Wirtschaft

ifo Institut: Stimmung der Selbständigen im Februar verbessert

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München 13.03.2026

– Das Geschäftsklima bei den Selbständigen und Kleinstunternehmen hat sich im Februar verbessert. Der „Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex“ stieg auf minus 16,5 Punkte, nach minus 21,5 im Januar. Insbesondere die Erwartungen fielen weniger pessimistisch aus. Auch die aktuelle Lage wurde seltener negativ eingestuft. „Das Frühjahr sorgt traditionell für etwas mehr Zuversicht“, sagt ifo-Expertin Katrin Demmelhuber. „Daraus eine nachhaltige Erholung abzuleiten, wäre allerdings verfrüht.“

Gleichzeitig hatten noch 32 Prozent der Soloselbständigen und Kleinstunternehmen Schwierigkeiten, ihre künftige Geschäftsentwicklung einzuschätzen (nach 33,5 im Vormonat). Die Unsicherheit ist nach wie vor höher als in der Gesamtwirtschaft, dort liegt der Anteil bei 21,4 Prozent. „Selbständige sind konjunkturellen Schwankungen besonders stark ausgesetzt“, sagt Demmelhuber. „Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld schlagen direkt auf ihre Geschäftsentwicklung durch.“

Bei den Dienstleistern und im Einzelhandel hat sich die Stimmung im Februar etwas verbessert. Die Selbständigen korrigierten vor allem ihre Geschäftserwartungen deutlich nach oben. Ihre Umsatzerwartungen fielen erstmals seit mehr als einem Jahr wieder optimistisch aus. Besonders bei Architektur- und Ingenieurbüros sowie im kreativen Bereich stieg die Hoffnung auf eine Belebung im Frühjahr.

In den ifo Konjunkturperspektiven werden die Ergebnisse zu Soloselbständigen und Kleinstunternehmen in detaillierten Grafiken und Tabellen veröffentlicht.

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