Kunst
Internationale Buchmesse in Frankfurt eröffnet
Mittwoch, 16. Oktober
Heute, öffnet die Internationale Buchmesse in Frankfurt für Wissenschaftler und Lesefreunde ihre Pforten bis zum kommenden Sonntag, 20. Oktober. Die Ausstellung umfasst Konferenzen und Seminare zu Entwicklungen in Literatur und Politik.
Die Zahl der an der diesjährigen Ausstellung teilnehmenden Verlage beträgt etwa 4.000 Verlage aus etwa 100 Ländern der Welt, an denen etwa 1.000 Schriftsteller teilnehmen und etwa 600 Kulturseminare stattfinden.
Trotz der kalten Wirtschaftsbewegung in Deutschland und anderen Ländern konnte die Verlagsbranche ihre Einheit behaupten. Die Zahl der neuen Bücher, die im Jahr 2023 weltweit erschienen, erreichte etwa 500.000 Bücher, davon etwa 60.000 in Deutschland, ein Rückgang von rund 28.000. Thema zum Jahr 2007. Der Umsatz der Verlage in Deutschland erreichte im vergangenen Jahr rund eine Milliarde und 700 Millionen Euro. Die Zahl der Buchverkäufer hat etwa eine Million Verkäufer erreicht
Ein Buch ist der beste Begleiter für einen Menschen. Es stört uns nicht, streitet nicht mit uns und gibt uns die Informationen, die wir wollen.
Aber leider, die Menschen in Deutschland lesen etwas weniger als früher: 27 Minuten am Tag verbringen Menschen ab 10 Jahren im Durchschnitt mit dem Lesen von gedruckten oder digitalen Medien, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der Zeitverwendungserhebung 2022 anlässlich der Frankfurter Buchmesse mitteilt. Das waren 5 Minuten weniger als zehn Jahre zuvor: Laut Zeitverwendungserhebung 2012/2013 hatten die Menschen damals im Schnitt noch 32 Minuten am Tag gelesen. Zum Vergleich: Mit durchschnittlich 2 Stunden und 8 Minuten wurde mehr als viermal so viel Zeit für Fernsehen wie für Lesen aufgewendet. Die mit Fernsehen Verbrachte tägliche Durchschnittszeit stieg im Zehnjahresvergleich um 4 Minuten.
Wenn die Menschen lesen, dann am liebsten Bücher: Im Schnitt 12 Minuten am Tag verbrachten sie damit 2022. Auf das Lesen von Zeitungen entfielen 9 Minuten täglich.
Frauen und Mädchen sowie ältere Menschen verbringen am meisten Zeit mit Lesen
Frauen und Mädchen lesen mehr als Männer und Jungen: Während erstere zuletzt im Schnitt 30 Minuten am Tag mit Lesen verbrachten, waren es bei letzteren 24 Minuten. Auch zwischen den Altersgruppen zeigen sich Unterschiede: Erwachsene verbringen mit zunehmendem Alter deutlich mehr Zeit mit Lesen. Mit Abstand die meiste Zeit dafür wendete die Altersgruppe 65+ auf (54 Minuten). Die 45- bis 64-Jährigen lasen im Schnitt 26 Minuten täglich, bei den 30- bis 44-Jährigen war es halb so viel Zeit (13 Minuten). Junge Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren verbrachten im Durchschnitt 11 Minuten am Tag mit Lesen. Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren lagen mit einer Lesezeit von 19 Minuten im Mittelfeld.
Berlin
André Thomkins in Berlin
Berlin 21.01.2026
André Thomkins (1930 Luzern – 1985 Berlin) verbindet surrealistische Impulse, dadaistische Sprachspiele und eine experimentelle Offenheit zu einer künstlerischen Sprache, die ihresgleichen sucht. Im Herzen war Thomkins weniger Maler als vielmehr Zeichner, Dichter, Konzept- und Objektkünstler mit einer Vorliebe für poetische Sprachsysteme und absurde Welten.
Trotz des experimentierfreudigen Gesamtwerkes, ist Thomkins vor allem für seine Zeichnungen bekannt. Erst in den letzten fünfzehn Jahren wurde seine Werkgruppe der Lackskins wiederentdeckt; eine ungewöhnliche Technik, die der zweifache documenta-Teilnehmer durch Zufall bereits in den 1950er Jahren entwickelte: Abgeleitet von einem Buchbindeverfahren ließ er in Experimenten Lack mittels Stäbchen auf eine Wasseroberfläche tropfen. Wie bei der traditionellen Herstellung von Marmorpapier, bearbeitete er den entstehenden Farbfilm, den Zufall miteinbeziehend, um das so entstandene Bild zuletzt mit Papier vom Wasser abzuziehen.
Die Ausstellung André Thomkins. Lackskins startet in der Galerie Michael Haas in Berlin, Niebuhrstraße 5 am 23. Januar 2026. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Foto: © Galerie Haas
Berlin
Porträts von Stefan Hanke
Berlin 12.01.2026
Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus vom 23. Januar – bis 26. April 2026 die Ausstellung KZ überlebt mit Porträts des Fotografen Stefan Hanke. Er fotografierte Überlebende nationalsozialistischer Konzentrationslager aller noch erreichbaren Verfolgtengruppen. Neben Porträts von Zeitzeugen jüdischer Herkunft porträtierte Stefan Hanke Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, sowjetische Kriegsgefangene, ehemalige politische Häftlinge und andere Verfolgte.
Mit Empathie fotografierte Stefan Hanke die Zeitzeugen an historischen Orten ihres Leids und in ihrem Lebensumfeld. Seine individuellen Bildkompositionen und die Aufnahmeorte reflektieren die Geschichte der Protagonist:innen. Dabei reduziert Stefan Hanke die Überlebenden nicht auf ihr früheres Häftlingsdasein, sondern nimmt sie als Persönlichkeiten in den Fokus.
Stefan Hanke reiste in insgesamt sieben europäische Länder und fotografierte 121 Überlebende. In der Ausstellung im Willy-Brandt-Haus sind nun 50 großformatige Porträts zu sehen. Die Besucher:innen erfahren durch die Einzelschicksale der Porträtierten, wie die Schreckensherrschaft und die Gräueltaten der Nationalsozialisten das Leben der Menschen bestimmten und wie die Opfer mit dem Leid weiterlebten.

Fotos: © Stefan Hanke
Berlin
Berlin-Ausblick auf 2026
Berlin 23.12.2025
– Berlin ist 2026 eine der spannendsten Städte Europas. Von Shows über internationale Sportereignisse und Kunstausstellungen bis hin zu neuen Attraktionen und einem vollen Messe- und Kongresskalender: Berlins Gäste erwartet ein Programm mit großer Strahlkraft.
Entertainment der Extraklasse
Berlin hat neue Show-Highlights: Der Cirque du Soleil präsentiert im Theater am Potsdamer Platz mit Alizéseine erste permanente Show in Europa. Die Produktion verbindet Artistik mit Magie und großer Erzählkunst – und unterstreicht Berlins Ruf als weltoffene, internationale Entertainment-Metropole. Im Friedrichstadt-Palast läuft eine neue Grand Show: In „Blinded by Delight“ entführen über 100 Künstler:innen das Publikum in eine Traumwelt auf der größten Theaterbühne der Welt.
Große Sportmomente
2026 hat Berlin die Weltelite des Basketballs zu Gast. Wenn beim NBA Berlin Game 2026 am 15. Januar in der Uber Arena die Orlando Magic auf die Memphis Grizzlies treffen, erlebt Deutschland sein erstes reguläres Saisonspiel der NBA. Rund um die Partie entsteht mit dem „NBA House“ vom 9. bis 11. Januar in der Uber Eats Music Hall ein kostenloses, interaktives Basketball-Fanfest, das Fans mit NBA-Legenden und einem Jugendprogramm für mehr als 2.500 Teilnehmende begeistern wird. Vom 4. bis 13. September gibt es mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 ein weiteres bedeutendes Sportereignis. Unter dem Motto „Time for HER Game“ spielen die besten Basketballerinnen der Welt in der Uber Arena und der Max-Schmeling-Halle um den WM-Titel – ein starkes Zeichen für den Frauensport.
Kunst- und Kultur-Highlights
Ein kultureller Höhepunkt im Jahr 2026 ist die Wiedereröffnung der Hohenzollerngruft im Berliner Dom. Nach sechsjähriger Sanierung ist die 1.500 Quadratmeter große Gruft mit 91 Särgen der Hohenzollern wieder zugänglich. Gefeiert wird das am Tag der offenen Tür am 28. Februar und beim Festgottesdienst am 1. März.
Mit einem „French Summer“ geht es weiter: Die Neue Nationalgalerie zeigt in Kooperation mit dem Centre Pompidou vom 20. März bis 9. August die erste große Werkschau des Bildhauers Constantin Brancusi in Deutschland seit mehr als 50 Jahren – inklusive einer Teilrekonstruktion seines Pariser Ateliers. Die Alte Nationalgalerie widmet dem Kunsthändler Paul Cassirervom 22. Mai bis 27. September eine große Sonderausstellung mit über 100 Meisterwerken des französischen Impressionismus. Darunter sind Werke von Monet, Degas oder Cézanne. Vom 1. bis 3. Mai öffnen über 50 Galerien beim Gallery Weekend Berlinihre Türen und präsentieren zeitgenössische Kunst. Immer wichtiger werden interaktive und immersive Ausstellungen: Rund 20 Museen in Berlin bieten eine Kulisse für Selfies und digitale Kunstmomente.
Der kulturelle Sommer spielt sich natürlich auch draußen ab. So bringen der Karneval der Kulturen vom 22. bis 25. Mai, die Staatsoper für alle am 24. Mai, die Fête de la Musique am 21. Juni oder das Festival Classic Open Airvom 9. bis 12. Juli Musik in die Stadt. Auch Open-Air-Kinos, Freilufttheater und das Waldbühnenkonzert der Berliner Philharmoniker am 27. Juni gehören zum traditionellen Outdoor-Programm. Das internationale Pop-Kultur-Festival 2026 findet vom 24. bis 29. August statt, mit der Kulturbrauerei und dem silent green als zentralen Orten für Konzerte, Talks und Lesungen.
Design, Gaming und neue Attraktion zur Faszination Meereswelt
Berlin feiert 2026 das 20-jährige Jubiläum als „UNESCO City of Design“. Über 30.000 Kreativunternehmen machen die Stadt zu einem der spannendsten Designstandorte weltweit – von nachhaltiger Mode bis hin zu offenen Innovationsräumen wie dem CityLab Berlin. Festivals wie die Berlin Design Week oder das DMY Design Festival, Designmuseen, Street-Art-Spots und Kiez-Touren zeigen die Vielfalt der Szene. Im Jubiläumsjahr sind besondere Events geplant, darunter im September die DesignDays.Berlin , das neue Festival für Interior, Architektur und Design.
Mit dem House of Games bekommt Berlin in der zweiten Jahreshälfte 2026 einen neuen Anlaufpunkt für Gaming, E-Sport und digitale Kultur. Auf über 15.000 Quadratmetern entstehen in Friedrichshain Flächen für Ausstellungen, Konferenzen, Turniere und interaktive Erlebnisse.
Ende 2026 steht mit der Eröffnung des Estrel Tower ein Highlight bevor: Der 45-stöckige Wolkenkratzer wird Deutschlands höchster Hotelturm – ein spektakulärer Ort zum Übernachten, Arbeiten, Tagen und Netzwerken. Es wird Event- und Coworking-Flächen sowie ein Restaurant mit Skybar geben.
In Lichtenberg entsteht derzeit mit „Ocean Berlin“ ein hochmodernes Meereserlebniszentrum. Herzstück ist ein 7,5 Millionen Liter fassendes Raubfischbecken. Innovative Vermittlungsformate verbinden Unterhaltung, Bildung und Engagement für das Meer und ergänzen das Berliner Angebot um eine weitere Familienattraktion.
Highlight der Messe- und Kongressmetropole Berlin: 100 Jahre Grüne Woche
Auch der Messe- und Kongresskalender der Hauptstadt ist voll. Vom 16. bis 25. Januar feiert die Internationale Grüne Woche Berlin ihr 100-jähriges Jubiläum. Was 1926 als lokale Landwirtschaftsausstellung begann, hat sich zur weltweit führenden Fachmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau entwickelt und vereint globale Regionen und kulinarische Trends. visitBerlin präsentiert auf der Messe mit „Crafted in Berlin“ vielfältige lokale Produkte vom Parfum bis zur Schokolade, die in kleinen Berliner Handwerksbetrieben und Manufakturen entstehen.
Weitere wichtige Termine sind der 37. Deutsche Krebskongress vom 18. bis 21. Februar, die 60. ITB vom 3. bis 5. März, der SuperReturn International vom 8. bis 12. Juni, die ILA Berlin vom 10. bis 14. Juni, die Berlin Brettspiel Con vom 10. bis 12. Juli, die IFA Berlin vom 4. bis 8. September und die 30. InnoTrans vom 22. bis 25. September.
© visitBerlin, Foto: Cirque du Soleil, ALIZÈ
Berlin
Gustav Kluge im Künstlergespräch
Berlin 09.12.2025
– Seit 60 Jahren führt Gustav Kluge Aufzeichnungen zum Tage mit Zeichnungen, Skizzen, Naturstudien, Bildentwürfen und Improvisationen mit Texten in Skizzenblöcken und Tagebüchern und schafft im Wissen um kulturhistorisch bedeutsame Codices seinen eigenen Codex Delta.
»Disegno ≠ Disegno« gibt einen umfassenden Einblick in dieses Schaffen und verbindet die zeichnerische und schreibende Tätigkeit des Malers miteinander. Ein einleitender Text des Kunsthistorikers, Kurators, Autors und ehemaligen Direktors des Museums der bildenden Künste in Leipzig Hans-Werner Schmidt sowie ein Briefwechsel mit dem Dichter und Künstler Arne Rautenberg und weitere Texte und theorienahe Paragraphen begleiten durch den konzeptuellen Band. Die Publikation ist auf 144 Exemplare, davon 55 signierte und nummerierte Vorzugsausgaben, limitiert.
Am Mittwoch, den 10. Dezember, um 18 Uhr findet hierzu ein Künstlergespräch mit Gustav Kluge und Hans-Werner Schmidt in der Galerie Michael Haas in der Niebuhrstraße 5 in Berlin-Charlottenburg statt.
Fotos: © Galerie Michael Haas, Gustav Kluge, Show me the way to the next Galaxy
Berlin
Galerie Haas im Charlottenwalk am 29.11.2025
Berlin 25.11.2025
– Diesen Samstag findet der nächste Charlottenwalk statt. In diesem Rahmen öffnet die Galerie Haas am Samstag für Besichtigungen der aktuellen Ausstellung Reinhard Pods Neue Bilder 2023-2025 ihre Türen. Unter anderem wird der Film ENIGMA PODS, eine 53-minütige Dokumentation aus dem Jahr 2023 von Regisseur und Produzent Michael Krause, nochmals zu sehen sein. Vorführungen finden während der Öffnungszeiten zwischen 12 und 18 Uhr in der Niebuhrstraße 5, 10629 Berlin statt.

Fotos: © Reinhard Pods. Neue Bilder 2023-2025, Ausstellungsansicht, Foto: Sebastian Eggler
Berlin
Berlin ist die Hauptstadt der Weihnachtsmärkte
Berlin 24.11.2025
– Mehr als 90 Weihnachts- und Wintermärkte in Berlin. Neue Märkte eröffnen, darunter auf dem Wittenbergplatz am KaDeWe, Weihnachtsmarkt wieder zurück am Gendarmenmarkt.
Weihnachten ist nicht gleich Weihnachten, das zeigt Berlin auch wieder in diesem Jahr. Ob klassisch, alternativ, nordisch, kreativ, nachhaltig oder queer: mehr als 90 Weihnachts- und Wintermärkte hat die Hauptstadt dieses Jahr zu bieten. Einen Überblick über alle Märkte gibt es auf visitBerlin.de.
Bereits vor dem offiziellen Beginn am 24. November sind mehrere Wintermärkte und -rummel in die Weihnachtssaison gestartet: Die Winterwelt am Potsdamer Platz mit Rodelbahn, die LGBTQIA* Winterdays und Christmas Avenue am Nollendorfplatz, der Glühwald am Uber Platz in Friedrichshain, die Lichtenberger Winterzeit, der Berliner Wintertraum in Treptow-Köpenick, und das Spandauer Winterland haben den Dezember-Countdown eingeläutet.
Neue Weihnachtsmärkte
Keine Premiere, dafür aber eine besondere Wiederaufnahme: Mit dem WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt ist der wohl berühmteste Weihnachtsmarkt der Hauptstadt wieder zurück an seinem historischen Ort. Über tausend strahlende Weihnachtskugeln und Lichter sorgen für festliche Stimmung. Zudem können sich Berliner:innen und Gäste gleich auf mehrere Neuheiten freuen. Auf dem Wittenbergplatz eröffnet erstmals der Weihnachtsmarkt am KaDeWe mit stilvoll geschmückten Hütten und exklusivem Kunsthandwerk. Neu ist auch der Wintermarkt an der Alten Frachtkantine: Am 29. und 30. November können sich Besucher:innen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel auf die Weihnachtszeit einstimmen. Der Weihnachtsmarkt im Winterquartier ist ebenfalls ein neuer Weihnachts-Hotspot. Das Gemeinschaftsprojekt des Strandbades Wendenschloss und des Napoleon Komplexes setzt auf Winterspaß mit eigener Schlittschuhbahn und Kulturprogramm. Ebenfalls dabei: der Wintermarkt am Humboldt-Forum. Immer dienstags und donnerstags verwandelt eine Lasershow den Schlüterhof 18 Uhr und die Außenfassade der Spreeterrassen 20 Uhr in eine zauberhafte Lichterwelt.
Eine weitere Premiere gibt es bei den Forest – Winterlights bei Dark Matter. Die immersive Lichtinstallation aus 600 Tannenbäumen in der Transformator-Halle in Lichtenberg wird um eine Eisbahn ergänzt. Gäste können nun gemütlich auf ihren Schlittschuhen durch den Wald aus Licht und Klang gleiten. Große und kleine Eislauffans kommen ebenfalls auf der neuen Eisbahn im Center am Potsdamer Platz auf ihre Kosten. Die 600 qm große überdachte Eisfläche mitten in der City bietet bis Ende Januar winterliches Eislaufvergnügen. Die vielfältige Gastronomie rundum lädt zum gemütlichen Verweilen, Aufwärmen und Genießen ein.
Besondere Weihnachtsmärkte
Von urban bis naturverbunden: Berlins Weihnachtsmärkte lassen nichts aus. So kombiniert das Heissa Holzmarkt Winterfestival alternative Kultur, Kunst, Streetfood und Clubspirit. Auch beim Holy Shit Shopping am 29. und 30. November zeigt Berlin sich von seiner Lifestyle-Seite mit über 250 Designer:innen und Indie-Brands. Das Pop-up-Kaufhaus gibt es seit 20 Jahren und ist aus dem vorweihnachtlichen Berlin nicht mehr wegzudenken. Unkonventionell und designorientiert präsentiert sich auch der Weihnachtsrodeo Designweihnachtsmarkt am 13. und 14. Dezember im Colosseum. Zahlreiche Designer, Kunsthandwerker und Manufakturen bieten kreative und hochwertige Produkte zum Kauf an.
Das Winterfest im Silent Green verwandelt das Kulturquartier im Wedding am 6. und 7. Dezember in einen besonderen Ort für Kunst, Kulinarik und Konzerte. Im Zeichen nordischer Folklore steht der Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei. Auf diesem gemütlichen Markt gibt es Glühwein in allen Variationen: vom schwedischen Glögg über finnischen Glögi bis zum isländischen Jolaglögg. „Very britisch“ wird es am 6. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt an der St. George’s Church, wenn die Carol Singers zu englischen Weihnachtsliedern anstimmen und dazu Spezialitäten wie Mince Pies und Christmas Pudding angeboten werden.
Am Stadtrand gibt es gleich mehrere Weihnachtsmärkte: Die Domäne Dahlem lädt an allen Adventswochenenden zum traditionellen Adventsmarkt – mit regionalen Spezialitäten, Kunsthandwerk und einem kinderfreundlichen Rahmenprogramm. Ein naturverbundenes Erlebnis ist der Waldweihnachtsmarkt am Forstamt Grunewald am 14. Dezember. Dort stellen Berliner Forsten ihre Arbeit vor – inklusive der imposanten Rückepferde und moderner Forstmaschinen.
Funkelnde Weihnachtsmärkte
Berlin verwandelt sich gleich an mehreren Orten in stimmungsvolle Lichtwelten. Die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung am Kurfürstendamm und in der Tauentzienstraße macht auch in diesem Jahr aus dem Shopping- und Ausgehviertel in der City West ein glänzendes Lichtermeer. Der Christmas Garden im Botanischen Garten verwandelt die Gartenlandschaft in ein funkelnden Winterpfad aus Installationen, Projektionen und Klanginszenierungen. Im Weihnachten im Tierpark erwartet ein über zwei Kilometer langer Rundweg mit mehr als 30 kunstvollen Lichtinstallationen und illuminierten Tierfiguren seine großen und kleinen Gäste.
© visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
Berlin
Reinhard Pods NEUE BILDER 2023-2025
Berlin 10.11.2025
Die aktuelle Ausstellung „Neue Bilder 2023-2025“ mit einer Auswahl neuer Gemälde von Reinhard Pods eröffnet am 14. November 2025,um 18.00 Uhr in der Galerie Haas Berlin in der Niebuhrstraße 5 in Berlin-Charlottenburg. Der Künstler wird anwesend sein, zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Sonderöffnungszeitengibt es im Rahmen des nächsten Charlottenwalks am Samstag, den 29. November, von 12-18 Uhr.
Foto: © Galerie Haas
Berlin
Zeitschriftenunwesen
Berlin 07.11.2025
– Im März 1982 entstand in Ostberlin mit ENTWERTER/ODER eine original-grafische Künstlerzeitschrift. Die Gründer waren Uwe Warnke und Siegmar Körner. Die Seiten der Zeitschrift wurden von verschiedenen namhaften Künstler:innen gestaltet und sind nun vom 7.11.2025 bis 12.04.2026 in der Ausstellung ENTWERTER/ODER und das sogenannte „Zeitschriftenunwesen“ im Willy-Brandt-Haus zu sehen.
500 Künstler:innen aus 15 Ländern haben sich an insgesamt 130 Ausgaben von ENTWERTER/ODER beteiligt. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus allen Schaffensperioden der Zeitschrift mit Fokus auf die 1980er Jahre. Zu sehen sind Grafiken aller Techniken, Fotografien, Objekte, Handschriften und Texte. ENTWERTER/ODER war ein Versuch, eine Zeitschrift jenseits von Genehmigungs- und Kontrollverfahren zu gestalten, selbstbestimmt zu agieren und Beiträgen von jungen Autor:innen und Künstler:innen ein Podium zu bieten. Mit dabei waren unter anderem Claus Bach, Kurt Buchwald, Harald Hauswald, Strawalde, Peter Wawerzinek und Ruth Wolf-Rehfeldt. Anlässlich der Ausstellung wird im November 2025 eine letzte Ausgabe von ENTWERTER/ODER erscheinen.
Werke aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus
Parallel zur Ausstellung ENTWERTER/ODER setzt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus einen neuen Schwerpunkt in der Dauerausstellung: Ab sofort wird nonkonforme Kunst der DDR aus der Sammlung des Hauses gezeigt. Die ausgestellten Werke zeigen, wie vielfältig Kunst in der DDR war – zwischen Anpassung und Eigenständigkeit, Alltag und Experiment. Manche Künstler:innen suchten leise Wege, andere rebellierten offen, einige gingen in den Westen. Gemeinsam ist allen der Anspruch, künstlerische Freiheit zu behaupten
Foto: Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Kunst
Modernisierung der Kultureinrichtungen
Berlin 06.10.2025
– Staatsminister Wolfram Weimer stellt rund 29 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von rund 20 national bedeutsamen Kultureinrichtungen in ganz Deutschland zur Verfügung. Zu den geförderten Einrichtungen gehören ab 2025 unter anderem das Museum Folkwang in Essen, die Kunstsammlungen Chemnitz, das Kulturzentrum Kampnagel in Hamburg, das Hambacher Schloss, das Kleist-Museum in Frankfurt an der Oder und die Synagoge Gröbzig in Sachsen-Anhalt.
Staatsminister Wolfram Weimer: „Deutschland verfügt über zahlreiche Kultureinrichtungen, die unsere Identität als Kulturnation prägen. Diese kulturellen Leuchttürme machen die Strahlkraft unseres Landes auch international sichtbar. Deshalb freue ich mich, dass wir auch 2025 wieder eine Vielzahl von Einrichtungen bei der Modernisierung und Weiterentwicklung ihres Angebots unterstützen können. Damit sichern wir unser kulturelles Erbe, stärken zielgerichtet die kulturelle Infrastruktur unseres Landes und stehen als verlässlicher Partner an der Seite der Länder und Kommunen.“
Die Mittel stammen aus dem Programm „Investitionen in national bedeutsame Kultureinrichtungen in Deutschland“. Die jeweiligen Bundesländer fördern in der Regel in gleicher Höhe.
Berlin
Sony Center feiert 25 Jahre
- Vierwöchiges Jubiläumsprogramm vom 17. Juli bis 17. August 2025
- Unter dem Motto „Coming Back to Life“ wird das Forum künstlerisch bespielt.
- High Swing und House Running sorgen für den nötigen Nervenkitzel.
- Familienevents und musikalische Highlights wie das Broadway-Musical begleiten durch die Festsaison.
Berlin 24.07.2025
Zum 25-jährigen Jubiläum lädt das Center am Potsdamer Platz, ehemals Sony Center, vom 17. Juli bis 17. August zu einem vierwöchigen Sommerfestival ein – mit Kunstinstallationen, Musik und atemraubenden Sportevents. Das ikonische Architekturensemble, das auf historischem Boden zwischen Ost und West errichtet und am 14. Juni 2000 feierlich eröffnet wurde, steht seit jeher für Aufbruch und Wandel. Heute präsentiert sich das Center nach umfassender Sanierung und Neukonzeption als lebendiger Stadtcampus, in dem Arbeit, Kultur und Lebensqualität zusammenfinden.
„Ein Ort lebt nicht von seiner Architektur allein – sondern von den Menschen, die ihn mit Leben füllen“, betont Benjamin Gschnell, Geschäftsführer Oxford Properties Deutschland. „Gerade in einer Stadt wie Berlin, die sich ständig verändert, braucht es Orte, die offen, wandelbar und einladend bleiben. Unser Jubiläum ist eine Einladung an alle, genau das zu erleben – mitten am Potsdamer Platz.“
Foto: Inflatable Animals des Künstlers Mr. Kaplin beleben das Forum im Center am Potsdamer Platz | Fotograf: Konrad Langer ©ceeceecreative | Das Center
Berlin
Wiedereröffnung des Potsdamer Neuen Palais
Berlin, Potsdam 15.07.2025
– Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat heute mit Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) an der Wiedereröffnung der Oberen Galerie des Neuen Palais in Potsdam teilgenommen. Erstmals nach drei Jahrzehnten sind damit sechs der wertvollsten Gemälde der Stiftung wieder öffentlich zugänglich.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: „Mit der Wiedereröffnung der Oberen Galerie erblickt heute ein wahres Schatzhaus italienischer Meisterwerke das Licht der Öffentlichkeit. Vor allem die liebevoll restaurierten Gemälde der römischen Malerin Artemisia Gentileschi füllen den Raum auf ergreifende Weise. Angesichts des tragischen Schicksals dieser Powerfrau des Barocks sind die Werke ein großer emanzipatorischer Akt, mit dem sie das Trauma ihres Lebens auf feinsinnige Art künstlerisch verarbeitet. Dass es der Stiftung gelungen ist, für die Restaurierung der Gemälde erhebliche Drittmittel einzuwerben, ist ein Riesenerfolg. Er steht beispielhaft dafür, wie sich öffentliche Investitionen und privates Kulturengagement fruchtbar ergänzen können. Der Bund wird der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten auch in Zukunft verlässlich zur Seite stehen, wenn es darum geht, das Neue Palais künftig auch von außen in seiner ganzen Pracht erstrahlen zu lassen.“
Die zur originalen Ausstattung der Oberen Galerie gehörenden Bilder wurden von Friedrich dem Großen (1712-1786) erworben und 1768 fest in die Wandvertäfelung eingebaut. Die beiden Gemälde von Gentileschi (1593-1654) hatte der König erworben, ohne zu wissen, dass sie von einer Frau stammten. Gentileschi war eine der ersten europaweit bekannten Malerinnen. Ihre Werke wurden jedoch lange Zeit unter männlichen Namen geführt. Mit 17 Jahren wurde sie Opfer einer Vergewaltigung, die sie entgegen der damalige Verhältnisse sogar zur Anzeige brachte. Nach einem demütigenden Prozess wurde sie verheiratet, wirkte künstlerisch in Florenz, Rom, Venedig, London und Neapel und war dadurch als Frau in der ungewöhnlichen Lage, ihre Familie selbst zu ernähren.
Die Instandsetzung des Neuen Palais wird ermöglicht durch das sogenannte Sonderinvestitionsprogramm II. Dieses hatte der Bund 2017 gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg zur Rettung der preußischen Schlösser und Gärten aufgelegt. Damit stehen der Stiftung bis 2030 insgesamt 400 Millionen Euro zur Restaurierung ihrer zahlreichen historischen Einrichtungen zur Verfügung. Der Bund steuert 200 Millionen Euro bei.
Berlin
Die Straße ist mein Atelier
Berlin 08.07.2025
Vom 10. Juli bis 21. September 2025 zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Fotografien von Mahmoud Dabdoub. Er ist in einem palästinensischen Flüchtlingslager in Baalbek im Libanon aufgewachsen und kam 1981 mit einem Stipendium in die DDR. In Leipzig studierte er Fotografie und wurde zum teilnehmenden Beobachter des Alltags und der sozialen Realität. Er war neugierig auf das Unbekannte und wollte zugleich ein Bild vom Leben um ihn herum vermitteln. Mahmoud Dabdoub erzählt in seinen Fotografien vom Alltag der Menschen im Nahen Osten, der DDR und dem wiedervereinigten Deutschland.
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Stresemannstraße 28
10963 Berlin
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
12:00 – 18:00 Uhr
Eintritt frei | Ausweis erforderlich
Foto: fkwbh
Berlin
Dominique Gato im Slumberland
Austellungseröffnung am 18.06.2025 im Slumberland –
Berlin 17.06.2025
Der in Berlin lebend angolanischer bildende Künstler und Filmemacher eröffnet am Mittwoch, den 18.06.2025 um 1900 Uhr, im Schöneberger Slumberland am Winterfeldplatz eine Werkschau seiner abstrakten Bilder, Collagen und Assemblagen.
Die Figurationsobjekte sind noch bis Ende September im Slumberland zu erleben.
Foto: © Gato
Berlin
Der schönste Sommerort Berlins: Die Kolonnaden Bar
- SPK, die Berliner Vagabund-Brauerei und visitBerlin starten gemeinsam in die neue Saison – mit über 50 kostenfreien Veranstaltungen und dem Inselbier „Wissensdurst“
Berlin, 4. Juni 2025
Schon beim Museumsinselfest am vergangenen Wochenende, zu dem über 55.000 Besucherinnen und Besucher kamen, war sie stark umlagert: die neue Kolonnaden Bar am südlichen Spreeufer. An diesem Donnerstag startet der schönste Sommerort Berlins auch ganz offiziell – mit neuer Bespielung und neuem Programm! Erstmals richten die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Berliner Vagabund-Brauerei und visitBerlin den Inselsommer gemeinsam aus.
„Wir freuen uns sehr, dass die Kolonnaden Bar mit neuem Konzept und in neuer Partnerschaft in diesem Jahr wieder öffnet. Die Vagabund-Brauerei ist nicht nur ein gute Adresse Berliner Braukunst, sondern auch ein offener Kulturort. Und das passt hervorragend zur Insel. Unser Dank gilt visitBerlin für die erneute Unterstützung der Kolonnaden Bar“, sagt der Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte und Standortsprecher der Museumsinsel, Matthias Wemhoff.
Heinrich Schulz, Geschäftsführer der Vagabund-Brauerei sagt: „Die Museumsinsel steht für kulturelle Vielfalt, Offenheit und Freiheit. Genau daran möchte das Festival ‚Hier Sind Wir‘ anknüpfen. Vagabund bringt sich mit einem klaren kulturellen Anspruch ein – weit über den Biergenuss hinaus. Als besonderes Zeichen dieser Zusammenarbeit und zur Feier des 200-jährigen Jubiläums der Museumsinsel wurde ein gemeinsames Festivalbier gebraut – Wissensdurst- ein geschmacklicher wie kultureller Gruß an die Freiheit von Wissenschaft und Kunst.“
Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: „Die Kolonnaden Bar verbindet Berliner Lebensgefühl mit Weltkulturerbe. Wir laden alle Berlinerinnen und Berliner und Gäste herzlich ein, diesen besonderen Ort für entspannte Sommerabende zu erleben.“
Unter dem Motto „Hier Sind Wir“ werden die Kolonnaden bis zum 31. August 2025 zur offenen Bühne für ein neues Festival: Über 50 kostenfreie Veranstaltungen sollen Menschen auf der Museumsinsel zusammenbringen. Im Mittelpunkt steht ein vielseitiger Mix aus Musik, Performance und kleinen Alltagsmomenten – getragen von Künstlerinnen und Künstlern mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Perspektiven und Stimmen. Das Festival schafft Raum für Austausch, für neue Ideen und für all das, was Berlin ausmacht: Vielfalt, Kreativität und das offene Gespräch.
An fünf Tagen pro Woche erwartet die Gäste der Kolonnaden Bar ein abwechslungsreiches Programm:
- Ambient – mittwochs laden ruhige Klanglandschaften und sanfte Melodien zum Innehalten ein – ein atmosphärischer Abend für eine kleine Auszeit mitten in der Woche.
- Museum Sessions – donnerstags sorgen akustische Konzerte und Songwriter:innen für entspannte Klänge nach dem Museumsbesuch.
- Collective Takeover – freitags übernehmen Kollektive aus der Stadt und darüber hinaus die Bühne: mit Sounds, Haltung und Energie.
- Freiluft Sommer – samstags wird getanzt: DJ-Sets, Disco und Sonnenuntergangskultur im Herzen Berlins.
- Classical Sundowner – sonntags klingt die Woche stilvoll aus: mit klassischer Musik, Oper, Jazz – und einem Schuss Kabarett.
Die Kolonnaden Bar öffnet ab dem 5. Juni immer donnerstags von 14 bis 22 Uhr und freitags bis sonntags von 12 bis 22 Uhr.
©VisitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
Kunst
Rezension des Buches „Krieg im Nahen Osten“
Berlin 14.04.2025
Wenn wir über Gaza sprechen, sprechen wir über den Nahen Osten, die Länder des Arabische Halbinsel und der Levante, den Ausgangspunkt der großen himmlischen Religionen des Islam, des Christentums und des Judentums. Auf dem Boden dieser Region wandelten Propheten , Boten, Gelehrte, Könige, Präsidenten und Führer der gesamten Menschheit.
Angesichts der blutigen Massaker und der anhaltenden und unvermeidlichen menschlichen Tragödie in Gaza bin ich nicht in der Lage, zu schreiben oder mich auszudrücken, aber die Zunge ist nicht imstande, sich auszudrücken, die Feder ist nicht imstande, zu beschreiben, und meine Seele findet in sich nicht genügend Eloquenz, um die Ereignisse zu beschreiben. Es ist sinnlos, internationale Abkommen, Pakte und Menschenrechtserklärungen zu überprüfen, die Kamel Zionist ständig eklatant verletzt. Braucht es ein internationales Gesetz oder einen Mechanismus, um die Tötung indischer Frauen und Zivilisten in Isolationshaft über einen ganzen Monat hinweg ohne Unterbrechung oder Ruhepause unter Strafe zu stellen?
Die Arroganz, Kälte, Leistung, das Gefühl und die Menschlichkeit haben alle Grenzen überschritten und sogar die Grenzen der Vorstellungskraft überschritten. Die Bombardierung erstreckt sich nicht nur auf die Fenster und Häuser, die jeweils tausend Geschichten, tausend Träume und tausend Lacher in sich tragen, sondern erstreckt sich auch auf die Bombardierung von Flugzeugen, Luftfahrzeugen und humanitären Flüchtlingen sowie auf die Errungenschaften und die zugehörigen Hauptquartiere der Vereinten Nationen und vervollständigt den Mangel an Wasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten und den grundlegenden Lebensbedürfnissen.
Gaza, das von Invasoren erobert wurde, wurde hunderte Male zerstört und erholte sich schnell. Was wir heute von der Zerstörung der Stadt durch die Armee des hebräischen Staates, vom Hungertod der Bevölkerung und von der Belagerung zu Lande, zu Wasser und aus der Luft sehen, ist ein klarer Beweis für die politische, moralische und psychologische Niederlage des hebräischen Staates und für das nahende Ende einer Organisation, die Juden und dem Judentum auf der ganzen Welt geschadet hat.
Gaza und seine Bewohner sind die Stadt der Standhaftigkeit und ihre Bewohner haben die Tyrannen der Welt gedemütigt. Darauf wies Karen Lueckfeld bei der Vorstellung ihres Buches „Krieg im Nahen Osten“ im Rahmen eines Vortrags der Zeitschrift „Hintergrunde“ am Sonntagabend, 13. April 2025, hin. Sie bezeichnete das Vorgehen der israelischen Armee in Palästina, insbesondere im Gazastreifen, als eine Schande und eine Schande für die Menschheit.
Die Völker des Nahen Ostens sind Opfer des Sykes-Picot-Abkommens, dessen Ziel die Fragmentierung des Nahen Ostens war. Stabilität im Nahen Osten bedeutet Stabilität für Europa und die Menschheit als Ganzes. Aus diesem Grund wollen die verborgenen Mächte, die die Welt kontrollieren wollen, keine Stabilität in der Region.
Karin Leukfeld, geboren 1954 in Stuttgart, ist Journalistin, studierte Islamwissenschaften und Ethnologie und engagiert sich für die Menschenrechte. Aufgrund ihres Einsatzes für die Belange der Völker des Nahen Ostens, ihrer Anschuldigung, der Westen unterstütze den syrischen Tyrannen Baschar al-Assad, und ihrer ständigen Kritik an der israelischen Regierung wurde sie von einigen deutschen Zeitungen entlassen.
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