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Deutschlandreise auf der Grünen Woche: Die Highlights der Bundesländer

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Berlin 08.12.2025

13 Bundesländer sind beim 100-jährigen Messe-Jubiläum dabei. Sie präsentieren sich nicht nur kulinarisch, sondern stellen auch ihre Tourismusregionen vor. Mecklenburg-Vorpommern ist 2026 Partner der Grünen Woche.

Mecklenburg-Vorpommern kommt 2026 auf der Grünen Woche eine besondere Rolle zu: Als Partner präsentiert die beliebte Reise- und Genussregion ihre Vielfalt im Jubiläumsjahr besonders eindrucksvoll. Vom 16. bis 25. Januar rücken auf dem Berliner Messegelände touristische und kulinarische Highlights aus insgesamt 13 Bundesländern zusammen. Berlin und Bayern liegen hier nur ein paar Schritte voneinander entfernt – nirgendwo sonst erleben Besucherinnen und Besucher die Regionen Deutschlands so nah und abwechslungsreich.

Folgende Bundesländer sind auf der internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau vertreten: Baden-Württemberg (5.2), Bayern (22b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Hessen (6.2), Mecklenburg-Vorpommern (5.2), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2), Rheinland-Pfalz (6.2), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (5.2), Thüringen (20).

Mecklenburg-Vorpommern ist Partner der Grünen Woche 2026

Mit seiner abwechslungsreichen Präsenz als Tourismus- und Genussregion ist Mecklenburg-Vorpommern ein Besucher-Highlight der Grünen Woche. Davon können sich nationale und internationale Delegationen überzeugen, wenn Mecklenburg-Vorpommern als offizieller Partner den Messerundgang in seiner Halle eröffnet. Zum 25. Mal ist das Bundesland mit eigener Länderhalle auf der Grünen Woche dabei. Dort präsentiert es Klassiker wie Fisch- und Bierspezialitäten, aber auch neue Produkte, zum Beispiel Nuss- und Saatmischungen sowie ein eigens für die Messe kreiertes Glühweinbrot.

Baden-Württemberg: Genuss trifft Natur

Unter dem Motto „Genuss ist Haltungssache“ lernen Gäste die kulinarischen Highlights und die einzigartige Natur Baden-Württembergs kennen. Mit Milchprodukten und Wurstspezialitäten können sie sich direkt aus dem Foodtruck verwöhnen lassen. Dazu passen die vorzüglichen Weine aus den zwei Anbaugebieten Baden und Württemberg sowie Bierspezialitäten. Weitere kulinarische Highlights sind verschiedene Obst- und Gemüsesorten vom Bodensee. Natürlich dürfen auch Klassiker wie Käsespätzle und Maultaschen mit Kartoffelsalat nicht fehlen. Auch Linsen mit Spätzle und köstliche Krautschupfnudeln werden frisch im eigenen Gastronomiebereich zubereitet. Für gute Stimmung sorgen täglich DJ Cat und Blaskapellen aus Baden-Württemberg. So können Besucherinnen und Besucher das Genießer- und Urlaubsland Baden-Württemberg mit allen Sinnen erleben.

Bayern erleben – mitten in Berlin!

Deutschlands größtes Bundesland heißt seine Gäste in der Bayernhalle 22b willkommen. Die lokalen Spezialitäten sprechen Genießer an: zartes Strohschwein, herzhafter Allgäuer Käse, edler Frankenwein, süffige Biere und viele weitere bayerische Schmankerl erwarten sie. Bayerische Lebensfreude verspricht der gemütliche Biergarten des traditionsreichen Entenwirts. Bei zünftiger Blasmusik und Auftritten von Trachtlern wird die echte bayerische Gastlichkeit spürbar. Auf einer Streuobst-Sonderfläche gibt es spannende Informationen und feine Erzeugnisse. Unter „Genuss Bayern“ zeigen bayerische Genussorte ihre Spezialitäten, auf der „Servus Urlaub“-Fläche erfahren Gäste alles über die schönsten Reiseziele im Freistaat. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern können sie Bayern erleben – so authentisch und herzlich, wie in Bayern selbst.

Berlin: Neue Foodtrends aus der Hauptstadt

Jung, weltoffen und kreativ präsentiert sich Berlin nicht nur als Gastgeber der Grünen Woche, sondern auch auf dem Messegelände. Die Innovationskraft der Hauptstadt zeigt sich besonders auf der „Startup-Insel“. Sie bietet jungen innovativen Unternehmen eine Plattform, um ihre nachhaltigen Produkte zu präsentieren. Zudem wird das Projekt „Kantine Zukunft“ vorgestellt, das frische regionale Zutaten in der Gemeinschaftsverpflegung fördert. Es zeigt, wie Berlin innovative Lösungen zur Förderung einer nachhaltigen Ernährungswirtschaft in der Praxis umsetzt. Der Stand der Berliner Ernährungsstrategie stellt außerdem nachhaltige, gesundheitsförderliche Lebensmittel in den Mittelpunkt.

Brandenburg: Entdecken und mitmachen

Neben Traditionsmarken und -produkten wie Beelitzer Spargel, Spreewaldgurke oder Wurstspezialitäten laden Aussteller mit kreativen Ideen zum 100-jährigen Jubiläum der Grünen Woche zum Besuch der Brandenburg-Halle ein. Brandenburger Agrarforschung, junge Unternehmen und neue Ausstellende zeigen die Innovations- und Wirtschaftskraft der märkischen Natur- und Kulturlandschaft. Hier geht es ums Testen, Netzwerken und Sich-Zeigen. Auch 2026 ist Brandenburg ein Muss für Genießer und Entdecker!

Hessen: Äppelwoi und Grüne Soße

Wie gut Tradition und Innovation zusammenpassen, zeigt sich in der Hessen-Halle. Neben Klassikern wie Äppelwoi, Ahler Worscht und Grüner Soße gibt es leckere Hessen-Bowls mit Falafel und Süßkartoffel-Ingwer-Humus – alles aus hessischen Zutaten. Dazu laden hessische Weine, Spirituosen, Bier, Eis und vieles mehr zum Verweilen im „Hesse-

Gadde“ ein. Kochshows, Interviews und Aktionen sorgen für ein abwechslungsreiches Messeerleben für Groß und Klein. Täglich ab 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher den Messetag bei DJ-Musik ausklingen lassen.

Niedersachsen: Highlights aus der Heide

Als Modellregion für nachhaltige Entwicklung präsentiert sich die Lüneburger Heide erstmals am Stand von Niedersachsen in Halle 20. Von dort reisen auch Jan und Monika Alvermann mit ihrem Unternehmen WITT Wein an, das erstmals auf der Grünen Woche ausstellt. Darüber hinaus erwarten die Gäste Spezialitäten wie ein Grünkohl-Menü mit Bratkartoffeln von Wernsing, Pinkel und Mettenden, zubereitet von Profi-Koch Matthias Mähler. Am Stand des Oldenburger Münsterlandes gibt es einen Grünkohl-Smoothie und ein Veggie-Grünkohlmenü. Die „Stadion-Bratwurst“ von Werder Bremen wird am Goldschmaus-Grillstand auf den Rost gelegt. Unter der Schirmherrschaft des Bioland-Landesverbandes Niedersachsen/ Bremen versammeln sich an einem Messestand die Akteure der niedersächsischen Bio-Branche. Es gibt touristische Informationen und ein vielfältiges Bühnenprogramm. 

Nordrhein-Westfalen: Sahne, Senf und Bio-Öle

Wer schlägt Kuh Lotte im Sahne schlagen und wie schmeckt Senf vom Niederrhein? Mitmachen und Probieren stehen in der NRW-Halle auf der Grünen Woche 2026 im Fokus. Es gibt Bio-Öle aus der Münsterlandmühle und feine Brände der Feinbrennerei Sasse, eine Vielfalt an Haselnussspezialitäten, Aachener Karlswurst und Bio-Käse. Tägliche Kochshows sorgen für Abwechslung, Kölsch und die „Roten Funken“ für Stimmung – und dann wird noch die Pickert-Prinzessin gekrönt. Zu den Highlights gehört der Kölsche Abend am Montag, 19. Januar 2026, mit Funkemariechen, Kölsch und Blaskapelle. 

Sachsen: KI trifft Kiwibeeren

Auf eine genussvolle Reise nach Sachsen können sich Gäste der Halle 21b begeben. Neben Traditionsprodukten wie Kaffee, Bier oder Wein erwarten sie „in Sachsen“ Kiwibeeren-Fruchtaufstriche oder -Glühwein-Verkostungen. Die säuerliche Frucht erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Kiwi und Stachelbeere. Wer es lieber herzhaft mag: Nudelkreationen mit schmackhaften Soßen liefert ein KI-gestützter, intelligenter Verkaufsautomat. Ob süß oder salzig, geräuchert oder frisch – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und von den sächsischen Tourismusregionen erfahren Besucherinnen und Besucher aus erster Hand, wo es im Freistaat am schönsten ist. 

Sachsen-Anhalt: Stars auf dem Grünen Teppich

Wenn am 22. Januar 2026 die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben werden, locken Aussteller aus Sachsen-Anhalt in Halle 23b mit einem passenden Catering, das Lust macht auf die Verleihung im März: Als Vorspeise eine von Hand zubereitete Suppe aus der Altmark, bevor sich leichte Süße und grobe Körnung in einer Straußenbratwurst vereinen. Danach ein veganes Eis, das jedem anderen Nachtisch eiskalt die Show stiehlt. Denn hier trifft fein verarbeiteter Kakao auf eine selbstentwickelte Leinsamenpaste. Zum Abschluss fällt die Entscheidung schwer: Lieber eine „Secconade“ auf der Afterparty oder noch einen Abstecher an die Eierlikörbar? Und der Geheimtipp für alle Kino-Fans: buntes Popcorn!

Schleswig-Holstein: Frisches aus dem Norden

Auch Schleswig-Holstein lässt sich das 100-jährigen Bestehen der Grünen Woche nicht entgehen. Mit einem erneuerten und modernisierten Landesauftritt präsentiert sich der „echte Norden“ in Halle 5.2 gemeinsam mit Traditionsunternehmen sowie kulinarischen Schätzen aus dem ländlichen Raum. Besucherinnen und Besucher können sich auf frische nordische Küche freuen – von Kartoffel- und Kohlgerichten bis hin zu typisch schleswig-holsteinischen Fischspezialitäten. Abgerundet wird der Auftritt durch Angebote aus dem Binnenland und das touristische Profil des Landes zwischen den Meeren.

Rheinland-Pfalz: Bestes vom Winzer

In seiner Weinlounge in Halle 6.2 präsentiert sich Rheinland-Pfalz als „Paradies für Goldschlürfer“ mit exzellenten Weinen und Sekten – auch in alkoholfreien Varianten – aus seinen sechs Weinanbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Nahe, Ahr und Mittelrhein.

Die rheinland-pfälzischen Weinmajestäten laden täglich zu Weinverkostungen ein. Bei einem spannenden Gold-Quiz können die Besucher unter anderem Wochenendaufenthalte in einem der Anbaugebiete gewinnen. Doch das Bundesland hat noch viel mehr zu bieten: spannende Ausflugsziele, Wellness- und Aktivangebote, für Kulturbegeisterte und Naturliebhaber. 

Thüringen: Überraschungen aus Deutschlands Mitte

Als Grünes Herz Deutschlands präsentiert sich das Bundesland unter dem Motto „Thüringen überraschend – 100 Jahre Grüne Woche“. Auf dieser besonderen Grünen Woche möchte Thüringen neben den Traditionsprodukten wie Bratwurst, Klößen und Bier Besonderheiten zeigen, die nicht gleich mit Thüringen verbunden werden. Nur einige Beispiele, die neugierig machen: Thüringer Freilandpilze (Trüffel) als kleiner Snack oder Brunnenkresse aus Erfurt, Sülze von der Wachtel, Slushcocktails mit regionalen Säften oder die Hex-Erlebniswelt mit dem weltgrößten Besen. Eine E-Kutsche als innovatives LEADER-Projekt ist im Eingangsbereich der Halle 20 zu finden. Lust auf eine Reise nach Thüringen machen zudem außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten sowie 100 (un-)bekannte Veranstaltungen in Thüringen.

Foto: Blick in die Halle Deutsche Regionen auf der Grünen Woche. © Messe Berlin

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Einweihung der Helmut-Kohl-Allee

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Berlin 07.05.2026

Berlin bekommt eine Helmut-Kohl-Allee: Bei einer Festveranstaltung am 9. Mai 2026, wurde das Leben und Wirken des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl gewürdigt und anschließend die Hofjägerallee im Bezirk Mitte in Helmut-Kohl-Allee umbenannt. Die Umbenennung geht auf den Senatsbeschluss vom 30. September 2025 zurück und würdigt öffentlich sichtbar die historische Leistung des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl. Die Veranstaltung des Landes Berlin findet in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung statt.

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Helmut Kohl hat als Bundeskanzler durch seine maßgebliche Rolle bei der Wiedervereinigung sowie bei der europäischen Integration herausragende Verdienste um Deutschland und seine Hauptstadt Berlin erworben. Europa, Deutschland und Berlin haben Helmut Kohl viel zu verdanken. Ich bin sehr froh, dass wir den ,Kanzler der Einheit‘ nun endlich mit einer großen Allee in Berlin würdigen. Es ist eine große Straße für einen großen Mann.“

Annegret Kramp-Karrenbauer, Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung: „Die Entscheidung zur Umbenennung der Hofjägerallee in Helmut-Kohl-Allee ist eine Entscheidung für die Würdigung eines politischen Lebenswerkes, das untrennbar mit der Überwindung der Teilung Berlins, Deutschlands und Europas verbunden ist – eine Entscheidung für die Erinnerung an Mut, Weitsicht und Beharrlichkeit.“

Volker Kauder, Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung: „Mit der Helmut-Kohl-Allee wird der Kanzler der Einheit in Berlin gewürdigt. Durch seine Politik wurde Berlin zur Hauptstadt des geeinten Deutschlands.“

Carsten Spallek, stellvertretender Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte: „Der heutige Tag ist ein bedeutsamer für Berlin und für mich persönlich, denn heute wird ein Bundeskanzler geehrt, der die deutsche Geschichte maßgeblich prägte und die deutsche Einheit ermöglichte. Helmut Kohl war ein Mann der Überzeugung – und er hat auch gegen Widerstände für seine Vision einer vereinten Nation und eines vereinten Europas gekämpft. Seine Standhaftigkeit in Bezug auf die Deutsche Einheit war Voraussetzung für die deutsche Wiedervereinigung.“

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Berlin startet die „City Challenge 2026″

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Berlin 27.4.2026 

– Berlin startet auch 2026 den Innovationswettbewerb „City Challenge“. Dabei handelt es sich um ein Vorhaben zur Entwicklung und Erprobung digitaler Lösungen für die Berliner Verwaltung. Ziel ist es, gemeinsam mit Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen innovative Wege für eine moderne, effiziente und bürgernahe Verwaltung zu entwickeln.

Im Rahmen des Wettbewerbs werden konkrete Lösungsvorschläge für zwei Herausforderungen der Berliner Verwaltung gesucht: Für eine „intelligente Sprachassistenz“, die Echtzeitübersetzung und Transkription für die Verwaltung bieten kann, sowie für eine „smarte Baustelleninformation“, die Staus vermeiden soll.

Die überzeugendsten Konzepte werden in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Verwaltungen als Pilotprojekte umgesetzt. Interessierte Akteure können ihre Lösungsideen bis zum 17. Mai 2026 einreichen. Pro Challenge werden die drei besten Einreichungen mit einer Prämie von 1.000 Euro zu einer Weiterentwicklung des Konzeptes aufgefordert. Im Anschluss wählt eine Jury je eine Gewinnerlösung aus, die anschließend gemeinsam mit der jeweiligen Verwaltung als Pilotprojekt umgesetzt wird. Die Senatskanzlei stellt dafür jeweils 25.000 Euro zur Verfügung.

Die Smart City Unit der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat den Wettbewerb im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Senatskanzlei initiiert.

Matthias Hundt, Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung sowie CDO des Landes Berlin: „Mit der City Challenge bietet sich auch in diesem Jahr die Chance, intelligente Lösungsansätze für die Berliner Verwaltung mit Hilfe von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Realität werden zu lassen. Ich freue mich auf Vorschläge für unsere beiden Herausforderungen.“

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Mit der zweiten Ausgabe der City Challenge nutzen wir das ausgeprägte Innovationsökosystem Berlins für konkrete Umsetzungsprojekte und mit einem reellen Nutzen für Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft.  Damit stärken wir nicht nur die kreativen Köpfe aus den Bereichen GovTech und UrbanTech, sondern auch die Strahlkraft Berlins als ‚Stadt der Ermöglichung‘. Berlin ist genau hier smart, weil verschiedene Stakeholder gemeinsam an Lösungen für eine zukunftsfähige Stadt arbeiten.“ 

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Die Lage im Iran ist äußerst besorgniserregend

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Berlin 23.04.2026

Auf einer Konferenz am heutigen Donnerstag bezeichnete Reza Pahlavi, Sohn des ehemaligen Schahs von Iran, die Situation des iranischen Volkes als äußerst besorgniserregend und die Gesamtlage als sehr düster. Er erklärte, das Volk wünsche sich Freiheit und die Wiedereingliederung in die Weltgemeinschaft.

Er betrachtete Deutschland als ein befreundetes Land und sein Besuch in Berlin als deutliches Zeichen für die Bedeutung Berlins für die Unterstützung seines Volkes, das sich nach Freiheit sehnt.

Foto: © PWO

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Bürgercharta für Olympia“ an den Berliner

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Berlin 21.04.2026

Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Stadtgesellschaft haben heute im Roten Rathaus die „Bürgercharta für Olympia“ an den Senat überreicht. Die Bürgercharta ist das Ergebnis eines breit angelegten, mehrstufigen Beteiligungsprozesses zur Bewerbung Berlins um die Olympischen und Paralympischen Spiele – und bündelt die Erwartungen und Impulse der Stadtgesellschaft in konkrete Empfehlungen für eine mögliche Ausrichtung der Sommerspiele.

Der Prozess bildete eine vielschichtige Stimmungslage ab: Neben der Chance, Berlin international als weltoffene, vielfältige und zukunftsorientierte Metropole zu präsentieren, wurden auch Vorbehalte formuliert – etwa zu Verkehrsbelastungen, Eingriffen in den Alltag sowie Fragen der Finanzierung, Transparenz und internationalen Sportstrukturen.

Die zehn Handlungsempfehlungen umfassen unter anderem die Stärkung des Ehrenamts und des Vereinssports, wohnortnahe Sport‑ und Bewegungsangebote, nachhaltige und barrierefreie Mobilität, bezahlbaren Wohnraum, klimaresiliente Stadtentwicklung, die Einbindung der lokalen Wirtschaft, ein stadtweites Kulturprogramm sowie die aktive Beteiligung junger Menschen.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Die Bürgercharta zeigt eindrucksvoll, wie stark sich die Berlinerinnen und Berliner für Olympische und Paralympische Spiele in unserer Stadt einsetzen. Ihre Ideen und ihr Engagement machen deutlich: Olympische und Paralympische Spiele können ein echter Antrieb für die Entwicklung unserer Stadt sein – im Sport, Mobilität, Kultur, Städtebau und auch für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

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CAPA-Gipfel 2026: Berlin wird Treffpunkt der internationalen Luftverkehrsbranche 

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Berlin,20.04.2026 

– Am 23. und 24. April 2026 wird Berlin zum Treffpunkt der internationalen Luftverkehrsbranche: Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER), visitBerlin und die Industrie- und Handelskammern (IHK) Berlin und Cottbus begrüßen die globale Luftfahrt zum diesjährigen CAPA Airline Leader Summit. Top-Manager, Führungskräfte und Fachleute aus aller Welt reisen dafür in die Hauptstadt, um Trends, Zukunftsthemen und zentrale Herausforderungen der Branche zu diskutieren.

„Es ist wichtig, dass Branchentreffen wie die CAPA-Konferenz in der Hauptstadtregion stattfinden. Damit steigt die Wahrnehmung von Berlin-Brandenburg in der globalen Luftverkehrsgemeinschaft und wir können zeigen, was der Standort zu bieten hat”, sagt Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. „Experten aus aller Welt kommen in der Hauptstadt zusammen, um sich über zentrale Luftverkehrsthemen auszutauschen – darunter viele Entscheidungsträger von Fluggesellschaften, Dienstleistern und Zulieferfirmen.“

Robert Rückel, Vizepräsident der IHK Berlin: „Dass die internationale Luftverkehrsbranche in Berlin zusammenkommt, macht deutlich: Die Hauptstadtregion hat mit dem BER das Potenzial, sich zu einem leistungsfähigen europäischen Luftverkehrsknoten zu entwickeln. Dafür müssen aber die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen stimmen. Die Berliner Wirtschaft ist auf Direktverbindungen in die Welt angewiesen. Wir werden uns als IHK Berlin weiterhin gemeinsam mit unseren Partnern für Konnektivität einsetzen.“

Jens Warnken, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus: „Die internationale CAPA-Konferenz in Berlin bietet eine hervorragende Gelegenheit, gegenüber der Politik erneut deutlich zu machen, dass der Luftverkehrsstandort Deutschland dringend spürbare Entlastungen benötigt. Zugleich rückt der Gipfel die dynamische Entwicklung der prosperierenden Flughafenregion Berlin-Brandenburg in den Fokus. Seit der Eröffnung des BER sind beeindruckende Unternehmensinvestitionen im Flughafenumfeld erfolgt – ein klares Signal für das vorhandene Potenzial. Fest steht: Jede neue Direkt- und Langstreckenverbindung sowie jede zusätzliche Airline stärkt die internationale Anbindung, erhöht die Standortattraktivität und schafft nachhaltiges Wachstum sowie neue Arbeitsplätze für die Region.“

Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: „Mit dem CAPA Airline Leader Summit sprechen wir gezielt Entscheidungsträger internationaler Airlines an und ergänzen damit unsere diesjährigen Maßnahmen des Connectivity Board. Ziel ist es, Berlin als attraktiven Tourismus‑ und MICE‑Standort zu positionieren und die Vorteile neuer Flugverbindungen ab und bis BER aufzuzeigen. Vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Entwicklungen überdenken derzeit viele Fluggesellschaften ihre Netzwerkplanungen. Das eröffnet Berlin mittel‑ bis langfristig neue Chancen auf mehr internationale Direktverbindungen.“

Connectivity Board: BER, visitBerlin und IHKs bündeln Kräfte

Gastgeber für die CAPA-Konferenz in Berlin ist das Connectivity Board – ein Zusammenschluss des Flughafens BER, visitBerlin sowie den Industrie- und Handelskammern (IHK) Berlin und Cottbus. Seit 2025 bündelt die Initiative regionale Kräfte, um weltweit bei den Airlines für den Luftverkehrsstandort Berlin-Brandenburg zu werben und so die internationale Anbindung der Hauptstadtregion zu verbessern. Ziele sind ein größeres Angebot an Verbindungen in europäische Städte und Langstreckendestinationen vom Standort BER aus.

Beitrag: visitBerlin

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Deutscher Friedenspreis für Fotografie 2025

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Berlin 16.04.2026

– Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus zeigt vom 24. April bis 21. Juni 2026 den Deutschen Friedenspreis für Fotografie. Der Preis wird von der Stadt Osnabrück gemeinsam mit dem Spezialpapierhersteller Felix Schoeller vergeben. Er zeichnet professionelle künstlerische Positionen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Frieden auseinandersetzen. 

Dieses Mal ging die Auszeichnung an den Fotografen Maximilian Mann und seine Serie Letzte Rettung Oberhausen. Maximilian Mann porträtiert darin das Friedensdorf Oberhausen, in dem Kinder aus Kriegsgebieten neue Hoffnung schöpfen und einen Neuanfang finden können. Diese sowie die nominierten Arbeiten von Maryam Firuzi, Valentina Sinis, Fabian Ritter und Silke Koch werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert.

Ausstellungseröffnung:
Donnerstag, 23.04.2026 | 19:00 Uhr

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Stresemannstraße 28
10963 Berlin

Es sprechen: Mirja Linnekugel (Künstlerische Leiterin FkWBH), Bärbel Bas MdB (SPD-Parteivorsitzende), Hans-Christoph Gallenkamp (CEO Felix Schoeller), Simone Klein (Jury-Vorsitzende), Silke Koch (Fotografin)

Foto: © Maximilian Mann, FKWBH

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Deutsch-ukrainische Militärgespräche in Berlin

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Berlin 15.04.2026

– Die Teilnehmer des heutigen NATO-Ukraine-Militärgesprächs in Berlin, das von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, seinem ukrainischen Amtskollegen Mychajlo Fjodorov, dem britischen Verteidigungsminister John Healey und NATO-Generalsekretär Mark Rutte organisiert wurde, bekräftigten ihre uneingeschränkte Unterstützung für die Ukraine im Kampf gegen die russische Militärmaschinerie.

Der deutsche Verteidigungsminister gab eine Vereinbarung über eine Partnerschaft Kiews mit der NATO bekannt, die ohne NATO-Mitgliedschaft auskommt. Der ukrainische Verteidigungsminister betonte, sein Land verteidige nicht nur sich selbst, sondern auch Europa und wies auf den dringenden Waffenbedarf seines Landes hin.

Foto: © PWO Von links nach rechts: Marc Rutte, Boris Pistorius, Mykhailo Fesrov und John Hesley

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Wer bestimmt, wie wir 2046 reisen?

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Berlin 14.04.2026

Von KI-Agenten, die unsere Reisen buchen, bis hin zu Städten, die Besucherzugänge begrenzen: Ein neuer Executive Brief 2026 von Phocuswright und der ITB Berlin zeigt, wie Vertrauen, Daten und Ungleichheit das globale Reisen in den kommenden zwei Jahrzehnten neu definieren könnten. 

Wer wird das Reisen im Jahr 2046 bestimmen: KI-Konzerne, Staaten oder die Reisenden selbst? Wovon hängt in einer KI-geprägten Branche künftig der wirtschaftliche Erfolg ab? Und bleibt Reisen für alle zugänglich – oder wird es zum Privileg? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des ersten „Leadership Exchange“, den das international tätige Marktforschungs- und Analyseunternehmen für die Reisebranche Phocuswright gemeinsam mit der ITB Berlin am 3. März 2026 im CityCube Berlin veranstaltete. 

Ein Blick ins Jahr 2046: KI-Unternehmen steuern globale Datenströme, Reisende verlassen sich auf intelligente Assistenten bei der Reiseplanung- und buchung, und manche Destinationen begrenzen den Zugang, um dem Massentourismus entgegenzuwirken. Das ist keine Science-Fiction, sondern eines von mehreren realistischen Zukunftsszenarien, die führende Köpfe der Reisebranche im Rahmen des nicht öffentlichen Leadership Exchange auf der ITB Berlin 2026 diskutiert haben. 

Beim Leadership Exchange kamen Branchenexperten in einem vertraulichen Rahmen nach der Chatham-House-Regel zusammen. In einem Thinktank-Format diskutierten sie vier zentrale Fragen: Wem gehört das Vertrauen? Wo liegt der wirtschaftliche Wert in einer Branche, die von KI bestimmt wird? Ist Reisen ein Recht für alle oder ein Privileg? Und wird die Branche von wenigen großen Akteuren dominiert – oder zunehmend fragmentiert? Ziel war es, über reine Trenddebatten hinauszugehen und konkrete, umsetzbare Impulse für Unternehmen, Politik und weitere Akteure in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen zu liefern.

In allen Diskussionen wurde ein klares Bild sichtbar: Künstliche Intelligenz wird das Reisen deutlich einfacher und reibungsloser machen – und dabei zugleich die Machtverhältnisse in der Branche grundlegend verschieben. 

„Die Reisebranche steht vor einem strukturellen Wandel, wie wir ihn seit den Anfängen der Digitalisierung nicht mehr erlebt haben“, sagte Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. „Mit dem Leadership Exchange haben wir ein Format geschaffen, in dem Entscheider nicht nur über die Zukunft sprechen, sondern sie aktiv mitgestalten. Die Entscheidungen, die wir jetzt in Bezug auf Vertrauen, Daten und Wertschöpfung treffen, werden die Branche über Jahrzehnte prägen.“ 

Der vollständige Executive Brief 2026 mit allen Erkenntnissen und strategischen Implikationen steht hier zum Download bereit.

Vertrauen wird zur neuen Währung 

In einer von KI geprägten Welt ist Vertrauen nicht mehr fest an einzelne Anbieter gebunden. Es verteilt sich auf viele Ebenen – und gewinnt gerade dadurch an Bedeutung. Vertrauen entsteht heute nicht mehr primär durch Marken oder direkte Erfahrungen, sondern aus vielen kleinen Faktoren: etwa aus Bewertungen, nutzergenerierten Inhalten und jeder einzelnen Interaktion entlang der Customer Journey. Deshalb muss Vertrauen gezielt in alle Schritte der Reise eingebettet werden. 

Gleichzeitig führen immer mehr KI-gestützte Buchungs- und Entscheidungskanäle dazu, dass Verantwortlichkeiten schwerer nachvollziehbar werden. Das erhöht kurzfristig das Risiko größerer, sogenannter „katastrophaler“ Vertrauensbrüche. 

„Vertrauen ist kein Algorithmus. Es gibt kein einfaches Rezept – und künftig werden nicht nur Unternehmen, sondern auch Konsumenten danach bewertet, wie vertrauenswürdig sie sind“, sagte Mieke De Schepper, CEO der Sunweb Group

KI verschiebt den Wert – und stellt Marken vor neue Herausforderungen 

Wenn KI-Agenten Suche und Reiseplanung zunehmend übernehmen, wird Personalisierung zur größten Chance der Branche. Reiseerlebnisse lassen sich in Echtzeit individuell zuschneiden – auf Basis umfangreicher Datenanalysen und persönlicher Vorlieben. 

Diese Entwicklung hat jedoch auch Konsequenzen: Klassische Anbieter könnten an Bedeutung verlieren, und selbst starke Marken riskieren, an Einfluss einzubüßen, wenn nicht mehr die Marke, sondern die „maßgebliche Informationsquelle“ zum entscheidenden Faktor wird. 

Bis 2029 wird die klassische Reiseinspiration und -suche fast keine Rolle mehr spielen. Im Mittelpunkt stehen künftig persönliche Agenten, die in unserem Auftrag handeln“, sagte Timothy O’Neil-Dunne, Strategieberater bei T2Impact

Reisen wird leichter – und zugleich ungleicher 

Technologische Entwicklungen können Reisen künftig deutlich vereinfachen und für mehr Menschen zugänglich machen. Gleichzeitig bleiben grundlegende Spannungen bestehen: Mehr Mobilität kann zwar offene, vernetzte Gesellschaften fördern, führt jedoch auch zu wachsendem Massentourismus und belastet vielerorts Infrastruktur und Lebensräume. 

Parallel dazu bestimmen wirtschaftliche Ungleichheit, geopolitische Entwicklungen und regulatorische Rahmenbedingungen zunehmend darüber, wer reisen kann. Mobilität entwickelt sich damit weniger zu einem universellen Recht als vielmehr zu einem selektiven Privileg. 

„Um Migration und Massentourismus zu steuern, könnte Reisen zunehmend zu einem Privileg werden. Staaten könnten den Tourismus entweder über strengere Visa-Regeln begrenzen oder Menschen durch Preisgestaltung vom Reisen ausschließen“, sagte Stephen Joyce, Global Strategy Lead bei Protect Group.

Foto: VOLKMAR OTTO © ITB Berlin

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Ahmed al-Sharaa in Berlin

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Berlin 30.03.2026

– Der syrische Präsident Ahmed al-Sharaa und seine Delegation begannen ihre offiziellen Gespräche mit der Bundesregierung. Den Auftakt bildeten Treffen mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und den Ministern des Innern, der Entwicklung und der Wirtschaft im Auswärtigen Amt, gefolgt von einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz.

Die Gespräche al-Sharaas und seiner Delegation mit der Bundesregierung fielen zeitlich mit Äußerungen zusammen, die sich gegen die Anwesenheit syrischer und anderer Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern aussprachen. Einige forderten die Abschiebung von Personen, die Diebstahl, Mord oder Betrug begehen, während andere eine Vereinbarung mit der syrischen Regierung verlangten, die entweder die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihr Heimatland vorsieht oder deren Abschiebung.

Die Zahl der syrischen Flüchtlinge in Deutschland beläuft sich derzeit auf rund 920.000. Deutschland ist bereit, etwa 300.000 aufzunehmen und rund 500.000 in ihr Heimatland abzuschieben.

Al-Sharaas Gespräche in Berlin fielen zeitlich mit den Entwicklungen im Krieg zwischen Israel und der US-Regierung gegen den Iran, den Beziehungen der syrischen Regierung zu den Kurden und religiösen Minderheiten sowie der Frage der Zivilgesellschaft zusammen. Die Gespräche gelten als hochsensibel, da sie sowohl Demonstrationen gegen als auch für das Gesetz auslösen werden.

Foto: © PWO

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Adopt a Revolution

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Berlin 30.03.2026 – Die Organisation „Adopt a Revolution“ forderte klare demokratische Bedingungen anstelle von Abschiebungsabkommen für Syrer.

Dies geschah auf einer Pressekonferenz der Organisation am Rande des Besuchs des syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa in Berlin und seiner Gespräche mit der Bundesregierung, die am Montag begonnen hatten.

Die Präsidentin der Organisation, Sophie Bischoff, erklärte, die Zivilgesellschaft in Syrien benötige die Unterstützung deutscher Politiker für demokratische Prozesse.

„Adopt a Revolution“, eine deutsch-syrische Menschenrechtsorganisation, appellierte an die Bundesregierung, jegliche politische, demokratische und finanzielle Unterstützung für Syrien an die Schaffung klarer demokratischer Bedingungen zu knüpfen.

Die Organisation warnte jedoch davor, Abschiebungen nach Syrien zum Hauptziel der deutschen Syrienpolitik zu machen. Sie betonte, der Sturz des syrischen Diktators Baschar al-Assad habe dem syrischen Volk und den Völkern der freien Welt die Chance eröffnet, in ihren Ländern Demokratie zu etablieren.

Foto: © PWO

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Digitales Planen und Bauen, künftig deutschlandweit zum Einsatz

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Berlin 27.03.2026

Den Startschuss gab Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder heute beim „Dialogforum Bundesfernstraßen Digital“ in Berlin. Ab sofort sollen alle relevanten Projekte im Bereich der Bundesfernstraßen nach einheitlichen digitalen Standards geplant, gebaut und betrieben werden. Bislang gab es erfolgreiche Pilotprojekte, nun wird die Methode „Building Information Modeling“ (BIM) zum Regelprozess. Hierfür braucht es ein enges Zusammenspiel zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis– und genau deshalb hatte das Bundesverkehrsministerium (BMV) zum Austausch nach Berlin geladen.
Insgesamt mehr als 1000 Gäste begleiteten den bundesweiten BIM-Rollout – sowohl im Ministerium vor Ort als auch digital.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:
„Deutschland braucht zuverlässige und leistungsfähige Verkehrswege. Dafür investieren wir
umfangreich und schaffen mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz die Voraussetzungen, um Planungen deutlich zu beschleunigen. Wir vereinfachen Verfahren, reduzieren Bürokratie und machen die Digitalisierung zum Standard. Eine Schlüsselrolle spielt BIM: Damit schaffen wir die Grundlage für effizientere Planungs- und Bauprozesse, mehr Kostenkontrolle und eine deutlich bessere Zusammenarbeit aller Beteiligten. Deutschland wird BIM-Land! Dafür brauchen wir das Zusammenspiel aller Beteiligten, das wir mit dem Dialogforum unterstützen wollen. Jetzt kommt es darauf an, BIM konsequent anzuwenden – bei großen wie bei kleinen Projekten.“

BIM wird zum Standard – für Planung, Bau und Betrieb. Mit der Einführung von BIM als Regelprozess setzt das BMV einen zentralen Baustein der Digitalisierungsstrategie im Infrastrukturbereich um. Ziel ist es, Planungs- und Bauzeiten zu verkürzen, Kosten und Risiken frühzeitig zu erkennen, die Qualität der Bauwerke zu erhöhen, und den Betrieb sowie die Erhaltung der Infrastruktur effizienter zu gestalten.
Ein wichtiger Impuls hierfür kommt aus dem Infrastruktur‑Zukunftsgesetz, das digitale Methoden wie BIM stärkt und verbindlicher macht. Es schafft die rechtlichen Voraussetzungen, um Planungsprozesse zu beschleunigen, Genehmigungsverfahren zu modernisieren und digitale Standards dauerhaft im Infrastrukturbereich zu verankern.
Dialogforum als Plattform für Austausch und Praxisnähe. Das Dialogforum diente als zentrale Austauschplattform, um Erfahrungen, Anforderungen und Herausforderungen aus der Praxis sichtbar zu machen.

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Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner für Olympische Spiele in Berlin

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Berlin 27.03.2026

– Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dimap im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ist eine Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner für die Olympische und Paralympische Spiele in Berlin: Insgesamt 60 Prozent der Befragten befürworten grundsätzlich die Austragung Olympischer Spiele in Berlin (38 Prozent sagen „Ja“ zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Berlin, 22 Prozent sagen „eher Ja“). Die Ablehnung fällt deutlich geringer aus: 18 Prozent sagen „Nein“ zu Olympischen Spielen in Berlin, 16 Prozent sagen „eher Nein“ (insgesamt 34 Prozent). Befragt wurden 1.205 Berlinerinnen und Berliner in der Zeit vom 19. bis 25. März.

Die grundsätzliche Befürwortung von Olympischen und Paralympischen Spielen in Berlin fällt in allen Altersgruppen hoch aus: 63 Prozent (Ja / eher Ja) der jungen Menschen zwischen 18 bis 29 Jahren unterstützen die Austragung der Spiele in Berlin. In der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen sind es 65 Prozent, in der Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen 58 Prozent und in der Gruppe der über 60-Jährigen 59 Prozent.

Die Bewerbung Berlins um Olympia ist darüber hinaus sehr gut bekannt: 77 Prozent der befragten Berlinerinnen und Berliner haben von der Bewerbung Berlins um die Olympischen und Paralympischen Spiele gehört.

Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts lassen sich diejenigen, die derzeit gegen eine Bewerbung Berlins eingestellt sind, von Sachargumenten überzeugen: 71 Prozent derjenigen, die eine Bewerbung Berlins ablehnen, würden ihre Meinung ändern, wenn sie wüssten, dass die Vorteile von Olympia in Berlin überwiegen würden, so Dimap.

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Die Zustimmung für Olympische und Paralympische Spiele in Berlin wächst: Nach der neusten Umfrage ist eine klare Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner für Olympische Spiele in unserer Stadt. Mich freut besonders, dass so viele junge Menschen sich für die Austragung der Spiele in Berlin aussprechen. Denn wir wollen die Olympischen und Paralympischen Spiele vor allem für sie, für die Kinder und Jugendlichen, nach Berlin holen. Die Umfrage bestärkt uns auf unserem Weg: Wir werden gemeinsam mit dem Olympiabeauftragten weiter dafür arbeiten, die Berlinerinnen und Berliner und auch den Deutschen Olympischen Sportbund von unserem Konzept für nachhaltige, moderne und inklusive Spiele in Berlin zu überzeugen.“

Iris Spranger, Innen- und Sportsenatorin: „Die Ergebnisse der Umfrage sind ein klares Signal: Berlin ist nicht nur bereit, sondern will mehrheitlich für Deutschland Gastgeberin der Olympischen und Paralympischen Spiele werden. Die breite Unterstützung zeigt, dass die Berlinerinnen und Berliner hinter dieser Vision stehen. Sie unterstreicht, dass Berlin als weltoffene, zukunftsorientierte Metropole bestens geeignet ist, diese einzigartigen Sportereignisse auszurichten. Mit unserem Konzept Berlin+ setzen wir bewusst auf starke Partner, denn eine erfolgreiche Bewerbung lebt von Zusammenarbeit und nationalem Zusammenhalt. Berlin bringt Leidenschaft, die Infrastruktur und die Erfahrung mit internationalen Großveranstaltungen mit. Wir setzen dabei überwiegend auf vorhandene Sportanlagen und entwickeln diese gezielt weiter. Entscheidend ist für mich, dass die Spiele sowohl den Leistungs- als auch den Breitensport stärken und langfristig bessere Bedingungen für Bewegung und Training in unserer Stadt schaffen. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir Spiele organisieren, die nachhaltig wirken und weit über die Stadt hinaus positive Impulse setzen. Wir haben die Voraussetzungen und den Willen, diese einmalige Chance für die Bundeshauptstadt und für ganz Deutschland zu nutzen.“

Kaweh Niroomand, Olympiabeauftragter des Landes Berlin: „Die Umfrage ist ein sehr ermutigendes Signal. Dass eine Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner Olympische und Paralympische Spiele in unserer Stadt unterstützt, zeigt, dass unsere Bewerbung auf Interesse und Offenheit trifft. Besonders freut mich, dass unsere Arbeit der vergangenen Monate bereits so stark wahrgenommen wird. Gleichzeitig ist klar: Die Unterstützung wächst, wenn die Vorteile für Berlin überzeugend sind, deshalb setzen wir weiter auf Transparenz und einen offenen Dialog mit der Stadtgesellschaft.“

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Partnerschaft zwischen Bundeskanzler und den ostdeutschen Ländern

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– Berlins Oberbürgermeister Kai Wegener und Bundeskanzler Friedrich Merz bekräftigten dies nach ihrem Treffen mit den Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder. Die Entwicklung der Wirtschaft der ostdeutschen Länder ist ein Ziel der Bundesregierung. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, bezeichnete die Gewinnung von Investitionen zur Stärkung der Industrieproduktion der Industrieunternehmen und Wirtschaftsverbände in den ostdeutschen Ländern als dringende Notwendigkeit.

Dies geschah im Anschluss an ein Treffen der Ministerpräsidenten der ostdeutschen Länder, das heute, Donnerstag, von Berlins Oberbürgermeister Kai Wegenr ausgerichtet wurde.

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Wissenschaftsministerkonferenz befasst sich mit den Folgen des „Herrenberg-Urteils“ – Länder setzen auf rechtssichere und praktikable Lösung.

Die Wissenschaftsministerinnen und -minister der Länder haben sich im Rahmen der Wissenschaftsministerkonferenz (Wiss-MK) mit den Auswirkungen des sogenannten „Herrenberg-Urteils“ auf den Einsatz von Lehrbeauftragten und Honorarkräften im Bildungsbereich beschäftigt.

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