Connect with us

Wirtschaft

AUSSENHANDEL DÄMPFT ENTWICKLUNG IM FRÜHSOMMER SPÜRBAR

Published

on

Berlin 12.09.2025 

– Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stellte sich im Frühsommer nach den detaillierten Ergebnissen des Statistischen Bundesamts etwas ungünstiger dar als zuvor angenommen: Im zweiten Quartal ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück. Ursächlich für die wirtschaftliche Abschwächung waren nicht zuletzt Sondereffekte im Zusammenhang mit Vorzieheffekten infolge der US-Zollpolitik. So nahmen die saisonbereinigten deutschen Warenexporte in die USA im ersten Quartal zunächst deutlich um 5,1 Prozent im Vorquartalsvergleich zu, was zu einem spürbar positiven Wachstumsbeitrag des Außenhandels und einer erhöhten Produktionsstätigkeit im Inland beitrug. Im zweiten Quartal erfolgte dann ein „Rückprall“ im Zuge eines Einbruchs der US-Importe um 11,1 Prozent im Quartalsvergleich, der mit einem negativen Wachstumsimpuls vom Außenbeitrag (Exporte abzüglich Importe) von -0,7 Prozentpunkten und einer rückläufigen Industrieproduktion einherging. Stabilisierende Effekte gingen dagegen vom öffentlichen Konsum sowie der Vorratsveränderung aus, während die privaten Konsumausgaben nur stagnierten. Auch die Investitionstätigkeit schwächte sich im zweiten Quartal deutlich ab, vor allem bei den Bauten, aber auch bei den Ausrüstungsinvestitionen; letztere wurden von einem deutlichen Rückgang der öffentlichen Ausrüstungsinvestitionen, die zuletzt im Zuge der Beschaffung von Rüstungsgütern sehr volatil waren, gedämpft.

Die bislang vorliegenden Indikatoren für das dritte Quartal lassen noch keine spürbare Belebung erkennen. Zwar haben sich die Stimmungsindikatoren in den Unternehmen im Trend der letzten Monate etwas aufgehellt, vor allem getragen von positiveren Geschäftserwartungen. Auch die Auftragseingänge aus dem Ausland sind in der Tendenz aufwärtsgerichtet und deuten eine schrittweise Belebung der weltwirtschaftlichen Nachfrage an. Zudem war die die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juli mit einem saisonbereinigten Zuwachs von 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat deutlich aufwärtsgerichtet. Allerdings deutet der merkliche Rückgang des LKW-Mautfahrleistungsindex im August auf eine schwache Entwicklung der Industrieproduktion am aktuellen Rand hin. Da vor allem die Kfz-Produktionszahlen des VDA im August im Vorjahresvergleich deutlich rückläufig waren, steht dies vermutlich im Zusammenhang mit späteren Werksferien in einigen Unternehmen der Automobilindustrie in diesem Jahr, wovon die Industrieproduktion im Juli profitieren konnte, im August aber gedämpft werden dürfte.

Der private Verbrauch zeigt sich zu Beginn des dritten Quartals weiter verhalten: Ungeachtet der zuletzt spürbaren Zuwächse bei den Reallöhnen waren die Umsätze im Einzelhandel im Juli im Vormonatsvergleich rückläufig und auch die Konsumentenstimmung – gemessen an HDE-Konsumbarometer und dem GfK-Konsumklima – hat sich zuletzt wieder eingetrübt, so dass spürbare Impulse vom privaten Konsum kurzfristig nicht zu erwarten sind.

Im weiteren Jahresverlauf dürften sich die wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung, wie die im Rahmen des Investitionssofortprogramms zum 1. Juli günstigeren Abschreibungsbedingungen für Anlagegüter sowie die steuerliche Förderung von gewerblichen Elektrofahrzeugen, zunehmend bemerkbar machen. So gehen einige Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren kürzlich veröffentlichten Herbstprognosen für das zweite Halbjahr von einer moderaten konjunkturellen Belebung in diesem Jahr aus, bevor die wirtschaftliche Dynamik in den kommenden Jahren, vor allem auch infolge der wirtschafts- und finanzpolitischen Impulse, an Fahrt aufnimmt.

WELTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG BISHER ROBUST, ZOLLPOLITIK HINTERLÄSST ABER ERSTE SPUREN

Die weltweite Industrieproduktion lag im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,2 % im Plus, gegenüber Mai nahm sie saisonbereinigt um 0,4 % zu. Während die Produktion in den Industrieländern stagnierte, expandierte sie in den Schwellenländern um 0,7 %. Im weniger volatilen Quartalsvergleich war ein Anstieg der weltweiten Ausbringungsmenge um 0,6 % zu verzeichnen, nach 1,0 % im ersten Quartal. Frühindikatoren für die Weltkonjunktur senden aktuell heterogene Signale: Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global für die Weltwirtschaft ist im August um 0,4 Punkte auf 52,9 Punkte gestiegen und weist damit auf ein etwas höheres Wachstum als im Juli hin. Während sich der Index in der Industrie merklich verbesserte und mit 50,9 Punkten wieder über der Wachstumsschwelle liegt, veränderte sich die Stimmung im Dienstleistungsbereich gegenüber dem Vormonat mit einem geringfügigen Rückgang um 0,1 Punkte auf 53,4 Punkte kaum. Der Sentix-Konjunkturindex für die Weltwirtschaft ist im September infolge einer leichten Verbesserung der Erwartungskomponente nach dem vorangegangenen Rückgang wieder geringfügig gestiegen. Die befragten Investoren beurteilten die Konjunkturaussichten in Asien zuletzt zwar als robust, mit Blick auf den Euroraum und die USA hat sich die Stimmung aber gegenüber dem Vormonat merklich eingetrübt.

Der weltweite Warenhandel war laut CPB World Trade Monitor im Juni mit einem Minus von 0,3 % gegenüber dem Vormonat zum dritten Mal in Folge abwärtsgerichtet. Hierzu trugen geringere Importe der USA (-4,5 %) und der asiatischen Schwellenländer ohne China (‑2,5 %) bei. Nach dem spürbaren Zuwachs von 1,9 % im ersten Quartal, als US-Importeure in Erwartung von Zollanhebungen im April Bestellungen vorzogen und Lager auffüllten, lag der Welthandel im zweiten Quartal insgesamt damit aber immer noch um 0,5 % im Plus. Für die weiteren Sommermonate deuten aktuell verfügbare Indikatoren auf eine stabile Handelsaktivität hin: Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index hat im Juli die vorherigen beiden Rückgänge mit einem Anstieg von 135,4 auf 137,5 Punkte wieder wettgemacht, wobei sich besonders die Aktivität in den chinesischen Häfen erholt hat, während der Containerumschlag in den europäischen Häfen moderat expandierte. Der Trade Monitor des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Schiffsbewegungsdaten zur Abschätzung des globalen Warenhandels nutzt, signalisiert zwar eine geringe Dynamik, im Juli und August stieg der Indikator aber wieder etwas an. Ab dem zweiten Halbjahr 2025 ist vor dem Hintergrund der höheren US-Einfuhrzölle und der nach wie vor hohen handelspolitischen Unsicherheit mit einer Abschwächung des Welthandels zu rechnen; internationale Organisationen wie der IWF und auch die Wirtschaftsforschungsinstitute gehen in ihren aktuellen Prognosen für das kommende Jahr von deutlich geringeren Zuwachsraten des Welthandels im Vergleich zu den Vorjahren und zum weltweiten BIP aus.

AUSSENHANDEL SCHWÄCHT SICH IM JULI WIEDER AB

Der deutsche Außenhandel bleibt vor dem Hintergrund der handelspolitischen Entwicklungen volatil. Dies trifft insbesondere auch den exportorientierten Mittelstand. Die nominalen Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen gaben im Juli saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vormonat mit -0,6 % wieder etwas nach. Damit liegen sie zu Beginn des dritten Quartals in etwa auf dem Durchschnittsniveau des zweiten Quartals, in dem die Ausfuhren nach den vorangegangenen deutlichen Vorzieheffekten im US-Geschäft schon etwas gefallen waren. Während die Lieferungen in die EU-Länder um 2,5 % expandierten, gingen sie in die USA zum vierten Mal in Folge um 7,9 % gegenüber Vormonat zurück, und auch nach China wurde mit -7,3 % deutlich weniger exportiert. Nach dem kräftigen Anstieg im Vormonat fielen auch die nominalen Einfuhren von Waren und Dienstleistungen im Juli saison- und kalenderbereinigt mit -0,4 % gegenüber dem Vormonat etwas geringer aus, im Vergleich zum Durchschnitt des zweiten Quartals liegen sie aber aktuell um 1,0 % im Plus. Auch importseitig nahm im Juli der Handel mit den europäischen Nachbarländern zu, aus den Drittstaaten, allen voran aus den USA, wurde weniger importiert. Der monatliche Außenhandelsüberschuss verringerte sich infolge des stärkeren Rückgangs der Exporte im Vergleich zu den Importen saisonbereinigt von 8,1 Milliarden Euro auf 7,8 Milliarden Euro.

Die Einfuhrpreise sind – vor allem dank günstigerer Preise im Verarbeitenden Gewerbe – im Juli saisonbereinigt um 0,4 % gegenüber dem Vormonat gefallen. Die Ausfuhrpreise gaben mit -0,2 % ebenfalls etwas nach, so dass sich die Terms of Trade gegenüber Juni um 0,2 % verbesserten. In realer Betrachtung dürfte der Rückgang der Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen entsprechend etwas geringer ausgefallen sein, die Wareneinfuhren dürften real in etwa stagniert haben.

Die Frühindikatoren zeigen nach wie vor ein gemischtes Bild: Die Auftragseingänge aus dem Ausland sind im Juli saisonbereinigt mit -3,1 % gegenüber dem Vormonat weiter zurückgegangen. Hierzu trug ein kräftiges Minus von 17,6 % bei den Bestellungen von Vorleistungsgütern aus dem Nicht-Euroraum sowie eine geringere Nachfrage nach Investitionsgütern aus dem Euroraum bei (-7,6 %). Ohne Großaufträge veränderten sich die Auslandsorder zuletzt mit -0,1 % kaum, im Dreimonatsvergleich lagen sie insgesamt mit 3,4 % weiter im Plus. Laut ifo Exporterwartungen blickte das Verarbeitende Gewerbe im August vor dem Hintergrund der höheren US-Basiszölle von 15 % ernüchtert auf die Exportperspektiven in den kommenden drei Monaten; der Saldo gab wieder von -0,3 auf -3,6 Punkte nach und liegt seit über zwei Jahren durchweg im negativen Bereich. Kleine Lichtblicke gab es in der chemischen Industrie und bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen, die steigende Exporte erwarten.

Nach der durch deutliche Vorzieheffekte bedingten hohen Exportdynamik zu Jahresbeginn war eine Korrektur bei der Entwicklung der Warenausfuhren im weiteren Verlauf zu erwarten. Angesichts der anhaltenden handelspolitischen Unsicherheiten, der Anhebung des US-Basiszolls auf Importe aus der EU von 10 auf 15 % und der schleppenden Auslandsnachfrage bleiben die Exportperspektiven gedämpft.

INDUSTRIEKONJUNKTUR STARTET KRÄFTIG IN DAS ZWEITE QUARTAL

Das Produktionsvolumen im Produzierenden Gewerbe ist im Juli preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 1,3 % gestiegen, nachdem sie gemäß revidierten Angaben im Juni stagnierte (-0,1 %). Die Industrieproduktion erhöhte sich um 2,2 % gegenüber Juni, der Bausektor verzeichnete einen leichten Aufwuchs von 0,3 %. Im Energiebereich nahm der Output um 4,5 % gegenüber Juni ab.

Die Aufschlüsselung der Daten für Juli nach Wirtschaftsbereichen ergibt ein gemischtes Bild: Besondere Triebfedern waren der Maschinenbau (+9,5 %), die Produktion von Kfz und Kfz-Teilen (+2,3 %), die Herstellung von Pharmazeutischen Erzeugnissen (+8,4 %) und von Datenverarbeitungsgeräten und elektrischer/optischer Ausrüstung (+2,3 %). Die Produktion von Metallerzeugnissen (-0,2 %) sowie chemischer Erzeugnisse (-0,1 %) stagnierte hingegen nahezu.

Die deutliche Aufwärtsrevision des Produktionsindex für den Berichtsmonat Juni ist laut Angaben des Statistischen Bundesamtes auf Korrekturmeldungen eines Unternehmens aus der Automobilindustrie sowie Datenergänzungen zurückzuführen. Im Ergebnis zeigt sich dadurch eine etwas günstigere Entwicklung als zuvor angenommen: Im Dreimonatsvergleich hat der Ausstoß des Produzierenden Gewerbes insgesamt stagniert (-0,1 %).

Die Auftragslage der Industrie entwickelt sich ebenfalls noch gedämpft. So sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Juli zum dritten Mal in Folge mit einem preis-, kalender- und saisonbereinigt Minus von 2,9 % gegenüber dem Vormonat gesunken. Der Rückgang ist vor allem durch den starken Rückgang im schwankungsanfälligen Sonstigen Fahrzeugbau zu erklären. Ohne Berücksichtigung von Großaufträgen, unter anderem aus diesem Bereich, stiegen die Auftragseingänge insgesamt um 0,7 %. Im Juni war es revidiert zu einer Abnahme um 0,2 % gekommen (zuvor: -1,0 %). Zuletzt waren Bestellungen aus dem Ausland mit einer Verringerung um 3,1 % etwas stärker rückläufig als Inlandsaufträge, die um 2,5 % abnahmen. Die Nachfrageschwäche aus dem Euroraum war dabei mit -3,8 % am stärksten. Bestellungen aus Ländern außerhalb der Währungsunion gingen um 2,8 % zurück.

Im Vergleich der einzelnen Wirtschaftszweige war eine uneinheitliche Entwicklung zu beobachten. Die deutlichsten Nachfragerückgänge waren im Sonstigen Fahrzeugbau (‑38,6 %), bei elektrischen Ausrüstungen (-16,8 %), bei Chemischen Erzeugnissen (-2,6 %) und bei der Metallerzeugung (-1,4 %) zu verzeichnen. Von einer dynamischeren Bestelltätigkeit konnten hingegen Branchen wie Pharmazeutische Erzeugnisse (+14,8 %), Bekleidung (+10,0 %), EDV und optische Geräte (+8,2 %) sowie Kfz- und Kfz-Teile (+6,5 %) profitieren. Auch der Maschinenbau vermeldete ein Plus von 1,8 %.

Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich ergibt sich ein leichtes Plus von 0,2 % gegenüber der Vorperiode. Die Volatilität der Auftragsentwicklung ist nach wie vor von den hohen handels- und geopolitischen Unsicherheiten geprägt. Die starken Schwankungen bei den Bestellungen im Sonstigen Fahrzeugbau dürften zudem auch die Fortschritte in der Beschaffung von Rüstungsgütern im In- und Ausland widerspiegeln.

Die aktuellen Daten zeichnen insgesamt eine etwas günstigere Industriekonjunktur am aktuellen Rand und deuten auf eine sich langsam stabilisierende Industrieproduktion, getrieben von Schlüsselbranchen wie dem Maschinenbau und der Automobilindustrie. Trotz der insgesamt noch verhaltenen Stimmungslage deutet die Aufwärtstendenz bei den Geschäftserwartungen auf eine Bodenbildung bei der Industriekonjunktur im weiteren Jahresverlauf hin. Dennoch bleiben Unsicherheiten angesichts der geopolitischen Rahmenbedingungen und der Entwicklung der in- und ausländischen Nachfrage hoch.

EINZELHANDEL IM MINUS; STIMMUNGSINDIKATOREN ZUNEHMEND EINGETRÜBT

Die preisbereinigten Umsätze im Einzelhandel (saisonbereinigt, ohne Kfz) sind im Juli um 1,5 % gegenüber dem Vormonat gesunken. Sowohl der Handel mit Lebensmitteln (-1,8 %) als auch der Umsatz mit Nicht-Lebensmitteln (-0,7 %) ließen im Vergleich zum Vormonat nach. Gegenüber dem Vorjahresmonat meldete der Einzelhandel im Juli ein reales Umsatzplus von 1,8 %, insbesondere weil der Internet- und Versandhandel gegenüber dem Vorjahr beträchtlich um 14,0 % anzog. 

Der Handel mit Nicht-Lebensmitteln erhöhte sich gegenüber Juli 2024 um 3,5 %, während der Umsatz mit Lebensmitteln stagnierte. Im Dreimonatsvergleich verzeichnet der Einzelhandel nach vier Anstiegen in Folge ein Minus von 0,3 %. Die Neuzulassungen von Pkw insgesamt sind im August im Vormonatsvergleich um 4,6 % gestiegen; in der Dreimonatsbetrachtung legten sie um 5,3 % zu. Gegenüber August 2024 kam es zu einem Plus von 5,0 %. Bei den PKW-Neuzulassungen durch Privatpersonen ergab sich im Vormonatsvergleich ein Minus von 2,0 %; in der Dreimonatsbetrachtung zeigt sich jedoch eine Zunahme um 8,5 %. Pkw-Neuzulassungen von Unternehmen und Selbstständigen erhöhten sich im Juli um 8,1 % gegenüber dem Vormonat. Der Umsatz im Gastgewerbe fiel im Juni ggü. dem Vormonat nominal 3,9 % und preisbereinigt 2,5 % niedriger aus. Gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnete das Gastgewerbe einen nominalen Umsatzrückgang von 3,4 %, in realer Rechnung von 5,9 %. Auch im Halbjahresvergleich konnte das mittelständisch geprägte Gastgewerbe real wie nominal keine Umsatzsteigerungen erwirtschaften.

Nach der leichten Belebung des privaten Konsums im ersten Quartal 2025 und einer Stagnation im zweiten Quartal zeigen die Frühindikatoren für die Entwicklung am aktuellen Rand ein gedämpftes Bild: Laut Prognose der GfK wird sich das Konsumklima im September mit einem Rückgang um 1,9 Zähler auf -23,6 Pt. zum dritten Mal in Folge abschwächen. Im August nimmt die Verbraucherstimmung laut dem Marktforschungsinstitut mit -1,4 Zählern ebenfalls ab und verbleibt mit -21,7 Pt. deutlich im negativen Bereich. Grund für die Abkühlung im August ist eine deutliche Eintrübung der Einkommenserwartungen, wobei sich Sparneigung und Anschaffungsneigung leicht verringerten. Das HDE-Konsumbarometer zeigt sich in der Tendenz aufwärtsgerichtet, trübte sich am aktuellen Rand jedoch ein. Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel (inkl. Kfz) erlebte nach einem deutlichen Anstieg im Mai den dritten Rückprall in Folge und ging im August um 1,1 Zähler auf -24,0 Punkte zurück. Während sich die Beurteilung der aktuellen Lage eintrübte, legten die Erwartungen zu. Beide Indikatoren bewegen sich weiterhin spürbar im negativen Bereich.

Das aktuelle Stimmungsbild deutet weiterhin nicht auf eine Belebung der eingetrübten Konsumstimmung hin. Verbraucherinnen und Verbraucher zeigen sich mit Blick auf die zunehmend angespannte Arbeitsmarktsituation und geopolitische Unsicherheiten weiter zurückhaltend.

INFLATIONSRATE LEICHT AUF 2,2 % GESTIEGEN

Die Inflationsrate, also der Anstieg des Preisniveaus binnen Jahresfrist, erhöhte sich im August leicht auf +2,2 % nach +2,0 % im Juli. Im Vergleich zum Vormonat stieg das Verbraucherpreisniveau saisonbereinigt leicht um +0,2 %. Dämpfend wirkten weiterhin die Energiepreise, die gegenüber August 2024 deutlich zurückgingen (-2,4%).  Die Kernrate – ohne Energie und Nahrungsmittel – lag im August unverändert bei +2,7 %. Haupttreiber für höhere Preise bleiben Dienstleistungen, deren Preisdynamik jedoch spürbar nachlässt. Bis zum Jahresende dürfte sich die Inflation angesichts weniger dynamischer Tariflohnsteigerungen und einer zunächst noch verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Dynamik bei rd. 2% einpendeln.

ERSTE STABILISIERUNGSTENDENZEN AUF DEM ARBEITSMARKT ERKENNBAR

Am aktuellen Rand sind erste Anzeichen erkennbar, dass die Entwicklung am Arbeitsmarkt ihre Talsohle erreicht haben könnte: Nach abnehmenden Zugängen in den letzten Monaten hat sich Arbeitslosigkeit im August in saisonbereinigter Rechnung mit einem Minus von 9 Tausend Personen zum ersten Mal seit Dezember 2022 verringert. Im Rahmen üblicher saisonaler Muster ist der Ursprungswert allerdings über 3 Mio. Personen gestiegen. Zuletzt ist dieser Fall im Februar 2015 eingetreten. Gleichzeitig verringerte sich die Unterbeschäftigung im August mit einem Rückgang um 7 Tausend Personen zum dritten Mal in Folge. Die Erwerbstätigkeit blieb im Juli mit einem geringen Plus von 4 Tausend Personen nahezu konstant. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung konnte mit einer Steigerung um 25 Tausend Personen im Juni den höchsten Zuwachs seit über einem Jahr verzeichnen. Die Inanspruchnahme von Kurzarbeit folgt im Juni mit 211 Tsd. Personen ihrem seit Jahresbeginn abwärtsgerichteten Trend. Diese Entwicklung ist auch für die Zahl der Anzeigen von Kurzarbeit ist im August zu erwarten, sodass hier der geringste Wert seit der Pandemie erreicht werden könnte.

Die Frühindikatoren bewegten sich zuletzt weiterhin auf verhaltenem Niveau. So ist der gemeldete Arbeitskräftebedarf gemäß Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit im August unverändert geblieben. Gleichzeitig weist das ifo Beschäftigungsbarometer auf einen anhaltenden Stellenabbau im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor hin. Angesichts der zuletzt schwachen wirtschaftlichen Entwicklung und der erst zur Jahreswende erwarteten konjunkturellen Belebung dürfte sich die Stagnation am Arbeitsmarkt daher zunächst fortsetzen.

UNTERNEHMENSINSOLVENZEN VERBLEIBEN AUF HOHEM NIVEAU

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Juni 2025 nach amtlicher Statistik um 3,9 % gegenüber dem Vormonat auf 1.957 beantragte Verfahren gesunken. Gegenüber Juni 2024 ist ein Anstieg von 18,4 % zu verzeichnen. Insgesamt gab es im 1. Halbjahr 2025 12,2 % mehr Insolvenzen als im 1. Halbjahr 2024. Die mit den Unternehmensinsolvenzen verbundenen voraussichtlichen Forderungen sind im selben Zeitraum um 13,2 % gesunken, was darin begründet liegen dürfte, dass im 1. Halbjahr 2025 weniger wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt haben als im 1. Halbjahr 2024. Als Ursachen für die weiterhin dynamische Entwicklung des Insolvenzgeschehens sind mehrere Faktoren zu nennen, darunter die weiterhin gedämpfte gesamtwirtschaftliche Entwicklung, strukturelle Herausforderungen, gestiegene Kosten und geopolitische Unsicherheiten.

Der im Vergleich mit der amtlichen Statistik methodisch enger gefasste und zeitlich aktuellere IWH-Insolvenztrend für Personen- und Kapitalgesellschaften weist im August einen Rückgang von 11,3 % gegenüber dem Vormonat sowie einen Anstieg von 10,8 % gegenüber August 2024 aus. Gleichzeitig lag die Zahl der betroffenen Beschäftigten 29,6 % über dem Wert vom Juli und 56 % über dem August-Mittelwert der Jahre 2016 bis 2019. Für den Herbst erwartet das IWH auf der Basis von Frühindikatoren weiterhin steigende Insolvenzzahlen.

Mehr

Wirtschaft

Deutsche Telekom legt kräftig zu

Published

on

By

Berlin 06.11.2026

– Die Deutsche Telekom wächst im dritten Quartal stärker als erwartet und hebt ihre Jahresprognose erneut an. An der Börse kommt eine Nachricht trotzdem schlecht an.

Bonn – Die Deutsche Telekom ist im abgelaufenen Quartal vor allem dank ihrer US-Tochter T-Mobile US stark gewachsen. Umsatz und Gewinn legten stärker zu als von Experten erwartet. Die Prognose wurde abermals leicht erhöht. Zudem soll die Dividende um zehn Prozent auf 1,10 Euro je Aktie steigen. Außerdem beabsichtigt das Dax-Unternehmen, auch im kommenden Jahr eigene Anteile zurückzukaufen. Das Volumen des angekündigten Aktienrückkaufs von bis zu zwei Milliarden Euro wurde aber mit Enttäuschung aufgenommen.

Die T-Aktie gehörte am Donnerstag dennoch zu den wenigen Verlierern im Leitindex Dax. Grund dafür ist vor allem der fallende Kurs der Aktie der US-Mobilfunktochter T-Mobile US. Dieser geriet zuletzt unter Druck, da das vom Milliardär Elon Musk kontrollierte Unternehmen SpaceX Mobilfunkfrequenzen erwarb und sich damit ein weiterer Wettbewerber etablieren könnte. Die Deutsche Telekom hält etwas mehr als die Hälfte der T-Mobile-US-Anteile. Das Aktienpaket an der US-Tochter, die bereits Ende Oktober Zahlen vorgelegt hatte, ist umgerechnet etwas mehr als 80 Milliarden Euro wert.

Unterdessen konnte Höttges mit einem guten Ergebnis im dritten Quartal punkten. Der Umsatz legte um siebeneinhalb Prozent auf etwas mehr als 31 Milliarden Euro zu. Bereinigt um Währungseffekte habe das Wachstum bei 5,5 Prozent gelegen. Der bereinigte operative Gewinn zog um knapp zehn Prozent auf rund 12,2 Milliarden Euro an. Zudem erhöht die Telekom erneut die Prognosen für das laufende Jahr leicht.

Größter Anteilseigner der Deutschen Telekom ist der deutsche Staat, der knapp 30 Prozent der Aktien hält. Einem „Handelsblatt“-Bericht zufolge treibt Konzernchef Timotheus Höttges seinen Plan einer Komplettfusion mit T-Mobile US entschlossen voran. Dies wäre eine der größten Fusionen zweier börsennotierter Unternehmen. Derzeit liege der Fokus vor allem darauf, die Unterstützung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) und der Bundesregierung zu bekommen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Insider.

Mehr

Wirtschaft

ifo Institut: Stimmung in der Autoindustrie wieder deutlich verbessert

Published

on

By

München 04.11.2026

– Der Geschäftsklimaindex in der Automobilindustrie hat sich im Oktober wieder deutlich verbessert. Der Saldo lag bei minus 4,1 Punkten, im Vergleich zu minus 33,2* Punkten im September. Die Unternehmen bewerteten ihre Geschäftslage besser als im Vormonat und sehen auch den kommenden Monaten weniger pessimistisch entgegen. „Von Entwarnung in der Automobilindustrie kann jedoch keine Rede sein, denn die starken monatlichen Schwankungen im Geschäftsklima deuten auf eine sehr hohe Unsicherheit in der Branche hin“, sagt die ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.  

Nach Einschätzung der ifo-Expertin könnte die Einigung zwischen Frankreich und Deutschland auf eine gemeinsame Automobilstrategie zur besseren Stimmung beigetragen haben. Danach müssten die Autohersteller ihre CO2-Emissionen bis 2035 zwar weiter um 90 Prozent im Vergleich zu 2021 senken, wie es die EU-Kommission im Dezember 2025 vorgeschlagen hatte. Neu ist aber, dass die verbleibenden zehn Prozent nicht anderweitig ausgeglichen werden müssten. Außerdem sollen staatliche Förderungen der Autoindustrie stärker an ein „Made in Europe“ geknüpft werden.  

ifo-Expertin Wölfl erwartet allerdings, dass die Entwicklung im Oktober nur ein kurzes Aufatmen ist. Die monatlichen Ausschläge des Index hätten seit Mitte 2026 wieder deutlich zugenommen. Sie spiegelten die immense Unsicherheit in der Branche wider, die wohl auch in näherer Zukunft nicht zurückgehen dürfte. „Die Einigung verschafft der Autoindustrie zwar ein gewisses Zeitfenster“, so Anita Wölfl. „Sie ändert jedoch nichts an der zentralen Herausforderung der Branche, im Technologiewettbewerb wieder an die Spitze aufzuschließen.“

Mehr

Wirtschaft

Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln seit 2019 um 48,4 % gestiegen

Published

on

By

Berlin, Wiesbaden 03.11.2026

– Nicht nur zur Erkältungszeit greifen viele Menschen gern zu
Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin C, Zink oder Eiweißgetränken. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden hierzulande im Jahr 2025
rund 241 000 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel produziert – ein neuer
Höchststand. Das waren 1,6 % mehr als ein Jahr zuvor mit rund 237 000 Tonnen
und 48,4 % mehr als im Jahr 2019 (162 000 Tonnen). Auch der Wert der
produzierten Nahrungsergänzungsmittel ist gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr
erhöhte er sich um 12,6 % von rund 1,85 Milliarden Euro auf gut 2,08
Milliarden Euro. Im Vergleich zu 2019 hat sich der Wert der produzierten
Nahrungsergänzungsmittel mehr als verdoppelt (+137,6 %).

Mehr

Wirtschaft

ifo Institut: Geschäftsklima in der Chemie verschlechtert

Published

on

By

München 03.11.2026

– Das Geschäftsklima in der Chemieindustrie hat sich im Oktober verschlechtert. Der Index fiel auf minus 5,9 Punkte, nach plus 3,0* Punkten im September. Die Chemieunternehmen bewerten dabei ihre aktuelle Geschäftslage weniger positiv. Der Indikator sank auf 2,4 Punkte, nach 7,5* Punkten im September. Vor allem ihre Geschäftserwartungen verschlechterten sich deutlich auf minus 13,8 Punkte, nach minus 1,5* Punkten. „Umstrukturierungen und Standortschließungen in der Chemie bereiten den Unternehmen Sorgen“, sagt ifo-Branchenexpertin Anna Wolf.

Dennoch gibt es auch Lichtblicke in der Branche: Die Nachfrage hat gegenüber September zugenommen, und die Neuaufträge sind angestiegen. Die Unternehmen wollen deshalb ihre Produktion ausweiten und planen die Preise weiter zu erhöhen. Sie konnten ihre Kapazitäten deutlich besser auslasten, nämlich zu 76,6 Prozent, nach 73,4* Prozent im Vorquartal. Dabei kommen die Aufträge im Oktober vor allem aus dem inländischen Verarbeitenden Gewerbe, während sich das Auslandsgeschäft schwächer entwickelte. Zwar bewerten die Chemieunternehmen ihre Ertragslage weniger negativ als in der ersten Jahreshälfte, dennoch planen sie infolge notwendiger Umstrukturierungen einen weiteren Personalabbau. „An der grundlegend angespannten Wettbewerbssituation im Inland als auch gegenüber dem Ausland hat sich wenig geändert“, sagt Wolf.

Mehr

Wirtschaft

ifo Institut: Energiepreisanstieg und Niedrigwasser bremsen deutsche Wirtschaft nur wenig aus

Published

on

By

München 30.10.2026

– Die kräftig gestiegenen Energiepreise und das Niedrigwasser auf deutschen Flüssen belasteten die Industrie- und Konsumkonjunktur im dritten Quartal 2026. „Trotzdem hat sich der Aufschwung der deutschen Wirtschaft nur wenig abgeschwächt“, kommentiert ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser den Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent. In den drei Quartalen zuvor hatte die Wirtschaftsleistung im Schnitt um 0,3 Prozent zugelegt.

Laut Wollmershäuser dürfte die deutsche Wirtschaft zum Jahresende wieder mehr Fahrt aufnehmen und der Aufschwung sich fortsetzen. Darauf deutet die Aufhellung des ifo Geschäftsklimas der vergangenen Monate hin. Während die Finanzpolitik nach wie vor für Schub sorgt, gewinnt die Erholung im krisengeplagten Verarbeitenden Gewerbe zunehmend an Breite. So profitieren Unternehmen in der Elektroindustrie und im Maschinenbau von einer steigenden Auslandsnachfrage und haben ihre Exporterwartungen spürbar nach oben korrigiert. Der private Konsum leidet hingegen weiterhin unter der Inflation, die im Winterhalbjahr voraussichtlich wieder anzieht.

Mehr

Politik

Neues Ökodesign-Gesetz

Published

on

By

Berlin 03.11.2026

Neue Regelungen zu Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung treten in Kraft und sorgen für mehr Verbraucherschutz. Am 1. November treten das neue Ökodesign-Gesetz und die Änderungen des Energieverbrauchskennzeichnungsgesetzes in Kraft. Die Neuerungen zielen darauf ab, dass von Herstellern zu erfüllende Produkteigenschaften zu Effizienz, Reparierbarkeit und Haltbarkeit eingehalten und von Händlern korrekt dargestellt werden. So werden Effizienzvorteile abgesichert und der Verbraucherschutz gestärkt. Zugleich werden die flankierenden Bußgeldverordnungen neu gefasst, um den Marktüberwachungsbehörden der Länder bei Verstößen die Verhängung von Sanktionen zu ermöglichen. Die neuen Regelungen gewährleisten die einheitliche Anwendung geltenden EU-Rechts in Deutschland, um faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern, ohne dabei über die bestehenden EU-Vorgaben hinauszugehen.

Künftig können die Marktüberwachungsbehörden nun noch konsequenter gegen Hersteller vorgehen, deren Produkte den für sie geltenden Ökodesign-Anforderungen, z.B. an die Reparierbarkeit des Produktes, nicht entsprechen oder deren Produkte eine falsche Energieverbrauchskennzeichnung aufweisen. Damit wird sichergestellt, dass Verbraucher eine verlässliche und objektive Grundlage für ihre Kaufentscheidungen haben und nachhaltige Produkte einen fairen Wettbewerbsvorteil erhalten. Verbraucher können so durch sparsame, langlebige und reparierbare Produkte bares Geld bei der Nutzung und bei Neuanschaffungen sparen. Im Jahr 2024 waren dies für einen durchschnittlichen EU-Haushalt 317 Euro, weil die Produkte beispielsweise weniger Strom und Wasser verbrauchen und langlebiger sind.

Derzeit gibt es für mehr als 30 Produktgruppen, darunter Smartphones, Server und Lichtquellen,Elektromotoren, Transformatoren, Heizungskessel und Ventilatoren entsprechende Ökodesign-Anforderungen. Die bekannten Energielabel mit der markanten grün-roten A-bis-G-Skala gibt es derzeit für 16 Produktgruppen – von Leuchtmitteln, Smartphones und Fernsehern über Küchengeräte bis hin zu Heizungskesseln, Wärmepumpen und Klimaanlagen.

Das Gesetzespaket wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiiert, um die nationalen Rahmenbedingungen an die dynamischen Entwicklungen der europäischen Gesetzgebung anzupassen, technologieoffene energieeffiziente Technik zu fördern und autonome Verbraucherentscheidungen zu stärken.

Mehr

Technik

ifo Institut: Deutschland schlecht auf KI-Boom vorbereitet

Published

on

By

München 02.11.2026

– Deutschland fehlen laut ifo Institut wichtige Voraussetzungen, um das Wachstumspotenzial Künstlicher Intelligenz auszuschöpfen. Das besagen Ergebnisse einer Analyse im Auftrag der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, die in Kürze veröffentlicht wird. „Die Hightech-Branche ist noch zu klein, die Verwaltung ist zu wenig digitalisiert, das Bildungssystem passt sich nicht schnell genug an die Veränderungen durch KI an“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Innovationsökonomik und digitale Transformation. 

Der IKT-Sektor (Informations- und Kommunikationstechnologien) trägt nur 4,6 Prozent zur Bruttowertschöpfung in Deutschland bei. Damit liegt der Anteil im unteren EU-Mittelfeld. Bei IKT-Dienstleistungen importierte Deutschland 2025 Leistungen im Wert von 11 Milliarden US-Dollar mehr, als es exportierte. „Kein anderes EU-Land ist im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie stärker vom Ausland abhängig als Deutschland“, sagt ifo-Forscher Christian Pfaffl. 

Kaum Fortschritte gibt es nach Analysen des ifo Instituts auch bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung – obwohl gerade sie mithilfe von KI und der umfangreich vorhandenen Verwaltungsdaten Bürger*innen und Unternehmen bessere Dienstleistungen anbieten könnte. So steckt Deutschland beispielsweise bei der Bereitstellung vorausgefüllter Formulare noch in der Experimentierphase, während dies in Nachbarländern wie den Niederlanden, Dänemark, Polen oder Österreich längst weitgehend umgesetzt ist.

Ein weiteres Problem sehen die ifo-Forschenden im Bildungsbereich: Bei Kompetenzen über dem Grundniveau liegt Deutschland unter dem EU-Durchschnitt. 40 Prozent der Achtklässler*innen erreichen nicht Stufe 2 der Computer- und Informationskompetenz. „KI-Anwendungen verbreiten sich rasant, aber zu vielen fehlt das Wissen, sie produktiv zu nutzen”, sagt Falck. Mangelnde Fachkompetenz ist der häufigste Grund, warum Unternehmen geplante KI-Projekte nicht umsetzen.

Mehr

Berlin

Niedersachsen wird Partnerland der Grünen Woche 2027

Published

on

By

Berlin 03.11.2026

Vom 15. bis 24. Januar 2027 lädt die Grüne Woche Fach- und Privatpublikum nach Berlin ein. Partnerland der internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau wird Niedersachsen.

Niedersachsen wird Partnerland der Grünen Woche 2027. Das Bundesland gestaltet den offiziellen Auftakt der Veranstaltung und präsentiert sich einem nationalen und internationalen Publikum.

„Die Grüne Woche bringt seit Jahrzehnten Menschen, Märkte und Ideen aus aller Welt in Berlin zusammen. Mit Niedersachsen gewinnen wir 2027 ein Partnerland, das für eine starke Land- und Ernährungswirtschaft ebenso steht wie für Innovation und Zukunftsorientierung. Wir freuen uns darauf, Niedersachsen auf unserem Berliner Messegelände eine internationale Bühne zu bieten“, sagt Dr. Mario Tobias, CEO der Messe Berlin. 

Mit einem landwirtschaftlichen Produktionswert von rund 18 Milliarden Euro zählt Niedersachsen zu den bedeutendsten Agrarstandorten Deutschlands. Landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen des vor- und nachgelagerten Bereichs sowie Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen bilden eine breit aufgestellte Land- und Ernährungswirtschaft mit stabilen Wertschöpfungsketten.

„Die Grüne Woche ist weit über Deutschland hinaus ein wichtiges Schaufenster für Landwirtschaft und Ernährung. Und Niedersachsen ist als Agrarland Nummer 1 der ideale Partner. Land- und Ernährungswirtschaft sind hierzulande sowohl gelebte Tradition als auch hochmoderner High-Tech-Sektor und stehen buchstäblich für die Bodenhaftung und Stärken unseres Landes. Innovative Unternehmen und vor allem die Menschen gestalten mit ihrem Wissen und ihrer täglichen Arbeit unsere ländlichen Räume. Ich freue mich darauf, diese Vielfalt gemeinsam in Berlin zu präsentieren“, sagt Olaf Lies, Niedersächsischer Ministerpräsident.

Mit der neuen Standortkampagne „Niedersachsen. Das ist groß.“ rückt das Land selbstbewusst seine Stärken z. B. in der Land- und Ernährungswirtschaft in den Fokus. Bei der Grünen Woche geht es darum, einem breiten Publikum zu zeigen, dass in Niedersachsen in der Branche schon jetzt Großes bewegt wird und sie durch Einbindung hochmoderner Technologie gleichzeitig bestens für die Zukunft aufgestellt ist. 

„Niedersachsen prägt die Land- und Ernährungswirtschaft Deutschlands seit Generationen. Als Partnerland der Grünen Woche 2027 möchten wir die Menschen, Unternehmen und Ideen unseres Landes in den Mittelpunkt stellen und zeigen, welchen Beitrag Niedersachsen für die Zukunft von Ernährung, Landwirtschaft und ländlichen Räumen leistet. Die Grüne Woche bietet dafür die ideale Bühne“, sagt Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Foto: Visualisierung der Niedersachsen-Halle zur Grünen Woche 2027, © Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft e. V.

Mehr

Wirtschaft

ifo Institut: Unternehmen wollen weniger Stellen abbauen

Published

on

By

München 28.10.2026

– Die Unternehmen in Deutschland planen insgesamt etwas weniger Stellen abzubauen. Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im Oktober leicht auf 95,5 Punkte, nach 95,1 Punkten im September. „Die Unternehmen werden beim Stellenabbau etwas vorsichtiger. Für einen breiten Beschäftigungsaufbau fehlt dem Aufschwung aber noch die Stärke“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen.  

In der Industrie hat sich die Situation gegenüber September leicht verschlechtert. Die Unternehmen planen weiterhin mit weniger Personal. Vor allem in der Automobilindustrie sollen weitere Stellen abgebaut werden. Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen sind dagegen mehr Neueinstellungen vorgesehen. Zuletzt plante die Industrie Anfang 2023 einen Personalaufbau. 

Die Dienstleister wollen eher Stellen aufbauen. Auch bei den Leiharbeitsfirmen wächst angesichts der verbesserten Konjunkturaussichten die Zuversicht. Im Handel planen die Unternehmen dagegen unverändert mit weniger Personal. Auch im Baugewerbe zeichnet sich ein leichter Stellenabbau ab. 

Mehr

Berlin

Senat beschließt Bericht zur Umsetzung der Solarpflicht

Published

on

By

Berlin 27.10.2026

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, 

Franziska Giffey, den jährlichen Bericht an den Hauptausschuss im Abgeordnetenhaus zur Umsetzung des Solargesetzes sowie Unterstützungsmaßnahmen des Landes für die Umsetzung im Wohnungsbestand beschlossen.GUffey sagte 

Berkin hat beim Ausbau der Solarenergie in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. 
Berliner Senatorin fürArveit und Soziales Xabsel Kizilteps berichtet weniger Asysuchende in Berlin.

Foto: © PWO

Mehr

Wirtschaft

ifo Institut: Exporterwartungen gestiegen

Published

on

By

München, 27.10.2026

– Die Stimmung unter den Exporteuren hat sich im Oktober deutlich gebessert. Die ifo Exporterwartungen stiegen auf 12,2 Punkte, nach 9,0 Punkten im September. Das ist der höchste Wert seit Februar 2022. „Vor allem die Automobilindustrie hat ihre Exportaussichten deutlich nach oben korrigiert“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Auch in vielen anderen Industriebranchen stehen die Zeichen auf Exportwachstum.“

Nach einem deutlichen Minus im September rechnen nun auch die Automobilhersteller wieder mit steigenden Exporten. Im Maschinenbau bleiben die Unternehmen optimistisch. Besonders zuversichtlich sind weiterhin die Hersteller elektrischer Ausrüstungen sowie von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen. In der Metallerzeugung und -bearbeitung haben sich die Exportaussichten ebenfalls verbessert. Die Getränkeindustrie erwartet weiterhin ein kräftiges Exportgeschäft. Dagegen rechnen die Unternehmen der Chemischen Industrie und des Papiergewerbes im Oktober mit rückläufigen Ausfuhren.

Mehr

Wirtschaft

Bruttosparquote in Deutschland

Published

on

By

Wiesbaden 27.10.2026

– Private Haushalte in Deutschland sparen anteilig mehr als in vielen anderen Industriestaaten. Mit 18,9 % lag die Bruttosparquote im Jahr 2025 deutlich über dem Durchschnitt in der Europäischen Union von 14,3 %, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltspartag am 30./31. Oktober mitteilt. In Frankreich sparten die privaten Haushalte 17,8 % ihres verfügbaren Bruttoeinkommens, in den Niederlanden 17,4 %, in Österreich 15,7 % und in Italien 10,8 %. Einen deutlich höheren Wert unter den international mit Deutschland vergleichbaren Staaten wies die Schweiz mit 27,4 % aus, was an der dortigen höheren Bedeutung der privaten Altersvorsorge liegt. Vergleichsweise niedrig war die Bruttosparquote dagegen mit 10,7 % in den Vereinigten Staaten.

Die Bruttosparquote wird üblicherweise für internationale Vergleiche genutzt. Sie weist den Anteil des Gesparten am verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte vor Abzug von Abschreibungen, vor allem auf Immobilien, aus.

Haushalte in Deutschland neigten auch in den Vorjahren stärker zum Sparen

Auch in einer langfristigen Betrachtung zeigt sich die hohe Sparneigung der Haushalte in Deutschland. In den letzten zehn Jahren sparten die Haushalte im Durchschnitt 19,1 % ihres Einkommens. In Frankreich war der Anteil mit 16,6 % geringer, ebenso in den Niederlanden (16,3 %), in Österreich (15,3 %), in Italien (12,1 %) und in den Vereinigten Staaten (13,0 %).  In der Schweiz war die Bruttosparquote im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 dagegen höher (24,5 %).

Zuletzt ging die Sparquote in Deutschland leicht zurück. Im ersten Halbjahr 2026 lag sie wie im gesamten Jahr 2025 bei 18,9 %. Im Jahr 2024 hatte sie bei 19,6 % gelegen. Einen Höchststand hatte sie im Jahr 2020 mit 22,9 % erreicht. Während der damals herrschenden Covid-19-Pandemie konsumierten die Menschen weniger als gewöhnlich, was zu einem Anstieg der Sparquote führte.

Mehr

Politik

Pressestimmen zum Chef des Automobilkonzerns Audi

Published

on

By

Berlin 27.10.2026

– Mitglieder der Linksfraktion im Bundestag sowie humanitäre Hilfsorganisationen fordern den Rücktritt von Audi-Chef Gernot Döllner. Anlass ist die Eröffnung eines Werks seines Konzerns im US-Bundesstaat Georgia  zeitgleich mit einem Wahlkampfauftritt des US-Präsidenten Donald Trump in eben jenem Bundesstaat. Viele werten diesen Schritt als Unterstützung für Trumps Wahlkampagne.

Deutschland ist bereits Schauplatz für Präsidentschaftswahlkämpfe geworden: So hielt der ehemalige US-Präsident Barack Obama 2009 eine mitreißende Rede am „Großen Stern“ im Herzen Berlins – ein Auftritt, der ihn auf dem Weg ins Weiße Haus unterstützte, wo er bis 2017 amtierte. Seit April dieses Jahres führt zudem Reza Pahlavi, der Sohn des Schahs von Iran, von Berlin aus seine Kampagne gegen die Mullahs in Teheran, mit dem Ziel, erneut die Herrschaft im Iran zu übernehmen.

Dass der Audi-Chef nun ein Werk in den USA eröffnet und sich dabei an die Seite von US-Präsident Trump stellt, ist ein schwerer Schlag für die deutsche Bundesregierung sowie für die deutsche Bevölkerung – von der sich eine Mehrheit ein baldiges Ende von Trumps Amtszeit im Weißen Haus wünscht.

Zum nächsten Thema. Der Audi-Vorstandsvorsitzende Döllner steht in der Kritik, weil er an einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Trump teilgenommen hat. Die NÜRNBERGER NACHRICHTEN halten fest: „Sicher: BMW und Mercedes produzieren schon seit Längerem in den USA, und alle drei deutschen Premium-Hersteller investieren kräftig und unter Beifall der kommunistischen Funktionäre im demokratiefreien China. Dem Mitbewerber Audi gereichte es bisher zum Nachteil, keine Produktion in den Vereinigten Staaten zu unterhalten. Der Bau einer Audi-Fabrik jenseits des Atlantiks ist ökonomisch folgerichtig. Völlig unakzeptabel aber ist, diese Entscheidung ganz offen zum Wahlkampfgeschenk für einen europafeindlichen Präsidenten zu machen, der sich damit in seinen protektionistischen Zoll-Orgien bestätigt fühlen kann. Dem Ansehen der Premium-Marke in Europa ist das abträglich. Was ist eigentlich aus den ethischen Grundsätzen geworden, denen sich der Konzern einmal verschrieben hat?“, fragen die NÜRNBERGER NACHRICHTEN.

„Der Auftritt des Audi-Chefs an der Seite Donald Trumps wird völlig zu Recht zerrissen, er war unsäglich“, findet die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG. „Das Motiv dürfte eine Zahl mit wenigstens neun Stellen sein. Denn was Döllner in Trumps Jubelveranstaltung offenbar nicht sagen durfte: Voraussetzung für das neue Audi-Werk in den USA sind hohe Subventionen und/oder Zollvorteile. Die Wahlkampfhilfe des Unternehmenschefs gehört zur Gegenleistung wie die Zahl der Arbeitsplätze. Man kann nur hoffen, dass Trump das Audi-Engagement wenigstens teuer eingekauft hat. Diese Rechnung wird Döllner nun zumindest allen internen Kritikern aufmachen, die ihm den Imageschaden und damit die Schädigung der Unternehmensinteressen vorwerfen. Der Preis, den die gesamte deutsche Wirtschaft zu zahlen hat, ist die Glaubwürdigkeit“, urteilt die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG.

Die Zeitung DIE WELT kommt zu einer anderen Bewertung: „Gernot Döllner ist ein mutiger CEO. Er überarbeitet radikal die Designsprache von Audi, er hat den Schritt in die Formel 1 gewagt, und nun riskiert er auch noch Anfeindungen in einem politisch tief nach links gerutschten deutschen Heimatmarkt. Aber vielleicht ist genau das ja das neue, gute Profil von Audi: Autos zu bauen für erfolgreiche Menschen, denen schlecht wird, wenn sie es mit moralischen Weltmeistern zu tun bekommen, die in ihrem eigenen Leben nichts zustande bringen. Vorsprung durch Technik – für jene erfolgsverliebte bürgerliche Mittel- und Oberschicht, die sich politisch gerade nicht mehr repräsentiert fühlt. Alle vernünftigen Deutschen, zumindest aber die Nettosteuerzahler, sollten Döllner dankbar sein, wenn es ihm gelingt, damit wenigstens die wichtigsten Arbeitsplätze in Ingolstadt zu retten.“ Das war die Zeitung DIE WELT.

Die GLOCKE aus Oelde nimmt den Audi-Chef ebenfalls in Schutz: „Welcher deutsche Unternehmenschef mit Interessen in den USA würde in schwierigen Zeiten die Einladung eines US-Präsidenten ablehnen? Betriebsräte und Gewerkschaften sollten sich lieber auf die Frage konzentrieren, wie sie dazu beitragen können, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie zu stärken.“

Mehr

Wirtschaft

ifo Geschäftsklimaindex gestiegen

Published

on

By

München 26.10.2026

– Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Oktober auf 90,2 Punkte, nach 89,9 im September. Dies war auf zuversichtlichere Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde hingegen etwas schlechter eingeschätzt. Die Konjunkturbelebung setzt sich fort.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index deutlich gestiegen. Die Unternehmen beurteilten sowohl ihre aktuelle Lage als auch ihre Erwartungen substanziell besser. Beide Indikatoren drehten erstmals seit mehr als drei Jahren wieder ins Plus. Die Zahl der Neuaufträge ist gestiegen. Infolgedessen planen die Unternehmen die Produktion zu steigern.

Im Dienstleistungssektor erlitt das Geschäftsklima einen Dämpfer. Die Unternehmen waren unzufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen fielen hingegen besser aus. Positiv stachen die IT-Dienstleister hervor.

Im Handel hat sich der Indikator nicht bewegt. Auf der einen Seite beurteilten die Händler ihre aktuelle Lage schlechter. Auf der anderen Seite hellten sich ihre Erwartungen etwas auf. Der Großhandel entwickelte sich besser als der Einzelhandel.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index gestiegen. Die Unternehmen waren spürbar zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen legten leicht zu.

Mehr

Politik

Förderung von Investitionen in Deutschland

Published

on

By

Berlin 20.10.2026

– In seiner Eröffnungsrede auf der Konferenz „Deutschland – ein Land für Investitionen“ betonte Friedrich Merz, dass Deutschland ein bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort sei. Das Gütesiegel „Made in Germany“ genieße weltweit nach wie vor hohes Ansehen, und viele Länder seien bestrebt, deutsche Industrieprodukte zu erwerben. Deutschland biete zudem Unternehmern ein attraktives Umfeld, um ihre geschäftlichen Vorhaben zu verwirklichen und ihre unternehmerischen Ziele zu erreichen.

Merz rief die deutschen Wirtschafts- und Industrievertreter dazu auf, diesen guten Ruf durch die ständige Weiterentwicklung ihrer Technologien zu wahren und die Beziehungen zu Partnern in der globalen Wirtschaft zu stärken. Ziel sei es, Deutschland dauerhaft als ein weltweit führendes Zentrum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft zu erhalten.

An der Konferenz „Deutschland – ein Land für Investitionen“ nehmen führende Persönlichkeiten aus Industrie und Wirtschaft aus Europa, Nord- und Südamerika, China, Japan sowie weiteren Teilen Asiens teil.

Mehr

The Week