Politik

Mehr als 2.500 UNterschriften für das Bauhaus-Manifest

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Berlin 06.09.2026

Die Unterstützung für das Bauhaus-Manifest 2026 wächst weiter. Inzwischen haben sich über 2.500 Kulturschaffende, Wissenschaftler, Handwerker, Designer und Architekten dem Bündnis angeschlossen. Auch zahlreiche Prominente, Institutionen und viele Privatpersonen haben unterzeichnet.

Dazu Staatsminister Weimer: „Jeden Tag wächst die Unterstützung für das Bauhaus-Manifest weiter. Jede Unterschrift ist ein Zeichen für die Prinzipien von Kunstfreiheit, Unabhängigkeit, Offenheit und Innovation. Die Ideen des Bauhauses sind lebendig und das machen wir sichtbar. Es ist wichtig, dass wir die Bauhaus-Prinzipien in aller Deutlichkeit verteidigen.“

Auf Initiative von Staatsminister Wolfram Weimer hatten Ende August Verbände und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur sowie Kirchen gemeinsam das Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet.

Auch die sechzehn Länder hatten sich in der „Dessauer Erklärung“ eindeutig zur Kunstfreiheit und zum Bauhaus positioniert.

Gestern veröffentlichten die drei Bauhaus-Einrichtungen in Berlin, Dessau und Weimar eine gemeinsame Stellungnahme. Sie forderten dazu auf, das Bauhaus weiterzudenken und begrüßten ausdrücklich das Bauhaus-Manifest sowie die Positionierung der Länder.

Das Bauhaus wurde 1919 in Weimar gegründet. Nach seiner Vertreibung aus Weimar wurde es 1926 – vor genau 100 Jahren – in Dessau wiedereröffnet. 1933 – inzwischen nach Berlin umgezogen – musste es unter dem Druck der Nationalsozialisten endgültig schließen. Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau sind UNESCO-Welterbe.

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