Wirtschaft
So viele Rügen wie noch nie
Berlin 26.02.2026
– Mehr als 100 Rügen hat der Deutsche Presserat im Jahr 2025 ausgesprochen. Besonders viele Beschwerden gab es über einen Nahost-Beitrag bei Springer.
Der bei einem israelischen Luftangriff getötete Al-Jazeera-Journalist Anas al-Sharif, hier am 13. August 2024 in Gaza-StadtFoto: Dawoud Abu Alkas/reuters
Die zunehmend polarisiert geführten Debatten in Deutschland fordern auch den Deutschen Presserat heraus. Laut dem Jahresbericht 2025, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, wurden 2.636 Beschwerden an das Selbstkontrollorgan der Presse gerichtet, die erstmals zu mehr als 100 öffentlichen Rügen wegen des Verstoßes gegen die Regeln des professionellen Journalismus führten.
Die Zahl war noch nie so hoch seit der Gründung des Presserats 1956. Sprecher Manfred Protze betonte deswegen: „Ethischer Journalismus ist für die Demokratie elementar“. 2025 bildete vor allem die Berichterstattung über den Nahostkonflikt einen Schwerpunkt bei den eingereichten Beschwerden.
Allein 328 davon richteten sich gegen einen Beitrag auf bild.de, in dem der Tod des Al-Jazeera-Korrespondenten Anas al-Sharif mit der Zeile „Als Journalist getarnter Terrorist in Gaza“ überschrieben worden war. Diese Behauptung wurde nicht mit nachprüfbaren Belegen hinterlegt, der Beschwerdeausschuss wertete dies als Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht sowie als Verletzung der persönlichen Ehre des Journalisten. Bei der Bewertung orientiert sich der Presserat stets und ausschließlich am Pressekodex.
Was gerügt wurde
2025 sprachen die Beschwerdeausschüsse laut Jahresbericht 102 Rügen, 130 Missbilligungen und 139 Hinweise aus.
Mit mehr als 40 Prozent wurde dabei eine Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht am häufigsten moniert.
In 30 Fällen – und damit auf Platz zwei – wurden mediale Verletzungen des Persönlichkeitsschutzes gerügt.
Weitere Rügen betrafen Sensationsberichterstattung und mit steigender Tendenz die fehlende Trennung zwischen Werbung und Redaktion.
Die taz ist im Jahr 2025 einmal vom Presserat gerügt worden – wegen eines Kommentars mit dem Titel „Nicht eure Zielscheibe“ (veröffentlicht am 29./30. Oktober 2024) zum Thema Polizeigewalt. Der Autor hatte mit Bezug auf eine erhöhte Anzahl von Fällen tödlicher Schüsse bei Polizeieinsätzen behauptet, Polizisten seien „die von der Gesellschaft beauftragten Mörder in Uniform“. Die Bewertung der Vorfälle als „Morde“, also Fälle besonders verwerflicher vorsätzlicher Tötung, war nach Auffassung des Beschwerdeausschusses nicht von hinreichenden Inhaltspunkten gedeckt.
Von den öffentlichen Rügen wurden bislang 82 publik gemacht, das sind rund 84 Prozent, im Vorjahr waren es noch 86 Prozent. Eine Möglichkeit, die Veröffentlichung zu erzwingen, oder andere Sanktionsmöglichkeiten hat der Presserat nicht. Mehr als jeder dritte Artikel, den der Presserat prüfte, stammte von einer Regionalzeitung, gefolgt von Boulevardmedien und Publikumszeitschriften.
Medien entscheiden sich freiwillig für Aufsicht
Der Presserat ist längst nicht mehr nur für klassische Zeitungen und Zeitschriften zuständig. Auch deren Onlineangebote fallen in seinen Aufgabenbereich. Und auch andere Onlinedienste, die nicht an ein noch gedruckt erscheinendes Medium gekoppelt sind, können sich der Aufsicht durch den Deutschen Presserat unterwerfen – als Garant für höchste journalistische Standards.
2026, im Jahr seines 70. Geburtstags, sei der Presserat so wichtig, aber so gefordert wie nie zuvor, schreibt Protze im Jahresbericht: „Pressefreiheit wird vor staatlicher Intervention geschützt, indem die Presse selbst für die Qualität und Integrität ihrer Berichterstattung einsteht.“
Politik
Deutschland und Kanada vertiefen Rohstoffzusammenarbeit
Berlin 27.02.2026
Staatssekretär Rouenhoff bricht zur PDAC nach Toronto auf.
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie,
Stefan Rouenhoff, besucht diese Woche die Prospectors & Developers Association of CanadaKonferenz (PDAC) in Toronto, eine der größten Bergbau- und Rohstoffmessen weltweit. Dort trifft er Vertreter der kanadischen Regierung sowie Unternehmen beider Länder. Rouenhoff wird von einer rund 20-köpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet.
Staatssekretär Rouenhoff:
„Deutschland und Kanada sind seit vielen Jahren enge Partner – mehr noch: Wir sind Freunde mit gemeinsamen Werten in einer Welt, die immer stärker von Dominanzstreben und Protektionismus geprägt ist. Die richtige Antwort auf diese geopolitischen Entwicklungen sind verlässliche Partnerschaften. Als Industrienation sind wir in besonderer Weise auf eine resiliente Rohstoffversorgung angewiesen. Kanada verfügt über einen großen Rohstoffreichtum sowie über einen leistungsfähigen und nachhaltigen Bergbausektor. Die PDAC bietet eine ideale Plattform, um den Dialog weiter zu vertiefen.“
In Gesprächen mit hochrangigen Vertretern des kanadischen Ministeriums für natürliche
Ressourcen (NRCan), verschiedener Provinzregierungen sowie Unternehmen wird
Staatssekretär Rouenhoff für konkrete Maßnahmen zur vertieften Zusammenarbeit werben.
Zudem nimmt er am „German Day“ teil, der im Rahmen der deutsch-kanadischen
Rohstoffpartnerschaft vom Kompetenzzentrum Bergbau und Rohstoffe der AHK Kanada
gemeinsam mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) organisiert und vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt wird.
Politik
ifo Institut: Europäischer Wohnungsbau erholt sich – Deutschland bleibt zurück
München 27.02.2026
– Die Zahl der in Europa fertiggestellten Wohnungen steigt 2026 auf 1,47 Millionen Einheiten, nach 1,44 Millionen im Jahr 2025. Für 2027 wird ein weiteres Wachstum auf 1,58 Millionen Einheiten erwartet. 2028 werden es voraussichtlich 1,66 Millionen Einheiten sein. Dies zeigen Prognosen der Forschergruppe EUROCONSTRUCT, der das ifo Institut angehört. „Auch wenn in Europa wieder mehr Wohnungen gebaut werden, wird der Aufschwung in Deutschland dagegen erst verzögert einsetzen und nur moderat ausfallen“, sagt ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister.
Nach einem Rückgang auf 205.000 Wohnungen im Jahr 2025, fallen die Fertigstellungen in Deutschland 2026 zunächst weiter auf 185.000 Einheiten. 2027 steigt die Zahl wieder auf 205.000 und 2028 auf 215.000 Einheiten. 2028 wird die Fertigstellungszahl aber noch um 15 Prozent unter dem Wert von 2024 liegen. Pro 1.000 Einwohner werden in Deutschland 2028 etwa 2,6 Wohnungen fertiggestellt und damit deutlich weniger als im europäischen Mittel (3,4). „Auf dem deutschen Wohnungsmarkt liegen Projektkosten und Zahlungsbereitschaft in vielen Fällen weiter deutlich auseinander. Die zahlreichen Initiativen zur Kostensenkung und Verfahrensbeschleunigung konnten bislang nicht die gewünschte Wirkung entfalten“, sagt Dorffmeister.
Der europäische Wohnungsbau wird vor allem durch einige größere Länder belebt: Großbritannien erhöht seine Fertigstellungen von rund 161.000 (2025) auf 207.000 Wohnungen (2028), Frankreich von 272.000 auf 314.000 und Spanien von 95.000 auf 135.000 Einheiten. Besonders dynamisch entwickeln sich kleinere Länder wie Ungarn von rund 14.000 auf 27.000 Wohnungen, Irland von 34.000 auf 45.000 und Schweden von 32.000 auf 41.000 Einheiten im gleichen Zeitraum. „Die vielerorts angespannten Wohnungsmärkte dürften von diesem Zubau aber oftmals kaum profitieren“, sagt Dorffmeister.
Wirtschaft
Bitkom zum Tariftreuegesetz
Berlin 26.02.2026
- 88 Prozent der Startups wünschen sich leichteren Zugang zu öffentlicher Vergabe – doch die Hürden werden höher
- Wintergerst: „Weniger Tempo, mehr Bürokratie“
- Der Bundestag berät heute über das Bundestariftreuegesetz, mit dem Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen künftig die Einhaltung bestimmter tariflicher Arbeitsbedingungen verbindlich nachweisen müssen. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst:
- „Das Bundestariftreuegesetz wird die Digitalisierung der Verwaltung verlangsamen und macht Startups das Leben schwer. Statt öffentliche Auftragsvergaben einfacher und schneller zu machen, werden neue Nachweis- und Dokumentationspflichten eingeführt. Das heißt: weniger Tempo, mehr Bürokratie. Besonders für Startups dürfte es damit zusätzliche Hürden auf dem Weg zu öffentlichen Aufträgen geben, weil die im Koalitionsvertrag angekündigten Ausnahmen weiterhin nicht verbindlich gesetzlich geregelt sind. Viele junge Tech-Unternehmen brauchen aber einen einfachen Zugang zu öffentlichen Aufträgen , der Staat braucht umgekehrt die innovativen Lösungen der Startups. KI-Agenten für Verwaltungen oder Drohnen für die Verteidigung sind nur zwei Beispiele für Technologien, wo Startups eine zentrale Rolle spielen. In einer aktuellen Bitkom-Umfrage unter 133 Tech-Startups wurde als dringlichste politische Maßnahme von 88 Prozent der Gründerinnen und Gründer Unternehmen ein vereinfachter Zugang zu öffentlichen Aufträgen genannt – das Gegenteil ist nun der Fall.
- Aber auch in der Digitalwirtschaft insgesamt sind klassische Tarifverträge nicht üblich. Gleichwohl zahlen viele Unternehmen überdurchschnittlich gute Gehälter und bieten flexible Arbeitsbedingungen. Wenn sie künftig umfangreich belegen müssen, dass bestimmte tarifliche Mindestarbeitsbedingungen eingehalten werden, werden sich noch mehr Unternehmen aus öffentlichen Ausschreibungen zurückziehen – zum Nachteil der öffentlichen Hand.“
Politik
IFO- Präsident Fuest: Mietpreisbremse verschärft Wohnungsnot
München 26.02.2026
– Eine Ausweitung der Mietpreisbremse würde die Wohnungsnot in Deutschland vergrößern. Davor warnt ifo-Präsident Clemens Fuest: „Solche Eingriffe entlasten den Wohnungsmarkt nicht, sie verschlimmern die Knappheit und verringern die Arbeitsmobilität”, sagt er. Wenn weniger Wohnungen gebaut und Vermietungsmärkte auf vorgegebenen Preisniveaus eingefroren würden, litten vor allem junge Menschen und Arbeitsuchende, die für neue Jobs umziehen müssten, so Fuest.
Mietregulierung führt nach ifo Analysen dazu, dass Investitionen in Neubauten zurückgehen und die Nutzung von bereits bestehendem Wohnraum weniger flexibel wird. Das zeigt sich unter anderem darin, dass Mieten für Neubauten deutlich über Bestandsmieten liegen – deutschlandweit rund 30 Prozent und in attraktiven Großstädten nahezu 50 Prozent höher – wodurch Umzüge für viele finanziell unattraktiv werden. Diese sinkende Mobilität verschärft die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt, weil ältere Menschen tendenziell in zu großen Wohnungen bleiben, während junge Menschen mehr Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden.
ifo Präsident Fuest spricht sich deshalb gegen weitere Verschärfungen der Mietpreisbremse aus. „Wichtig wären Maßnahmen, die den Wohnungsbau fördern und die Nutzung des Bestands verbessern. Nur so lassen sich Wohnungsangebot und Nachfrage langfristig in Einklang bringen.“
Berlin
Stabile Auslandsreisen, Urlaube dominieren, Südamerika wächst stark
Berlin 26.02.2026
Kurz vor dem Start der ITB Berlin vom 3. bis 5. März 2026 sendet der internationale Reisemarkt ein klares Signal: Die Zahl der weltweiten Auslandsreisen ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen.
Aktuelle Ergebnisse des World Travel Monitors® von IPK International bestätigen, dass sich der positive Wachstumstrend der letzten Jahre fortsetzt und die Dynamik nun wieder im einstelligen Bereich angekommen ist. Die starken Wachstumsraten im internationalen Tourismus pendeln sich auf Vor-Pandemie Werte ein.
Stabile Nachfrage aus Europa – Unterschiedliche Trends in Nord- und Südamerika
Die Entwicklung der Auslandsreisen zeigt 2025 regionale Unterschiede. Aus Europa stieg das Auslandsreisevolumen analog zum weltweiten Durchschnitt um vier Prozent. Nordamerika verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang: Mit minus einem Prozent lag das Reisevolumen unter dem Niveau des Vorjahres. Trotz des leichten Rückgangs bleiben die USA das Land mit den meisten Auslandsreisen weltweit – noch vor Deutschland und Großbritannien. Auslandsreisen der Asiaten entwickelten sich moderat positiv und erreichte mit einem Plus von fünf Prozent ein leicht überdurchschnittliches Wachstum. Besonders dynamisch zeigte sich Südamerika. Dort nahm das Auslandsreisevolumen um elf Prozent zu und verzeichnete damit das stärkste Wachstum aller Regionen. Treiber dieser Entwicklung war insbesondere der deutliche Anstieg interkontinentaler Reisen.
Hohe Reisezufriedenheit in arabischen Destinationen
Für den von IPK entwickelten Destination Performance Index (DPI) werden für alle weltweiten Auslandsurlaubsreisen im Rahmen des World Travel Monitor® die Parameter Reisezufriedenheit, Weiterempfehlung und Wiederbesuchsabsicht abgefragt und analysiert. Gewinner waren in 2025 erneut Dubai vor Abu Dhabi, Bahamas und Brasilien. In Dubai wurden vor allem die Angebotsbereiche Service, Unterkunft und Wetter am positivsten bewertet. Sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi wurde Nachhaltigkeit am negativsten bewertet. An der Spitze des europäischen Rankings steht die Schweiz, knapp vor Österreich. Beide Destinationen erzielten überdurchschnittliche Ergebnisse im Landschafts- und Naturbereich.
Urlaub dominiert – MICE mit starkem Rebound
Fast drei Viertel aller weltweiten Auslandsreisen im Jahr 2025 entfielen auf Urlaubsreisen; dieses Segment wuchs um vier Prozent und lag damit im globalen Durchschnitt. An der Spitze bleiben weiterhin Sun-&-Beach-Urlaube, was sich auch in den beliebtesten Reisezielen widerspiegelt: Spanien verzeichnete 2025 erneut die meisten internationalen Reisen. Darüber hinaus konnten Rundreisen und Urlaube auf dem Land überdurchschnittliches Wachstum erzielen, während Reisen zu Events und Wellnessurlaube leicht rückläufig waren. Der Geschäftsreisemarkt wuchs 2025 überdurchschnittlich um sechs Prozent und erreichte damit erstmals wieder das Niveau von 2019. Besonders dynamisch entwickelten sich MICE-Reisen, die um acht Prozent zulegten.
Reisedauer und Reiseausgaben gestiegen
Im Jahr 2025 ist die durchschnittliche Reisedauer bei weltweiten Auslandsreisen leicht angestiegen und liegt nun bei rund neun Nächten. Dies ist vor allem auf den hohen Anteil von Flugreisen und der Rückkehr der Fernreisen zurückzuführen. Auffällig ist zudem, dass Bahnreisen überdurchschnittlich zugenommen haben. Auch die Ausgaben pro Reise verzeichneten 2025 einen überdurchschnittlichen Anstieg und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Dabei entfällt der Großteil der Ausgaben auf den Bereich Unterkunft. Etwa ein Viertel der Ausgaben entfällt durchschnittlich auf den Transport und deutlich geringere Anteile für Verpflegung und Aktivitäten vor Ort.
Politik
Warnung vor Gasabkommen mit Niederlanden
Berlin 25.02.2026
– Umweltverbände warnen vor einer Ausweitung der Gasförderung in der Nordsee. In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am Mittwochmorgen kritisierte die Deutsche Umwelthilfe, dass weder deutsche Interessen noch die Belange des Natur- und Klimaschutzes gewahrt würden.
Deutschland und die Niederlande wollen zusammen Gas in der Nordsee fördern, dazu hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf (21/3491) für ein Abkommen zur gemeinsamen Erschließung eines grenzüberschreitenden Erdgasfelds vor Borkum vorgelegt. Um das Gas über Grenzen hinweg fördern zu können, ist ein einheitlicher Rechtsrahmen nötig, der die Zusammenarbeit deutscher und niederländischer Behörden regelt. Dazu wurde im vergangenen Sommer bereits ein Unitarisierungsabkommen zwischen beiden Ländern unterzeichnet. Nun fehlt noch die Zustimmung der deutschen Seite von Bundestag und Bundesrat.
Die Niederlande fördern bereits Gas aus einem grenzüberschreitenden Gasfeld vor der Insel Borkum. Mit dem Abkommen könnte auch Gas von deutschem Gebiet gefördert werden. Der niedersächsische Energieversorger EWE hat bereits einen Liefervertrag mit dem niederländische Energiekonzern One-Dyas geschlossen. Das Gesetz sieht ein Abkommen vor, mit dem die Bundesregierung Rechtssicherheit schaffen will. So werden beispielsweise Einzelheiten zur Aufteilung der Lagerstätten und zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit festgeschrieben. Es regelt nicht nur die schon bestehende Erdgasförderung vor Borkum. Auch weitere Bohrungen im deutsch-niederländischen Seegebiet werden dadurch möglich. One-Dyas hat bereits angekündigt, weitere Gasfelder in der Umgebung erschließen zu wollen. Die Niederländer haben zugesagt, Gas nur so lange zu fördern, wie Erdgas in beiden Ländern nachgefragt wird – wann diese Nachfrage endet, ist jedoch offen.
Umweltschutzverbände lehnen den Gesetzentwurf „entschieden ab“, sagte Clara Winkler, Referentin für Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Mit der Ratifizierung des Abkommens würde Deutschland „unnötigerweise Teile seiner Souveränität aufgeben“ und sich an Regelungen binden, die einseitig für die Niederlade wirkten und einem einzelnen niederländischen Unternehmen zugutekämen. Nach der Schließung seines Groningen-Gasfeldes könne der Konzern One-Dyas nun auch auf kleine deutsche Vorkommen zugreifen, „und zwar zulasten deutscher Meeresschutzgebiete und der deutschen Rechtshoheit“, warnte Winkler. Die DUH sehe in dem Abkommen eine Gefahr für das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sowie andere sensible marine Ökosysteme wie das Naturschutzgebiet Borkum Riffgrund.
Martin Kaiser, Geschäftsführender Vorstand Greenpeace, wurde noch deutlicher. Er erklärte das Unitarisierungsabkommen und damit auch das Vertragsgesetz zur Umsetzung selbigen Abkommens für rechtswidrig und „auf Grund der dramatischen Folgen für die Menschen und die Wirtschaft in Deutschland auch moralisch nicht zu rechtfertigen.“ Kaiser forderte von den Ausschussmitgliedern, „den vorliegenden Entwurf für ein Vertragsgesetz abzulehnen“. Zur Begründung erklärte der Greenpeace-Vorstand, eine Erschließung neuer Öl – und Gasvorkommen sei nach einhelligen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit den Pariser Klimazielen unvereinbar. Außerdem ergebe sich nach jüngster internationaler Rechtsprechung auch ein Verstoß gegen die aus dem allgemeinen Völkerrecht ableitbare Verpflichtung zur Vermeidung irreversibler Schäden für Klima und Umwelt.
Roda Verheyen, Rechtsanwälte Günther, schloss sich der Kritik der Umweltverbände an. „Das Abkommen ermöglicht die Erschließung neuer Erdgasvorkommen, doch das ist nach einhelligen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit dem 1,5 Grad-Ziel und deswegen mit dem Pariser Klimaabkommen unvereinbar.“, sagte Verheyen. Damit verstoße das Abkommen ihrer Meinung nach auch gegen das verfassungsrechtliche Klimaschutzgebot aus Artikel 20a Grundgesetz. Die Zustimmung des Bundestags zu dem Abkommen habe „eine abwägungsprägende Wirkung“ auf die landesrechtlich zu erteilenden Genehmigungen. „Sie ist deswegen zu versagen“, forderte Verheyen.
Dem widersprach Fritz von Hammerstein, Rechtsanwalt. Er sagte, das Abkommen verstoße weder gegen das Völkerrecht noch gegen nationales oder internationales Klimaschutzrecht oder die Pariser Übereinkommen. Das Abkommen sei auch nicht die Voraussetzung für die Genehmigung des N5A-Projekts, weil diese bereits vorliege. „Das Abkommen, über das wir sprechen, bezieht sich nur auf das genehmigte N5A-Projekt, auf andere Vorhaben in der Nordsee ist es entgegen anders lautender Behauptung nicht anwendbar“, erklärte von Hammerstein. Zudem sei die Betriebserlaubnis der N5A-Plattform bis 2042 befristet, „ein sogenannter fossiler Login ist also nicht zu befürchten“, so von Hammerstein.
Ludger Radermacher, Leiter der Abteilung Politik, Recht und Märkte beim Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG), „begrüßt den Gesetzesentwurf sehr“. Vor allem weil durch das Abkommen die Erschließung der grenzüberschreitenden Kohlenwasserstofflagerstätte in der Nordsee, des N05-A-Feldes und weiterer Lagerstätten, mit dem Ziel einer optimalen Erschließung der Kohlenwasserstoffvorkommen dieser Felder ermöglicht werde und so die Versorgungssicherheit gestärkt werde. „Außerdem wird mit dem Abkommen die heimische Förderung in Deutschland und Europa gerade in der aktuellen geopolitischen Situation sowohl aus Gründen der Resilienz und der Versorgungssicherheit unterstützt“, sagte Rademacher.
Berlin
ITB Berlin Kongress 2026: Kursbestimmung zwischen Krisen und KI
Berlin 26.02.2026
Wie werden wir künftig reisen? Vielfältige Antworten liefert vom 3. bis 5. März der ITB Berlin Kongress 2026, der mit einem hochkarätigen Programm auf eine Reisewelt im Umbruch blickt. Künstliche Intelligenz, geopolitische Umbrüche sowie die Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung verlangen an vielen Stellen nach neuen Ideen und Konzepten.
Der ITB Berlin Kongress setzt in diesem Jahr auf politische Expertise: Das Zeitalter der Polykrise und die Auswirkungen weltweiter Spannungen auf das Reiseverhalten sind Thema einer Keynote von Joschka Fischer, der als ehemaliger deutscher Außenminister aufzeigt, wie sich die Tourismusbranche in einer Welt zunehmender politischer Unsicherheit positionieren und behaupten kann. Auch die weiteren Veranstaltungen des Kongresses bieten im Rahmen von 17 Themen-Tracks auf vier Bühnen internationale Erfahrung und Insiderwissen aus erster Hand: Top-Führungskräfte global agierender Unternehmen – darunter Google, Microsoft, Expedia und der diesjährige offizielle Premium Partner der ITB Berlin sowie Co-Host des ITB Berlin Kongresses 2026, Airbnb – informieren praxisnah über aktuelle Strategien und Projekte, die die Welt des Reisens langfristig prägen werden.
Digitale Dynamik: Wie KI Geschäftsmodelle neu definiert
Der Einfluss künstlicher Intelligenz auf Prozessoptimierung und Reiseverhalten, aber auch auf Nachhaltigkeit und Diversität bildet einen Schwerpunkt, der im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen in unterschiedlichsten Facetten erörtert wird. Spannende Einblicke in die Strategie von Airbnb gibt Airbnb-Mitbegründer und Chief Strategy Officer Nathan Blecharczyk, der exklusiv darüber berichtet, wie Naturtourismus und Kurzzeitvermietungen die nächste Ära des Reisens prägen können. Wie sich das Such- und Buchungsverhalten der Reisenden unter dem Einfluss von KI verändert, beleuchten Yannis Simaiakis und Anna Sawbridge. Die beiden Top-Manager von Google zeigen, wie touristische Anbieter in einer KI-gesteuerten Umgebung bestehen und profitabel bleiben können. Mögliche Risiken KI-gesteuerter Prozesse sind Thema eines Panels mit dem KI-Experten Fevzi Okumus, der auf Basis aktueller Studien darlegt, wie der KI-Einsatz marginalisierte Reisende benachteiligen und die Sichtbarkeit lokale Reiseanbieter einschränken kann.
Wie lässt sich touristisches Wachstum nachhaltig steuern?
Die Auswirkungen touristischer Entwicklung auf Umwelt und sozialen Zusammenhalt sind ein weiteres Thema, bei dem die Kongressteilnehmer auf das Fachwissen hochkarätiger Referenten rechnen können. Aus der Perspektive großer Reiseveranstalter erörtern Thomas Ellerbeck (TUI) und Ingo Burmester (DERTOUR Group), wie der Tourismus für die internationale Zusammenarbeit an Bedeutung gewinnt und durch Stärkung lokaler Wirtschaftssysteme einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung in den Destinationen leistet. Die Hospitality-Expertin Dr. Renée Nicole Wagner (Orascom Hotel Management) und weitere Gäste erörtern, wie Hotels mit ihrer Nachbarschaft intensiver kooperieren und lokale Gemeinschaften stärken können. Die Biodiversitätsexpertin Frauke Fischer fragt, welchen Beitrag KI in den Urlaubsregionen zum Erhalt von Ökosystemen und Artenvielfalt leisten kann.
Innovation, Trends und Inspiration: Wohin entwickelt sich die Branche?
Ungeachtet aller Herausforderungen bietet der ITB Berlin Kongress auch 2026 einen umfassenden Überblick über eine Branche, die von Innovationslust und Dynamik geprägt ist. Vertiefende Einblicke in betriebliche Modernisierungsstrategien verspricht das ITB Transition Lab, das kompakt und praxisnah über die Einsatzmöglichkeiten von Kennzahlen informiert. Neue Erkenntnisse über aktuelle Freizeit- und Urlaubstrends wie Longevity sowie die Begegnung mit noch wenig bekannten Destinationen liefern verschiedene Tracks des Kongresses.
Foto: © ITB Berlin
Wirtschaft
ifo Institut: Unternehmen bauen wieder mehr Stellen ab
München 25.02.2026
– Die Unternehmen in Deutschland planen wieder häufiger, Stellen zu streichen. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Februar auf 93,1 Punkte, nach 93,4 Punkten im Januar. „Die Zurückhaltung am Arbeitsmarkt nimmt wieder zu“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Viele Unternehmen planen mehr Personal zu entlassen, statt neue Stellen zu schaffen.“
In der Industrie bleibt der Abbau von Arbeitsplätzen ein dominierendes Thema. Nahezu alle Branchen planen einen Abbau von Personal, insbesondere die Automobilindustrie. Der Anpassungsdruck bleibt dort hoch. Das Barometer der Dienstleiter fiel wieder in den negativen Bereich. Gleichwohl suchen einzelne Branchen wie IT-Dienstleister sowie Rechts- und Steuerberater weiterhin verstärkt nach neuem Personal. Der Handel plant weiterhin mit weniger Personal auszukommen. Im Baugewerbe legte das Barometer hingegen leicht zu: Die Unternehmen planen etwas mehr Mitarbeiter einzustellen.
Wirtschaft
Anteil ausländischer Ärzte gestiegen
Wiesbaden 25.02.2026
42 % aller zugewanderten Ärztinnen und Ärzte sind weniger als zehn Jahre in Deutschland
Der Beruf der Ärztin und des Arztes war 2024 der am zweithäufigsten anerkannte ausländische Berufsabschluss
– In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 % oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 % (2014: 9 %). Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 %.
121 000 Ärztinnen und Ärzte nach Deutschland zugewandert
Dass vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit Blick auf die Einwanderungsgeschichte der Erwerbstätigen. In der Human- und Zahnmedizin arbeiteten 2024 insgesamt 121 000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 %) der gesamten Ärzteschaft. Ein Teil der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, wie die oben angeführten Zahlen zur Staatsangehörigkeit dieser Berufsgruppe zeigen. 51 000 oder 42 % der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger als zehn Jahre in Deutschland. Dabei kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre Ausbildung bereits vollständig im Ausland abgeschlossen hatten.
Gut 7 600 ausländische Abschlüsse in Human- und Zahnmedizin wurden 2024 voll anerkannt
Neben dem Medizinstudium und der Approbation hierzulande können auch im Ausland erworbene Abschlüsse mit voller Gleichwertigkeit anerkannt werden. Im Jahr 2024 waren Ärztinnen und Ärzte nach Pflegefachfrauen und -männern die Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Rund 7 000 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten die Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in Deutschland. Darunter waren 21 % oder gut 1 400 Deutsche, gefolgt von 11 % oder knapp 800 Syrerinnen und Syrern. Zahnärztinnen und Zahnärzte lagen auf Rang 7 der Berufe mit den meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Im Jahr 2024 wurden in der Zahnmedizin knapp 700 ausländische Abschlüsse als voll gleichwertig anerkannt. Die meisten Anerkennungen erhielten auch hier deutsche Zahnärztinnen und Zahnärzte (46 % oder rund 300), gefolgt von syrischen (12 % oder rund 100).
2 600 Deutsche studierten zuletzt Humanmedizin in Österreich, 1 900 in Ungarn
Die Daten über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zeigen, dass viele Medizinstudierende aus Deutschland den Umweg über ein Studium im Ausland wählen – oft um die Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs hierzulande zu umgehen. Nach den aktuellsten Daten zu deutschen Medizinstudierenden im Ausland studierten im Berichtsjahr 2023 in Österreich rund 2 600 deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn waren es 2024 knapp 1 900. Auch in der Zahnmedizin zog es die meisten deutschen Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und Ungarn (300).
30 % mehr Studienanfängerinnen und -anfänger in der Humanmedizin binnen zehn Jahren
In Deutschland ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester in der Humanmedizin in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen. Im Wintersemester 2024/2025 begannen 15 900 Studierende ein Studium der Humanmedizin. Das waren 30 % mehr als zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2014/2015: 12 200). In der Zahnmedizin hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in den vergangenen Jahren kaum verändert und lag im Wintersemester 2024/2025 mit knapp 2 000 Studierenden lediglich um 1 % über der im Wintersemester 2014/2015. Zum Vergleich: Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester ist über alle Fächergruppen hinweg im selben Zeitraum um 3 % gesunken auf 651 000 im Wintersemester 2024/2025.
Knapp ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte ist 55 Jahre und älter
Ein großer Teil der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland dürfte in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden: Im Jahr 2024 waren 31 % der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin 55 Jahre und älter. Der Anteil dieser Altersgruppe lag damit über dem bei allen Erwerbstätigen (27 %). Insgesamt ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin binnen zehn Jahren zwar um gut ein Fünftel (21 %) auf 497 000 im Jahr 2024 gestiegen. Doch auch der Anteil der Altersgruppe 55plus hat bei den Ärztinnen und Ärzten zugenommen: Zehn Jahre zuvor hatte er in der Human- und Zahnmedizin noch bei 29 % gelegen. Dagegen ist der Anteil der Medizinerinnen und Mediziner im mittleren Alter gesunken: 47 % waren 35 bis 54 Jahre alt, 2014 waren es noch 52 %. Der Anteil junger Berufskolleginnen und -kollegen unter 35 Jahren ist leicht gestiegen und lag zuletzt bei 22 % (2014: 19 %). Einen großen Anteil daran haben die ausländischen Ärztinnen und Ärzte: Von ihnen war im Jahr 2024 knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre.
Ärztinnen und Ärzte arbeiteten 2024 rund sechs Stunden pro Woche mehr als Erwerbstätige insgesamt
Die Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten in der Human- und Zahnmedizin sind in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken. Ein Grund für diese Entwicklung ist der gestiegene Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 % der Ärztinnen und Ärzte in Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 %. Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 28 % auf 31 %.
Dennoch zählen Ärztinnen und Ärzte nach wie vor zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten. 2024 leisteten sie normalerweise im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche (46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in Teilzeit). Das waren rund sechs Stunden pro Woche mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt, die durchschnittlich 34,4 Stunden pro Woche arbeiteten (40,3 Stunden in Vollzeit, 20,9 Stunden in Teilzeit).
Innerhalb der Human- und Zahnmedizin unterscheiden sich die Arbeitszeiten je nach Fachrichtung teils erheblich. In der Chirurgie arbeiteten Fachärztinnen und Fachärzte in Vollzeit im Schnitt 49,7 Stunden pro Woche und damit rund sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärztinnen und Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in Vollzeit).
Politik
Lübeck ohne Fernverkehrsanbindung
Berlin 23.02.2026
– Nach Angaben der Deutschen Bahn AG (DB AG) wird eine Fernverkehrsanbindung Lübecks erst wieder zur Inbetriebnahme der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung (FBQ) möglich sein. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4158) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3893) mit. Im Nahverkehr sei Lübeck weiterhin alle dreißig Minuten an Hamburg angebunden, wo es zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zum Fernverkehr gebe, heißt es weiter. Noch bis 30. April 2026 werde Lübeck zudem von drei baubedingt umgeleiteten Intercity-Zügen Hamburg-Rostock pro Tag und Richtung bedient.
Wann die Inbetriebnahme der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung erfolgt, ist derweil der Vorlage zufolge unklar. Nach Auskunft der DB InfraGO AG werde sich die Umsetzung der Festen Fehmarnbeltquerung über 2029 hinaus verzögern, schreibt die Regierung. Als Gründe für eine Anpassung des Zeitplans seien Schwierigkeiten beim Abschluss der Planungen und der Baurechtserlangung angeführt worden. Im September 2025 habe auch die dänische Seite bekannt gegeben, „dass das Ziel, den Fehmarnbelt-Tunnel im Jahr 2029 zu eröffnen, gefährdet ist“.
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) stimme mit dem dänischen Verkehrsministerium ab, wie der aktuelle Stand der Arbeiten auf beiden Seiten eingeschätzt wird und was ein neuer, belastbarer Zieltermin für die Eröffnung der Festen Fehmarnbeltquerung und ihrer Hinterlandanbindung sein kann, heißt es weiter.
Politik
Grenzüberschreitende Konflikte und der Schiedsgerichtshof bei der DIHK
Berlin 23.02.2026
– Handel, Investitionen und Kooperationen reichen heute selbstverständlich über Ländergrenzen hinweg. Dabei kann es leicht zu komplizierten internationalen Streitigkeiten kommen: Lieferungen bleiben aus, werden nicht bezahlt oder etwas anderes läuft schief. Dann braucht es eine neutrale Instanz, die zwischen den Parteien vermittelt und gegebenenfalls den Streit entscheidet.
Nationale Gerichtsverfahren stoßen dabei oft an ihre Grenzen – etwa, weil Urteile im Ausland selten vollstreckt werden können. Hinzu kommt, dass Verfahren in fremden Sprachen geführt werden müssen oder gar grundsätzliche Zweifel an der Neutralität staatlicher Gerichte bestehen können. Lange Verfahrensdauern, hohe Kosten und fehlende Vertraulichkeit in solchen Prozessen belasten Geschäftsbeziehungen zusätzlich.
Streitbeilegung durch Schiedsverfahren
Für international tätige Unternehmen wird der Streitfall damit zu einem wirtschaftlichen Risiko, das Zeit, Kosten und Marktchancen unmittelbar beeinflusst. Um solche Unwägbarkeiten zu minimieren, greifen Unternehmen aller Größen weltweit auf Schiedsverfahren zurück. Diese ermöglichen nicht nur eine neutrale Streitbeilegung außerhalb der Überlastungen staatlicher Gerichtsbarkeit, sondern sichern auch die internationale Anerkennung und Vollstreckbarkeit von Entscheidungen. Klare Verfahrensstrukturen, zeitliche Planbarkeit und Vertraulichkeit machen Schiedsverfahren zu einem bewährten Instrument, um internationale Wirtschaftskonflikte zu lösen.
Bundesweit einheitlich, weltweit anerkannt
In dieser Linie steht auch die Einrichtung des bundesweit einheitlichen und international vernetzten Schiedsangebots aller Industrie- und Handelskammern (IHKs) und Auslandshandelskammern (AHKs): Mit dem Schiedsgerichtshof bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (SGH) steht eine volldigitale, kostengünstige, schnelle und zweisprachige Plattform zur Verfügung, um nationale wie internationale Wirtschaftsstreitigkeiten zu behandeln. Leitkriterien hierbei sind Rechtssicherheit, Attraktivität auch für den Mittelstand und durchgehende Effizienz aus Nachfragersicht.
Unternehmen bietet der SGH ein wichtiges Vorsorge-Werkzeug an: Sie können auf der Website des Schiedsgerichtshofs eine Schiedsklausel abrufen und diese unverändert in Verträge übernehmen. Für viele typische Konstellationen grenzüberschreitender Geschäftsbeziehungen entsteht damit schon bei Vertragsschluss ein kaufmännisch wie rechtlich verlässlicher Rahmen für einen möglichen Konfliktfall.
Schiedsgerichtsbarkeit und Justiz sind Standortfragen
Für Unternehmen ist Schiedsgerichtsbarkeit bereits heute ein wirksames Mittel der vertraglichen Absicherung. Umso wichtiger ist es, die politischen Rahmenbedingungen dieses Instruments zu stärken. Schiedsgerichtsbarkeit ist ein wichtiger Teil moderner Standort- und Außenwirtschaftspolitik. Technologieoffene rechtliche Grundlagen sowie eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Schiedsverfahrensrechts sind hierfür ebenso erforderlich wie eine stärkere internationale Sichtbarkeit des Schiedsstandorts Deutschland.
Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, die vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vorgeschlagene Reform des Schiedsverfahrensrechts zeitnah zum Abschluss zu bringen. Im grenzüberschreitenden Handel sollten Unternehmen zudem die vertragliche Freiheit haben, die strengen gesetzlichen Vorschriften zur Kontrolle Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) abzuwählen, während sie das deutsche Recht darüber hinaus aber beibehalten können. So bleibt hiesiges Recht im internationalen Vergleich attraktiv und wettbewerbsfähig.
Darüber hinaus braucht es weitere Investitionen in eine professionelle Schiedsinfrastruktur und die gezielte Förderung von Ausbildung sowie Qualifizierung, um Qualität, Vertrauen und internationale Akzeptanz dauerhaft zu sichern. Effektive Streitbeilegung ist kein Randelement, sondern muss als integraler Bestandteil einer wettbewerbsfähigen Wirtschaftsordnung verstanden werden.
Politische Rückendeckung nötig
Unternehmen tragen Verantwortung für ihre vertragliche Vorsorge, Politik trägt Verantwortung für den Rechtsstandort Deutschland. Beides gehört zusammen. Wer internationale Märkte stärken will, muss dafür sorgen, dass Konflikte effizient, fair und grenzüberschreitend durchsetzbar gelöst werden können.
Wirtschaft
ifo Geschäftsklimaindex gestiegen
München 23.02.2026
– Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte, nach 87,6 im Januar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index erneut gestiegen. Dies war auf merklich bessere Urteile zur aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Die Erwartungen trübten sich zwar ein, aber die Auftragslage entwickelte sich positiv, und die Produktionspläne wurden nach oben korrigiert.
Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Insbesondere die Erwartungen hellten sich auf. Die Dienstleister zeigten sich zudem zufriedener mit den laufenden Geschäften. In der Logistik legte der Geschäftsklimaindikator deutlich zu.
Im Handel hat der Index leicht nachgegeben. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter. Der Ausblick auf die kommenden Monate wurde jedoch geringfügig nach oben korrigiert. Während es im Großhandel leichte Aufwärtstendenzen gab, trübte sich im Einzelhandel die Stimmung merklich ein.
Im Bauhauptgewerbe setzte das Geschäftsklima seine Erholung fort. Die Urteile zur aktuellen Lage fielen positiver aus. Gleiches gilt für die Erwartungen. Die Auftragslage verbessert sich jedoch nur langsam.
Welt
Deutsch-Chinesische Handelsbeziehung
Berlin, Wiesbaden 20.02.2026
– Mit einem Außenhandelsumsatz (Summe der Warenexporte und -importe) von 251,8 Milliarden Euro war die Volksrepublik China im Jahr 2025 wie bereits im Zeitraum von 2016 bis 2023 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, löste China damit die USA ab, die 2024 der wichtigste Handelspartner Deutschlands waren. Die Vereinigten Staaten belegten 2025 wieder Rang 2 mit einem Außenhandelsumsatz von 240,5 Milliarden Euro. Während der Warenhandel mit China gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % stieg, nahm der Handel mit den Vereinigten Staaten um 5,0 % ab. Dies lag vor allem an den weiter steigenden Importen aus China sowie den gleichzeitig sinkenden Exporten in die USA. Nach China und den USA folgten auf Rang 3 der wichtigsten Handelspartner die Niederlande mit Exporten und Importen im Gesamtwert von 209,1 Milliarden Euro (+3,3 %).
China bleibt mit deutlichem Abstand wichtigstes Lieferland deutscher Importe
Bereits seit 2015 ist China das wichtigste Lieferland deutscher Importe. Auch 2025 kamen mit Waren im Wert von 170,6 Milliarden Euro wieder die meisten deutschen Importe aus China. Das waren 8,8 % mehr als im Vorjahr. Demgegenüber standen Exporte nach China im Wert von 81,3 Milliarden Euro, das waren 9,7 % weniger als im Jahr zuvor. In der Rangfolge der wichtigsten Empfängerländer deutscher Exporte lag China im Jahr 2025 auf Rang 6. Durch die steigenden Importe in Verbindung mit den sinkenden Exporten nahm der Importüberschuss im Handel mit China im Jahr 2025 um 22,4 Milliarden Euro auf 89,3 Milliarden Euro zu (2024: 66,9 Milliarden Euro).
Den höchsten Anteil an den im Jahr 2025 aus China nach Deutschland importierten Waren hatten Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 50,9 Milliarden Euro (+4,9 %), gefolgt von elektrischen Ausrüstungen (32,8 Milliarden Euro; +14,8 %) und Maschinen (13,9 Milliarden Euro; +11,6 %).
Auf Rang 2 der wichtigsten Lieferländer deutscher Importe lagen im Jahr 2025 wie in den Vorjahren die Niederlande (96,7 Milliarden Euro; +3,9 %), gefolgt von den USA auf Rang 3 (94,3 Milliarden Euro; +2,7 %).
Exportüberschuss mit den Vereinigten Staaten geht deutlich zurück
Wie bereits seit 2015 waren die USA auch im Jahr 2025 das wichtigste Empfängerland deutscher Exporte. Insgesamt wurden Waren im Wert von 146,2 Milliarden Euro dorthin exportiert. Das waren 9,4 % weniger als im Vorjahr. Den größten Anteil der im Jahr 2025 in die Vereinigten Staaten exportierten Waren hatten – trotz deutlicher Rückgänge – Kraftwagen und Kraftwagenteile (28,5 Milliarden Euro; -17,8 %), knapp gefolgt von pharmazeutischen Erzeugnissen (28,0 Milliarden Euro; +0,5 %). Der deutsche Exportüberschuss im Handel mit den USA betrug im Jahr 2025 nur noch 51,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 hatte der Saldo noch bei 69,6 Milliarden Euro gelegen.
Auf den Rängen 2 und 3 der wichtigsten Empfängerländer deutscher Exporte folgten wie im Vorjahr Frankreich mit dorthin exportierten Waren im Wert von 117,4 Milliarden Euro (+2,0 %) und die Niederlande mit 112,5 Milliarden Euro (+2,9 %).
Außenhandelsbilanz im Jahr 2025 mit einem Überschuss von 200,5 Milliarden Euro
Insgesamt wurden im Jahr 2025 von Deutschland Waren im Wert von 1 563,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1 362,5 Milliarden Euro importiert. Damit stiegen die Exporte um 0,9 % und die Importe um 4,3 % gegenüber dem Jahr 2024. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2025 mit einem Exportüberschuss von 200,5 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2024 hatte der Saldo 242,9 Milliarden Euro betragen.
Berlin
Angola als Gastland auf der ITB Berlin 2026
Berlin 19.02.2026
Als offizielles Gastland der ITB Berlin 2026 rückt Angola vom 3. bis 5. März ins Zentrum der internationalen Reisewirtschaft. Auf der weltweit führenden B2B-Tourismusmesse präsentiert sich das Land im Südwesten Afrikas mit seiner kulturellen Vielfalt, spektakulären Natur und Vision für eine nachhaltige Tourismusentwicklung. Den Auftakt bildet die Eröffnungspressekonferenz sowie Opening Gala am 2. März.
Unter dem Motto „The Rhythm of Life“ präsentiert sich Angola auf der ITB Berlin 2026 als authentische Destination für Entdecker, Natur- und Kulturliebhaber. Von den imposanten Kalandula-Wasserfällen über die endlosen Dünen der Namib bis zur wilden Atlantikküste offenbart das Land eindrucksvolle Landschaften mit großem touristischem Potenzial. Gleichzeitig prägen Musik, Tanz und gelebte Traditionen die kulturelle Identität Angolas: Kizomba, Semba und Kuduro spiegeln die kreative Energie des Landes wider.
„Mit Angola als Gastland der ITB Berlin 2026 rückt ein unentdecktes Juwel ins internationale Rampenlicht“, betont Deborah Rothe, Direktorin der ITB Berlin. „Wir freuen uns, dem Land in wenigen Tagen eine so prominente Bühne zu bieten, auf der Teilnehmende den Rhythmus Angolas, seine natürliche Schönheit, kulturelle Vielfalt und Gastfreundschaft mit allen Sinnen erleben können.“
„Es ist eine große Freude und Ehre, Angola auf der weltweit führenden B2B-Tourismusmesse präsentieren zu dürfen und dort auf so viele interessierte Fachbesucher zu treffen“, sagt Julia Kleber, CEO der KLEBER Group und offizielle Vertreterin des Angola Tourism Board. „Es erfüllt uns mit Stolz, Angola als offizielles Tourism Board zu vertreten und als neue, authentische Destination im internationalen Tourismus sichtbar zu machen.“
Foto: © Tundavala Gap – Credit Robert Haidinger, Copyright Angola Tourism Board @ Kleber Group
Politics
ifo Institut/EconPol Europe: EU-Militärgüter gelangen vor allem über die Türkei und China nach Russland
München 19.02.2026
– Militärgüter aus der EU gelangen weiterhin über Drittstaaten nach Russland – trotz der umfangreichen Sanktionen. Das zeigt eine neue Studie des ifo Instituts und EconPol Europe. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der sanktionierten Waren, die nach Russland gelangen, werden über die Türkei transportiert. Auf China entfällt fast ein Viertel (23 Prozent), gefolgt von Hongkong (16 Prozent) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (10 Prozent). „Seit Anfang 2024 hat die EU die Exportverbote nach Russland deutlich verschärft und ausgeweitet. Dies führte dazu, dass wir weniger Sanktionsumgehung über Drittländer beobachten, auch wenn nach wie vor sanktionierte Militärgüter aus der EU über Umwege nach Russland gelangen“, sagt ifo-Handelsexpertin Feodora Teti.
In den letzten drei Monaten des Jahres 2024 beliefen sich die EU-Exporte, die über Drittstaaten nach Russland gingen, auf etwa 6 Prozent des Vorkriegsniveaus. Zwischen September 2022 und Januar 2024 lag der monatliche Durchschnitt noch zwischen 13 und 24 Prozent. „Unsere Schätzungen erfassen nur indirekte Exporte über Drittländer. Andere Formen der Umgehung, darunter Schmuggel durch Privatpersonen und falsche Angaben zu Waren oder Herkunftsländern, sind in unseren Daten nicht erfasst“, sagt Teti. „Daher sollten unsere Schätzungen als Untergrenze für das tatsächliche Ausmaß der Sanktionsumgehung angesehen werden.“
Im Jahr 2024 hat die EU die Haftung bei Verletzung der Russland-Sanktionen auch auf Fälle ausgeweitet, in denen Lieferanten oder Zwischenhändler von einer möglichen Umgehung über Drittstaaten wussten oder hätten wissen müssen. Darüber hinaus weitete die EU die Ausfuhrverbote auf alle 42 militärrelevanten Produktkategorien aus und verhängte gezielte Strafen gegen einzelne Zwischenhändler, die an Wiederausfuhren beteiligt waren.
Die Studie basiert auf Handelsdaten zu 42 militärrelevanten Produkten, die den EU-Exportverboten nach Russland unterliegen und wiederholt in russischen Militärsystemen gefunden wurden. Anhand von Importdaten, die auf russischen Zollerklärungen auf Transaktionsebene beruhen, werden Einfuhren militärischer Güter aus der EU nach Russland vor und nach Beginn des Angriffskrieges in der Ukraine untersucht.
-
Berlin4 Tagen agoEntlastung der Sozialverwaltungen
-
Politik4 Tagen ago
Ministerkomitee des Europarats sichert weitere Unterstützung der Ukraine zu
-
Politik4 Tagen ago
Lars Klingbeil zum russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine
-
Politik4 Tagen ago
Neuer Deutschlandtakt: Nahverkehrausbau statt „Tempo 300“
-
Politik4 Tagen ago
Vier Jahre Russisch-Ukrainischen Krieg, ein Presseüberblick
-
Politik4 Tagen ago
Projekt-Arbeitsgruppe zum autonomen Fahren in Modellregionen
-
Wirtschaft4 Tagen ago
Anteil ausländischer Ärzte gestiegen
-
Berlin4 Tagen ago
Goldener Bär für İlker Çatak
-
Uncategorized4 Tagen ago
VKU zu den GEG-Eckpunkten
-
Politik4 Tagen ago
Bundeskanzler Friedrich Merz bei Xi Jinping
-
Politik4 Tagen ago
Grenzüberschreitende Konflikte und der Schiedsgerichtshof bei der DIHK
-
Kunst4 Tagen ago
Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine
-
Welt4 Tagen ago
Deutsch-Chinesische Handelsbeziehung
-
Politik4 Tagen ago
Anhörung zur Grundsicherung 2026
-
Wirtschaft4 Tagen ago
ifo Geschäftsklimaindex gestiegen




