Politik

Ernährungssouveränität als Teil von Sicherheitspolitik

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Berlin 29.06.2026 

– Nach Auffassung der Abgeordneten der Fraktion Bündnis90/Die Grünen muss die Ernährungssouveränität Teil einer vorsorgenden Sicherheitspolitik werden. In ihrem Antrag (21/6663) mit dem Titel „Lebensmittelversorgung in Deutschland krisenfest und unabhängig gestalten“, fordern die Grünen-Abgeordneten die Bundesregierung unter anderem auf, Ernährungssouveränität als ressortübergreifende Aufgabe der Sicherheitspolitik zu verstehen.

Dazu gehörten unter anderem die Förderung von Mischkulturen, vielfältigen Fruchtfolgen und biodiversitätsfördernden Anbausystemen, inklusive Agroforstsysteme, Waldgartensysteme, Permakultur sowie weitere resiliente Mehrnutzungssysteme. Ferner nennen die Antragsteller wassersparende Produktionsweisen, dezentralen Wasserrückhalt und klimaangepasstes Wassermanagement sowie die Züchtung und Erforschung robuster, standortangepasster und für Mischkulturen geeigneter Sorten, die mit einem deutlich reduzierten Einsatz synthetischer Dünge- und Pflanzenschutzmittel auskommen. Zudem solle die Abhängigkeit der Landwirtschaft von fossilen Energieträgern, importierten Futtermitteln und mineralischen Düngemitteln deutlich reduziert und die Förderung des Anbaus heimischer Eiweißpflanzen gestärkt werden.

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