlagen, mit einer alten DDR-Wage abwiegen und käuflich erwerben können. BRYX Toys baut aus 50.000 Klemmbausteinen bis zum 20. Januar den Berliner Fernsehturm im Maßstab von 1:54 auf einer Höhe von 6,80 Metern nach, der Berliner Funkturm wird in einer Höhe von 25 Zentimetern zum Kauf angeboten. Außerdem hat Berlin eine bunte Mauer als Foto-Spot und eine eigene Bühne, die von rbb 88,8 bespielt wird.
Berliner Kleingärtner beleben Grüne Woche nach Kriegsende
Auch ein Stück Berlin zeigt der Stand des Berliner Landesverbands der Gartenfreunde (Halle 21b/223). Hier lässt sich nachvollziehen, welchen Einfluss die Kleingärtner auf das Bestehen der Grünen Woche haben und hatten. „Dank der Kleingärtner, die ihr Obst und Gemüse aufs Messegelände brachten, konnten 1948 erstmals nach dem zweiten Weltkrieg wieder Agrarerzeugnisse gezeigt werden“, sagt Lars Jaeger, Direktor der Grünen Woche.
Für das aktuellen Berlin-Flair sorgt der Start-up-Bereich, in dem sich über die Laufzeit der Messe 17 unterschiedliche Unternehmen vorstellen, der Gemeinschaftsstand „Crafted in Berlin“ mit ausgewählten regionalen Manufakturen und die „Initiative gegen Beliebigkeit“, ein Zusammenschluss verschiedener Traditionsbetriebe. Sterne-Koch Tim Raue präsentiert am Mittwoch, 21. Januar um 11.00 Uhr die neue Currywurst-Kreationen für das Fernsehturm-Restaurant (21b/221).

Ein Stück Berliner Mauer für Zuhause – gibt´s in der Berlinhalle.
Heute präsentierte sich die Reiterstaffel der Bundespolizei und in der Blumenhalle wurde im Stil der Goldenen 20er getanzt, herzlich Willkommen morgen zum Tag 3 der Grünen Woche.
Fotos: © Messe Berlin
Berlin
Mit der Grünen Woche auf Deutschlandreise
Berlin 16.01.2026
Einmal quer durch Deutschland an einem Tag: Von Grünkohl und Stadionbratwurst über Glühweinbrot, echte Berliner Currywurst und Wein aus dem Ländle bis zum bayerischen Biergarten: Besucherinnen und Besucher entdecken auf der Deutschland-Tour regionale Klassiker, kreative Neuinterpretationen, Jubiläumsaktionen zu 100 Jahren Grüne Woche und touristische Highlights aus allen Bundesländern – genussvoll, überraschend und vielfältig.
Foto: © Messe Berlin
Berlin
EU-Agrarkommissar Hansen zieht Bilanz
Berlin 16.01.2026
EU-Agrarkommissar Christophe Hansen zieht auf der Grünen Woche Bilanz seines ersten Amtsjahres. Im Fokus stehen Einkommen der Landwirte, die Zukunft der GAP, Herkunftskennzeichnung und der direkte Dialog mit der Praxis. „Für mich ist es eine große Ehre, in dieser wunderbaren Veranstaltung der Grünen Woche in Berlin teilnehmen zu dürfen. Wir sind hier wieder auf einer der größten Landwirtschaftsmessen in Europa und in der Welt.“
Foto: © Messe Berlin-Christoph Hansen
Berlin
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet Grüne Woche
Berlin 16.01.2026
– Zum 100. Jubiläum lobte das deutsche Staatsoberhaupt bei seiner Ansprache im City Cube die Messe als Ort der Debatte, an dem die wichtigen Zukunftsfragen verhandelt werden.
Das deutsche Staatsoberhaupt lobte die Messe 100 Jahre nach ihrer Gründung als einen Ort der Debatte, an dem die wichtigen Zukunftsfragen verhandelt werden. Aus der Politik hielten außerdem Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, Manuela Schwesig als Ministerpräsidentin des Partners Mecklenburg-Vorpommern, EU-Kommissar Christophe Hansen sowie Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer Reden bei der Eröffnung der Grünen Woche im City Cube.
Klänge des Swing Orchestra David Hermlin versetzten die rund 2.000 geladenen Gäste in die Gründungsjahre der Grünen Woche zurück. Filmausschnitte erzählten die Geschichte von damals bis heute. Dr. Mario Tobias, CEO der Messe Berlin, sprach von den Umbrüchen und Neuanfängen, die die Messe erlebt hat. Sie sei Genuss- und Erlebnisort – und zugleich eine politische Plattform von größter Internationalität.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte der Grünen Woche, die über Berlin hinaus strahle. Sie trage seit ihrer Gründung zur Annäherung von Stadt und Land bei. Bis heute unterschieden sich die Lebenserfahrungen. Mit einem Abbau von Bürokratie sollten landwirtschaftliche Berufe attraktiv bleiben. Auch wenn er die Besorgnisse verstehe, sei er überzeugt von neuen Allianzen wie dem Mercosur-Abkommen. Wie wollen wir leben, wie uns ernähren seien große Zukunftsfragen, die auf der Grünen Woche verhandelt werden.
Für Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner steht die Messe – genau wie Berlin – für Weltoffenheit, Vielfalt und Innovation. Sie habe einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Berlinerinnen und Berliner und sei eine absolute Erfolgsgeschichte. Stadt und Land bräuchten einander. Die Messe biete Gelegenheit für Austausch und Zusammenhalt.
Als erstes deutsches Bundesland ist Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr Partner der Grünen Woche. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zeigte sich stolz, dass ihr Bundesland seit 25 Jahren mit einem eigenen Messeauftritt dabei ist. Die Messe sei eine echte Leistungsschau für Unternehmen. Gegen den Bundestrend gebe es in Meck-Pom ein Wirtschaftswachstum, ermöglicht durch die enge Zusammenarbeit von Branchen wie Landwirtschaft und Tourismus. Agrarwirtschaft und Naturschutz würden nicht als Konkurrenz, sondern als Partner gedacht.
Bei einem Podium zum Thema „Landwirtschaft und Ernährung – Wege in die Zukunft“ spracht sich Agrarminister Alois Rainer dafür aus, Deutschland nicht kaputt zu reden, zugleich aber Bürokratie abbauen und der Landwirtschaft Freiräume zu lassen. Bauernpräsident Joachim Rukwied bezeichnete die Grüne Woche als hervorragende Plattform für einen Dialog, der im Land weitergeführt werden müsse. Produktivität und Wirtschaftlichkeit sind für Christophe Hansen, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, wichtige Aspekte von Nachhaltigkeit, die es brauche, um einen Genrationswechsel in der Landwirtschaft einzuleiten. Dr. Christian von Boetticher, Vorstandsvorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), sprach sich für Wachstumsimpulse durch die Politik aus.
Foto: © Messe Berlin
Berlin
100 Jahre Grüne Woche – 100 Jahre Landwirtschaft – Die Jubiläumstour
Berlin 16.01.2026
– 1.500 Aussteller aus Deutschland, Europa und der Welt präsentieren kulinarische Köstlichkeiten, touristische Highlights, blumige und tierische Erlebnisse und laden zum Austausch über Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau ein.
Ein Jahrhundert Messegeschichte an einem Tag: Die Grüne Woche 2026 feiert ihr 100-jähriges Jubiläum und verbindet historische Einblicke mit Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Innovation und Ernährung. Die Tour beginnt mit einer Reise in die Vergangenheit: Die Blumenhalle entführt die Besucherinnen und Besucher in die goldenen 20er. Die Messegäste erwarten nostalgische Fassaden, elegante Details und liebevoll arrangierte Blumen, die den grauen Berliner Winter für einen Moment in den Hintergrund treten lassen.
Foto: © Messe Berlin
Berlin
Der Aufstieg von Bioprodukten
Berlin,15.01.2026
Auf seiner Konferenz im Rahmen der Grünen Woche am vergangenen Donnerstag zeigte sich der Verband zufrieden mit der steigenden Nachfrage der Verbraucher nach Bioprodukten. Dies hat zu einem Anstieg der ökologisch bewirtschafteten Fläche beigetragen, die bis Ende 2025 22 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche Deutschlands von 1,8 Millionen Hektar erreichen wird.
Der Verband wies darauf hin, dass die Einnahmen der Bio-Landwirtschaftsbetriebe im vergangenen Jahr rund 18 Milliarden Euro betrugen, ein Plus von 8 % gegenüber 2024. Der Aufschwung der Bioprodukte hat zudem rund 388.000 Arbeitsplätze gesichert, und der Sektor hat das Potenzial, noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen, wenn Deutschland durch politische und wirtschaftliche Unterstützung zu einem führenden Produzenten von Agrar- und Bioprodukten in Europa wird.
Foto: © PWO
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Lokale Produkte auf der Grünen Woche
Berlin 14.01.2026
– Vom 16. bis 25. Januar begeht die Grüne Woche Berlin ihr 100-jähriges Jubiläum. Was 1926 als regionale Landwirtschaftsausstellung begann, ist heute die weltweit führende Fachmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.
„Die Grüne Woche ist jünger und grüner denn je und ein Besuchermagnet seit ihrer ersten Ausgabe vor 100 Jahren“, sagt Burkhard Kieker, Sprecher der Geschäftsführung von visitBerlin.
Erstmals ist visitBerlin auf der Grünen Woche vertreten und nutzt das Jubiläum, um die kulinarische Vielfalt der Hauptstadt zu zeigen: Mit der Initiative „Crafted in Berlin“ rückt Berlins Destinationsmarketing- und -managementorganisation lokale Manufakturen aus den Bezirken in den Fokus.
Sabine Wendt, Geschäftsführerin von visitBerlin: „Am visitBerlin-Stand laden wir dazu ein, die besonderen Angebote von ‚Crafted in Berlin‘ zu erleben. Wir zeigen gemeinsam mit unseren Partnern aus fünf Berliner Bezirken, wie vielfältig und kreativ die lokalen Manufakturen sind.“
„Crafted in Berlin“ in Halle 21b, Stand 209: Manufakturen aus Berlins Bezirken
Mit Verkostungen, Gesprächen und Geschichten vor Ort und dem Verkauf handgemachter Produkte lädt visitBerlin mit seinem Berliner Manufakturnetzwerk „Crafted in Berlin“ und mehreren Bezirken an den Stand 209 in Halle 21b ein. Vorgestellt werden kleine lokale Betriebe aus den Berliner Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick, darunter Kaiserhonig, AA Spirits mit handgemachtem Gin, die Andraschko Kaffeemanufaktur, SweMa mit frischer Gemüsebrühe, Fisch-Borke als kulinarischer Geheimtipp vom Müggelsee, der Pütt Eins Weinkostladen, die Craft-Beer-Brauerei Dolle Molle, Wald Königsberger Marzipan sowie Padok Artisan Bakery mit feinen Backwaren. Ein Überblick hier. Der „Crafted in Berlin“-Stand ist ein gemeinschaftlich realisiertes Projekt, finanziert aus bezirksübergreifenden City-Tax-Geldern.
Zur Initiative „Crafted in Berlin“ gehören rund 40 Manufakturen von Kaffee- und Spirituosenmarken über Pâtisserien bis hin zu Feinkost-, Gastronomie- und Designbetrieben.
Berlin-Auftritt auf der Grünen Woche
Der von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz verantwortete Berlin-Stand in Halle 21b vereint in diesem Jahr rund 75 Berliner Aussteller von Kulinarik bis Innovation. Erstmals ist der Berliner Fernsehturm Teil des Messeauftritts, u.a. mit einem Programmpunkt von Sternekoch Tim Raue am 21. Januar, der seine neue Currywurst-Kreation und die neue Speisekarte des Fernsehturm-Restaurants vorstellt. Ein besonderer Anziehungspunkt wird der Weltrekordversuch von BRYX Berlin mit dem größten freistehenden Klemmbaustein-Modell des Berliner Fernsehturms. Zu den Berliner Akteuren zählen zudem Mampe, die älteste Spirituosenmarke der Hauptstadt, sowie Berliner Brauereien, Manufakturen und Start-ups. Hier stellen sich innovative Berliner Unternehmen der Ernährungswirtschaft vor, von der Herstellung zuckerfreier Kuchen und Desserts bis zur Produktion pflanzlicher Proteine auf Pilzbasis. Darüber hinaus präsentiert sich die Berliner Ernährungsstrategie mit einem eigenen Auftritt und einem eigenständigen Pop-up-Restaurant, das als temporärer Begegnungs- und Verkostungsort an gedeckten Tischen Berliner Food-Unternehmen und ihre Produkte erlebbar macht. Ergänzt wird der Auftritt durch Berliner Spezialitäten von Schokolade über Espresso aus der größten Espressomaschine Berlins bis zu Manufaktureis in Fernsehturmform. Die Berlin-Halle wird von der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz sowie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt.
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Entdecken, genießen, Geburtstag feiern: was die Grüne Woche 2026 besonders macht
Berlin 13.01.2026
Eine kulinarische Weltreise, clevere Ideen für den Klimaschutz und Landwirtschaft zum Anfassen: Das alles erwartet Besucherinnen und Besucher auf der der Jubiläumsausgabe der Grünen Woche.
In ihrem hundertsten Jahr zeigt sich die Grüne Woche in ihrer ganzen Vielseitigkeit. Zum Jubiläum können sich Gäste auf dem Berliner Messegelände auf besonders viele Highlights freuen. Partner ist in diesem Jahr die beliebte Reise- und Genussregion Mecklenburg-Vorpommern.
Zurück in die goldenen Zwanziger
Im Januar 1926 öffnete die erste Grüne Woche als Warenmesse für Landwirtschaft und Gartenbau auf dem Berliner Messegelände ihre Tore. An diese Zeit erinnert hundert Jahre später die Blumenhalle. Sie steht unter dem Motto „Babylon Garden – Blütezeit der goldenen Zwanziger“. Auf 3.000 Quadratmetern entstehen Parklandschaften mit einem floralen Nachtclub und dem „KaDeFleur“. Tausende Pflanzen und Springbrunnen schaffen in Halle 2.2 eine blühende Insel im winterlichen Berlin. In Halle 26a zeichnet eine Sonderschau mit Fotos und Plakaten die Entwicklung der Messe über ein Jahrhundert hinweg nach. Historische Exponate wie Kutschen und der Radschlepper „Fordson Bj. 1926“ treffen auf moderne Landmaschinen. Regionale Handwerksbetriebe wie eine Brandenburger Böttcherei machen die Geschichte der Messe lebendig.
Tierhalle mit Reiterstaffel und Hippologica
Ein Anziehungspunkt besonders für Familien ist die Tierhalle 25. Besucherinnen und Besucher treffen dort auf landwirtschaftliche Nutztiere wie Rinder, Schafe, Ziegen und Alpakas. Am ersten Messewochenende zeigt erstmals die Reiterstaffel der Bundespolizei auf der Grünen Woche ihr Können. Am 17. Januar findet die Bundeschau Süddeutsches Kaltblut statt. An den letzten drei Messetagen, nämlich vom 22. bis zum 25. Januar 2026, findet mit der Hippologica Berlins größtes Hallenpferdesportturnier statt mit Disziplinen wie Springen, Dressur und Voltigieren.
Tierwohl wird auf der Grünen Woche großgeschrieben. Die Tiere sind in der Tierhalle tierschutzgerecht untergebracht, verfügen über ausreichend Rückzugsräume und werden während der gesamten Messezeit von einer Stallcrew sowie Tierärztinnen und Tierärzten rund um die Uhr betreut.
Wenn weniger mehr ist: ZERO Themeninsel und Bio-Halle
Auf kreative Weise begegnen Startups und Unternehmen den Herausforderungen durch den Klimawandel. Die neue ZERO Themeninsel in Halle 27 geht mit gutem Beispiel in Sachen Kreislaufwirtschaft voran. Dort gibt es auf einem Messefußboden aus recycelten Altreifenmatten Re-Use-Workshops, gesunde, naturbelassene Snacks und Innovationen wie eine vegane Brille. Wer ökologisch wirtschaftende Höfe kennenlernen möchte, wird in der Bio-Halle 22a fündig. Dort stellen sich neben Erzeugerverbänden auch Teilnehmende des Bundesprogramms Ökologischer Landbau vor, darunter Bio-Winzer und -Landwirte aus unterschiedlichen Regionen.
Landwirtschaft entdecken
Wie arbeiten Landwirte heute? Vor welchen Herausforderungen stehen sie und welche Innovationen helfen ihnen weiter? Auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 gibt der Deutsche Bauernverband (DBV) unter dem Motto „Ernährung sichern. Natur schützen.“ praxisnahe Einblicke in die moderne Landwirtschaft. Besucherinnen und Besucher erfahren aus erster Hand, was Erzeugerinnen und Erzeuger umtreibt.
Sie kommen mit Agrarscouts von echten Höfen ins Gespräch und lernen dank dem Netzwerk der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) Wichtiges über die deutsche Lebensmittelwirtschaft.
Deutschlandreise auf der Grünen Woche: Mecklenburg-Vorpommer ist Partner
An einem Tag (fast) ganz Deutschland entdecken? Das geht nur auf der Grünen Woche. 13 Bundesländer zeigen ihre kulinarischen Spezialitäten. Neben Klassikern nehmen viele Aussteller die Grüne Woche auch für Experimente zum Anlass. Partner der diesjährigen Grünen Woche ist Mecklenburg-Vorpommern, welches in Halle 5.2 ein extra für die Messe kreiertes Glühweinbrot vorstellt. In der Berlin-Halle 21b präsentieren sich Food-Startups aus der Hauptstadt, es gibt ein eigens für das Jubiläum gebrautes BRLO-Bier. In der Niedersachsen-Halle kommt die Original Stadion-Wurst von Werder Bremen auf den Grill. Für Karnevalsstimmung sorgen Funkemariechen, Kölsch und Blaskapelle in der NRW-Halle 5.2.
Die Welt kulinarisch entdecken
Doch auch weiter entfernte Länder und Kulturen lassen sich auf der Grünen Woche entdecken. Erstmals 2026 dabei ist der bedeutende Kakao-Exporteur Côte d’Ivoire. Es gibt Kaffee aus Südamerika, saftige Thai-Mangos, würzigen Schweizer Käse und polnische Pierogi. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Viele Länder nutzen die Grüne Woche, um ihre Tourismus-Regionen vorzustellen. Ob Karibik oder Kaukasus, Besucherinnen oder Besucher finden auf der Messe Inspirationen für ihr nächstes Reiseziel.
Grüne Woche Bühne: Wo Bento-Snack auf Blasmusik trifft
Wer im Messetrubel eine Pause braucht, findet an der Grüne Woche Bühne in Halle 27 nicht nur Sitzgelegenheiten, sondern auch ein spannendes Programm. Schulklassen können sich vormittags im Zubereiten von Onigiri üben. Der Reissnack ist das japanische Äquivalent zum deutschen Butterbrot. Am Samstag, 17. Januar 2026, wird die Grüne Woche außerdem zum Austragungsort der 12. offenen Berliner Cosplay-Meisterschaft. Mit dem „Grünwochler“ wird an ausgewählten Tagen mittags ein eigens für das 100-jährige Jubiläum entworfenes Gericht vorgestellt. Es bringt drei Berliner Spezialitäten zusammen und besteht aus einem aufgeschnittenen und getoasteten Berliner Pfannkuchen ohne Füllung, dazu Dönerfleisch, Salat und Currysauce. Abends klingt der Messetag mit Jazz aus.
Berufsorientierung für Teens
Eine Halle voller Zukunftschancen erwartet Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse. Beim young generation hub in Halle 2.1 können sie vom 19. bis zum 23. Januar 2026 zwischen 10 und 15 Uhr mehr als 125 unterschiedliche Berufe kennenlernen. Praxisnah und zum Mitmachen bringen Innungen und Betriebe den jungen Menschen Ausbildungswege aus den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft, Gartenbau, Gastronomie, Bau und Klima nah. Es gibt Gelegenheiten zum Mitmachen und für den direkten Austausch auf Augenhöhe.
Foto: Grüne Woche Tierhalle_Hippologica © Messe Berlin
Berlin
ITB Berlin Kongress 2026
Berlin 13.01.2026
Vielseitiges Programm setzt neue Akzente und diskutiert Tourismus der Zukunft
Ein ebenso umfangreiches wie vielseitiges Angebot erwartet die Teilnehmenden des ITB Berlin Kongress 2026, der vom 3. bis 5. März im Rahmen der ITB Berlin stattfindet. Unter dem zukunftsweisenden Motto „Leading Tourism into Balance“ diskutieren renommierte Speaker die wichtigsten Trends und Themen der internationalen Reisewelt. Das hochkarätige Kongressprogramm ist ab sofort online abrufbar.
Mit neuem Motto und zahlreichen Innovationen blickt der ITB Berlin Kongress 2026 in wenigen Wochen auf eine Tourismusbranche, die mit unterschiedlichsten Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert wird. Die dreitägige Veranstaltung präsentiert auch in diesem Jahr ein hochaktuelles Programm, das neue Denkansätze, spannende Fallstudien und lebhafte Diskussionsrunden bietet. Im Verlauf von 200 Sessions und im Rahmen von 17 Themen-Tracks debattieren über 400 Experten und Speaker aus Unternehmen und Wissenschaft auf vier Bühnenzukunftsfähige Geschäftsmodelle, technologische Innovationen und branchenrelevante Mega-Trends. Das Programm ist ab sofort online einsehbar unter Kongressprogramm der ITB Berlin 2026.
Alle Kongress-Sessions können vor Ort oder im Live-Stream über den ITB Navigator– der zentralen Eventplattform der ITB Berlin mit Informationen zu Ausstellern, Kongress- und Eventprogramm sowie Hallenplänen – verfolgt werden. Im Anschluss stehen die Beiträge zudem auf dem YouTube-Kanal der ITB Berlin zur Verfügung.
Foto: © ITB Berlin
Berlin
Schauen und staunen in der Tierhalle
Berlin 12.01.2026
Die Tierhalle in der Halle 25 gehört zu den Highlights der Grünen Woche. Schauprogramm und Hippologica bieten viele Veranstaltungen für Pferdefans, unter anderem kommt die Reiterstaffel der Bundespolizei.
Ein Besuch in der Tierhalle auf der Grünen Woche ist nicht nur für Familien mit Kindern ein Muss. Auch Erwachsene können vom 16. bis 25. Januar 2026 in Halle 25 des Berliner Messegeländes viel Neues erfahren. Seit Jahren sind der Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg, die Arche Warder oder die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) wichtige Partner der Messe Berlin Während der internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau sind in der Tierhalle Pferde, Mulis, Rinder, Schafe, Ziegen, Esel und Hütehunde zu sehen. Ergänzt wird das Angebot durch Aquarien und Terrarien mit Fischen und Amphibien in Halle 24.
In der Tierhalle wird das Thema Tierwohl großgeschrieben. So sind die Tiere tierschutzgerecht untergebracht, verfügen über ausreichend Rückzugsräume und werden während der gesamten Messezeit von einer Stallcrew sowie Tierärztinnen und Tierärzten rund um die Uhr betreut. Darüber hinaus werden die Unterschiede der Boxengrößen für die Haltungsstufen 1-5 zusammen mit der “Initiative Tierwohl” gezeigt.
Pferde-Premieren im Schauprogramm
Jeden Tag stehen mehrere Tierschauen zu unterschiedlichen Themen auf dem Programm. Das Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) wird sich mit seinen Reitern und Pferden erstmalig daran beteiligen. Es blickt auf eine mehr als 230-jährige Geschichte zurück. Aufgrund der historischen Bedeutung des Gestüts trägt Neustadt (Dosse) seit 2000 offiziell den Beinamen „Stadt der Pferde“.
Erstmals auf der Grünen Woche ist auch die Reiterstaffel der Bundespolizei. Acht Dienstpferde mit Reiterinnen und Reitern werden am 17. und 18. Januar 2026 im Reitring in Halle 25 ihr Können zeigen. Sie geben einen Einblick in das Gewöhnungstraining und ihre polizeiliche Arbeit. Die Dienstpferde sind eine wichtige Stütze, um beispielsweise einen Rettungswagen durch eine Menschenmasse zu leiten. „Die Grüne Woche ist für viele Berliner und Brandenburger Tradition und einen jährlichen Besuch wert“, sagt Diana Teich von der Bundespolizeiinspektion Polizeiliche Sonderdienste. „Da auch wir ein Landwirtschaftsbetrieb sind, zu Berlin und Brandenburg und der hiesigen Landwirtschaft gehören, möchten wir unsere Arbeit zum 100. Gründungsjubiläum der Grünen Woche gerne vorstellen.“
18 voll ausgebildete Dienstpferde sowie sechs Remonten, also Pferde in der Ausbildung, sowie 24 Polizeireiterinnen und -reiter gehören zu der in Stahnsdorf stationierten Staffel. Aber auch Pferdewirte sowie ein Hufschmied sind Teil des Teams. Die Anforderungen an die Pferde sind hoch. Sie müssen ein ruhiges Gemüt mitbringen, fit und teamfähig sein. Mehr über die Arbeit der Reiterstaffel erfahren Gäste der Grünen Woche am ersten Messe-Wochenende.
Hippologica: Mehr Reitsport in der Tierhalle
Noch mehr Pferde werden während der Hippologica in den Reitring treten. In dem vom Landesverband Pferdesport Berlin-Brandenburg und der Messe Berlin ausgerichteten Reitsport-Turnier treten vom 22. bis zum 25. Januar 2026 Reiterinnen und Reiter in Turnierdisziplinen wie Fahren, Springen, Dressur und Voltigieren gegeneinander an. Aufgrund des großen Interesses wurde die Dauer des Events um einen vollen Tag verlängert. Erstmals wird es Präsentationen im Hobby Horsing geben. Dabei handelt es sich um eine Sportart, bei der Teilnehmende mit einem Steckenpferd verschiedene Disziplinen des Reitsports wie Springen oder Dressur nachahmen.
Foto: © Messe Berlin, Grüne Woche Tierhalle.
Berlin
Porträts von Stefan Hanke
Berlin 12.01.2026
Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus vom 23. Januar – bis 26. April 2026 die Ausstellung KZ überlebt mit Porträts des Fotografen Stefan Hanke. Er fotografierte Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager aller noch erreichbaren Verfolgtengruppen. Neben Porträts von Zeitzeugen jüdischer Herkunft porträtierte Stefan Hanke Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und andere Verfolgte.
Mit Empathie fotografierte Stefan Hanke die Zeitzeugen an historischen Orten ihres Leids und in ihrem Lebensumfeld. Seine individuellen Bildkompositionen und die Aufnahmeorte reflektieren die Geschichte der Protagonist:innen. Dabei reduziert Stefan Hanke die Überlebenden nicht auf ihr früheres Häftlingsdasein, sondern nimmt sie als Persönlichkeiten in den Fokus.
Stefan Hanke reiste in insgesamt sieben europäische Länder und fotografierte 121 Überlebende. In der Ausstellung im Willy-Brandt-Haus sind nun 50 großformatige Porträts zu sehen. Die Besucher:innen erfahren durch die Einzelschicksale der Porträtierten, wie die Schreckensherrschaft und die Gräueltaten der Nationalsozialisten das Leben der Menschen bestimmten und wie die Opfer mit dem Leid weiterlebten.

Fotos: © Stefan Hanke
Berlin
Nationale Reserve schaffen, regulatorische Hürden abbauen, Redundanzen stärken
VKU fordert nach Berliner Stromausfall: Finanzierung über Sondermittel sicherstellen
Berlin 09.01.2026.
– Der über vier Tage andauernde Stromausfall in Teilen Berlins nach dem Anschlag auf die Strominfrastruktur zeigt: Die Versorgungssicherheit ist auch eine Frage der nationalen Sicherheit. Das Präsidium des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) hat die Ereignisse beraten. VKU-Präsident Dr. Ulf Kämpfer fordert die Politik zum entschlossenen Handeln auf.
„Der Anschlag auf die Berliner Stromversorgung hat gezeigt: Unsere Energienetze sind verwundbar. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit gegen derartige Anschläge. Wir müssen aber alles daransetzen, die Schäden zu begrenzen und die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Ziel einer nationalen Reserve und entsprechender Kriseninterventionsmaßnahmen im Großschadensfall muss sein, dass der Strom möglichst binnen 24 Stunden provisorisch wieder fließt. Denn ohne Energie steht alles still: Staat, Wirtschaft, Gesellschaft.“ so der VKU-Präsident und Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer.
Und weiter: „Berlin hat in dieser Ausnahmesituation gezeigt, wie professionell und engagiert die Netzbetreiber arbeiten. Die Kolleginnen und Kollegen von Stromnetz Berlin verdienen ausdrücklich Anerkennung für die geleistete Arbeit. Auch die Solidarität in der Branche über helfende Netzbetreiber aus dem ganzen Bundesgebiet war beeindruckend. Angesichts der geänderten Bedrohungslage und einer neuen Intensität von Anschlägen, die auch in der Zukunft nicht ausgeschlossen werden kann, stehen wir vor einer neuen nationalen Aufgabe. Klar ist, selbst bei bester Vorbereitung kann es keine absolute Sicherheit geben. Es geht nicht um technische Störungen, deren Behebung für Netzbetreiber alltägliche Arbeit ist, die sie hervorragend beherrschen. Es geht um gezielte Angriffe, die eine neue Dimension darstellen.“
Ziel: Stromversorgung möglichst binnen 24 Stunden wiederherstellen
Im Falle eines Großschadensereignisses sollte die Stromversorgung möglichst innerhalb von 24 Stunden nach Aktivierung der nationalen Reserve über einen provisorischen Inselnetzbetrieb wieder anlaufen können. Im Ernstfall zählt ausschließlich, dass der Strom so schnell wie möglich wieder fließt. Die Reparatur zerstörter Stromnetzinfrastruktur ist oftmals technisch und logistisch hochkomplex und kann erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Der Aufbau sogenannter Inselnetze mithilfe mobiler, schnell einsetzbarer dezentraler Stromerzeugung ist daher häufig die einzige Möglichkeit, kurzfristig eine Notversorgung sicherzustellen.
Vor diesem Hintergrund fordert der VKU einen klaren politischen Kurs für mehr Resilienz:
- Nationale Notfallreserve schaffen
Der VKU fordert in enger fachlicher Abstimmung mit den Netzbetreibern den zügigen Aufbau einer „Nationalen Reserve Blackout und Krisenintervention“. Mobile Netzersatzanlagen, Blockheizkraftwerke und Gasturbinen im Umfang von mehreren einhundert Megawatt Leistung müssen über Deutschland verteilt in regionalen Versorgungssicherheitshubs vorgehalten werden, um im Ernstfall möglichst binnen 24 Stunden eine Notversorgung zu ermöglichen. Ein „One-Stop-Shop“ für betroffene Netzbetreiber muss die Aktivierung der Reserve ohne Kompetenzstreitigkeiten mit nur einem Anruf ermöglichen. - Regulatorische Hürden abbauen
Im Krisenfall dürfen Kompetenzfragen ebenso wenig wie Haftungs-, Genehmigungs-, Kosten-, arbeitsrechtliche oder versicherungsrechtliche Aspekte die Wiederherstellung der Versorgung verzögern. Bestehende Regelungen müssen vor dem Hintergrund der Berliner Ereignisse und einer veränderten Bedrohungslage unverzüglich auf ihre Krisentauglichkeit überprüft werden.
Erforderlich sind klare, rechtssichere gesetzliche Regelungen für Netzanschluss und Betrieb im Notfall. Bürokratie darf nicht zum Risiko für die Versorgung werden. - Dezentralität, Redundanzen und Netzvermaschung stärken
Eine stärker dezentrale Energieversorgung basierend auf erneuerbaren Energien, Speichern und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sowie private und kommunale Vorsorgeoptionen (z. B. Speicher, Notstrom, Wärmequellen) können die Auswirkungen von Ausfällen erheblich abmildern. Der regulatorische Rahmen ist hierfür bislang nicht ausreichend krisenfest ausgestaltet. Zudem fehlt den Unternehmen Planungssicherheit, da unklar ist, ob Investitionen auch künftig über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) gefördert werden.
Um Ausfallrisiken und -dauer zu senken, müssen zusätzliche Redundanzen und eine stärkere Netzvermaschung systematisch geprüft werden. Dies erfordert eine enge Abstimmung zwischen Bundesnetzagentur, Landesregulierungsbehörden und Stromverteilnetzbetreibern sowie eine Anpassung der regulatorischen Anreize, damit Investitionen in die Resilienz der Netze wirtschaftlich tragfähig bleiben und nicht zulasten der Netzbetreiber gehen.
Finanzierung des Bundes sicherstellen
Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfordert erhebliche Investitionen. Der VKU fordert, die Finanzierung über die nach Art. 109 Grundgesetz geschaffene Ausnahme von der Schuldenbremse für Landesverteidigung und Bevölkerungsschutz sowie aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) sicherzustellen.
„Resilienz ist keine rein technische Aufgabe der Netzbetreiber, sondern eine gesamtstaatliche Verantwortung. Auch jeder Einzelne ist gut beraten, selbst Vorsorge zu treffen.“, betont Kämpfer. „Wir brauchen klare Prioritäten, verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit von Staat und kommunaler Wirtschaft.“
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