Berlin
IFA 2026 übertrifft Vorjahreswerte und machte Zukunftstechnologien erlebbar
Berlin 08.09.2026
– Die IFA Berlin, das weltweit größte Event für Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech, zieht eine erfolgreiche Bilanz. Mit 240.000 Besucher:innen aus 155 Ländern und mehr als 2.000 Ausstellern übertraf die IFA 2026 die Vorjahreswerte und stärkte ihre Position als globale Plattform für Technologie, Handel, Medien, Kultur und Politik. Fünf Tage lang machte die IFA die wichtigsten Technologietrends und Innovationen auf dem Berliner Messegelände erlebbar.
„Die IFA 2026 war größer und internationaler als je zuvor. Noch mehr Aussteller und Besucher:innen, noch mehr Präsenz von Medien und Content Creators, ein stark erweitertes Programm und neue Erlebniswelten haben gezeigt, wie dynamisch und vielfältig die IFA Berlin ist. Künstliche Intelligenz und Robotik spielen in immer mehr Produktsegmenten eine Rolle und waren in nahezu allen Show Areas präsent. Gleichzeitig konnten wir mit dem Ausbau unserer Bereiche viele neue Besucher:innen erreichen. Die IFA bringt eine außergewöhnliche Vielfalt an Menschen zusammen – globale Marken, Handel und Industrie, Start-ups und Forschung, Medien, Creators, Konsument:innen und Politik. Von smarten Haushaltsgeräten über humanoide Roboter bis hin zu neuen Mobilitäts-, Beauty- und Entertainment-Lösungen zeigte die IFA, wie breit Innovation heute gedacht wird. Die IFA ist damit weit mehr als eine Produktschau. Sie ist ein Ort für Austausch, Inspiration und neue Ideen – und eine internationale Bühne, auf der sichtbar wird, wie Technologie unser Leben von morgen prägen wird“, sagt Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH.
„Die IFA 2026 hat erneut gezeigt: Sie ist die wichtigste Plattform für die Begegnung von Industrie und Handel. Hier werden Kundenbeziehungen gefestigt, neue Kontakte geknüpft und Produkte nicht nur präsentiert, sondern unmittelbar erlebbar gemacht. Gerade in einer zunehmend digitalen Welt sind der persönliche Austausch und das direkte Produkterlebnis unersetzlich. Genau das macht die IFA zur weltweit führenden Plattform für Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech. Klar ist, der Fachhandel steht bei der IFA im Mittelpunkt. Deshalb investieren wir gezielt in den weiteren Ausbau unserer Angebote und Formate für nationale und internationale Händler. Gleichzeitig schafften wir neue Formate, die den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik stärken. So bringt die IFA die entscheidenden Akteure zusammen, fördert den Austausch und gestaltet die Zukunft der Home- und Consumer-Industrieaktiv mit“, sagt Carine Chardon, Geschäftsführerin der GFU GmbH, Markeninhaberin und Gesellschafterin der IFA.
IFA 2026 zeigte, wie Technologie unser Leben von morgen prägen wird
Auf der IFA überzeugte Technologie vor allem da, wo sie Dinge für Menschen einfacher macht, und Komplexität reduziert. Beispielsweise, wenn eine Spülmaschine automatisch das richtige Programm auswählt; wenn die Waschmaschine die Dosierung des Waschmittels übernimmt oder wenn intelligente Systeme Energie und Wasser effizienter nutzen. KI-Anwendungen, smarte Geräte, intelligente Bewässerung und vernetzte Outdoorküchen machen deutlich: Das Smart Home erstreckt sich bis in den Garten.
Neben den etablierten Ausstellungsbereichen wie zum Beispiel Home Appliances, Beauty Tech & Wellbeing, Audio sowie Computing & Gaming prägten die Themen KI, Mobilität und Robotik die IFA 2026.
Auf dem Messegelände waren so viele Roboter wie nie zuvor zu sehen: von autonomen Mährobotern über smarte Haushaltsroboter bis hin zu humanoiden Robotern, die künftig Nutzer:innen im Alltag unterstützen können. Im Rahmen von „Robots on the Runway“ präsentierten humanoide Roboter und Entertainment-Roboter ihre Fähigkeiten auf der Creator Stage und interagierten mit dem Publikum. Zudem zeigte die IFA Mobilitätslösungen, von Elektroautos und vernetzten Fahrzeugen bis hin zu Flugautokonzepten. Damit bildete die Tech-Show die volle Bandbreite von Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech ab.
IFA stärkte ihre Rolle als internationale Business-Plattform und wichtigsten Treffpunkt für Handel und Industrie
Für Handel und Industrie bot die IFA 2026 viel Raum für Austausch und zielgruppengerechte, teils neue Formate: Der IFA Retail Leaders Summit brachte über 100 hochrangige internationale Entscheider:innen aus Handel und Industrie zusammen. Sie diskutierten etwa über die Rolle von KI im Einkaufsprozess, Omnichannel-Strategien, Fulfillment und Logistik sowie die Rolle von Marktplätzen. Die neu geschaffene Retail Innovation Zone machte zukunftsweisende Store-Konzepte, Services und Geschäftsmodelle praxisnah erlebbar. Der Bereich IFA Global Markets vernetzte Zulieferer aus mehr als 20 Ländern mit Einkäufer:innen sowie Produktverantwortlichen und stärkte damit seine Position als internationale Beschaffungsplattform für Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech. Mit rund 300 Ausstellern aus 24 Ländern stärkte IFA Next zugleich seine Bedeutung als Schaufenster für Start-ups, Forschung und zukunftsweisende Technologien – von humanoider Robotik über Smart Glasses und KI-Wearables bis zu Smart Living.
Foto: IFA Messe Berlin
Berlin
113 Fahrzeuge aus 17 Ländern
Berlin 08.09.2026
InnoTrans 2026 wird zum internationalen Showroom auf Schienen
Das Frei- und Gleisgelände gehört zu den Publikumsmagneten der InnoTrans. 2026 erwarten die Fachbesucher 113 Fahrzeuge aus 17 Ländern, darunter Südkorea und China. Ein besonderer Fokus liegt auf alternativen Antriebstechnologien.
- 130 Aussteller zeigen Innovationen auf rund 20.000 Quadratmetern
- Schnellzug aus Südkorea, Hybrid-Lok aus China: InnoTrans zeigt ganze Bandbreite der Branche
- Zu den Trends gehören neben alternativen Antriebstechnologien auch Nachtzugkonzepte
Vom modernen Hochgeschwindigkeitszug über Lokomotiven mit alternativen Antrieben bis hin zu innovativen Nachtzugkonzepten: Auf dem Frei- und Gleisgelände der InnoTrans 2026 (22. – 25. September) präsentieren Hersteller aus aller Welt ihre neuesten Fahrzeuge der internationalen Bahnindustrie. Insgesamt stellen Aussteller aus 17 Ländern in diesem Jahr 113 Fahrzeuge aus.
In Summe sind 130 Aussteller auf dem Frei- und Gleisgelände vertreten, darunter 30 Unternehmen erstmals in diesem Bereich, der insgesamt rund 20.000 Quadratmeter Bruttofläche umfasst.
„Unser Frei- und Gleisgelände gehört für viele Fachbesucher zu den Highlights der InnoTrans. Nirgendwo sonst lässt sich die Vielfalt der internationalen Bahnindustrie so unmittelbar erleben“, sagt InnoTrans-Direktorin Kerstin Schulz: „113 Fahrzeuge aus 17 Ländern zeigen eindrucksvoll den Stellenwert der InnoTrans für die internationale Mobilitätsbranche.“
Von China und Südkorea bis zur InnoTrans nach Berlin
All die Fahrzeuge ausstellen zu können, erfordert eine komplexe Logistik. Besonders weit ist der Weg für Exponate aus Asien: Die Fahrzeuge aus China und Südkorea wurden zunächst per Schiff nach Europa transportiert. Anschließend ging es teilweise per Binnenschiff weiter in Richtung Berlin. Andere Fahrzeuge reisen auf der Schiene oder über die Straße an.
Berlin
Mögliches Risiko weiterer Anschläge auf CSD-Veranstaltungen
Berlin 08.09.2026
– Nach dem Anschlag auf die Kundgebung zum Christopher Street Day (CSD) in Berlin am 25. Juni 2026 ist das mögliche Risiko weiterer Anschläge auf CSD-Veranstaltungen ein Thema der Antwort der Bundesregierung (21/7826) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/7463). Wie die Bundesregierung darin schreibt, stehen aus jihadistischer Perspektive alle Personen und Gruppen potenziell im Fokus, die Lebensweisen praktizieren oder offen Ansichten vertreten, die im jihadistischen Weltbild als feindlich betrachtet werden.
„In diesem Zusammenhang stellen Personen, die Teil der LGBTQIA+-Szene sind oder sich mit dieser solidarisieren, ein festes, dem Glauben widersprechendes und symbolhaft zu bekämpfendes Feindbild dar und geraten daher zunehmend in den Fokus islamistischer/jihadistischer Propaganda“, heißt es in der Antwort weiter. „Angehörige der LGBTQIA+-Gemeinschaft oder Einrichtungen mit entsprechenden Bezügen“ stellten somit „potenzielle Gelegenheitsziele für allein handelnde, islamistisch motivierte Personen als auch mögliche Ziele für organisationsgebundene Anschlagsplanungen dar“.
Berlin
Von KI im eigenen zu Hause bis zum Mähroboter
IFA 2026 zeigt die ganze Vielfalt von Smart Home und intelligenten Outdoor-Lösungen
Berlin 07.09.2026
– Die IFA Berlin, das weltweit größte Event für Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech, zeigt, wie KI und vernetzte Technologien den Alltag im eigenen zu Hause und im Garten verändern. Intelligente Küchensysteme berücksichtigen individuelle Bedürfnisse, Haushaltsroboter übernehmen immer komplexere Aufgaben und smarte Lösungen unterstützen eine effizientere Nutzung von Energie und Ressourcen. Mit der Show Area Outdoor Cooking & Gardening verlängert die IFA den Smart-Living-Bereich konsequent bis auf den Rasen.
„Wir sehen auf der IFA, wohin sich der Bereich Smart Home entwickelt: Küchen werden intelligenter, Haushaltsroboter übernehmen immer komplexere Aufgaben und vernetzte Technologien reichen längst über die eigenen vier Wände hinaus bis in den Garten. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Energieeffizienz und einen möglichst einfachen, intuitiven Alltag. Entscheidend ist, dass Technologie nicht nur smarter wird, sondern Menschen konkret Zeit und Aufwand abnimmt. Genau diese Entwicklung machen wir auf der IFA erlebbar“, sagt Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH.
Wie sehr sich das Verständnis von Smart Home verändert hat, zeigte die IFA am heutigen Montag bei diversen Paneldiskussionen und Showcases. Dabei drehten sich die Gespräche um eine zentrale Frage: Wie schafft Technologie im Alltag einen wirklichen Mehrwert? KI-gestützte Geräte und intelligente Automatisierung verändern Küche und Haushalt. Gleichzeitig werden Vertrauen, Datenschutz und Nutzerkontrolle zu entscheidenden Voraussetzungen für die Akzeptanz neuer Technologien.
KI in der Küche: Nutzer wollen das perfekte Gericht statt zahlreicher Programme und Einstellungen
Im Panel „AI in the Kitchen: Helpful, Hype, or Harmful?“ diskutierten Dr. Stefan Breit, Executive Director Technology bei Miele, Dr. Victoria Spadaro-Grant, Chief Science & Innovation Officer bei Tate & Lyle, und Eelco Lammertink, Head of Home Connect Growth & Ecosystem Partnerships bei BSH Home Appliances Group. Moderiert wurde das Gespräch von Surj Patel, Technologist bei The Spoon.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Daten und vernetzte Haushaltsgeräte die Abläufe in der Küche vereinfachen können. Entscheidend sei nicht die technische Komplexität im Hintergrund, sondern das Ergebnis: Nutzer:innen wollten sich nicht mit zahlreichen Programmen und Einstellungen beschäftigen, sondern ein gelungenes Gericht und ein positives Genusserlebnis erhalten. Mit Blick auf eine alternde Bevölkerung müssten intelligente Küchensysteme künftig auch veränderte Ernährungsbedürfnisse berücksichtigen. Vernetzte Assistenzlösungen könnten zudem dazu beitragen, dass ältere Menschen ihren Alltag länger selbstständig im eigenen Zuhause gestalten können.
KI soll Hausarbeit im Hintergrund vereinfachen
Wie sich dieser Anspruch auf den gesamten Haushalt übertragen lässt, erklärte Dr. Markus Miele, Executive Director and Co-Proprietor bei Miele, am Samstag in seiner Keynote „The End of Housework Is in Sight: Innovating in the Age of AI“. Er machte deutlich, dass KI die Hausarbeit nicht komplizierter, sondern einfacher und unsichtbarer machen soll. Sensoren und KI könnten zukünftig etwa Wäsche, Farben und Textilien erkennen und automatisch das passende Programm auswählen. An die Stelle zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten wird für Nutzer:innen ein möglichst einfacher Vorgang treten. “Premium” bedeutet in Zukunft, dass Menschen weniger Entscheidungen treffen müssen.
Bei dem Panel „Design for a Human-Centered Smart Home“ stellten sich die Expert:innen von Smart Design, Electrolux und Springhouse Technologies der Frage, wie Smart Homes gestaltet werden müssen, damit Menschen ihnen vertrauen. Im Mittelpunkt standen intuitive Bedienung, Nachhaltigkeit und die Balance zwischen Komfort, Transparenz und Kontrolle. Das Ziel: ein Zuhause, dessen Technologie sich möglichst selbstverständlich in den Alltag integriert, statt permanent Aufmerksamkeit einzufordern.
Bereits am vergangenen Sonntag zeigten WGSN und TCL mit „The Sensory Intelligent Home“, wohin diese Entwicklung führt. KI, Sensorik und Design verschmelzen zu einem vernetzten Ökosystem, das stärker auf Menschen und ihre Bedürfnisse reagiert. Smart Home entwickelt sich damit vom Verbund einzelner vernetzter Geräte zunehmend zu einem intelligenten Lebensraum.
Smart Home auch für Gesundheitsförderung und Wellbeing
Gleichzeitig rücken auch die Themen Gesundheit und Wellbeing stärker in den Smart-Home-Fokus. Im Panel „How Tech Will Transform Food, Health, and Longevity at Home“ diskutierten die Speaker heute darüber, wie Haushaltsgeräte, Wearables und digitale Gesundheitstechnologien im Zusammenspiel wirken könnten. Daten könnten künftig dabei helfen, Ernährung und Gewohnheiten individueller auszurichten, um Menschen dabei zu unterstützen, länger selbstständig zu Hause zu leben. Damit würden Fragen nach Datenschutz und dem verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten noch wichtiger, so die Expert:innen.
Auch Robotik spielt dabei eine wachsende Rolle. Von spezialisierten Koch- und Reinigungsrobotern über mobile Assistenten bis hin zu Humanoiden könnten solche Systeme künftig bei der Essenszubereitung, beim Monitoring oder bei alltäglichen Aufgaben unterstützen. Gleichzeitig bleiben Sicherheit, Vertrauen und gesellschaftliche Akzeptanz zentrale Fragen.
Smart Home endet nicht an der Tür, sondern reicht bis in den eigenen Garten
Dass intelligente Technologien längst nicht mehr an der Haustür enden, zeigt die Show Area Outdoor Cooking & Gardening. Mit ihr verlängert die IFA den Smart-Home-Bereich bis auf Terrasse und Garten. In dieser Show Area erleben Besucher:innen noch bis morgen, wie vernetzte Technologien das Kochen im Freien, die Gartenarbeit und die Pflege von Außenbereichen komfortabler und effizienter machen.
Das Spektrum reicht von Outdoor Cooking und BBQ über intelligente Gartentechnik bis hin zu Lösungen für Haus und Werkstatt. Smarte Bewässerungssysteme versorgen Pflanzen bedarfsgerecht mit Wasser, autonome Mähroboter übernehmen die Rasenpflege und vernetzte Sensoren liefern Informationen über Wetter- und Bodenbedingungen. Auch hier gewinnen Energie- und Ressourceneffizienz weiter an Bedeutung: Intelligente Systeme helfen dabei, Wasser und Energie gezielter einzusetzen, während neue Materialien und Technologien den Ressourcenverbrauch reduzieren.
Foto: © IFA Berlin
Berlin
Aktuelle Lage nach dem IKT-Vorfall im Landesnetz Berlin
Berlin 04.09.2026
– Nach dem IKT-Vorfall im Landesnetz Berlin hat die Sicherheit des Landesnetzes, der Schutz der Beschäftigten im Land Berlin sowie der Berlinerinnen und Berliner höchste Priorität. Wie bereits mitgeteilt, hat sich eine Gruppe mit dem Namen Rhysida zu der Tat bekannt und behauptet, im Besitz von gestohlenen Daten im Umfang von 5,7 Terabyte zu sein. Seit vergangenen Freitag erpressen die mutmaßlichen Täter das Land Berlin und haben die gestohlenen Daten im Rahmen einer Versteigerung zum Kauf angeboten. Das Mindestgebot lag bei 30 Bitcoins, also ca. zwei Millionen Euro. Es ist nicht auszuschließen, dass die mutmaßlichen Täter am morgigen Freitag, den 4. September 2026, die von ihnen gestohlenen Daten veröffentlichen. Darunter können nach jetzigem Kenntnisstand auch personenbezogene Daten von Beschäftigten des Landes Berlin, aber auch von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen sein.
Der Senat und die beiden betroffenen Senatsverwaltungen für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt sowie für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen arbeiten eng mit dem Landeskriminalamt Berlin (LKA), der Staatsanwaltschaft Berlin, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und weiteren Sicherheitsbehörden im Bund zusammen. Das LKA als auch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt haben jeweils sogenannte Besondere Aufbauorganisationen (BAO) eingerichtet, um die Kräfte zu den Ermittlungen, zur Analyse des Angriffs, zur Sicherung der Daten und zur Beratung der Beschäftigten zu bündeln. Darüber hinaus wurde eine Taskforce zwischen den beiden Senatsverwaltungen eingerichtet. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen koordiniert alle Maßnahmen über den eingesetzten Krisenstab, hat für die Bediensteten eine Ansprechstelle eingerichtet und bindet einen externen Vertrauensanwalt als Ansprechpartner in vertraulichen oder rechtlich relevanten Sachverhalten.
Es liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, dass das Landesnetz noch infiltriert ist. Die forensischen Untersuchungen dauern aber an. Gegenstand der Untersuchungen ist auch, ob möglicherweise weitere Daten abgeflossen sind. Auch der IKT-Notfallstab tagt bis auf Weiteres.
Sofern im Rahmen der Analyse der abgeflossenen Daten einzelne betroffene Personen identifiziert werden, werden diese risikobasiert, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des Berliner Datenschutzgesetzes von den zuständigen Senatsverwaltungen informiert.
Berlin
Einsteigen, ankommen, IFA erleben
Berlin 27.08.2026
Mobility Partner machen den Weg zur Messe und durch die Hauptstadt einfach und günstig.
Ob Ride-Hailing, Carsharing, E-Scooter, E-Bike oder E-Roller: IFA Besucher:innen und Aussteller erhalten exklusive Rabatte bei Bolt, Dott, emmy, Free2move, FreeNow und Voi
Wer die IFA 2026 vom 4. bis 8. September 2026 in Berlin besucht, kann nicht nur auf dem Messegelände neue Technologien entdecken, sondern auch besonders flexibel durch die Stadt kommen. Gemeinsam mit Bolt, Dott, emmy, Free2move, FreeNow und Voi bietet die IFA ihren Besuchenden und Ausstellern auch in diesem Jahr wieder exklusive Mobilitätsangebote und Rabatte während der IFA Tage.
Am Morgen mit einem Carsharing-Auto entspannt vom Hotel zur IFA fahren, nach einem ereignisreichen Messetag Berlins schönste Ecken mit E-Bike oder E-Roller erkunden und sich abends vom Restaurant ins Hotel bringen lassen: Die verschiedenen IFA Angebote reichen von Ride-Hailing über Carsharing bis hin zu E-Scooter, E-Bikes und E-Roller.
Ankommen und direkt ins IFA Erlebnis starten
Berlin verfügt über ein dichtes Netz aus S-Bahn, U-Bahn und Bussen, sodass die IFA mit dem öffentlichen Nahverkehr schnell erreichbar ist. Ergänzend dazu bieten die IFA Mobility Partner flexible Möglichkeiten, damit sich Besuchende und Aussteller während der Messetage einfach und günstig durch die Hauptstadt bewegen können.
„Mit unseren Mobility Partnern bringen wir unsere Gäste wieder flexibel und günstig zur IFA und durch die Stadt. Wie auch im letzten Jahr bieten Bolt, Free2Move, und Voi vergünstigte Fahrten für Fahrdienste, Carsharing, E-Scooter und E-Bikes. Neu dabei in diesem Jahr sind die Angebote von Dott, emmy und FreeNow. Gemeinsam mit dem gut ausgebauten Berliner Nahverkehr schaffen wir maximale Flexibilität für den IFA Besuch“, sagt Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH.
Mit Bolt direkt ans Ziel
Mit Bolt kommen IFA Gäste bequem per App mit einem Fahrdienst durch Berlin und profitieren während der gesamten IFA von exklusiven Bolt-Rabatten. Bestandskund:innen erhalten mit dem Code BOLTIFA26 einen Rabatt von 10 Prozent. Neukund:innen sparen 40 Prozent mit BOLTIFA26NEW auf die erste Fahrt.
Beide Angebote sind auf maximal 20 Euro Rabatt pro Fahrt begrenzt. Insgesamt stehen 12.000 Codes nach dem First-come-first-served-Prinzip zur Verfügung. Die Aktion gilt vom 4. bis 8. September 2026 für Ride-Hailing-Fahrten in Berlin. Es gelten die AGB von Bolt.
Kein Stau, kein Stress mit Dott
Gerade für kürzere Strecken zwischen Messe, Hotel und Stadt bietet Dott eine flexible Alternative. Mit dem Code IFAXDOTT erhalten IFA Besucher:innen und Aussteller 30 Prozent Rabatt auf ihre nächsten sechs E-Scooter-Fahrten. Der Code kann ab dem 4. September 2026 in der Dott App eingelöst werden und ist anschließend 14 Tage gültig.
Mit emmy auf dem E-Roller zur IFA
Mit den E-Rollern von emmy kommen IFA Gäste flexibel zur Messe und wieder zurück. Sie erhalten 15 Prozent Rabatt auf Fahrten zum und vom IFA Messegelände. Auf dem Hinweg wird der gemietete E-Roller einfach in der ausgewiesenen IFA Zone an der Masurenallee abgestellt, um die Miete zu beenden. Der Rabatt wird automatisch abgezogen. Für den vergünstigten Rückweg buchen IFA Besucher:innen einen E-Roller innerhalb der IFA Zone via App. Der Rabatt gilt für alle E-Roller mit Rabatt-Flag. Ein Code wird nicht benötigt.
Berlin flexibel entdecken mit Free2move
Mit dem Carsharing-Angebot von Free2move sind IFA Gäste während ihres Messebesuch unabhängig mit dem Auto unterwegs. Die Fahrzeuge, darunter auch E-Autos, stehen Tag und Nacht im Berliner Stadtgebiet zur Verfügung. Bei der Miete sind Kraftstoff bzw. Laden, Versicherung und Parken inklusive. Mit dem Code PSM-IFA-2026 erhalten Neukund:innen 10 Euro Startguthaben bei der ersten Miete. Die Registrierung ist für Neukund:innen kostenlos. Der Code kann bis zum 8. September 2026 in der Free2move-App oder auf der Website eingelöst werden. Das Startguthaben ist 30 Tage gültig.
Mit Freenow by Lyft zur IFA fahren
Auch FreeNow ergänzt die Mobilitätsangebote rund um die IFA und ermöglicht Besuchenden und Ausstellern flexible Taxi-Fahrten in Berlin. Fahrt per App bestellen, reinsetzten, ankommen – einfach den Code IFA26 in der Freenow-App eingeben und 10 Prozent* Rabatt auf zwei Taxifahrten zur Messe erhalten. Neukund:innen erhalten mit dem Code IFANEW26 50 Prozent** Rabatt auf zwei Taxifahrten zur IFA.
*bis max. 7€ pro Fahrt / **bis max. 10€ pro Fahrt.
Mit E-Scooter und E-Bikes von Voi von A nach B
Vom Messegelände schnell zur nächsten S-Bahn-Station oder weiter durch Berlin: Voi bietet IFA-Besuchern mit E-Scootern und E-Bikes eine flexible Ergänzung zu Bus und Bahn. Mit dem Code IFA2026 gibt es 50 Prozent Rabatt auf den Voi 60-Minuten-Pass. Das Angebot gilt bereits ab dem 24. August und ist bis 14. September 2026 gültig. Schnell sein lohnt sich, der Code ist auf 1.000 Einlösungen begrenzt.
Mobility auf der IFA
Mobilität spielt nicht nur auf dem Weg zur IFA eine Rolle, sondern auch direkt auf dem Messegelände. Bei der Show Area Mobility werden aktuelle Entwicklungen rund um E-Mobilität, vernetzte Fahrzeuge und smarte Mobilitätslösungen ausgestellt. Auf dem IFA Mobility-Track ist ausprobieren ausdrücklich erwünscht. E-Scooter und E-Bikes können unter realistischen Bedingungen getestet werden.
Foto: © Messe Berlin, IFA
Berlin
Senatsverwaltungen wieder ans Landesnetz Berlin angebunden
Berlin 25.08.2026
– Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sind übers Wochenende wieder an das Landesnetz Berlin angebunden worden. Nach dem IKT-Vorfall waren die beiden Senatsverwaltungen am Abend des 14. August 2026 isoliert worden, um die Sicherheit des Landesnetzes zu gewährleisten. Mit der erfolgten Anbindung stehen auch wieder die in den Bezirken genutzten Fachverfahren grundsätzlich zur Verfügung. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass es zu Beginn noch vereinzelt zu Beeinträchtigungen und Verzögerungen in den Arbeitsprozessen kommen kann. Die beiden Senatsverwaltungen haben Sofortmaßnahmen zur Erhöhung ihrer IT-Sicherheit veranlasst. Dies beinhaltet auch eine kontinuierliche erhöhte Überwachung ihrer IT-Systeme.
Die forensischen Untersuchungen zur Absicherung des IT-Systems der Landesverwaltung dauern an und werden auch in den kommenden Wochen fortgesetzt.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner: „Alle Senatsverwaltungen sind wieder ans Landesnetz Berlin angeschlossen und grundsätzlich arbeitsfähig. Ich danke dem CDO Florian Hauer und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Senatskanzlei, den IKT-Notfallstäben, den Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI, dem Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Tagen. Jetzt kommt es darauf an, unsere IT-Sicherheit weiter zu verbessern und unser Landesnetz noch besser gegen Angriffe von außen zu schützen.“
Berlin
Die IFA 2026 in der Hosentasche: Die offizielle IFA App ist ab sofort verfügbar
Berlin, 30. Juli 2026
– Die offizielle App der IFA 2026 ist ab sofort im Apple App Store und bei Google Play verfügbar. Als digitaler Begleiter unterstützt sie Fachbesuchende, Ausstellende, Medienverter:innen und Technikfans dabei, ihren Aufenthalt auf dem Berliner Messegelände optimal vorzubereiten und das weltweit größte Event für Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech, vom 4. bis 8. September, effizient zu erleben.
Die gesamte IFA in einer App
Von internationalen Technologiemarken über aufstrebende Start-ups bis zu neuen Produkten, Show Areas, Bühnen und Programm-Highlights: Die App dient als persönlicher Guide, führt durch das umfangreiche Angebot der Messe und bündelt alle Informationen rund um die IFA 2026. Interessante Aussteller und Programmpunkte lassen sich als Favoriten speichern und übersichtlich organisieren. Mit der persönlichen Agenda können Sessions, Keynotes, Produktpräsentationen und weitere Veranstaltungen vorgemerkt werden. So entsteht bereits vor der Anreise ein individueller Zeitplan, der sich während der IFA flexibel anpassen lässt.
Damit unterstützt die App sowohl Besucherinnen und Besucher, die sich von aktuellen Technologietrends inspirieren lassen möchten, als auch Branchenprofis, die ihren Aufenthalt gezielt an konkreten Geschäftszielen und Produktkategorien ausrichten wollen sowie Journalist:innen, die Gesprächstermine vorab vereinbaren möchten.
Push Notifications werden über aktuelle Hinweise, Live-Updates und kurzfristige Programmänderungen informieren und helfen dabei, auch an ereignisreichen Messetagen den Überblick zu behalten.
Wie Google Maps, nur für die IFA
Ein zentrales Feature ist die integrierte Blue-Dot-Navigation. Ähnlich wie bei bekannten Kartendiensten zeigt die App den eigenen Standort direkt auf dem digitalen Geländeplan an und versorgt Besucher:innen schnell mit den nötigen Informationen, um sich mühelos auf der IFA zurechtzufinden.
Nutzerinnen und Nutzer können sich zu Hallen, Bühnen, Show Areas, Ausstellerständen und Programmpunkten führen lassen. Die App bietet interaktive Grundrisse, berechnet Wegezeiten und liefert Wegbeschreibungen zu und von verschiedenen Standorten auf dem Veranstaltungsgelände.
Gerade an stark besuchten Messetagen hilft die Navigation dabei, Wege effizient zu planen, Termine pünktlich zu erreichen und auch bisher unbekannte Bereiche der IFA zu besuchen. Damit wird die App zum digitalen Wegweiser für alle, die ihre Zeit auf der IFA effizient nutzen und möglichst viele Highlights entdecken möchten.
Digitales Networking für mehr relevante Kontakte
Für Fachbesuchende und registrierte Teilnehmende bietet die IFA App zusätzliche Networking-Funktionen. Nutzerinnen und Nutzer können gezielt nach Kontakten suchen, die zu ihren Geschäftszielen passen, direkt über die App Nachrichten austauschen sowie persönliche Meetings anfragen und verwalten. Diese Funktion können Journalist:innen beispielsweise nutzen, um sich mit Vertreter:innen von Ausstellern zu verbinden.
Die App empfiehlt zudem relevante Networking-Möglichkeiten, indem sie Personen und Kontakte auf der Grundlage der Interessen, des Profils und der Aktivitäten der Nutzenden innerhalb der App vorschlägt.
Damit beginnt das Networking nicht erst auf dem Messegelände. Relevante Kontakte können bereits vor der IFA identifiziert und angesprochen werden. Während der Veranstaltung unterstützt die App bei der Koordination der Gespräche, anschließend können neu geknüpfte Beziehungen weitergeführt werden.
Die App schafft damit eine digitale Verbindung zwischen dem physischen Messeerlebnis und dem internationalen IFA-Netzwerk – vor, während und nach der Veranstaltung.
„Die IFA bringt Menschen, Marken und Ideen aus aller Welt zusammen. Mit der IFA App beginnt dieses Erlebnis bereits vor dem ersten Messetag. Sie hilft unseren Besucherinnen und Besuchern, relevante Inhalte und Kontakte zu finden und ihre Zeit auf der IFA bestmöglich zu nutzen. Von der ersten Planung über die Navigation auf dem Gelände bis zum persönlichen Geschäftstermin begleitet die App durch das gesamte IFA-Erlebnis“, sagt Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH.

Fotos: © IFA-2026
Berlin
Neu auf der IFA 2026: Die IFA Retail Innovation Zone
Berlin 08.07.2026
KI, Omnichannel, neue Delivery-Modelle – der Handel steht vor der größten Transformation seit Jahrzehnten. Die neue IFA Retail Innovation Zone bringt diesen Wandel erstmals live auf die IFA: interaktive Themenzonen für u.a. Smart Retail, Omnichannel & Social Commerce, Delivery & Logistics, Masterclasses und Live-Demos – plus die Trade Visitors Lounge und Hospitality-Lounges von Euronics, Expert und Electronic Partner an einem zentralen Ort.
So treffen 24.500+ Retailer auf praxisnahe Lösungen für die Herausforderungen von morgen. Ergänzt wird die Zone durch die strategischen Gespräche des Retail Leaders Summit – von der Vision direkt zur greifbaren Lösung.
Berlin
Irland führt die Europäer an
Berlin 06.07.2026
Irland übernimmt ab heute die EU-Ratspräsidentschaft für sechs Monate.
Am Montag, dem 6. Juli, erklärte die irische Botschafterin in Berlin, Maeve Collins, dass Irlands Hauptziel während der Ratspräsidentschaft darin bestehe, die europäische Politik zu stärken und das Ansehen der Europäer sowohl innerhalb Europas als auch international zu wahren. Dies solle durch eine effektive Koordinierung zwischen Dublin und Berlin zum Wohle Europas erreicht werden.
Links: Maeve Collins, Botschafterin von Irland in Deutschland
Rechts: Christoph Wolfrum, Leiter der Abteilung EU-Politik und Geoökonomie im Auswärtigen Amt, Gisela Hohensee, Leiterin der Unterabteilung EA für Grundsatzfragen, EU-Politik/Koordinierung, EU-Recht und bilaterale Beziehungen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Foto: © PWO
Berlin
Preisverleihung des Berliner Wissenschaftspreises 2025
Berlin 30.06.2026
Der Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin wurde am Dienstag, den 30. Juni 2026, im Festsaal des Roten Rathauses verliehen.
Auf Vorschlag des Auswahlgremiums zur Verleihung des Berliner Wissenschaftspreises unter Vorsitz der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, ging der Hauptpreis des Jahres 2025 an Professorin Dr. Anita Traninger, Romanistin und Rhetorikspezialistin an der Freien Universität Berlin. Den Nachwuchspreis erhielt die Wissenschaftshistorikerin Professorin Dr. Caterina Schürch von der Technischen Universität Berlin.
Foto: © PWO
Berlin
Sitzung des Berliner Senats
Berlin 30.06.2026
Der Senat hat eine Resolution zur Senkung der Grundsteuer für Kultur-, öffentliche und Gemeinschaftseinrichtungen verabschiedet. (Senator Stefan Evers, Finanzminister)Er bekräftigte, dass die Entscheidung gut für alle Berliner sei. Der Senat hat sich ebenfalls mit dem Betrieb des Spreeparks auf eigenwirtschaftlicher Basis befasst.
Berlin
Viele Menschen lieben der Kunst
Berlin 29.06.2026
Am vergangenen Sonntag, 28. Juni 2026, ist die Ausstellung „FREIRAUM KUNST. Akademie der Künste goes Bellevue“ nach 16 Tagen zu Ende gegangen. Das Interesse war riesig. Die kostenfreien Tickets waren schnell vergriffen. Mehr als 30.000 Bürgerinnen und Bürger besuchten die Ausstellung und die Veranstaltungen im „Büro der öffentlichen Sache“. Die Akademie der Künste hatte den Amtssitz des Bundespräsidenten in eine Pop-up-Galerie verwandelt. Die Ausstellung in dem für die anstehende Sanierung bereits leer geräumten Schloss stand unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der zum Abschluss sagte: „Unsere Ausstellung ‚Freiraum Kunst‘ hat gestern ihre Tore geschlossen und was diese einzigartige Kunstaktion bei mir hinterlässt, sind: große Freude, neue Zuversicht und ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit. Vor gut zwei Wochen habe ich bei der Vernissage gesagt, Kunst sei ein Labor, in dem wir alle lernen können, selbst zu sehen, zu unterscheiden und zu gewichten. Und genau das habe ich hier beobachten können. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die durch das Schloss Bellevue geströmt sind und verweilt haben vor Kunst, um sich selbst ein Urteil zu bilden. Viele haben ihre Eindrücke den Nachfolgenden mitgeteilt mit bunter Schrift auf großen Bögen Papier. Viele sind ins Gespräch gekommen und genau das war es, was wir mit unserer Ausstellung bewirken wollten: Miteinander ins Gespräch kommen. Und was mich besonders beeindruckt hat: Viele Bürgerinnen und Bürger sind gekommen, um noch einmal Schloss Bellevue zu sehen, das Symbol unserer bundesrepublikanischen Demokratie. Mein herzlicher Dank geht an alle, die ‚Freiraum Kunst‘ besucht haben, an alle, die so tatkräftig mitgeholfen haben und vor allem an die Akademie der Künste.“
Manos Tsangaris, Präsident der Akademie der Künste und Anh-Linh Ngo, Vizepräsident der Akademie der Künste, betonten: „Im 330. Jahr ihres Bestehens hat die Akademie der Künste eindrucksvoll gezeigt, was sie ausmacht: Sie ist eine lebendige Künstlersozietät. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern und anderen Beteiligten hat die Akademie der Künste Schloss Bellevue für zwei Wochen in einen Ort der Kunst und der öffentlichen Begegnung verwandelt. Die außergewöhnliche Resonanz zeigt, wie groß das Bedürfnis nach Orten ist, an denen Menschen Kunst erleben, darüber ins Gespräch kommen und so Öffentlichkeit gestalten können. Dass der Bundespräsident seinen Amtssitz für ein solches Projekt geöffnet hat, ist ein bemerkenswertes Zeichen für den Stellenwert von Kunst und Kultur in unserer Demokratie. Für dieses Vertrauen danken wir ihm und dem Bundespräsidialamt sehr herzlich.“
Berlin
WHY THE HELL NOT
Fotografien von John Schütz
Berlin 25.06.2026
– Der amerikanische Künstler John Schuetz widmet sich in den Serien dieser Ausstellung dem klassischen Genre des Stilllebens – jedoch mit einer sehr persönlichen Handschrift. Alle Arbeiten entstanden ausschließlich in seiner eigenen Wohnung, die er in ein intimes Atelier verwandelt hat. Anstelle opulenter Symbolik setzt Schuetz auf die Feinheit des Lichts und subtile Farbnuancen. Der begrenzte Rahmen der Wohnung zwingt ihn, immer wieder neue Blickwinkel und Arrangements zu erfinden.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 2.7.2026 | 19 Uhr
20:30 Uhr: Künstlergespräch mit Mirja Linnekugel (Künstlerische Leiterin FkWBH), John Schuetz (Fotograf), Gisela Kayser (Freie Kuratorin & ehemalige Künstlerische Leiterin FkWBH)
Eintritt frei | Ausweis erforderlich
Alle Fotografien sind ausschließlich mit dem Smartphone entstanden. Damit betont Schuetz die Unmittelbarkeit und Verfügbarkeit des Mediums, ohne dabei auf künstlerische Präzision zu verzichten. Gleichzeitig stellt er einen bewussten Kontrast her: Während die digitale Technik unendliche Reproduzierbarkeit ermöglicht, druckt er jedes Motiv nur einmal physisch aus, was dem schnellen Konsum digitaler Bilder entgegensteht.
John Schuetz wurde 1944 in Hartford, Connecticut, USA, geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften, Geisteswissenschaften und Bildhauerei in den USA, in Berlin und Straßburg. 1971 zog er nach Berlin und begann, mit dem Medium Fotografie zu arbeiten. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, so zum Beispiel in der Maerz-Ausstellung „BauHaus“ 1988 oder in der Schau „Das XX. Jahrhundert – ein Jahrhundert der Kunst in Deutschland“ in der Neuen Nationalgalerie und im Hamburger Bahnhof, Berlin. Seine Werke befinden sich u.a. in den Sammlungen der Berlinischen Galerie und Neuen Berliner Kunstvereins.
Foto: FkWBH © John Schuetz
Berlin
Deutsch-Senegalesisches Wirtschaftsforum
Berlin 22.06.2026
Der senegalesische Präsident Bassirou Diomaye FAYE eröffnete am Montag, den 22. Juni, das Deutsch-Senegalesische Wirtschaftsforum in Berlin. Er erklärte, Senegal könne angesichts seiner lebenswichtigen Ressourcen, die die Welt dringend benötige, mehr denn je zur Entwicklung der Weltwirtschaft beitragen und sei zudem das politisch, wirtschaftlich und sozial stabilste Land Afrikas.
Die deutsche Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Rim Abbali, bekräftigte ihrerseits Deutschlands Anerkennung für die Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft Senegals und betonte Berlins Engagement für die Stabilität Dakars sowie für die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Senegal, insbesondere im wissenschaftlichen Austausch.
Berlin
BFF-FÖRDERPREIS 2025/26 & WHY THE HELL NOT
Berlin 22.06.2026
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 2.7.2026 | 19 Uhr
Es sprechen: Mirja Linnekugel (Künstlerische Leiterin FkWBH), Tim Klüssendorf MdB (Generalsekretär der SPD), Leitungsteam & Finalist:innen (BFF-Förderpreis)
Der BFF-Förderpreis prämiert regelmäßig die besten Nachwuchsfotograf:innen, die mit kreativen Perspektiven begeistern. Dieses Jahr lautet das Thema des Wettbewerbes „Spielen“ und die besten Beiträge werden erstmalig im Willy-Brandt-Haus gezeigt.
Die von einer Fachjury ausgewählten zwölf Teilnehmer:innen entwickelten und produzierten ihre Konzepte über ein halbes Jahr hinweg in engem Austausch mit den BFF-Mentor:innen. Dabei haben sie das Thema „Spielen“ individuell interpretiert. Der Gewinner E. Alejandro De Paoli Padilla wurde Ende Mai 2026 prämiert. In seiner Arbeit „According to the Dice / From an Inventory of 236“ steht der fotografische Umgang mit dem gelenkten Zufall im Mittelpunkt. Mithilfe einer selbstentwickelten Anleitung und einem sechsseitigen Würfel als Entscheidungsinstrument wurden Auswahl und Verteilung bestimmt, was die Gestaltung der inszenierten Stillleben direkt beeinflusst.
Egal ob laut oder leise, bunt oder ganz reduziert, zu Tränen rührend oder nachdenklich stimmend: Die entstandenen Werke aller zwölf Fotograf:innen zeigen vom 3.7. – 27.09.2026 im Willy-Brandt-Haus das gesamte Spektrum des Themas „Spielen“.
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