Politik

Die Bundeswehr braucht mehr Geld

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Berlin 03.03.2026

– Henning Otte, Bundestagsbeauftragter für die Bundeswehr, bezeichnete die Sicherheitslage auf einer Konferenz zur Lage der Bundeswehr als prekär. Er nannte den andauernden Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten, insbesondere den aktuellen Konflikt zwischen den USA und Israel gegen den Iran, als Gründe für äußerste Vorsicht. Er betonte, dass die Bundeswehr zwar das volle Vertrauen der deutschen Bevölkerung genieße, aber auch das Vertrauen der Bevölkerung in Ländern wie Irak und Kosovo, in denen sie militärisch im Einsatz ist.

Der Bundestagsabgeordnete hob hervor, dass das Budget von rund 63,3 Milliarden Euro, eine Steigerung um 10 Milliarden Euro gegenüber dem Haushalt 2025, unzureichend sei. Er erklärte, eine weitere Erhöhung sei notwendig, da die Bundeswehr 2025 rund 59 Milliarden Euro ausgegeben habe, größtenteils für die Modernisierung der Ausrüstung und teilweise für humanitäre Hilfe.

Henning Otte beschrieb die Armeeangehörigen als erschöpft und dringend auf Erholung angewiesen. Er warnte vor dem Erstarken des Nationalismus in ihren Reihen und forderte Seminare zur Aufklärung über die Gefahren des Nationalismus. Zudem äußerte er sich besorgt über den zunehmenden Drogenmissbrauch und die dringende Notwendigkeit, diesem entgegenzuwirken.

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