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Wirtschaft

ifo Institut: Stimmung der Selbständigen im Februar verbessert

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München 13.03.2026

– Das Geschäftsklima bei den Selbständigen und Kleinstunternehmen hat sich im Februar verbessert. Der „Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex“ stieg auf minus 16,5 Punkte, nach minus 21,5 im Januar. Insbesondere die Erwartungen fielen weniger pessimistisch aus. Auch die aktuelle Lage wurde seltener negativ eingestuft. „Das Frühjahr sorgt traditionell für etwas mehr Zuversicht“, sagt ifo-Expertin Katrin Demmelhuber. „Daraus eine nachhaltige Erholung abzuleiten, wäre allerdings verfrüht.“

Gleichzeitig hatten noch 32 Prozent der Soloselbständigen und Kleinstunternehmen Schwierigkeiten, ihre künftige Geschäftsentwicklung einzuschätzen (nach 33,5 im Vormonat). Die Unsicherheit ist nach wie vor höher als in der Gesamtwirtschaft, dort liegt der Anteil bei 21,4 Prozent. „Selbständige sind konjunkturellen Schwankungen besonders stark ausgesetzt“, sagt Demmelhuber. „Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld schlagen direkt auf ihre Geschäftsentwicklung durch.“

Bei den Dienstleistern und im Einzelhandel hat sich die Stimmung im Februar etwas verbessert. Die Selbständigen korrigierten vor allem ihre Geschäftserwartungen deutlich nach oben. Ihre Umsatzerwartungen fielen erstmals seit mehr als einem Jahr wieder optimistisch aus. Besonders bei Architektur- und Ingenieurbüros sowie im kreativen Bereich stieg die Hoffnung auf eine Belebung im Frühjahr.

In den ifo Konjunkturperspektiven werden die Ergebnisse zu Soloselbständigen und Kleinstunternehmen in detaillierten Grafiken und Tabellen veröffentlicht.

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Politik

Zustimmung zum Bau-Turbo unter Bedingungen

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Berlin 13.03.2026

– Gemeinden können ihre Zustimmung zur Nutzung des Bau-Turbos unter der Bedingung erteilen, dass sich Vorhabenträger zur Einhaltung bestimmter städtebaulicher Anforderungen verpflichten. Zudem stehe es den Gemeinden frei, ihre Zustimmung innerhalb der Frist zu verweigern, teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4608) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (21/4193) mit. Mit Abschluss eines städtebaulichen Vertrages könnten Gemeinden eventuell Bodenwertsteigerungen abschöpfen. Dies entspreche dem von vielen Kommunen auch im Bereich der Bauleitplanung angewandten Verfahren, schreibt die Bundesregierung.

Grundsätzlich stellt die Regierung in der Antwort fest, dass der bis zum 31. Dezember 2030 befristete Bau-Turbo für bestimmte Wohnbauvorhaben weitreichende Abweichungen vom Planungsrecht vorsehe. So werde die Aufstellung eines Bebauungsplans entbehrlich. „Der Bau-Turbo macht damit den Weg frei für mehr Tempo im Wohnungsbau und für mehr bezahlbaren Wohnraum“, heißt es in der Antwort. Durch den geringeren Planungsaufwand könne nicht nur schneller, sondern auch günstiger gebaut werden. Damit die Erleichterungen des Bau-Turbos zu Anwendung kommen könnten, bedürfe es in jedem Einzelfall der Zustimmung der Gemeinde. Die Gemeinde könne also entscheiden, ob das geplante Vorhaben mit ihren Vorstellungen von der städtebaulichen Entwicklung und Ordnung vereinbar sei. Somit bleibe die Planungshoheit der Gemeinde gewahrt.

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Politik

Bündnis Zukunft der Industrie verabschiedet industriepolitisches Papier

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Berlin 13.03.2026

Bundeswirtschaftsministerin Reiche hat heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, sowie dem zweiten Vorsitzenden der IG Metall, Jürgen Kerner, ein Papier zur Industriepolitik vorgestellt. Das Papier wurde in dieser Woche im Spitzengespräch des Bündnisses Zukunft der Industrie verabschiedet.

Das Bündnis Zukunft der Industrie (BZdI) ist ein Zusammenschluss von 19 Partnern aus Industrie- und Arbeitgeberverbänden, der DIHK sowie Gewerkschaften und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Das Papier beschreibt die aktuellen Herausforderungen für die deutsche Industrie und benennt aus Sicht der Beteiligten zentrale Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.

Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche:

„Deutschland steht an einem industriellen Wendepunkt. Unsere Industrie ist das Fundament unseres Wohlstands und das Rückgrat unserer Wertschöpfung – zugleich steht sie unter wachsendem Druck. Gerade deshalb brauchen wir jetzt Klarheit, Prioritäten und einen engen Schulterschluss von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften, damit Deutschland auch künftig ein führender Industriestandort bleibt.“

BDI-Präsident Peter Leibinger:

„Angesichts der aktuellen geopolitischen Herausforderungen setzt das Bündnis „Zukunft der Industrie“ ein starkes Zeichen: Für Deutschlands und Europas Wohlstand und Sicherheit ist eine leistungsfähige Industrie unverzichtbar. Weniger Bürokratie, ein integrierter Binnenmarkt, wettbewerbsfähige Energiepreise sowie eine moderne Infrastruktur sind zentrale Voraussetzungen, damit Investitionen und industrielle Stärke entstehen können. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, können wir die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa nachhaltig stärken und verlässliche internationale Partnerschaften weiter ausbauen.“

Zweiter Vorsitzender der IG-Metall Jürgen Kerner:

„Es besteht große Einigkeit darüber, dass eine starke Industrie entscheidend für Wohlstand, gute Arbeitsplätze und den sozialen Zusammenhalt in unserem Land ist. Ebenso gibt es ein gemeinsames Verständnis in der Analyse der Probleme, der Ziele und der notwendigen Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden müssen, damit industrielle Arbeitsplätze erhalten bleiben, neue hochwertige Jobs entstehen und wir wirtschaftlich wieder Fahrt aufnehmen. Das ist eine gute Nachricht für die vielen Beschäftigten, die sich große Sorgen um ihren Arbeitsplatz und ihre Zukunft machen.

Jetzt gilt es, schnell ins Handeln zu kommen – gemeinsam, pragmatisch und ohne ideologische Scheuklappen. Es sind bereits zu viele Arbeitsplätze verloren gegangen. Wir brauchen jetzt schnell sichtbare Ergebnisse. Eine weitere Hängepartie können wir den Beschäftigten nicht zumuten.“

Das Bündnis Zukunft der Industrie hat ein gemeinsames industriepolitisches Papier verabschiedet. Ziel ist es, das industrielle Fundament Deutschlands zu sichern und die industrielle Stärke des Standorts weiter auszubauen.

Das Papier benennt fünf zentrale Handlungsfelder und beschreibt jeweils die wichtigsten Herausforderungen und Maßnahmen:

• Rahmenbedingungen verbessern und strukturelle Wachstumsschwäche überwinden
• Fachkräfte sichern und Qualifizierung stärken
• Innovationen fördern und Investitionen in Schlüsseltechnologien voranbringen
• Resilienz stärken sowie Rohstoffversorgung und Wirtschaftssicherheit verbessern
• Europa stärken und Außenwirtschaftsbeziehungen diversifizieren

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Politik

Allianz für faire Fachkräftegewinnung

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Berlin 12.03.2026

Entwicklungsministerin Alabali Radovan startet Allianz für faire Fachkräftegewinnung mit deutscher Wirtschaft.

Die gemeinsame Initiative mit der Privatwirtschaft setzt auf einen dreifachen Gewinn – für den Wirtschaftsstandort Deutschland, für die Fachkräfte und für ihre Herkunftsländer. Dafür bündelt die Allianz das Know-how der Wirtschaft mit den Netzwerken der Entwicklungszusammenarbeit und schafft langfristig tragfähige Strukturen für die Fachkräftegewinnung. Gemeinsam arbeiten die Partner an verbesserten Ausbildungsmöglichkeiten in den Herkunftsländern und einer transparenten Rekrutierung.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan: „Deutschland braucht qualifizierte Fachkräfte. Die Rekrutierung aus Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika wird für die deutsche Wirtschaft immer wichtiger. Mit vielen Ländern arbeiten wir bereits eng zusammen und unterstützen sie dabei, Fachkräfte auszubilden. Jetzt starten wir gemeinsam mit der deutschen Privatwirtschaft eine neue Fachkräfteallianz. Unser Ziel ist ein dreifacher Gewinn: für den Wirtschaftsstandort Deutschland, für die Menschen, die zu uns kommen, und für ihre Herkunftsländer.“

An der Fachkräfteallianz „WE‑Fair: Wirtschaft und Entwicklungspolitik für faire Fachkräftegewinnung“ beteiligen sich als Gründungsmitglieder unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und deutsche Unternehmen wie DHL, der Personaldienstleister Randstad und der Maschinenbauer Klein. Am heutigen Start der Initiative nehmen rund 120 Vertreter*innen von Unternehmen, Kammern und Verbänden, Diaspora-Organisationen und Gewerkschaften teil.

Mit der Fachkräfteallianz intensivieren das Entwicklungsministerium (BMZ) und die deutsche Wirtschaft ihre Zusammenarbeit für eine faire, geordnete und nachhaltige Fachkräftegewinnung. Davon profitieren die Fachkräfte selbst, ihre Herkunftsländer und Deutschland. Durch bessere, praxisnahe Ausbildungsmöglichkeiten in den Herkunftsländern und transparente Rekrutierungsverfahren können qualifizierte Fachkräfte gut vorbereitet nach Deutschland kommen und sich schneller in Betriebe und Gesellschaft integrieren. Gleichzeitig profitieren die Herkunftsländer von stärkeren Ausbildungsstrukturen und Wissenstransfers.

Innerhalb der Allianz bringt jeder Partner seine Stärken entsprechend ein. Die deutsche Entwicklungspolitik hat langjährige, verlässliche Netzwerke in Partnerländern. Unternehmen bringen ihr praktisches Know-how und ihre Erfahrungen in Rekrutierung, Aus- und Weiterbildung sowie bei der Integration von Fachkräften ein. Kammern, Branchen- und Außenwirtschaftsverbände, Diaspora-Organisationen und Gewerkschaften bündeln Interessen und können bei der Gewinnung, Vorbereitung und Integration der internationalen Fachkräfte unterstützen und eine wichtige Brückenfunktion übernehmen. So entstehen wirtschaftlich tragfähige Strukturen.

Ein konkretes Beispiel ist Vietnam: Dort unterstützt Deutschland Programme, die die berufliche Bildung an deutschen Standards ausrichten und so das Ausbildungsniveau insgesamt stärken. Rund die Hälfte der Absolvent*innen dieser Programme arbeitet anschließend in einem Unternehmen in Deutschland. Auch in Ägypten fördert Deutschland seit mehreren Jahren eine umfassende Reform des Berufsbildungssystems, um es praxisnäher und international anschlussfähiger zu machen. Gemeinsam mit ägyptischen Partnern, der deutschen Privatwirtschaft und der Bundesagentur für Arbeit entwickelt das BMZ in ausgewählten Berufsgruppen Standardverfahren, um Fachkräfte und Auszubildende auf eine Tätigkeit in Deutschland vorzubereiten und an Unternehmen zu vermitteln.

Die international ausgerichtete Fachkräfteallianz ist Teil des umfassenden Engagements der Bundesregierung zur Fachkräftesicherung. Als weiteren Baustein startet das Bundesarbeitsministerium (BMAS) sogenannte Regionale Fachkräftewerkstätte in Deutschland. Sie vernetzen wichtige Akteure vor Ort und fördern den Austausch. Die erste dieser Regionalen Fachkräftewerkstätten startet ebenfalls heute.

Foto: © PWO

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Politik

Startschuss für Fachkräftesicherung

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Berlin 12.03.2026

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat heute gemeinsam mit Ministerpräsident Dietmar Woidke die erste Regionale Fachkräftewerkstatt beim Flugzeugtriebwerkshersteller Rolls-Royce in Dahlewitz eröffnet. Das neue Dialogformat wird in den kommenden Monaten in mehreren Regionen fortgesetzt.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales nutzt den Diskurs mit Unternehmen, Vertretern der Länder und Arbeitsmarktakteuren in unterschiedlichen Arbeitsmarktregionen, um daraus politischen Handlungsbedarf und Handlungsempfehlungen zur Sicherung der Fachkräftebasis in Deutschland abzuleiten.

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas: „Unser Ziel ist Wirtschaftswachstum und dafür braucht es hochqualifizierte Fachkräfte. Damit Fachkräftesicherung gelingt, müssen Wirtschaft, Politik und Beschäftigte an einem Strang ziehen. Die Arbeitsmarktpolitik schafft den Rahmen, der Motor der Fachkräftesicherung bleiben die Unternehmen und ihre Beschäftigten. Dabei gehen viele Unternehmen neue Wege und erarbeiten kreative Konzepte zur Fachkräftesicherung. Die guten Beispiele wollen wir mit unserer Fachkräftestrategie in die Fläche tragen, um die Wirtschaft bei der Fachkräftegewinnung zu unterstützen. Denn jeder kluge Kopf, jede helfende Hand, schafft Wachstum und Wohlstand und bringt unser Land voran.“

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Ich freue mich sehr, dass die erste Regionale Fachkräftewerkstatt des Bundesarbeitsministeriums bei uns in Brandenburg bei Rolls-Royce stattfindet. Hier hat das Thema Fachkräftegewinnung einen besonderen Stellenwert. Das Unternehmen kann mit seiner Strategie Vorbild sein – bei der Ausbildung und auch bei der Anwerbung von Arbeits- und Fachkräften aus dem In- und Ausland. Ich danke Bärbel Bas dafür, dass sie mit ihrem neuen Format der Fachkräftewerkstatt alle maßgeblichen Akteure zum Austausch über notwendige Strategien und deren Umsetzung zusammenholt.“

Dr. Dirk Geisinger, Rolls-Royce Deutschland, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Rolls-Royce beschäftigt hier in Deutschland rund 10.000 hochqualifizierte Fachkräfte und wir wollen weiter wachsen, darum investieren wir so viel wie nie in Deutschland und hier in Brandenburg. Um die offenen Stellen in Zukunft auch besetzen zu können, bedarf es aber der richtigen Weichenstellungen durch die Politik, weshalb uns der Austausch im Rahmen der ersten Regionalen Fachkräftewerkstatt sehr wichtig ist.“

Die branchen- und ressortübergreifende Fachkräftestrategie der Bundesregierung beschreibt seit 2022 fünf Handlungsfelder, in denen Potenziale für die Fachkräftegewinnung und -sicherung bestehen. Diese sind Ausbildung, Weiterbildung, Fachkräfteeinwanderung, Arbeitskultur sowie die Erwerbspersonenpotenziale, unter anderem von Frauen, Älteren oder von Menschen mit Behinderungen. Im Impulspapier des Bundesarbeitsministeriums zur Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie werden mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) und Digitalisierung sowie der Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen Unternehmen und Arbeitsmarktakteuren zwei weitere Handlungsschwerpunkte hinzugefügt.

Die Ergebnisse der Regionalen Fachkräftewerkstätten werden in die Weiterentwicklung der Fachkräftestrategie einfließen.

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Europa

Europäischer Austauch zur Wettbewerbsfähigkeit

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Berlin 11.03.2026 

– Auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz, der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und des belgischen Premierministers Bart de Wever haben am Dienstagnachmittag 21 Staats- und Regierungschefs sowie die Präsidentin der Europäischen Kommission einen Meinungsaustausch zum Thema Wettbewerbsfähigkeit geführt. Die Unterstützungsgruppe zum Thema Wettbewerbsfähigkeit hatte sich aus Anlass der Klausurtagung Anfang Februar in Belgien gebildet und sich nun vor dem bevorstehenden Treffen des Europäischen Rates abgestimmt.

Die Staats- und Regierungschefs waren sich einig, dass der Binnenmarkt gestärkt und gleichzeitig vor unlauterem Wettbewerb geschützt werden muss. Sie identifizierten die Energiepreise als vordringliches Thema, zu dem der bevorstehende Europäische Rat Entscheidungen treffen müsse. Maßnahmen müssten zielgerichtet, temporär und gut koordiniert getroffen werden.

Bundeskanzler Friedrich Merz mahnte eine Beschleunigung bei der Überprüfung des Emissionshandels an. Er sprach sich weiterhin für eine weitere Vereinfachung des EU-Regelwerks und Entlastungen der Wirtschaft aus.

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Wirtschaft

Erholung des Tourismus Gästeübernachtungen im Januar 2026

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Wiesbaden 11.03.2026

– Im Januar 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 25,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,2 % mehr als im Januar 2025.

Zunahme bei Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland nahm im Januar 2026 gegenüber Januar 2025 um 1,3 % auf 21,2 Millionen zu. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland wuchs um 1,0 % auf 4,3 Millionen.

Methodische Hinweise:

Alle Angaben beziehen sich auf Beherbergungsbetriebe (Hotels, Gasthöfe und Pensionen, Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten, Campingplätze und sonstige tourismusrelevante Unterkünfte) mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten beziehungsweise zehn Stellplätzen auf Campingplätzen.

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Politik

Transport Research Arena 2030 findet in München statt

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Berlin 10.03.2026

Deutschland wird Gastgeber der Transport Research Arena (TRA) 2030. Die führende europäische Konferenz für Mobilitätsforschung und Innovation im Verkehrssektor findet vom 20. bis 23. Mai 2030 in München statt. Die Europäische Union hat Deutschland den Zuschlag für die Ausrichtung erteilt.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Die Auswahl Deutschlands als Austragungsort der Transport Research Arena 2030 ist ein starkes Signal für die internationale Bedeutung unseresLandes als Mobilitäts- und Forschungsstandort. Mit der TRA 2030 schaffen wir eine zentrale Plattform, die Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenbringt, um gemeinsam die Zukunft der Mobilität zu gestalten. Deutschland steht mit der Ausrichtung der TRA 2030 für Innovationskraft, technologische Exzellenz und eine nachhaltige Gestaltung der Mobilität von morgen.“

Die Transport Research Arena ist Europas größte interdisziplinäre Plattform für Forschung,
Innovation und politischen Austausch im Bereich Mobilität und Verkehr. Die Konferenz findet im zweijährigen Turnus statt und bringt Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie und Politik zusammen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, neue Forschungsergebnisse sowie gemeinsame Strategien für die Mobilität der Zukunft.

Für den Standort Deutschland bietet die Ausrichtung der TRA 2030 zahlreiche Chancen:
internationale Sichtbarkeit für Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start-ups, Impulse für Investitionen und Wertschöpfung im Mobilitätssektor, zusätzliche Anziehungskraft für Fachkräfte und Talente aus aller Welt, weitere Positionierung Deutschlands als Leitmarkt für nachhaltige, digitale und resiliente Mobilitätslösungen.
Deutschland wird die Konferenz nutzen, um gemeinsam mit internationalen Partnern konkrete Antworten auf zentrale Herausforderungen wie Klimaschutz, Digitalisierung und globale Wettbewerbsfähigkeit zu entwickeln.

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Wirtschaft

ifo Institut: Geschäftsklima im Einzelhandel eingetrübt

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München 10.03.2026

– Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel ist im Februar auf minus 27,7 Punkte gesunken, nach minus 24,1 Punkten* im Januar. Die Unternehmen beurteilten besonders ihre aktuelle Lage zurückhaltender als im Vormonat, auch die Geschäftserwartungen blieben eingetrübt. „Die Einzelhändler sind verhalten in das neue Jahr gestartet“, sagt ifo-Experte Patrick Höppner. „Wenn die aktuellen geopolitischen Risiken länger andauern und besonders Energie teurer wird, kann das die Verbraucherstimmung dämpfen. Damit wären auch die Einzelhändler zusätzlich belastet.“

Im Februar hat sich die Stimmung in vielen Branchen des Einzelhandels weiter abgekühlt, unter anderem bei Möbelhäusern und im Bekleidungshandel. Im Lebensmitteleinzelhandel und bei Autohäusern gab es dagegen eine leichte Verbesserung. Die Unternehmen gaben ihre Einschätzungen vor der aktuellen Zuspitzung des Konflikts im Iran Ende Februar ab. „Insgesamt bleibt die Stimmung im Handel vielfach eingetrübt, sowohl bei Groß- als auch bei Einzelhändlern“, sagt Höppner. „Das zeigt sich auch bei einem Vergleich des Geschäftsklimas mit anderen Wirtschaftsbereichen: Die Händler schätzen ihre aktuelle Geschäftslage ungünstiger ein als Unternehmen im Verarbeiten Gewerbe, im Dienstleistungs- oder Baubereich. Auch bei den Geschäftserwartungen sind die Händler besonders pessimistisch.“  

Etwas mehr Einzelhändler planten per saldo im Februar in den kommenden Monaten ihre Preise zu erhöhen. Möbelhäuser und Lebensmitteleinzelhändler rechnen etwas häufiger mit steigenden Preisen als die Einzelhändler insgesamt. Außerdem bauen die Einzelhändler eher Beschäftigung ab als auf. Auch aus diesem Grund hatte sich der Fachkräftemangel für die Einzelhändler zuletzt etwas entspannt.

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Welt

Erderwärmung seit 2015 deutlich beschleunigt

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Potsdam 09.03.2026

– Die globale Erwärmung hat sich seit 2015 deutlich beschleunigt.

 Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Das Forschungsteam berücksichtigt in der Untersuchung bekannte natürliche Einflüsse auf die globale Temperatur und weist die Beschleunigung des Erwärmungstrends erstmals statistisch signifikant nach.

Die ermittelte Erwärmungsrate lag in den vergangenen zehn Jahren je nach Datensatz um rund 0,35°C  pro Jahrzehnt, verglichen mit knapp 0,2°C pro Jahrzehnt im Durchschnitt der Jahre 1970 bis 2015. Damit ist das jüngste Erwärmungstempo höher als in jedem vorherigen Jahrzehnt seit Beginn der Messungen im Jahr 1880.

 „Wir können nun erstmals eine starke und statistisch signifikante Beschleunigung der Erderwärmung nach 2015 belegen,“ sagt Grant Foster, ein US-Statistikexperte und Co-Autor der Studie, die in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht wurde. „Entscheidend ist, dass wir aus den Messdaten bekannte, natürliche Schwankungen herausrechnen, sodass das zufällige ‚Rauschen‘ geringer wird und daher das langfristige Erwärmungssignal klarer hervortritt.“

Kurzfristige natürliche Schwankungen der globalen Temperatur, verursacht durch El Niño, Vulkanausbrüche und solare Zyklen, können Veränderungen der langfristigen Erwärmungsrate überlagern. In der Datenanalyse, die auf Messdaten basiert, arbeitet das Forschungsteam mit fünf großen etablierten, globalen Temperaturdatensätzen (NASA, NOAA, HadCRUT, Berkeley Earth, ERA5). „Die bereinigten Daten zeigen eine Beschleunigung der Erderwärmung seit 2015 mit einer statistischen Sicherheit von über 98 Prozent, konsistent in allen untersuchten Datensätzen und unabhängig von der gewählten Auswertungsmethode,“ erklärt Stefan Rahmstorf, PIK-Forscher und Leitautor der Studie.  

Ursachen nicht untersucht

Die extrem warmen Jahre 2023 und 2024 werden nach der Korrektur für El Niño und das Sonnenmaximum kühler, bleiben aber die beiden wärmsten seit Beginn der Messungen. In allen Datensätzen setzt bereits ab 2013 oder 2014 die Beschleunigung ein. Um zu überprüfen, ob sich die Erwärmungsrate seit den 1970er Jahren verändert hat, nutzte das Forschungsteam zwei statistische Ansätze: eine quadratische Trendanalyse und ein stückweise lineares Modell, das statistisch objektiv ermittelt, wann sich die Erwärmungsrate verändert.

Die Studie hat nicht die konkreten Ursachen der beobachteten Beschleunigung untersucht. Klimamodelle zeigen jedoch, dass eine zunehmende Erwärmungsrate grundsätzlich im Rahmen der aktuellen Klimamodellierungen liegt, so das Autorenteam. 

„Setzt sich die Erwärmungsrate der vergangenen zehn Jahre fort, würde das zu einem langfristigen Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze des Pariser Abkommens vor dem Jahr 2030 führen,“ sagt Stefan Rahmstorf. „Wie schnell sich die Erde weiter erwärmt, hängt letztlich davon ab, wie rasch wir die globalen CO₂-Emissionen aus fossilen Energien auf null reduzieren.“

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Politik

Deutschen Rohöl aus dem Nahen Osten

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Wiesbaden 09.03.2026

– Der Krieg im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die weltweite Versorgung mit Rohöl. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stammten 6,1 % des im Jahr 2025 nach Deutschland eingeführten Rohöls aus dem Nahen Osten, genauer aus dem Irak, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Israel. Das entspricht 4,6 Millionen Tonnen von 75,7 Millionen Tonnen Rohöl, die insgesamt nach Deutschland importiert wurden. Im Jahr 2020 lag der Anteil der Rohöl-Importe aus den Staaten dieser Region bei 4,4 % von insgesamt 84,7 Millionen Tonnen. Andere Staaten des Nahen Ostens wie Oman, Katar, Kuwait oder Iran lieferten 2025 kein Rohöl nach Deutschland.

Die Mitgliedstaaten der EU beziehen 13,0 % ihrer Rohöl-Importe aus dem Nahen Osten

Die 27 EU-Mitgliedstaaten importierten im Jahr 2025 laut EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt 429,3 Millionen Tonnen Rohöl, wovon 13,0 % (55,9 Millionen Tonnen) aus dem Nahen Osten stammten. Die wichtigsten Lieferländer der EU für Rohöl aus dem Nahen Osten waren 2025 Saudi-Arabien mit einem Anteil von 6,9 % (29,6 Millionen Tonnen) und der Irak mit 5,9 % (25,1 Millionen Tonnen).

Die meisten deutschen Rohöl-Importe kommen aus Norwegen

Wichtigster Rohöl-Lieferant für Deutschland ist Norwegen. 16,6 % der gesamten Rohöl-Einfuhren nach Deutschland kamen 2025 von dort. Das entspricht 12,5 Millionen Tonnen Rohöl. Danach folgten die Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 16,4 % an den Rohöl-Einfuhren (12,4 Millionen Tonnen) und Libyen mit 13,8 % (10,4 Millionen Tonnen).

Irak wichtigster Rohöl-Lieferant Deutschlands aus dem Nahen Osten

Bedeutendstes Lieferland für Rohöl aus dem Nahen Osten nach Deutschland war 2025 der Irak mit einem Anteil von 4,2 % (3,1 Millionen Tonnen) am gesamten Rohöl-Import. Damit lag der Irak an siebter Stelle der wichtigsten Rohöl-Lieferanten für Deutschland. Aus dem Nahen Osten folgten die Vereinigten Arabischen Emirate mit 1,1 % (801 000 Tonnen) und Saudi-Arabien mit 0,8 % (642 000 Tonnen). Unter den Ländern im Nahen Osten hat insbesondere Saudi-Arabien seine Bedeutung für den Rohöl-Import nach Deutschland in den letzten Jahrzehnten verloren. Im Jahr 2020 kamen 2,3 % der Rohöl-Importe nach Deutschland aus Saudi-Arabien (1,9 Millionen Tonnen).

Rohöl-Importe Deutschlands binnen 20 Jahren um ein Drittel gesunken

Die deutsche Nachfrage nach Rohöl ist insgesamt in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im Jahr 2025 wurden 75,7 Millionen Tonnen Rohöl für durchschnittlich 477 Euro pro Tonne nach Deutschland importiert. Das waren 10,6 % weniger als noch im Jahr 2020 mit 84,7 Millionen Tonnen. Im langfristigen Vergleich ist der Rückgang noch größer: 2025 wurde gut ein Drittel (33,9 %) weniger Rohöl nach Deutschland eingeführt als noch 2005.

Methodische Hinweise:

Gegenstand der Außenhandelsstatistik ist der grenzüberschreitende Warenverkehr Deutschlands mit dem Ausland. Die Außenhandelsdaten für die EU beziehen sich auf den Außenhandel der 27 EU-Mitgliedstaaten mit Nicht-EU-Staaten (EU-Extrahandel). Der Handel der 27 EU-Mitgliedstaaten untereinander (EU-Intrahandel) wird dabei nicht mitbetrachtet.

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Berlin

Malediven: Offizielles Gastland der ITB Berlin 2027

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Berlin 05.03.2026

Die Malediven sind 2027 offizielles Gastland der ITB Berlin und präsentieren der internationalen Reisebranche auf der weltweit führenden Tourismusmesse ihre Schönheit, Vielfalt und Gastfreundschaft aus dem Indischen Ozean.

Die Partnerschaft wurde während der ITB Berlin 2026 offiziell besiegelt: Ibrahim Shiuree, CEO and Managing Director of Visit Maldives (MMPRC) und Dr. Mario Tobias, CEO der Messe Berlin, unterzeichneten den Vertrag bei einem offiziellen Fototermin am Malediven-Stand in Halle 5.2. „Wir freuen uns sehr, dass die Malediven 10 Jahre nach ihrem ersten Auftritt erneut als Gastland der ITB Berlin im Rampenlicht stehen. Diese langjährige Partnerschaft unterstreicht die Bedeutung der ITB Berlin als globale Plattform und den hohen Stellenwert der Malediven in der internationalen Tourismusbranche. 2027 wollen wir die außergewöhnliche Schönheit und Vielfalt der Malediven präsentieren und gleichzeitig zeigen, wie Tourismus und Nachhaltigkeit erfolgreich Hand in Hand gehen“, erklärte Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.

Eine globale Bühne für ein außergewöhnliches Reiseziel 

Mit über 1.000 Inseln, türkisblauen Lagunen, weißen Sandstränden und farbenprächtigen Korallenriffen zählen die Malediven zu den bekanntesten Fernreisezielen weltweit. Das Land steht für exklusive Resort-Erlebnisse, authentischen Inseltourismus und herzliche Gastfreundschaft. 

Als Gastland der ITB Berlin 2027 werden die Malediven die gesamte Vielfalt ihres touristischen Angebots präsentieren: von Luxus- und Boutique-Resorts über Tauch- und Wassersporterlebnisse bis hin zu Wellness-Retreats und kulturellen Begegnungen. Nachhaltigkeit bleibt ein zentraler Bestandteil der Tourismusstrategie des Landes, mit zahlreichen Initiativen zum Schutz der Meeresökosysteme und zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaften.

„Die ITB Berlin bietet uns die ideale Plattform, um die einzigartigen Angebote unserer Inseln Reisenden aus aller Welt zu präsentieren. Wir freuen uns darauf, die internationale Tourismusbranche in Berlin willkommen zu heißen und die Vielfalt, Qualität und Gastfreundschaft zu zeigen, die die Malediven als Reiseziel auszeichnen“, sagte Ibrahim Shiuree, CEO and Managing Director of Visit Maldives.

Nur wenige Wochen zuvor besuchte der Präsident der Malediven Berlin und wurde vom deutschen Bundespräsidenten empfangen. Dieser historische Besuch unterstrich die strategische Bedeutung des Inselstaates sowohl für Deutschland als auch für die internationale Gemeinschaft.

Visit Maldives Year 2027: Die Malediven der Welt präsentieren 

Das Jahr 2027 wurde offiziell zum „Visit Maldives Year“ erklärt – einer bedeutenden nationalen Tourismusinitiative, die die Einzigartigkeit und Anziehungskraft der Malediven international in den Fokus rückt. Präsident Dr. Mohamed Muizzu betonte, dass die Kampagne das Engagement des Landes für nachhaltiges Wachstum, internationale Zusammenarbeit und die kontinuierliche Stärkung des Tourismussektors als zentralen Wirtschaftsmotor unterstreicht. Im Rahmen der Initiative werden die Malediven durch eine Vielzahl globaler Marketingmaßnahmen, darunter die Teilnahme an internationalen Reisemessen, Roadshows und gezielte digitale Kampagnen, ihre atemberaubende Natur, kulturelle Vielfalt und erstklassige Gastfreundschaft Reisenden und Partnern weltweit präsentieren. So soll die Position der Malediven als eines der führenden Fernreiseziele weiter gefestigt werden.

Starke Präsenz auf der ITB Berlin 2027

Als Gastland werden die Malediven die offizielle Eröffnungsgala am 15. März 2027 auf dem Berliner Messegelände ausrichten und vom 16. bis 18. März ein insgesamt abwechslungsreiches Programm präsentieren. Alle Teilnehmer der ITB Berlin können sich auf einen imposanten Messestand, kulturelle Darbietungen, Networking-Events und Presseaktivitäten freuen, die die Malediven in der internationalen Tourismusbranche prominent positionieren.

Mit der Rolle als Gastland unterstreichen die Malediven ihr langjähriges Engagement auf der ITB Berlin und betonen die Bedeutung des deutschen und europäischen Marktes. Die ITB Berlin 2027 bietet ihnen die ideale Plattform, um Partnerschaften weiter zu stärken, neue Reisetrends zu inspirieren und die Malediven fest ins Rampenlicht der globalen Reisebranche zu rücken.

Foto: © ITB Berlin, Abdulla Ghiyas (Chairperson, Visit Maldives Corporation), Ibrahim Shiuree (CEO und Managing Director, Visit Maldives), Deborah Rothe (Direktorin der ITB Berlin), Dr. Mario Tobias (CEO der Messe Berlin), David Ruetz (Senior Vice President der Messe Berlin (v.l.n.r.)

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Politik

Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand

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Berlin 06.03.2026

Frischer Wind für den gemeinsamen Aktionsplan.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat gemeinsam mit nunmehr 50 
beteiligten Organisationen aus Bundes- und Landesministerien, Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft, Finanzinstituten und Frauennetzwerken die Plattform zur Stärkung von Frauen in Mittelstand, Handwerk, Gründungen und Start-ups weiter ausgebaut und strategisch geschärft. 
Der Aktionsplan „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“ wurde thematisch neu aufgestellt. Die neuen Maßnahmen zielen darauf, mehr Mädchen und Frauen für den Schritt in die berufliche Selbständigkeit und für Unternehmensübernahmen zu gewinnen. Zugleich werdenUnternehmerinnen im Handwerk und außerhalb urbaner Zentren gezielt unterstützt. Damit entsteht ein kraftvolles Bündnis, das Potenziale hebt, Talente sichtbarer Macht und neue Perspektiven eröffnet. Die beteiligten Akteurinnen und Akteure setzen mit ihrem Engagement ein Signal für die Zukunftsund Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Die 41 bisherigen Netzwerkpartnerinnen und -partner führen ihr Engagement mit Nachdruck fort und entwickeln ihre Maßnahmen konsequent weiter. Zugleich wird die Initiative durch neun weitere leistungsstarke Organisationen verstärkt:
• Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
• Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
• Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW 
• Business Angels Deutschland (BAND)
• Deutscher Bauernverband (DBV)
• Deutscher LandFrauenverband (dlv)
• Investorinnen-Netzwerk für Gründerinnen „encourageventures“
• Verband deutscher Bürgschaftsbanken (VDB) 
• Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD).

Gemeinsam bündeln sie Expertise, Reichweite und Erfahrung – für mehr Gründerinnengeist, mehr Nachfolgerinnen und mehr weibliche Führung im Mittelstand.
Der Aktionsplan „Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand“ wurde im Mai 2023 erstmals 
veröffentlicht und hat sich seitdem als tragfähige Agenda für konkrete Fortschritte etabliert. Er verbindet politische Zielsetzung mit praktischer Umsetzung und schafft eine starke 
Vernetzungsplattform für alle, die Frauen auf dem Weg in unternehmerische Verantwortung begleiten und stärken.

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Wirtschaft

640.500 Neugründungen und 502.200 vollständige Gewerbeaufgaben

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Wiesbaden 06.03.2026

– Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 130 100 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 0,8 % auf rund 99.900. Damit blieb die Zahl größerer Betriebsgründungen auch 2025 wie in allen Jahren seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 höher als die Zahl der Betriebsaufgaben.

Die Gesamtzahl der Neugründungen von Gewerben war im Jahr 2025 mit rund 640 500 um 7,7 % höher als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen stieg um 6,4 % auf rund 762 400. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken.

Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war 2025 mit rund 502.200 um 0,2 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der Gewerbeabmeldungen sank um 1,0 % auf rund 612.900. Neben Gewerbeaufgaben zählen dazu auch Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke.

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Politik

Einkommensteuerreformen entlasteten Steuerzahler um 15 Milliarden Euro trotz kalter Progression.

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München 06.03.2026

– Die Politik hat Auswirkungen der kalten Progression in Deutschland zwischen 2019 und 2023 nicht nur ausgeglichen, sondern darüber hinaus entlastet. Dies zeigt eine neue Studie von EconPol Europe. „Insgesamt war der entlastende Effekt verschiedener Reformen der Einkommensteuer zwischen 2019 und 2023 größer als die Belastung durch die kalte Progression“, sagt ifo-Forscher Max Lay. „Die Entlastung für die Steuerzahler in Deutschland war rund 15 Milliarden Euro höher als bei einem reinen Ausgleich der kalten Progression.“

Der inflationsgetriebene Anstieg der nominalen Löhne hätte dazu geführt, dass viele Einkommensgruppen in einen höheren Steuertarif gerutscht wären. „Ohne Reformen bei der Einkommensteuer hätte die kalte Progression die Steuerzahler zwischen 2019 und 2023 um zusätzliche 50 Milliarden Euro belastet“, sagt ifo-Forscher Mathias Dolls. „Neben dem Inflationsausgleichsgesetz und dem Steuerentlastungspaket von 2022, hat vor allem die weitreichende Abschaffung des Solidaritätszuschlags von 2021 dazu beigetragen, dass die Belastung der kalten Progression mehr als ausgeglichen werden konnte.“ 

Insgesamt untersucht die Studie die Auswirkungen der kalten Progression sowie die politischen Gegenmaßnahmen in 21 europäischen Ländern. Neben Deutschland haben auch Luxemburg, Litauen, Österreich, Kroatien, Slowenien, Slowakei und Lettland die Auswirkungen der kalten Progression überkompensiert. Finnland, Irland, Frankreich, Portugal und Griechenland haben den Effekt weitgehend oder vollständig ausgeglichen. Zypern, Spanien, Malta, Italien, Estland, die Niederlande, Belgien und Ungarn haben die kalte Progression nur teilweise ausgeglichen. „Die politischen Maßnahmen zur Bekämpfung der kalten Progression in den betroffenen Ländern umfassten ein breites Spektrum. Sie reichten von einem an die Inflation gekoppelten Steuertarif bis hin zu neuen Abzügen oder Änderungen von Steuersätzen“, sagt Lay. 

Anhand harmonisierter Mikrodaten dokumentiert die Studie die Effekte der sogenannten Kalten Progression für 21 europäische Länder. Zudem werden die Auswirkungen politischer Maßnahmen zum Ausgleich der kalten Progression der einzelnen Länder im Zeitraum von 2019 bis 2023 untersucht.

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Welt

Blockade der Straße von Hormus trifft Importe in die EU direkt und indirekt 

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München 05.03.2026

– Eine Blockade des Schiffsverkehrs wirkt neben den ausbleibenden Lieferungen von Öl, Gas und anderen Grundstoffen indirekt über die weltweiten Lieferketten auf die Handelsströme der EU. Das ergab eine aktuelle Analyse des ifo Instituts und von Econpol Europe. „Die Importe aus dem Iran und den angrenzenden Staaten, die über die Straße von Hormus nach Europa geliefert werden, machen einen vergleichsweise geringen Teil aller Importe aus. Anders sieht es aus, wenn man nur die Öl- und Gaslieferungen betrachtet. Risiken bergen überdies indirekte Effekte über globale Lieferketten“, sagt Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft. 
 
Nach den Berechnungen der Außenhandelsexperten liegt der Anteil der Importe aus Iran und den Nachbarstaaten, der über die Straße von Hormus in die EU geliefert wird, bei rund zwei Prozent der gesamten Extra-EU-Importe. Bei Rohöl- und Flüssiggas sind die Anteile mit 6,2 bzw. 8,7 Prozent dagegen deutlich höher. Neben diesen möglichen Lieferengpässen bei einer Blockade sieht Flach indirekte Risken: „Eine Blockade der Straße von Hormus könnte die Ölexporte der westlich der Meerenge gelegenen Golfstaaten stark einschränken. Auch wenn die direkten Auswirkungen für Europa nicht erheblich sind, stellen die indirekten Effekte durch steigende Ölpreise und Lieferkettenstörungen ein größeres Risiko für Europa dar.“ 

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