Wirtschaft

Mais in Berlin und Brandenburg hat Zukunft

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Müncheberg 22.7.2036  

– Der Klimawandel verändert Brandenburgs Landwirtschaft schneller, als viele vermuten. Besonders Mais gerät durch Frühjahrstrockenheit und Hitzewellen unter Druck. Gleichzeitig eröffnen sich Chancen für Kulturen wie Sorghum, Soja oder Kichererbsen. Agrarforscher Claas Nendel erklärt, welche Entwicklungen seine Modelle bis zum Jahr 2100 erwarten lassen – und warum es trotz aller Risiken keinen Grund für Untergangsszenarien gibt.

Hitzewellen , Frühjahrstrockenheit und schwindende Wasservorräte setzen Brandenburgs Ackerbau unter Druck. Doch der Agrarforscher und Universitätsprofessor Claas Nendel, Leiter des Programmbereichs Simulations- und Datenwissenschaften am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg, neigt nicht zu Untergangsszenarien. Im Interview erklärt er, warum der Mais an Bedeutung verlieren könnte, welche Chancen Sorghum, Soja und Kichererbse bieten und wie Pflanzenzüchtung und Sortenvielfalt die Risiken mindern können.

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