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Wirtschaft

ifo Institut: Mehr Unternehmen sehen ihre Existenz bedroht

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München 15.11.2024

Der Anteil deutscher Unternehmen, die akut um ihre wirtschaftliche Existenz fürchten, ist auf 7,3 Prozent gestiegen. Im Oktober 2023 waren es noch 6,8 Prozent. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. „Der kontinuierliche Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen dürfte sich fortsetzen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Neben fehlenden Aufträgen macht der steigende internationale Wettbewerbsdruck vielen Unternehmen derart zu schaffen, dass sie ihre Zukunft akut gefährdet sehen.“ 

Wachsende Existenzsorgen spiegeln sich auch in der Insolvenzentwicklung wider. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen liegt deutlich über dem Niveau der Vorjahre. Die Unternehmen gaben in der Befragung auch die Gründe für ihre Existenzsorgen an. An erster Stelle steht branchenübergreifend der Auftragsmangel, der zu erheblichen Liquiditätsengpässen führt. Parallel dazu belasten gestiegene Betriebs- und Personalkosten die Unternehmen, während die anhaltende Kaufzurückhaltung die Umsätze schmälert. Wachsende bürokratische Anforderungen verschärfen den Kostendruck zusätzlich. Besonders belastend wirkt sich darüber hinaus die Kombination aus hohen Energiekosten und wachsender internationaler Konkurrenz aus. 

Der Anstieg der Existenzsorgen in der deutschen Wirtschaft ist vor allem auf das Verarbeitende Gewerbe zurückzuführen. Hier berichten 8,6 Prozent der Unternehmen von tiefgreifenden wirtschaftlichen Problemen. Im letzten Jahr waren es noch 6,4 Prozent. Auch im Einzelhandel hat die Insolvenzgefahr zugenommen. Hier sehen sich 13,8 Prozent der Unternehmen in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht (Oktober 2023: 10,3 Prozent).  

Im Bauhauptgewerbe sank der Anteil trotz der Krise im Wohnungsbau von 8,9 auf 7,9 Prozent. Auch im Dienstleistungssektor gab es etwas Entspannung. Nach 6,8 Prozent im Vorjahr sehen nun 5,8 Prozent der Unternehmen massive wirtschaftliche Probleme.

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Berlin

Neue „Dresdner Bahn“: Berlin ab dem Flughafen BER noch besser erreichbar

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Flughafenexpress FEX bringt Reisende ab 14. Dezember im 15-Minuten-Takt in gut 20 Minuten vom Flughafen BER ins Berliner Zentrum

Berlin, 11.12.2025 

– Ab dem 14. Dezember ist der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) schneller und komfortabler erreichbar: Mit der Inbetriebnahme der neuen „Dresdner Bahn“ verkürzt sich die Fahrzeit des Flughafenexpress FEX zwischen BER und Hauptbahnhof auf 23 Minuten. Gleichzeitig verdoppelt sich der Takt: Der FEX fährt künftig alle 15 statt 30 Minuten. visitBerlin begrüßt diese deutliche Verbesserung ausdrücklich.

Der FEX wird damit zur schnellsten Verbindung zwischen Flughafen und Hauptbahnhof. Er hält nur an zwei Stationen – Südkreuz und Potsdamer Platz – und nutzt künftig die neue 16 Kilometer lange südliche Trasse anstelle der bisherigen Route über Ostkreuz und Gesundbrunnen. Fünf Jahre nach Eröffnung des BER wird mit der Dresdner Bahn die vollständige Schienenanbindung des Flughafens abgeschlossen. Auch die Strecke Berlin–Dresden profitiert: Die Reisezeit verkürzt sich um rund zehn Minuten.

Für Berlin-Besucher:innen steht im Terminal 1 des BER das Berlin Welcome Center als erste Anlaufstelle bereit. Mit der neuen Berlin Welcome Card-App bietet visitBerlin zudem ein digitales Planungstool, das Angebote, Rabatte und künftig auch das BVG-Ticketing bündelt und damit die Berlin-Reise ideal ergänzt.

Foto: ©Visit Berlin

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Europa

EU Beihilfe für Halbleiterindustrie

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Berlin 13.12.2025

– Die Europäische Kommission hat staatliche Beihilfen in Höhe von 623 Millionen Euro für die Errichtung von zwei neuen Halbleiterfabriken in Dresden und Erfurt genehmigt. Die Beihilfe besteht aus einer Maßnahme in Höhe von 495 Millionen Euro für GlobalFoundries in Dresden und einer Maßnahme in Höhe von 128 Millionen Euro für X-FAB in Erfurt. 

Zwei neue Fabriken für Europa 

Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin für einen sauberen, fairen und wettbewerbsfähigen Wandel sagte dazu: „Offene Gießereien sind für die Förderung von Wettbewerb und Innovation im europäischen Halbleitersektor von entscheidender Bedeutung. Diese beiden Maßnahmen werden den Bau von zwei neuen Fabriken in Europa ermöglichen und dazu beitragen, unsere Abhängigkeit von Gießereien außerhalb der EU zu verringern und die Widerstandsfähigkeit der gesamten europäischen Industrie zu stärken“. 

Unabhängigkeit der EU im Bereich Halbleitertechnologien 

Die Maßnahmen werden dazu beitragen, die Unabhängigkeit und die technologische Führungsrolle der EU im Bereich der Halbleitertechnologien zu stärken, indem der Bau neuartiger Halbleiteranlagen unterstützt wird. Das steht im Einklang mit den Zielen, die in der Mitteilung zum Europäischen Chips-Gesetz und in den politischen Leitlinien der Kommission für den Zeitraum 2024-2029 festgelegt wurden. 

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Politik

Auftakt zur Chemieagenda 2045

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Berlin 13.12.2025

Für eine starke und wettbewerbsfähige Chemieindustrie in Deutschland und Europa 
Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, gibt heute den Startschuss für den Prozess hin zu einer Chemieagenda 2045. Hierzu hat die Ministerin neben führenden Chemieunternehmen auch Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Bundesländer, der Gewerkschaften sowie des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) zur Auftaktveranstaltung in das Bundeswirtschaftsministerium eingeladen. 
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche:„Der Chemiestandort Deutschland ist ein Garant für Wohlstand, für Wettbewerbsfähigkeit und für 
technologische Führerschaft. Ohne innovative Chemie keine leistungsfähigen Batterien, keine 
Impfstoffe, keine klimafreundlichen Kunststoffe, keine sauberen Produktionsprozesse. Deutschland braucht die Chemie und die Chemie braucht ein Deutschland, das an seinen industriellen Kern glaubt und ihn entschlossen stärkt. Genau dafür setzen wir heute mit der Auftaktveranstaltung zur Chemieagenda 2045 ein klares Signal.“ 
Die heutige Veranstaltung ist der Start für einen Arbeitsgruppenprozess mit verschiedenen 
thematischen Schwerpunkten. Ziel ist es bis zum Frühjahr 2026 im Austausch mit Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften und Ländern eine Chemieagenda 2045 zu entwickeln, die sowohl kurzfristige Bedarfe und Instrumenten benennt als auch mittelfristige Themen adressiert. Im Schwerpunkt geht es im weiteren Prozess um drei Handlungsfelder: 

1) Nationaler und europäischer Regulierungsrahmen einschließlich der Energie- und 
Rohstoffversorgung (u.a. Chemikalien-Regulierung REACH, Emissionshandel ETS 1, 
Grenzausgleichsmechanismus CBAM), 
2) Zukunftsfähige Grundstoffchemie (CCU/CCS, Biotechnologie, Biomasse, Chemisches 
Recycling), 
3) Innovationen und KI in der Chemie (IPCEI-AI, AI-Act, Investitionen in KI, QuantenTechnologie und Cloud Computing, Start-Up)

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Wirtschaft

Klärschlamm in 2025

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Wiesbaden, Berlin 13.12.2025

– Immer weniger Klärschlamm wird in Deutschland als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt: Im Jahr 2024 haben die kommunalen Kläranlagen rund 1,67 Millionen Tonnen Klärschlamm entsorgt. Nur noch 12 % davon (0,20 Millionen Tonnen) wurden auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 waren noch 30 % des Klärschlamms in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg demgegenüber der Anteil des thermisch verwerteten Klärschlamms im Jahr 2024 auf 82 %, während der Anteil im Jahr 2009 bei 53 % gelegen hatte. Damit wurden im Jahr 2024 rund 1,37 Millionen Tonnen Klärschlamm verbrannt und unter anderem zur Energie- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Rund 80 000 Tonnen (5 %) entfielen auf andere Entsorgungswege. Im Landschaftsbau wurden rund 13 000 Tonnen (1 %) Klärschlamm verwendet.

Menge des Klärschlamms gegenüber dem Vorjahr gestiegen

Während die Menge des erzeugten und entsorgten Klärschlamms seit 2021 jedes Jahr gesunken war, stieg sie im Jahr 2024 wieder an. Deutschlandweit meldeten die kommunalen Kläranlagen 2024 insgesamt 2 % mehr Klärschlammerzeugung und -entsorgung als 2023. Die Mengensteigerung entspricht in etwa dem Klärschlammaufkommen einer Millionenstadt.

Verfahren der Monoverbrennung ermöglicht Phosphorrückgewinnung

In der Klärschlammverordnung von 2017 wurden die Vorgaben zur Ausbringung von Klärschlamm in der Landwirtschaft verschärft, um den Eintrag von Schadstoffen, wie zum Beispiel Arzneimittelrückstände oder Mikroplastik, in die Böden zu verringern. Für eine bessere Ressourcennutzung ist ab 2029 zusätzlich die Phosphorrückgewinnung aus dem Klärschlamm verpflichtend. Nach dem derzeitigen technischen Stand ist die Rückgewinnung bei Verfahren der Monoverbrennung am effizientesten. Im Jahr 2024 sind 732 000 Tonnen Klärschlamm in diesen Verfahren verbrannt worden. Das entspricht rund 44 % der insgesamt entsorgten Menge an Klärschlamm. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil dieser Verfahren um 4 Prozentpunkte.

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Wirtschaft

ifo Institut: Unternehmen investieren weniger

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München 10.12.2025

– Die Unternehmen haben ihre Investitionsvorhaben deutlich gekürzt. Das geht aus der aktuellen ifo Konjunkturumfrage hervor. Die Investitionserwartungen fielen für das laufende Jahr im November auf minus 9,2 Punkte, nach 2,4 Punkten im März. „Der tiefgreifende Strukturwandel und die mangelnde Attraktivität des Standorts Deutschland bremsen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen“, sagt ifo-Konjunkturexpertin Lara Zarges. „Die anhaltende Unsicherheit über wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen verstärkt die Investitionszurückhaltung zusätzlich.“ Mit einem Saldo von minus 3,1 Punkten sind die Investitionserwartungen für das kommende Jahr dennoch nicht ganz so pessimistisch wie für dieses Jahr.

Industrieunternehmen senken ihre Investitionserwartungen für das laufende Jahr am stärksten. Im November fiel der Wert auf minus 17,3 Punkte, nach plus 4 Punkten im März. Vor allem im Fahrzeugbau sanken die Erwartungen von minus 11,4 auf minus 36,7 Punkte. Ebenso senkt die Chemiebranche ihre Pläne von plus 21,0 Punkte auf minus 9,4 Punkte im November. Im Maschinenbau verschlechterten sich die Erwartungen von plus 0,9 Punkten im März auf minus 15,3 Punkte im November.  

Auch im kommenden Jahr planen die Industrieunternehmen, ihre Investitionen zurückzufahren, wenngleich der Saldo mit minus 6,9 Punkten höher liegt als für das Jahr 2025. Besonders pessimistisch sind die Chemieunternehmen (minus 15,8 Punkte). Der Fahrzeugbau erwartet dagegen, seine Investitionen nicht weiter abzusenken (minus 1,3 Punkte). Im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen die Automobilbauer für das kommende Jahr ihre Investitionen in Software sowie in Forschung und Entwicklung stets ausgeweitet haben, kürzen sie ihre Pläne für das Jahr 2026 (minus 10,6 und minus 10,4 Punkte). Dagegen wollen sie in Ausrüstungen etwas mehr investieren (2,9 Punkte). Die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen planen für das kommende Jahr als einziger Industriezweig steigende Investitionen über alle Anlagegüter hinweg. Besonders die Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben treibt ihren positiven Ausblick auf das kommende Jahr (13,1 Punkte).  

Auch im Handel sinken die Investitionserwartungen: für das laufende Jahr von minus 10,1 auf minus 13,1 Punkte. Doch auch für das kommende Jahr bleiben die Unternehmen mit minus 9,7 Punkten pessimistisch. Ebenso haben die Dienstleister ihre Pläne für das laufende Jahr deutlich zurückgenommen: von plus 4,9 auf minus 3,1 Punkte. Für 2026 sind die Dienstleister am optimistischsten gestimmt (1,1 Punkte).

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Berlin

Deutschlandreise auf der Grünen Woche: Die Highlights der Bundesländer

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Berlin 08.12.2025

13 Bundesländer sind beim 100-jährigen Messe-Jubiläum dabei. Sie präsentieren sich nicht nur kulinarisch, sondern stellen auch ihre Tourismusregionen vor. Mecklenburg-Vorpommern ist 2026 Partner der Grünen Woche.

Mecklenburg-Vorpommern kommt 2026 auf der Grünen Woche eine besondere Rolle zu: Als Partner präsentiert die beliebte Reise- und Genussregion ihre Vielfalt im Jubiläumsjahr besonders eindrucksvoll. Vom 16. bis 25. Januar rücken auf dem Berliner Messegelände touristische und kulinarische Highlights aus insgesamt 13 Bundesländern zusammen. Berlin und Bayern liegen hier nur ein paar Schritte voneinander entfernt – nirgendwo sonst erleben Besucherinnen und Besucher die Regionen Deutschlands so nah und abwechslungsreich.

Folgende Bundesländer sind auf der internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau vertreten: Baden-Württemberg (5.2), Bayern (22b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Hessen (6.2), Mecklenburg-Vorpommern (5.2), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2), Rheinland-Pfalz (6.2), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (5.2), Thüringen (20).

Mecklenburg-Vorpommern ist Partner der Grünen Woche 2026

Mit seiner abwechslungsreichen Präsenz als Tourismus- und Genussregion ist Mecklenburg-Vorpommern ein Besucher-Highlight der Grünen Woche. Davon können sich nationale und internationale Delegationen überzeugen, wenn Mecklenburg-Vorpommern als offizieller Partner den Messerundgang in seiner Halle eröffnet. Zum 25. Mal ist das Bundesland mit eigener Länderhalle auf der Grünen Woche dabei. Dort präsentiert es Klassiker wie Fisch- und Bierspezialitäten, aber auch neue Produkte, zum Beispiel Nuss- und Saatmischungen sowie ein eigens für die Messe kreiertes Glühweinbrot.

Baden-Württemberg: Genuss trifft Natur

Unter dem Motto „Genuss ist Haltungssache“ lernen Gäste die kulinarischen Highlights und die einzigartige Natur Baden-Württembergs kennen. Mit Milchprodukten und Wurstspezialitäten können sie sich direkt aus dem Foodtruck verwöhnen lassen. Dazu passen die vorzüglichen Weine aus den zwei Anbaugebieten Baden und Württemberg sowie Bierspezialitäten. Weitere kulinarische Highlights sind verschiedene Obst- und Gemüsesorten vom Bodensee. Natürlich dürfen auch Klassiker wie Käsespätzle und Maultaschen mit Kartoffelsalat nicht fehlen. Auch Linsen mit Spätzle und köstliche Krautschupfnudeln werden frisch im eigenen Gastronomiebereich zubereitet. Für gute Stimmung sorgen täglich DJ Cat und Blaskapellen aus Baden-Württemberg. So können Besucherinnen und Besucher das Genießer- und Urlaubsland Baden-Württemberg mit allen Sinnen erleben.

Bayern erleben – mitten in Berlin!

Deutschlands größtes Bundesland heißt seine Gäste in der Bayernhalle 22b willkommen. Die lokalen Spezialitäten sprechen Genießer an: zartes Strohschwein, herzhafter Allgäuer Käse, edler Frankenwein, süffige Biere und viele weitere bayerische Schmankerl erwarten sie. Bayerische Lebensfreude verspricht der gemütliche Biergarten des traditionsreichen Entenwirts. Bei zünftiger Blasmusik und Auftritten von Trachtlern wird die echte bayerische Gastlichkeit spürbar. Auf einer Streuobst-Sonderfläche gibt es spannende Informationen und feine Erzeugnisse. Unter „Genuss Bayern“ zeigen bayerische Genussorte ihre Spezialitäten, auf der „Servus Urlaub“-Fläche erfahren Gäste alles über die schönsten Reiseziele im Freistaat. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern können sie Bayern erleben – so authentisch und herzlich, wie in Bayern selbst.

Berlin: Neue Foodtrends aus der Hauptstadt

Jung, weltoffen und kreativ präsentiert sich Berlin nicht nur als Gastgeber der Grünen Woche, sondern auch auf dem Messegelände. Die Innovationskraft der Hauptstadt zeigt sich besonders auf der „Startup-Insel“. Sie bietet jungen innovativen Unternehmen eine Plattform, um ihre nachhaltigen Produkte zu präsentieren. Zudem wird das Projekt „Kantine Zukunft“ vorgestellt, das frische regionale Zutaten in der Gemeinschaftsverpflegung fördert. Es zeigt, wie Berlin innovative Lösungen zur Förderung einer nachhaltigen Ernährungswirtschaft in der Praxis umsetzt. Der Stand der Berliner Ernährungsstrategie stellt außerdem nachhaltige, gesundheitsförderliche Lebensmittel in den Mittelpunkt.

Brandenburg: Entdecken und mitmachen

Neben Traditionsmarken und -produkten wie Beelitzer Spargel, Spreewaldgurke oder Wurstspezialitäten laden Aussteller mit kreativen Ideen zum 100-jährigen Jubiläum der Grünen Woche zum Besuch der Brandenburg-Halle ein. Brandenburger Agrarforschung, junge Unternehmen und neue Ausstellende zeigen die Innovations- und Wirtschaftskraft der märkischen Natur- und Kulturlandschaft. Hier geht es ums Testen, Netzwerken und Sich-Zeigen. Auch 2026 ist Brandenburg ein Muss für Genießer und Entdecker!

Hessen: Äppelwoi und Grüne Soße

Wie gut Tradition und Innovation zusammenpassen, zeigt sich in der Hessen-Halle. Neben Klassikern wie Äppelwoi, Ahler Worscht und Grüner Soße gibt es leckere Hessen-Bowls mit Falafel und Süßkartoffel-Ingwer-Humus – alles aus hessischen Zutaten. Dazu laden hessische Weine, Spirituosen, Bier, Eis und vieles mehr zum Verweilen im „Hesse-

Gadde“ ein. Kochshows, Interviews und Aktionen sorgen für ein abwechslungsreiches Messeerleben für Groß und Klein. Täglich ab 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher den Messetag bei DJ-Musik ausklingen lassen.

Niedersachsen: Highlights aus der Heide

Als Modellregion für nachhaltige Entwicklung präsentiert sich die Lüneburger Heide erstmals am Stand von Niedersachsen in Halle 20. Von dort reisen auch Jan und Monika Alvermann mit ihrem Unternehmen WITT Wein an, das erstmals auf der Grünen Woche ausstellt. Darüber hinaus erwarten die Gäste Spezialitäten wie ein Grünkohl-Menü mit Bratkartoffeln von Wernsing, Pinkel und Mettenden, zubereitet von Profi-Koch Matthias Mähler. Am Stand des Oldenburger Münsterlandes gibt es einen Grünkohl-Smoothie und ein Veggie-Grünkohlmenü. Die „Stadion-Bratwurst“ von Werder Bremen wird am Goldschmaus-Grillstand auf den Rost gelegt. Unter der Schirmherrschaft des Bioland-Landesverbandes Niedersachsen/ Bremen versammeln sich an einem Messestand die Akteure der niedersächsischen Bio-Branche. Es gibt touristische Informationen und ein vielfältiges Bühnenprogramm. 

Nordrhein-Westfalen: Sahne, Senf und Bio-Öle

Wer schlägt Kuh Lotte im Sahne schlagen und wie schmeckt Senf vom Niederrhein? Mitmachen und Probieren stehen in der NRW-Halle auf der Grünen Woche 2026 im Fokus. Es gibt Bio-Öle aus der Münsterlandmühle und feine Brände der Feinbrennerei Sasse, eine Vielfalt an Haselnussspezialitäten, Aachener Karlswurst und Bio-Käse. Tägliche Kochshows sorgen für Abwechslung, Kölsch und die „Roten Funken“ für Stimmung – und dann wird noch die Pickert-Prinzessin gekrönt. Zu den Highlights gehört der Kölsche Abend am Montag, 19. Januar 2026, mit Funkemariechen, Kölsch und Blaskapelle. 

Sachsen: KI trifft Kiwibeeren

Auf eine genussvolle Reise nach Sachsen können sich Gäste der Halle 21b begeben. Neben Traditionsprodukten wie Kaffee, Bier oder Wein erwarten sie „in Sachsen“ Kiwibeeren-Fruchtaufstriche oder -Glühwein-Verkostungen. Die säuerliche Frucht erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Kiwi und Stachelbeere. Wer es lieber herzhaft mag: Nudelkreationen mit schmackhaften Soßen liefert ein KI-gestützter, intelligenter Verkaufsautomat. Ob süß oder salzig, geräuchert oder frisch – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und von den sächsischen Tourismusregionen erfahren Besucherinnen und Besucher aus erster Hand, wo es im Freistaat am schönsten ist. 

Sachsen-Anhalt: Stars auf dem Grünen Teppich

Wenn am 22. Januar 2026 die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben werden, locken Aussteller aus Sachsen-Anhalt in Halle 23b mit einem passenden Catering, das Lust macht auf die Verleihung im März: Als Vorspeise eine von Hand zubereitete Suppe aus der Altmark, bevor sich leichte Süße und grobe Körnung in einer Straußenbratwurst vereinen. Danach ein veganes Eis, das jedem anderen Nachtisch eiskalt die Show stiehlt. Denn hier trifft fein verarbeiteter Kakao auf eine selbstentwickelte Leinsamenpaste. Zum Abschluss fällt die Entscheidung schwer: Lieber eine „Secconade“ auf der Afterparty oder noch einen Abstecher an die Eierlikörbar? Und der Geheimtipp für alle Kino-Fans: buntes Popcorn!

Schleswig-Holstein: Frisches aus dem Norden

Auch Schleswig-Holstein lässt sich das 100-jährigen Bestehen der Grünen Woche nicht entgehen. Mit einem erneuerten und modernisierten Landesauftritt präsentiert sich der „echte Norden“ in Halle 5.2 gemeinsam mit Traditionsunternehmen sowie kulinarischen Schätzen aus dem ländlichen Raum. Besucherinnen und Besucher können sich auf frische nordische Küche freuen – von Kartoffel- und Kohlgerichten bis hin zu typisch schleswig-holsteinischen Fischspezialitäten. Abgerundet wird der Auftritt durch Angebote aus dem Binnenland und das touristische Profil des Landes zwischen den Meeren.

Rheinland-Pfalz: Bestes vom Winzer

In seiner Weinlounge in Halle 6.2 präsentiert sich Rheinland-Pfalz als „Paradies für Goldschlürfer“ mit exzellenten Weinen und Sekten – auch in alkoholfreien Varianten – aus seinen sechs Weinanbaugebieten Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Nahe, Ahr und Mittelrhein.

Die rheinland-pfälzischen Weinmajestäten laden täglich zu Weinverkostungen ein. Bei einem spannenden Gold-Quiz können die Besucher unter anderem Wochenendaufenthalte in einem der Anbaugebiete gewinnen. Doch das Bundesland hat noch viel mehr zu bieten: spannende Ausflugsziele, Wellness- und Aktivangebote, für Kulturbegeisterte und Naturliebhaber. 

Thüringen: Überraschungen aus Deutschlands Mitte

Als Grünes Herz Deutschlands präsentiert sich das Bundesland unter dem Motto „Thüringen überraschend – 100 Jahre Grüne Woche“. Auf dieser besonderen Grünen Woche möchte Thüringen neben den Traditionsprodukten wie Bratwurst, Klößen und Bier Besonderheiten zeigen, die nicht gleich mit Thüringen verbunden werden. Nur einige Beispiele, die neugierig machen: Thüringer Freilandpilze (Trüffel) als kleiner Snack oder Brunnenkresse aus Erfurt, Sülze von der Wachtel, Slushcocktails mit regionalen Säften oder die Hex-Erlebniswelt mit dem weltgrößten Besen. Eine E-Kutsche als innovatives LEADER-Projekt ist im Eingangsbereich der Halle 20 zu finden. Lust auf eine Reise nach Thüringen machen zudem außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten sowie 100 (un-)bekannte Veranstaltungen in Thüringen.

Foto: Blick in die Halle Deutsche Regionen auf der Grünen Woche. © Messe Berlin

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Wirtschaft

ifo Dresden: US-Zölle schaden Industriestandorten in Süddeutschland am stärksten

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Dresden 09.12.2025

– Die US-Zölle von 15 Prozent auf EU-Waren wirken sich regional unterschiedlich auf die lokale Wirtschaft aus. Das zeigt eine neue Studie des ifo Instituts zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der US-Zölle für die Landkreise und kreisfreien Städte. „Das Nord-Süd-Gefälle ist deutlich: Während Potsdam sogar einen leichten Zugewinn verzeichnet, drohen Industriestandorten wie Salzgitter, Dingolfing-Landau, Wolfsburg und Ingolstadt empfindliche Einbußen“, sagt Marcel Thum, Leiter der ifo Niederlassung Dresden.

Besonders stark betroffen sind Regionen mit hohem Industrieanteil, etwa in der Automobil- und Metallerzeugung. Am höchsten sind die Wertschöpfungsverluste für Salzgitter (minus 1,16 Prozent), Dingolfing-Landau (minus 1,08 Prozent), Wolfsburg (minus 1,06 Prozent), Böblingen (minus 1,05 Prozent) und Ingolstadt (minus 0,98 Prozent). Leichte positive Wertschöpfungseffekte gibt es für Potsdam (plus 0,23 Prozent), den Main-Taunus-Kreis (plus 0,22 Prozent), Cottbus (plus 0,18 Prozent) und Bonn (plus 0,17 Prozent).

Die regionalen Unterschiede sind vor allem auf die Wirtschaftsstruktur vor Ort zurückzuführen. „Während Dienstleister vielerorts tendenziell profitieren und Marktanteile gewinnen können, sind die Verluste im Verarbeitenden Gewerbe in einzelnen Kreisen gravierend“, sagt Robert Lehmann von der ifo Niederlassung Dresden. „Insgesamt könnten die Zölle mittelfristig zu einer Verschiebung der Wirtschaftsaktivität von Industrie zu Dienstleistungen führen.“

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Berlin

Tourismus im Gleichgewicht: ITB Berlin Kongress 2026 weist den Weg

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Berlin 09.12.2025

Die ITB Berlin feiert 60 Jahre und der weltweit größte Think Tank der Branche widmet sich unter dem Leitmotiv „Leading Tourism into Balance“ den zentralen Zukunftsfragen der globalen Tourismusindustrie. Vom 3. bis 5. März 2026 diskutieren rund 400 internationale Top-Speaker in 17 Thementracks und auf vier Bühnen, wie sich zukunftsfähige Geschäftsmodelle mit dem Schutz natürlicher Lebensräume in Einklang bringen lassen. 

Der ITB Berlin Kongress 2026 blickt im kommenden Jahr auf Antworten und Strategien für eine Tourismusbranche im Umbruch. Mehr als 400 internationale Speaker beleuchten aktuelle Trends, präsentieren Forschungsergebnisse und Szenarien, debattieren Strategien und Handlungsoptionen. Expert:innen führender Unternehmen wie Nathan Blecharczyk (Co-Founder and Chief Strategy Officer, Airbnb), Mitra Sorrells (Senior Vice President, Phocuswright) und Bruce Poon Tip (Gründer, G Adventures) teilen exklusive Einblicke in aktuelle Marktentwicklungen und strategische Trends. Während Frauke Fischer (Business Biodiversity Expertin) aufzeigt, warum biologische Vielfalt ein zentraler Erfolgsfaktor für die Zukunft der Reisebranche ist, nimmt Thor Pedersen (Weltreisender und Bestsellersautor) das Publikum mit auf seine außergewöhnlichen Erfahrungen aus der Weltumrundung ohne Flugzeug, und lässt dabei ganz neue Perspektiven auf globales Reisen entstehen. 

Künstliche Intelligenz, Overtourism und Klimawandel erfordern Antworten 

Mit dem Leitmotiv „Leading Tourism into Balance“ richtet sich der ITB Berlin Kongress 2026 auf vier Bühnen und im Rahmen von 17 Thementracks an eine Branche, die zunehmend komplexeren Aufgaben unterliegt und dabei verschiedensten Anforderungen gerecht werden muss. Wie reagieren die Urlaubsziele auf den Übertourismus? Welche Chancen bieten Datenmanagement und Künstliche Intelligenz? Wieviel Anpassung erfordert der Klimawandel? Die Herausforderungen der Gegenwart verlangen nach innovativen Konzepten, die unterschiedlichste Akteure und Zielgrößen einbeziehen und divergierende Anliegen miteinander in Einklang bringen.

Foto: Mitra Sorrells (Senior Vice President Content, Phocuswright) auf dem ITB Berlin Kongress © ITB Berlin

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Politik

Ukraine: Wirtschaft zwischen Widerstandskraft und Zukunftschancen

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Berlin 09.12.2025

Die Ukraine entwickelt sich zu einem zentralen Akteur und eröffnet zugleich große Chancen für Unternehmen. Im Vorfeld des 8. Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforums, der zentralen Plattform für wirtschaftliche Kooperationen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Potenziale des Landes.

Bilateraler Handel und Investitionen

Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine intensiviert sich stetig. Exportkreditversicherungen und Investitionsgarantien erleichtern deutschen Unternehmen den Marktzugang und werden von hiesigen Firmen kräftig genutzt. Fortschritte wie der Ausbau der Stromnetze und die Modernisierung der Logistik unterstreichen die Handlungsfähigkeit der Ukraine. Reformen bei der EU-Annäherung schaffen zusätzliche Planungssicherheit – ein entscheidender Faktor für Investitionen und langfristige Partnerschaften.

Wachstumsbranchen und Innovationspotenziale 

In der Ukraine bieten der Energiesektor, das Bauwesen und die Agrarwirtschaft vielversprechende Möglichkeiten. Der Wiederaufbau der zerstörten Energieinfrastruktur, verbunden mit einer stärkeren Integration in das europäische Stromnetz, eröffnet gute Chancen für langfristige Kooperationen. Der Reparatur- und Installationsbedarf kann und sollte mit moderner Technik erfolgen, um auch hier einen Schritt zur Harmonisierung von Standards mit der EU zu gehen.
Eine Dezentralisierung der Energieversorgung und die Modernisierung von Gebäuden durch energieeffiziente Technologien erschließen weitere Zukunftsmärkte. Gleichzeitig stärken die Diversifizierung in der Landwirtschaft sowie Investitionen in moderne Verarbeitungstechnologien die Exportfähigkeit des Landes. Für den deutschen Mittelstand bedeutet das: neue Geschäftsfelder, Partnerschaften und Chancen, um Know-how und Technologien einzubringen – und damit aktiv am Wiederaufbau und an der wirtschaftlichen Transformation der Ukraine mitzuwirken.

Sicherheit: Von Waffenlieferungen zu Industriepartnerschaften

In der Verteidigungsindustrie hat sich die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine in den vergangenen drei Jahren deutlich gewandelt. Heute entstehen Joint Ventures zwischen deutschen Unternehmen und ukrainischen Partnern, deutsche Firmen errichten vor Ort Produktionsstätten, und Kooperationen vor allem in der Drohnenabwehr sowie der Luftverteidigung eröffnen neue Innovationsfelder für eine enge bilaterale Zusammenarbeit.
 
Für hiesige Unternehmen bedeutet das Zugang zu Technologien, die unter realen Einsatzbedingungen getestet werden. Die Unterschiede zu 2024 sind deutlich: Damals dominierte die Debatte um Kampfpanzer und Flugabwehrsysteme. Heute geht es um lokale Produktion, Technologieentwicklung und langfristige Industriepartnerschaften auf Augenhöhe.

Ukraine als Verbündeter: Chancen jetzt nutzen

Die Ukraine ist auf dem Weg, ein zentraler Partner Europas zu werden – wirtschaftlich und sicherheitspolitisch. Deutsche Unternehmen haben die Chance, diesen Prozess aktiv mitzugestalten – durch Investitionen in Technologiepartnerschaften, lokale Produktion und Ausbildung. Risiken wie die Sicherheitslage, aber auch das Thema Korruption bleiben Herausforderungen. Die Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer und das Kompetenzzentrum Wiederaufbau Ukraine der Deutschen Industrie- und Handelskammer unterstützen Unternehmen durch Vernetzung und gezielte Informationen bei der Identifizierung von Chancen und Minimierung von Risiken.
 
Die Bundesregierung und viele andere staatliche Akteure leisten bereits Unterstützung, indem sie Finanzierungs- und Absicherungsinstrumente für Projekte bereitstellen. Diese positiven Ansätze können aber bilateral und im internationalen Kontext noch intensiviert werden, um eine bessere Finanzierbarkeit von Projekten und Investitionen zu ermöglichen und europäische Standards zu implementieren.

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Berlin

Bundesumweltministerium informiert zum Natürlichen Klimaschutz

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Berlin 09.12.2025

–Informieren, Ausprobieren, Kennenlernen – das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) steht für eine Vielzahl von Themen. Auf der Grünen Woche 2026 wird sich das BMUKN Fragen rund um den Natürlichen Klimaschutz widmen.

Das Bundesumweltministerium informiert vom 16. bis 25. Januar 2026 in Halle 27 zur Rolle der Natur für den Klimaschutz. Wälder und Auen, Böden und Moore, Flussauen und Meere, Grünflächen in der Stadt und auf dem Land – all diese natürlichen Lebensräume helfen, das Klima zu schützen. Sie können Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden und langfristig speichern – wenn sie gesund, also ökologisch intakt sind. Um diese Ökosysteme zu stärken, wiederherzustellen und zu bewahren, unterstützt das Bundesumweltministerium (BMUKN) mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) zahlreiche Maßnahmen und Projekte. 

Damit wird die Natur wieder zur Verbündeten beim Klimaschutz, wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere bleiben erhalten. Und es geht noch um mehr: Darum, dass das Grundwasser noch für unsere Kinder und Enkelkinder reicht. Dass es weniger Erosion und auch künftig noch gute Ernten gibt und dass die Sommer erträglich bleiben, weil die Natur die Landschaft kühlt.

Unter dem Blickwinkel „Stärken, Wiederherstellen, Bewahren“ stellt das Bundesumweltministerium einzelne natürliche Lebensräume vor und zeigt…

… in welchen Bereichen der Mensch aktiv Ökosysteme erhalten oder dazu beitragen kann, dass sie sich erholen. 
… was Meere und Regenwürmer mit Klimaschutz zu tun haben.
… wie Naturschutz mit Klimaschutz Hand in Hand geht und der Nutzen, der für Mensch und Natur dadurch entsteht. 
… wie Moorschutz zum Geschäftsmodell werden kann.

Neben umfangreichen Informationen laden anschauliche Exponate zum Ausprobieren und Aktivwerden ein. Am Stand des Bundesumweltministeriums werden mit Quizformaten und Mitmachaktionen sowie mit einem unterhaltsamen und informativen Bühnenprogramm Wissen und Tipps für den Alltag vermittelt.

Foto: Auch auf der Grünen Woche 2025 konnten sich Jung und Alt bei Mitmachaktionen am Stand des BMUKN beteiligen. © Messe Berlin

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Europa

Konferenz zur Wirtschaftspolitik in der EU

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Berlin 08.12.2025

– Mit der Frage, wie die EU ihre Position in der Weltwirtschaft stärken kann, hat sich die 25. Tagung der Interparlamentarischen Konferenz über Stabilität, wirtschaftspolitische Koordinierung und Steuerung in der Europäischen Union (SWKS) am 29. und 30. September 2025 in Billund befasst. Das geht aus einer Unterrichtung (21/2992) der Delegation des Deutschen Bundestag hervor. Sie bestand aus sieben Bundestagsabgeordneten aus allen Fraktionen und wurde von Inge Gräßle (CDU/CSU) geleitet. Insgesamt nahmen Delegierte aus 25 EU-Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament teil.

Weitere Themen der Konferenz waren die Finanzierung einer unabhängigen EU-Sicherheitspolitik und die Nachhaltigkeit der neuen europäischen Fiskalregeln im aktuellen geopolitischen Kontext.

Mit der Einrichtung der Konferenz haben sich die Unterzeichnerstaaten – zu denen alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union gehören – zur Aufnahme einheitlicher und verbindlicher Haushaltsregeln in ihre nationalen Rechtsordnungen, vorzugsweise auf Verfassungsebene, verpflichtet. Die erste SWKS-Konferenz fand im Herbst 2013 in Vilnius (Litauen) statt, seither gibt es jeweils im Frühjahr und im Herbst ein Treffen.

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Wirtschaft

ifo Institut: Geschäftsklima stagnierte 2025

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München 04.12.2025

– Das Geschäftsklima hat sich im Verlauf des Jahres 2025 kaum bewegt und bleibt deutlich hinter den Werten früherer Jahre zurück. Von Januar bis November stieg der Index insgesamt nur um rund 2,8 Punkte, was fast einem Stillstand gleichkommt. Die Geschäftslage hat sich kaum verändert (minus 0,4 Punkte), die Erwartungen legten im Jahresverlauf leicht zu (plus 5,9 Punkte). „Die Unternehmen blicken nüchtern und besorgt auf die wirtschaftliche Entwicklung“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Wir sehen eine nur von den Erwartungen getriebene Stabilisierung des Geschäftsklimas, und die Euphorie vom Jahresstart ist schon wieder verblasst.“ 
 
Seit Jahresbeginn verbesserte sich das Geschäftsklima in der Industrie zwar spürbar, dennoch bleiben nahezu alle Branchen im negativen Bereich, blicken also immer noch überwiegend pessimistisch in die Zukunft. So verbesserte sich das Geschäftsklima bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen zwar über das Jahr deutlich um 29,4 Punkte; die Stimmung blieb aber immer noch zurückhaltend – im November erreichte der Indikator minus 2,1 Punkte. In der Chemischen Industrie verschlechterte sich die Stimmung vor allem im Oktober und November. Insgesamt sank dort der Indikator um 8,6 Punkte. Auch bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln sank das Barometer um 12,7 Punkte. 
 
Die Stimmung im Handel erholte sich etwas, blieb aber zum Jahresende auf einem sehr niedrigen Niveau und war insgesamt schlechter als in den vergangenen Jahren. Der Bau zeigte über das Jahr hinweg eine Aufwärtstendenz, wobei der Bereich aus einem sehr tiefen Tal kam und es bis zum November nicht aus dem negativen Bereich herausschaffte. Bei den befragten Dienstleistern gab es kaum Bewegung: Dabei hat sich die Stimmung in der Lagerei deutlich um plus 13,1 Punkte verbessert. Auch das Gastgewerbe ist zum Jahresende besserer Laune, plus 6,8 Punkte im Vergleich zum Januar. Hingegen fiel das Geschäftsklima im Verlagswesen um 14,9 Punkte. „Insgesamt zeigt sich über alle Wirtschaftsbereiche hinweg, dass man nicht von einer Erholung sprechen kann“, sagt Wohlrabe. 

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Berlin

Der ErlebnisBauernhof zeigt die Vielfalt moderner Landwirtschaft

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Berlin 04.12.2025

Der ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 präsentiert auch im Jubiläumsjahr der Grünen Woche die gesamte Themenbreite moderner Landwirtschaft. Unter dem Leitmotiv „Ernährung sichern. Natur schützen.“ zeigt die Agrarbranche, wie Innovation, Verantwortung und Vielfalt zusammenwirken. Mehr als 70 Partner aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Technik, Verarbeitung und Lebensmitteleinzelhandel gestalten die Halle gemeinsam.

Lea Fließ, Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft: „Die Landwirtschaft steht für Ernährungssicherheit, Klimaschutz und Innovation gleichermaßen. Der ErlebnisBauernhof zeigt, wie vielfältig und lösungsorientiert die Branche arbeitet – von der Pflanzenzüchtung über moderne Tierhaltung bis hin zu digitalen Technologien auf dem Acker. Zugleich stehen der Dialog und die Transparenz im Mittelpunkt, besonders im Jubiläumsjahr der AgrarScouts und während des UN-Jahres der Frauen in der Landwirtschaft.“ 


Einblicke in die gesamte Wertschöpfungskette

Der ErlebnisBauernhof führt durch die verschiedenen Stufen der Lebensmittelproduktion – von Bodenfruchtbarkeit über Saatgut, digitale Ackertechnik, Pflanzenbau, Pflanzenschutz, moderne Tierhaltung und Tierwohl bis hin zu Verarbeitung, Vermarktung und dem Lebensmitteleinzelhandel.

Besondere Stationen verdeutlichen, welche Rolle Kreisläufe, Nährstoffmanagement, Forschung und Innovationen für Nachhaltigkeit und Effizienz spielen. Multimediale Module, Mitmachangebote und interaktive Flächen helfen, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen.


Technologie, Innovation und Zukunftsthemen

Autonom fahrende Maschinen, digitale Sensorik, KI-gestützte Analyseverfahren oder neue Züchtungstechnologien zeigen, wie technische Entwicklungen zur Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft beitragen. Partner wie die Landtechnik, Forschungseinrichtungen, Technologieunternehmen und Start-ups setzen Schwerpunkte zu Klimaanpassung, Ressourceneffizienz und smarter Landwirtschaft.

„Technologie ist kein Selbstzweck – sie macht Landwirtschaft präziser, nachhaltiger und resilienter. Auf dem ErlebnisBauernhof lässt sich erleben, wie Innovation in Stall, Acker und Lieferkette wirkt“, betont Lea Fließ.


Moderne Tierhaltung – erklärt, transparent gemacht

In Halle 3.2 wird moderne Tierhaltung gezeigt: Modelle, Simulationen und Exponate veranschaulichen, wie Tierwohl, Stalltechnik und nachhaltige Kreisläufe zusammenspielen. Dabei stehen sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch der Alltag landwirtschaftlicher Betriebe im Fokus. Zusätzlich gibt es durch eine Kooperation mit Tierwohl TV echte Einblicke in Ställe. 


Pflanzenzucht, Pflanzenschutz & Ackerbau

Die Pflanzenproduktion gehört zu den zentralen Säulen des ErlebnisBauernhofs. In Halle 3.2 wird gezeigt, wie moderne Pflanzenzüchtung und ein präziser Pflanzenschutz dazu beitragen, stabile Ernten zu sichern und gleichzeitig den Einsatz von Ressourcen zu reduzieren. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in aktuelle Forschung, neue Sorten, resiliente Pflanzen für den Klimawandel sowie innovative Ackerbauverfahren – von regenerativen Methoden bis hin zu smart gesteuerter Digitalisierung auf dem Feld. 


2026 – Das Jahr der Frauen in der Landwirtschaft

Das internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft bildet einen thematischen Fokus. Inhalte zeigen die Rolle von Frauen in Betrieben, Beratung, Wissenschaft, Bildung und Politik. Diskussionsformate und Bühnenprogramme greifen neue Rollenbilder, Equal Opportunity und Fachkräftegewinnung auf.


AgrarScouts feiern 10-jähriges Jubiläum

Über 800 Landwirtinnen, Landwirte aus dem gesamten Bundesgebiet engagieren sich inzwischen als AgrarScouts. Auf dem ErlebnisBauernhof begleiten sie Politikdelegationen, Schulklassen und Messepublikum, erklären ihre Arbeit, beantworten Fragen und geben Orientierung in den Themenfeldern Ackerbau, Tierhaltung, Technik und Nachhaltigkeit.

„Die AgrarScouts stehen für gelebten Dialog. Sie übersetzen Fachwissen in Alltagssprache und schaffen Vertrauen – genau das braucht die gesellschaftliche Debatte“, so Fließ.


Bühnenprogramm & Dialogformate

Auf der Bühne der Halle 3.2 erwartet die Besuchenden ein breites Programm – von Talks zu Innovationen und Klimaanpassung über Fachimpulse zur Biodiversität, Züchtung und Bodenfruchtbarkeit bis hin zu Live-Demonstrationen rund um Tierwohl, Technik und Pflanzenbau.

Diskussionsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft machen die Spannbreite der Themen sichtbar. Auch das UN-Jahr der Frauen sowie der Nachwuchs in grünen Berufen sind feste Programmpunkte.


Erlebnispfade – Die interaktive „Schnitzeljagd“

Besucherinnen und Besucher können auf dem ErlebnisBauernhof über thematische Erlebnispfade die Vielfalt der Branche erkunden. Die interaktive „Schnitzeljagd“ führt zu ausgewählten Ständen und bietet spielerische Wissensstationen zu Tier, Technik, Natur und Boden. Gesammelte Marken können an einem zentralen Rastplatz gegen ein Getränk und einen Sammelbecher mit landwirtschaftlichem Motiv eingelöst werden.

Foto: Die AgrarScouts auf dem ErlebnisBauernhof der Grünen Woche 2025. © Forum Moderne Landwirtschaft e. V.

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Wirtschaft

ifo Institut: Materialknappheit in der Industrie nimmt zu

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München 01.12.2025

– Die Industrie kämpft mit immer mehr Engpässen bei Vorprodukten. In einer aktuellen Umfrage des ifo Instituts meldeten 11,2 Prozent der befragten Unternehmen Schwierigkeiten, die benötigten Materialien für ihre Produktion zu bekommen – nach 5,5 Prozent im Oktober. „Die fehlenden Halbleiter verschärfen die bereits schwierige Situation der Industrie“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.

Insbesondere in der Automobilwirtschaft hat sich der Mangel zugespitzt. Mehr als jedes vierte Unternehmen (27,6 Prozent) berichtete von Engpässen bei Vorprodukten. Im Oktober waren es noch weniger als ein Prozent. Auch die Hersteller von elektronischen und optischen Produkten haben vermehrt Probleme – hier stieg der Anteil von 10,4 auf 17,5 Prozent. Ähnlich ergeht es den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen. Dort berichteten 16 Prozent von einem Mangel, nach 10 Prozent im Vormonat. Im Maschinenbau stieg der Anteil auf 8,2 Prozent.

Im langfristigen Mittel vor der letzten Krise von 2021 bis 2023 liegt der Anteil allerdings bei 5,2 Prozent. Ein ähnlich hoher Wert wurde im April 2024 mit 12,4 Prozent erreicht. Die Industrie verzeichnete den bisherigen Höhepunkt der Lieferprobleme im Dezember 2021. Da waren 81,9 Prozent der Unternehmen von Materialengpässen betroffen.

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Politik

Auch die Privatwirtschaft muss barrierefrei werden

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Die Bundesvereinigung Lebenshilfe sieht im Entwurf zum neuen Behindertengleichstellungsgesetz erheblichen Nachbesserungsbedarf.

Am 3. Dezember ist Welttag der Menschen mit Behinderung.

Berlin 02.12.2025
 

–Lange haben Menschen mit Behinderung auf die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes warten müssen. In dem nun vorgelegten Entwurf sieht die Bundesvereinigung Lebenshilfe jedoch erhebliche Schwachstellen und fordert zwingend Nachbesserungen. Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.: „Wir sind froh, dass es jetzt endlich vorangehen soll. Wenn das Gesetz aber nicht besser wird, bleibt es in großen Teilen ein zahnloser Papiertiger.“

Das Behindertengleichstellungsgesetz hat das Ziel, Deutschland barrierefrei zu machen. Die Reform sieht allerdings keine umfängliche Verpflichtung privater Unternehmen zur Barrierefreiheit vor. Es wird lediglich klargestellt, dass ein Verstoß gegen bereits bestehende gesetzliche Vorgaben zur Barrierefreiheit eine Benachteiligung von Menschen mit Behinderung darstellt. Betroffene können aber nicht auf Beseitigung oder Unterlassung dieser Benachteiligung klagen, sondern sie nur feststellen lassen. Konsequenzen daraus folgen nicht. Ulla Schmidt: „Alle müssen ihren Beitrag leisten – auch der private Sektor. Gerade in einer alternden und vielfältigen Gesellschaft ist umfassende Barrierefreiheit notwendiger denn je.“ 

Zumindest stellt der Entwurf klar, dass Menschen mit Behinderung künftig einen durchsetzbaren Anspruch auf angemessene Vorkehrungen gegen private Unternehmen haben. Das sind Hilfestellungen, die im Einzelfall benötigt werden, um bestehende Barrieren zu überwinden. Beispielsweise das Vorlesen der Speisekarte oder das Anlegen einer mobilen Rampe. „Dieser Klarstellung muss im parlamentarischen Verfahren unbedingt erhalten bleiben und durch Ansprüche auf Schadensersatz und Entschädigung ergänzt werden“, fordert die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe. „Außerdem darf der Anspruch auf angemessene Vorkehrungen keinesfalls auf bestimmte Maßnahmen beschränkt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass es sogar zu einer Verschlechterung der aktuellen Rechtslage kommt. Derzeit schließt der Entwurf beispielsweise alle baulichen Änderungen aus.“

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