Wirtschaft
Anteil ausländischer Ärzte gestiegen
Wiesbaden 25.02.2026
42 % aller zugewanderten Ärztinnen und Ärzte sind weniger als zehn Jahre in Deutschland
Der Beruf der Ärztin und des Arztes war 2024 der am zweithäufigsten anerkannte ausländische Berufsabschluss
– In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 % oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 % (2014: 9 %). Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 %.
121 000 Ärztinnen und Ärzte nach Deutschland zugewandert
Dass vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit Blick auf die Einwanderungsgeschichte der Erwerbstätigen. In der Human- und Zahnmedizin arbeiteten 2024 insgesamt 121 000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 %) der gesamten Ärzteschaft. Ein Teil der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, wie die oben angeführten Zahlen zur Staatsangehörigkeit dieser Berufsgruppe zeigen. 51 000 oder 42 % der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger als zehn Jahre in Deutschland. Dabei kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre Ausbildung bereits vollständig im Ausland abgeschlossen hatten.
Gut 7 600 ausländische Abschlüsse in Human- und Zahnmedizin wurden 2024 voll anerkannt
Neben dem Medizinstudium und der Approbation hierzulande können auch im Ausland erworbene Abschlüsse mit voller Gleichwertigkeit anerkannt werden. Im Jahr 2024 waren Ärztinnen und Ärzte nach Pflegefachfrauen und -männern die Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Rund 7 000 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten die Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in Deutschland. Darunter waren 21 % oder gut 1 400 Deutsche, gefolgt von 11 % oder knapp 800 Syrerinnen und Syrern. Zahnärztinnen und Zahnärzte lagen auf Rang 7 der Berufe mit den meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Im Jahr 2024 wurden in der Zahnmedizin knapp 700 ausländische Abschlüsse als voll gleichwertig anerkannt. Die meisten Anerkennungen erhielten auch hier deutsche Zahnärztinnen und Zahnärzte (46 % oder rund 300), gefolgt von syrischen (12 % oder rund 100).
2 600 Deutsche studierten zuletzt Humanmedizin in Österreich, 1 900 in Ungarn
Die Daten über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zeigen, dass viele Medizinstudierende aus Deutschland den Umweg über ein Studium im Ausland wählen – oft um die Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs hierzulande zu umgehen. Nach den aktuellsten Daten zu deutschen Medizinstudierenden im Ausland studierten im Berichtsjahr 2023 in Österreich rund 2 600 deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn waren es 2024 knapp 1 900. Auch in der Zahnmedizin zog es die meisten deutschen Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und Ungarn (300).
30 % mehr Studienanfängerinnen und -anfänger in der Humanmedizin binnen zehn Jahren
In Deutschland ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester in der Humanmedizin in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen. Im Wintersemester 2024/2025 begannen 15 900 Studierende ein Studium der Humanmedizin. Das waren 30 % mehr als zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2014/2015: 12 200). In der Zahnmedizin hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in den vergangenen Jahren kaum verändert und lag im Wintersemester 2024/2025 mit knapp 2 000 Studierenden lediglich um 1 % über der im Wintersemester 2014/2015. Zum Vergleich: Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester ist über alle Fächergruppen hinweg im selben Zeitraum um 3 % gesunken auf 651 000 im Wintersemester 2024/2025.
Knapp ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte ist 55 Jahre und älter
Ein großer Teil der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland dürfte in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden: Im Jahr 2024 waren 31 % der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin 55 Jahre und älter. Der Anteil dieser Altersgruppe lag damit über dem bei allen Erwerbstätigen (27 %). Insgesamt ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin binnen zehn Jahren zwar um gut ein Fünftel (21 %) auf 497 000 im Jahr 2024 gestiegen. Doch auch der Anteil der Altersgruppe 55plus hat bei den Ärztinnen und Ärzten zugenommen: Zehn Jahre zuvor hatte er in der Human- und Zahnmedizin noch bei 29 % gelegen. Dagegen ist der Anteil der Medizinerinnen und Mediziner im mittleren Alter gesunken: 47 % waren 35 bis 54 Jahre alt, 2014 waren es noch 52 %. Der Anteil junger Berufskolleginnen und -kollegen unter 35 Jahren ist leicht gestiegen und lag zuletzt bei 22 % (2014: 19 %). Einen großen Anteil daran haben die ausländischen Ärztinnen und Ärzte: Von ihnen war im Jahr 2024 knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre.
Ärztinnen und Ärzte arbeiteten 2024 rund sechs Stunden pro Woche mehr als Erwerbstätige insgesamt
Die Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten in der Human- und Zahnmedizin sind in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken. Ein Grund für diese Entwicklung ist der gestiegene Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 % der Ärztinnen und Ärzte in Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 %. Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 28 % auf 31 %.
Dennoch zählen Ärztinnen und Ärzte nach wie vor zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten. 2024 leisteten sie normalerweise im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche (46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in Teilzeit). Das waren rund sechs Stunden pro Woche mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt, die durchschnittlich 34,4 Stunden pro Woche arbeiteten (40,3 Stunden in Vollzeit, 20,9 Stunden in Teilzeit).
Innerhalb der Human- und Zahnmedizin unterscheiden sich die Arbeitszeiten je nach Fachrichtung teils erheblich. In der Chirurgie arbeiteten Fachärztinnen und Fachärzte in Vollzeit im Schnitt 49,7 Stunden pro Woche und damit rund sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärztinnen und Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in Vollzeit).
Wirtschaft
ifo Institut: Unternehmen bauen wieder mehr Stellen ab
München 25.02.2026
– Die Unternehmen in Deutschland planen wieder häufiger, Stellen zu streichen. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Februar auf 93,1 Punkte, nach 93,4 Punkten im Januar. „Die Zurückhaltung am Arbeitsmarkt nimmt wieder zu“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Viele Unternehmen planen mehr Personal zu entlassen, statt neue Stellen zu schaffen.“
In der Industrie bleibt der Abbau von Arbeitsplätzen ein dominierendes Thema. Nahezu alle Branchen planen einen Abbau von Personal, insbesondere die Automobilindustrie. Der Anpassungsdruck bleibt dort hoch. Das Barometer der Dienstleiter fiel wieder in den negativen Bereich. Gleichwohl suchen einzelne Branchen wie IT-Dienstleister sowie Rechts- und Steuerberater weiterhin verstärkt nach neuem Personal. Der Handel plant weiterhin mit weniger Personal auszukommen. Im Baugewerbe legte das Barometer hingegen leicht zu: Die Unternehmen planen etwas mehr Mitarbeiter einzustellen.
Politik
Lübeck ohne Fernverkehrsanbindung
Berlin 23.02.2026
– Nach Angaben der Deutschen Bahn AG (DB AG) wird eine Fernverkehrsanbindung Lübecks erst wieder zur Inbetriebnahme der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung (FBQ) möglich sein. Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4158) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/3893) mit. Im Nahverkehr sei Lübeck weiterhin alle dreißig Minuten an Hamburg angebunden, wo es zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zum Fernverkehr gebe, heißt es weiter. Noch bis 30. April 2026 werde Lübeck zudem von drei baubedingt umgeleiteten Intercity-Zügen Hamburg-Rostock pro Tag und Richtung bedient.
Wann die Inbetriebnahme der Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung erfolgt, ist derweil der Vorlage zufolge unklar. Nach Auskunft der DB InfraGO AG werde sich die Umsetzung der Festen Fehmarnbeltquerung über 2029 hinaus verzögern, schreibt die Regierung. Als Gründe für eine Anpassung des Zeitplans seien Schwierigkeiten beim Abschluss der Planungen und der Baurechtserlangung angeführt worden. Im September 2025 habe auch die dänische Seite bekannt gegeben, „dass das Ziel, den Fehmarnbelt-Tunnel im Jahr 2029 zu eröffnen, gefährdet ist“.
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) stimme mit dem dänischen Verkehrsministerium ab, wie der aktuelle Stand der Arbeiten auf beiden Seiten eingeschätzt wird und was ein neuer, belastbarer Zieltermin für die Eröffnung der Festen Fehmarnbeltquerung und ihrer Hinterlandanbindung sein kann, heißt es weiter.
Politik
Grenzüberschreitende Konflikte und der Schiedsgerichtshof bei der DIHK
Berlin 23.02.2026
– Handel, Investitionen und Kooperationen reichen heute selbstverständlich über Ländergrenzen hinweg. Dabei kann es leicht zu komplizierten internationalen Streitigkeiten kommen: Lieferungen bleiben aus, werden nicht bezahlt oder etwas anderes läuft schief. Dann braucht es eine neutrale Instanz, die zwischen den Parteien vermittelt und gegebenenfalls den Streit entscheidet.
Nationale Gerichtsverfahren stoßen dabei oft an ihre Grenzen – etwa, weil Urteile im Ausland selten vollstreckt werden können. Hinzu kommt, dass Verfahren in fremden Sprachen geführt werden müssen oder gar grundsätzliche Zweifel an der Neutralität staatlicher Gerichte bestehen können. Lange Verfahrensdauern, hohe Kosten und fehlende Vertraulichkeit in solchen Prozessen belasten Geschäftsbeziehungen zusätzlich.
Streitbeilegung durch Schiedsverfahren
Für international tätige Unternehmen wird der Streitfall damit zu einem wirtschaftlichen Risiko, das Zeit, Kosten und Marktchancen unmittelbar beeinflusst. Um solche Unwägbarkeiten zu minimieren, greifen Unternehmen aller Größen weltweit auf Schiedsverfahren zurück. Diese ermöglichen nicht nur eine neutrale Streitbeilegung außerhalb der Überlastungen staatlicher Gerichtsbarkeit, sondern sichern auch die internationale Anerkennung und Vollstreckbarkeit von Entscheidungen. Klare Verfahrensstrukturen, zeitliche Planbarkeit und Vertraulichkeit machen Schiedsverfahren zu einem bewährten Instrument, um internationale Wirtschaftskonflikte zu lösen.
Bundesweit einheitlich, weltweit anerkannt
In dieser Linie steht auch die Einrichtung des bundesweit einheitlichen und international vernetzten Schiedsangebots aller Industrie- und Handelskammern (IHKs) und Auslandshandelskammern (AHKs): Mit dem Schiedsgerichtshof bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (SGH) steht eine volldigitale, kostengünstige, schnelle und zweisprachige Plattform zur Verfügung, um nationale wie internationale Wirtschaftsstreitigkeiten zu behandeln. Leitkriterien hierbei sind Rechtssicherheit, Attraktivität auch für den Mittelstand und durchgehende Effizienz aus Nachfragersicht.
Unternehmen bietet der SGH ein wichtiges Vorsorge-Werkzeug an: Sie können auf der Website des Schiedsgerichtshofs eine Schiedsklausel abrufen und diese unverändert in Verträge übernehmen. Für viele typische Konstellationen grenzüberschreitender Geschäftsbeziehungen entsteht damit schon bei Vertragsschluss ein kaufmännisch wie rechtlich verlässlicher Rahmen für einen möglichen Konfliktfall.
Schiedsgerichtsbarkeit und Justiz sind Standortfragen
Für Unternehmen ist Schiedsgerichtsbarkeit bereits heute ein wirksames Mittel der vertraglichen Absicherung. Umso wichtiger ist es, die politischen Rahmenbedingungen dieses Instruments zu stärken. Schiedsgerichtsbarkeit ist ein wichtiger Teil moderner Standort- und Außenwirtschaftspolitik. Technologieoffene rechtliche Grundlagen sowie eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Schiedsverfahrensrechts sind hierfür ebenso erforderlich wie eine stärkere internationale Sichtbarkeit des Schiedsstandorts Deutschland.
Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, die vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz vorgeschlagene Reform des Schiedsverfahrensrechts zeitnah zum Abschluss zu bringen. Im grenzüberschreitenden Handel sollten Unternehmen zudem die vertragliche Freiheit haben, die strengen gesetzlichen Vorschriften zur Kontrolle Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) abzuwählen, während sie das deutsche Recht darüber hinaus aber beibehalten können. So bleibt hiesiges Recht im internationalen Vergleich attraktiv und wettbewerbsfähig.
Darüber hinaus braucht es weitere Investitionen in eine professionelle Schiedsinfrastruktur und die gezielte Förderung von Ausbildung sowie Qualifizierung, um Qualität, Vertrauen und internationale Akzeptanz dauerhaft zu sichern. Effektive Streitbeilegung ist kein Randelement, sondern muss als integraler Bestandteil einer wettbewerbsfähigen Wirtschaftsordnung verstanden werden.
Politische Rückendeckung nötig
Unternehmen tragen Verantwortung für ihre vertragliche Vorsorge, Politik trägt Verantwortung für den Rechtsstandort Deutschland. Beides gehört zusammen. Wer internationale Märkte stärken will, muss dafür sorgen, dass Konflikte effizient, fair und grenzüberschreitend durchsetzbar gelöst werden können.
Wirtschaft
ifo Geschäftsklimaindex gestiegen
München 23.02.2026
– Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar auf 88,6 Punkte, nach 87,6 im Januar. Die Unternehmen zeigten sich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Signale einer Belebung.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index erneut gestiegen. Dies war auf merklich bessere Urteile zur aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Die Erwartungen trübten sich zwar ein, aber die Auftragslage entwickelte sich positiv, und die Produktionspläne wurden nach oben korrigiert.
Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Insbesondere die Erwartungen hellten sich auf. Die Dienstleister zeigten sich zudem zufriedener mit den laufenden Geschäften. In der Logistik legte der Geschäftsklimaindikator deutlich zu.
Im Handel hat der Index leicht nachgegeben. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage etwas schlechter. Der Ausblick auf die kommenden Monate wurde jedoch geringfügig nach oben korrigiert. Während es im Großhandel leichte Aufwärtstendenzen gab, trübte sich im Einzelhandel die Stimmung merklich ein.
Im Bauhauptgewerbe setzte das Geschäftsklima seine Erholung fort. Die Urteile zur aktuellen Lage fielen positiver aus. Gleiches gilt für die Erwartungen. Die Auftragslage verbessert sich jedoch nur langsam.
Welt
Deutsch-Chinesische Handelsbeziehung
Berlin, Wiesbaden 20.02.2026
– Mit einem Außenhandelsumsatz (Summe der Warenexporte und -importe) von 251,8 Milliarden Euro war die Volksrepublik China im Jahr 2025 wie bereits im Zeitraum von 2016 bis 2023 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, löste China damit die USA ab, die 2024 der wichtigste Handelspartner Deutschlands waren. Die Vereinigten Staaten belegten 2025 wieder Rang 2 mit einem Außenhandelsumsatz von 240,5 Milliarden Euro. Während der Warenhandel mit China gegenüber dem Vorjahr um 2,1 % stieg, nahm der Handel mit den Vereinigten Staaten um 5,0 % ab. Dies lag vor allem an den weiter steigenden Importen aus China sowie den gleichzeitig sinkenden Exporten in die USA. Nach China und den USA folgten auf Rang 3 der wichtigsten Handelspartner die Niederlande mit Exporten und Importen im Gesamtwert von 209,1 Milliarden Euro (+3,3 %).
China bleibt mit deutlichem Abstand wichtigstes Lieferland deutscher Importe
Bereits seit 2015 ist China das wichtigste Lieferland deutscher Importe. Auch 2025 kamen mit Waren im Wert von 170,6 Milliarden Euro wieder die meisten deutschen Importe aus China. Das waren 8,8 % mehr als im Vorjahr. Demgegenüber standen Exporte nach China im Wert von 81,3 Milliarden Euro, das waren 9,7 % weniger als im Jahr zuvor. In der Rangfolge der wichtigsten Empfängerländer deutscher Exporte lag China im Jahr 2025 auf Rang 6. Durch die steigenden Importe in Verbindung mit den sinkenden Exporten nahm der Importüberschuss im Handel mit China im Jahr 2025 um 22,4 Milliarden Euro auf 89,3 Milliarden Euro zu (2024: 66,9 Milliarden Euro).
Den höchsten Anteil an den im Jahr 2025 aus China nach Deutschland importierten Waren hatten Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 50,9 Milliarden Euro (+4,9 %), gefolgt von elektrischen Ausrüstungen (32,8 Milliarden Euro; +14,8 %) und Maschinen (13,9 Milliarden Euro; +11,6 %).
Auf Rang 2 der wichtigsten Lieferländer deutscher Importe lagen im Jahr 2025 wie in den Vorjahren die Niederlande (96,7 Milliarden Euro; +3,9 %), gefolgt von den USA auf Rang 3 (94,3 Milliarden Euro; +2,7 %).
Exportüberschuss mit den Vereinigten Staaten geht deutlich zurück
Wie bereits seit 2015 waren die USA auch im Jahr 2025 das wichtigste Empfängerland deutscher Exporte. Insgesamt wurden Waren im Wert von 146,2 Milliarden Euro dorthin exportiert. Das waren 9,4 % weniger als im Vorjahr. Den größten Anteil der im Jahr 2025 in die Vereinigten Staaten exportierten Waren hatten – trotz deutlicher Rückgänge – Kraftwagen und Kraftwagenteile (28,5 Milliarden Euro; -17,8 %), knapp gefolgt von pharmazeutischen Erzeugnissen (28,0 Milliarden Euro; +0,5 %). Der deutsche Exportüberschuss im Handel mit den USA betrug im Jahr 2025 nur noch 51,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 hatte der Saldo noch bei 69,6 Milliarden Euro gelegen.
Auf den Rängen 2 und 3 der wichtigsten Empfängerländer deutscher Exporte folgten wie im Vorjahr Frankreich mit dorthin exportierten Waren im Wert von 117,4 Milliarden Euro (+2,0 %) und die Niederlande mit 112,5 Milliarden Euro (+2,9 %).
Außenhandelsbilanz im Jahr 2025 mit einem Überschuss von 200,5 Milliarden Euro
Insgesamt wurden im Jahr 2025 von Deutschland Waren im Wert von 1 563,0 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1 362,5 Milliarden Euro importiert. Damit stiegen die Exporte um 0,9 % und die Importe um 4,3 % gegenüber dem Jahr 2024. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2025 mit einem Exportüberschuss von 200,5 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2024 hatte der Saldo 242,9 Milliarden Euro betragen.
Berlin
Angola als Gastland auf der ITB Berlin 2026
Berlin 19.02.2026
Als offizielles Gastland der ITB Berlin 2026 rückt Angola vom 3. bis 5. März ins Zentrum der internationalen Reisewirtschaft. Auf der weltweit führenden B2B-Tourismusmesse präsentiert sich das Land im Südwesten Afrikas mit seiner kulturellen Vielfalt, spektakulären Natur und Vision für eine nachhaltige Tourismusentwicklung. Den Auftakt bildet die Eröffnungspressekonferenz sowie Opening Gala am 2. März.
Unter dem Motto „The Rhythm of Life“ präsentiert sich Angola auf der ITB Berlin 2026 als authentische Destination für Entdecker, Natur- und Kulturliebhaber. Von den imposanten Kalandula-Wasserfällen über die endlosen Dünen der Namib bis zur wilden Atlantikküste offenbart das Land eindrucksvolle Landschaften mit großem touristischem Potenzial. Gleichzeitig prägen Musik, Tanz und gelebte Traditionen die kulturelle Identität Angolas: Kizomba, Semba und Kuduro spiegeln die kreative Energie des Landes wider.
„Mit Angola als Gastland der ITB Berlin 2026 rückt ein unentdecktes Juwel ins internationale Rampenlicht“, betont Deborah Rothe, Direktorin der ITB Berlin. „Wir freuen uns, dem Land in wenigen Tagen eine so prominente Bühne zu bieten, auf der Teilnehmende den Rhythmus Angolas, seine natürliche Schönheit, kulturelle Vielfalt und Gastfreundschaft mit allen Sinnen erleben können.“
„Es ist eine große Freude und Ehre, Angola auf der weltweit führenden B2B-Tourismusmesse präsentieren zu dürfen und dort auf so viele interessierte Fachbesucher zu treffen“, sagt Julia Kleber, CEO der KLEBER Group und offizielle Vertreterin des Angola Tourism Board. „Es erfüllt uns mit Stolz, Angola als offizielles Tourism Board zu vertreten und als neue, authentische Destination im internationalen Tourismus sichtbar zu machen.“
Foto: © Tundavala Gap – Credit Robert Haidinger, Copyright Angola Tourism Board @ Kleber Group
Politics
ifo Institut/EconPol Europe: EU-Militärgüter gelangen vor allem über die Türkei und China nach Russland
München 19.02.2026
– Militärgüter aus der EU gelangen weiterhin über Drittstaaten nach Russland – trotz der umfangreichen Sanktionen. Das zeigt eine neue Studie des ifo Instituts und EconPol Europe. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der sanktionierten Waren, die nach Russland gelangen, werden über die Türkei transportiert. Auf China entfällt fast ein Viertel (23 Prozent), gefolgt von Hongkong (16 Prozent) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (10 Prozent). „Seit Anfang 2024 hat die EU die Exportverbote nach Russland deutlich verschärft und ausgeweitet. Dies führte dazu, dass wir weniger Sanktionsumgehung über Drittländer beobachten, auch wenn nach wie vor sanktionierte Militärgüter aus der EU über Umwege nach Russland gelangen“, sagt ifo-Handelsexpertin Feodora Teti.
In den letzten drei Monaten des Jahres 2024 beliefen sich die EU-Exporte, die über Drittstaaten nach Russland gingen, auf etwa 6 Prozent des Vorkriegsniveaus. Zwischen September 2022 und Januar 2024 lag der monatliche Durchschnitt noch zwischen 13 und 24 Prozent. „Unsere Schätzungen erfassen nur indirekte Exporte über Drittländer. Andere Formen der Umgehung, darunter Schmuggel durch Privatpersonen und falsche Angaben zu Waren oder Herkunftsländern, sind in unseren Daten nicht erfasst“, sagt Teti. „Daher sollten unsere Schätzungen als Untergrenze für das tatsächliche Ausmaß der Sanktionsumgehung angesehen werden.“
Im Jahr 2024 hat die EU die Haftung bei Verletzung der Russland-Sanktionen auch auf Fälle ausgeweitet, in denen Lieferanten oder Zwischenhändler von einer möglichen Umgehung über Drittstaaten wussten oder hätten wissen müssen. Darüber hinaus weitete die EU die Ausfuhrverbote auf alle 42 militärrelevanten Produktkategorien aus und verhängte gezielte Strafen gegen einzelne Zwischenhändler, die an Wiederausfuhren beteiligt waren.
Die Studie basiert auf Handelsdaten zu 42 militärrelevanten Produkten, die den EU-Exportverboten nach Russland unterliegen und wiederholt in russischen Militärsystemen gefunden wurden. Anhand von Importdaten, die auf russischen Zollerklärungen auf Transaktionsebene beruhen, werden Einfuhren militärischer Güter aus der EU nach Russland vor und nach Beginn des Angriffskrieges in der Ukraine untersucht.
Berlin
Tourismuszahlen für Berlin
Berlin 18.02.2026
29,4 Millionen Übernachtungen von 12,4 Millionen Gästen. Anteil der internationalen Gäste bei 41 Prozent: USA, Großbritannien und Niederlande sind die Top-3-Herkunftsländer. Berlin setzt auf Zukunftsstrategie: Tourismus stadtverträglich steuern, Kieze stärken, Lebensqualität sichern.
Berlin ist eines der beliebtesten Städtereiseziele Europas. Die mehr als 700 Beherbergungsbetriebe der Stadt verzeichneten im vergangenen Jahr 29,4 Millionen Übernachtungen von rund 12,4 Millionen Gästen. In einem herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld behauptet Berlin seine Position unter den führenden Städtedestinationen und richtet den Blick konsequent auf eine zukunftsfähige, stadtverträgliche Weiterentwicklung des Tourismus. Die aktuelle Bilanz des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg wurde heute auf einer Pressekonferenz im Data Space am Hackeschen Markt von Berlins Bürgermeisterin und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey sowie der visitBerlin-Geschäftsführung Sabine Wendt und Burkhard Kieker vorgestellt.
Franziska Giffey, Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Mit knapp 30 Millionen Übernachtungen und über 12 Millionen Gästen können wir klar festhalten: Berlin zieht unvermindert an. Unsere Stadt gilt international als Sehnsuchtsort und Kulturmetropole von Weltrang. Der Berlin-Tourismus behauptet sich auch in schwierigen Zeiten mit geändertem Reise- und Konsumverhalten. Die aktuelle Bilanz zeigt, dass wir das Niveau des Vorjahres in etwa stabil halten. Wir gehören damit immer noch zu den wenigen Städten weltweit, die solche Besucherzahlen erreichen. Unser Fokus für 2026 ist klar: Mit gezielten Investitionen und einer engen Zusammenarbeit stärken wir den Tourismus – als einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Stadt. Gleichzeitig arbeiten wir weiter daran, Berlin noch besser international anzubinden und weitere Großevents in die Stadt zu holen. 2026 wird mit der ILA und der Innotrans, die immer in den geraden Jahren stattfinden, ein vielversprechendes Jahr werden.“
Burkhard Kieker, Sprecher der Geschäftsführung von visitBerlin: „Berlin ist und bleibt ein starkes Reiseziel. Das Jahr 2025 war anspruchsvoll. Berlin hat sich als internationale Kulturmetropole und als Stadt der Freiheit behauptet, die Menschen weltweit begeistert. Gäste aus China und Indien kommen zunehmend nach Berlin. Auch der Kongresstourismus wächst. Wir schauen daher optimistisch in die Zukunft.“
Internationale Märkte und neue Wachstumstreiber
Deutschland blieb 2025 mit 17,34 Millionen Übernachtungen von 7,9 Millionen Gästen der wichtigste Herkunftsmarkt für den Berlin-Tourismus. Zugleich ist der internationale Markt eine tragende Säule: Rund 41 Prozent aller Übernachtungen entfielen 2025 auf Gäste aus dem Ausland. Die USA waren mit rund 1,28 Millionen Übernachtungen der größte Auslandsmarkt. Wichtigstes europäisches Herkunftsland war Großbritannien mit rund 1,27 Millionen Übernachtungen, gefolgt von den Niederlanden (786.400), Spanien (711.500) und Italien (653.000). Auch wenn die etablierten Märkte im Vergleich zum Vorjahr leichte Rückgänge verzeichneten, sind sie für den Berlin-Tourismus zentral.
Dazu gewinnen neue Märkte an Bedeutung. Besonders positiv entwickelten sich 2025 die Gästezahlen aus der Türkei (+8,5 Prozent Übernachtungen) und Übersee aus China (+14,4 Prozent), Indien (+10,0 Prozent), Israel (+9,5 Prozent) und Kanada (+6,6 Prozent). Diese Dynamik zeigt: Berlin verfügt auch jenseits der klassischen Quellmärkte über Potenzial in Zukunftsmärkten.
Die Visitor Economy ist ein elementarer Pfeiler der Berliner Wirtschaft, wirkt weit über Hotels hinaus und sichert mit einem touristischen Konsum von 15,1 Milliarden Euro eine Bruttowertschöpfung von 8,4 Milliarden Euro. 224.800 Menschen leben direkt oder indirekt vom Tourismus in Berlin.
Starke Impulse durch Groß-Events und Kongresse
Ein wichtiger Motor für Nachfrage und internationales Image ist die Berliner Veranstaltungs- und Kongresswirtschaft. 2025 stieg die Zahl der Veranstaltungen um 5,6 Prozent, die Zahl der Teilnehmer:innen sogar um 26,8 Prozent (Quelle: Visitor Insight). Der ESMO Congress 2025 unterstrich die Bedeutung des Kongressgeschäfts für Berlin: Mit über 37.000 Teilnehmenden zählte die weltweit führende Onkologie-Veranstaltung zu den größten Kongressen, die je in der Hauptstadt stattfanden. Internationale Sichtbarkeit erzeugten zudem Großevents wie die Berlin Freedom Week, das Publikumsevent „49h ICC“ und der Jahreswechsel am Brandenburger Tor.
Medizinische Leitkongresse, internationale Fachmessen und Großveranstaltungen tragen erheblich zur Wertschöpfung bei. Auch 2026 stehen zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen an, darunter der aktuell stattfindende Deutsche Krebskongress, die DMEA – Connecting Digital Health, der ESMO Breast Cancer Congress und der World Health Summit. Hinzu kommen internationale Leitmessen wie ILA und InnoTrans sowie Technologie- und Wirtschaftsformate wie IFA Berlin, SuperReturn International, WeAreDevelopers WorldCongress, GITEX Europe und re:publica.
Foto: © visit berlin
Politik
VKU begrüßt Baukostenzuschüsse – Kritik an Einspeisenetzentgelt
Berlin 17.02.2026.
– Mit dem Orientierungspapier zu möglichen Einspeisenetzentgelten hat die Bundesnetzagentur einen wichtigen Schritt im Reformprozess der Stromnetzentgelte eingeleitet. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt die Diskussion, mahnt jedoch an, dass eine moderne Netzentgeltstruktur vor allem fair, verursachungsgerecht und praxistauglich sein muss. „Unser zentrales Anliegen ist: Wer das Netz nutzt, muss sich auch angemessen an den Infrastrukturkosten beteiligen“, betont VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing. Der VKU begrüßt die im Papier vorgesehenen Baukostenzuschüsse und einen Vertrauensschutz bei Bestandsanlagen. Einspeisenetzentgelte zur Finanzierung der Netzkosten sieht der Verband kritisch, weil die Umsetzung sehr komplex wäre.
„Stadtwerke und Verteilnetzbetreiber brauchen für die Energiewende vor Ort verlässliche und finanzierbare Rahmenbedingungen“, sagt Liebing. Ziel müsse eine Lösung sein, die sowohl die Ausbaukosten des Netzes als auch die regionale Netzsituation berücksichtige. Für die kommunalen Unternehmen sei entscheidend, dass die Energiewende nicht an der Finanzierung der Netze scheitert, sondern durch verlässliche Rahmenbedingungen vor Ort ermöglicht wird.
Im Fokus der Stadtwerke stehen Instrumente, die die tatsächlichen Kosten des Netzausbaus widerspiegeln und zugleich Anreize für netzdienliche Investitionen setzen. Besonders geeignet sind aus VKU-Sicht Baukostenzuschüsse. Sie sorgen – bei entsprechend regional differenzierter Ausgestaltung – für ein Standortsignal und damit dafür, dass Erzeuger (etwa Betreiber von Solar- oder Windanlagen) sich direkt an den Kosten beteiligen, die durch ihren Anschluss entstehen.
„Baukostenzuschüsse wirken genau dort, wo die Kosten entstehen. Sie verschaffen Netzbetreibern frühzeitig Liquidität und geben zugleich klare Signale, wo der Ausbau sinnvoll ist“, sagt Liebing. Das stärke nicht nur die Planbarkeit für Anlagenbetreiber, sondern auch die Stabilität der Netze. Außerdem lassen sich Baukostenzuschüsse flexibel gestalten, regional anpassen und zuverlässig zwischen Bestands- und Neuanlagen unterscheiden. Ein Vorteil, der in der komplexen Transformationsphase der Energiewende besonders wichtig ist. Das ist laut Liebing ein großer Vorteil gegenüber komplexeren Entgeltmodellen.
Das diskutierte Einspeisenetzentgelt sieht vor, dass Erzeuger regelmäßig einen Beitrag zu den Netzkosten leisten. Das kann laut VKU zwar grundsätzlich helfen, Kosten gerechter zu verteilen und langfristige Steuerungsimpulse zu setzen. Doch aus Sicht der kommunalen Unternehmen zeigt sich auch ein ganzes Bündel an Herausforderungen: Für Betreiber steigt das wirtschaftliche Risiko, weil die künftigen Kosten schwer kalkulierbar sind. Gleichzeitig entsteht kein früher Mittelzufluss für Netzbetreiber, sodass die wachsenden Investitionen in Netzausbau und Modernisierung nicht erleichtert werden.
Das vorgestellte dynamische Einspeisenetzentgelt sieht der VKU kritisch. „Damit diese Lösung effizient funktioniert, müsste es regional sehr differenziert gestaltet sein“, erklärt Liebing. Bei einem dynamischen Einspeisenetzentgelt könnten auch negative Netzentgelte anfallen, wenn sich ein Einspeiser netzdienlich verhält. Hinzu kommen erhebliche Fragen zur Abgrenzung zwischen bestehenden und neuen Anlagen sowie die Gefahr, zusätzliche Komplexität in ein ohnehin sehr anspruchsvolles Regulierungssystem einzuführen.
Auch offene Fragen zur Behandlung von Speichern und zur Kostenverteilung zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern müssen aus VKU-Sicht zügig geklärt werden. Gerade für kommunale Netzbetreiber ist entscheidend, dass der Zubau von weiteren Erneuerbaren-Energien-Anlagen verstärkt dort erfolgt, wo er kurzfristig noch ausreichend Netzkapazitäten vorhanden sind.
„Wir brauchen ein System, das die Energiewende nicht nur theoretisch, sondern ganz konkret im Alltag der Stadtwerke möglich macht und uns nicht in die nächste Komplexizitätsfalle tappen lässt“, so Liebing. Baukostenzuschüsse böten dafür einen wirksamen und sofort einsetzbaren Ansatz, der Netzausbau, Kostengerechtigkeit und Steuerungswirkung zusammenführt.
Wirtschaft
ifo Institut: Geschäftsklima verbessert sich leicht im Wohnungsbau
München 16.02.2026
– Die Stimmung im Wohnungsbau hat sich zu Jahresbeginn etwas verbessert. Das Geschäftsklima stieg im Januar von minus 22,7 auf minus 20,9 Punkte. Die Unternehmen zeigten sich etwas zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. „Die Baubranche bleibt in einer Warteschleife“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Bis sich die gestiegenen Wohnungsbaugenehmigungen in Aufträgen realisieren, braucht es Geduld.“
Davon ist im operativen Geschäft bislang jedoch wenig zu spüren. So stieg im Januar der Anteil der Unternehmen im Wohnungsbau, die von zu wenig Aufträgen berichten, von 47,7 auf 49,8 Prozent. Der Anteil der Firmen, die von abgesagten Bauprojekten berichten, blieb dagegen nahezu unverändert und sank leicht von 11,5 auf 11,1 Prozent. „Außerdem verringerte das eisige Wetter auch vielerorts die Bauaktivitäten im Januar“, so Wohlrabe.
Wirtschaft
Bürokratieentlastung für deutsche Wirtschaft
Berlin 16.02.2026
– Das Statistische Bundesamt hat den Vorschlag 83105 der Verbändeabfrage zum Bürokratieabbau der Kategorie 3 (Weiterverfolgung mittels Praxis-Check oder projekthafter Untersuchung) zugeordnet. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/4025) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (21/3786).
Für den Vorschlag sei eine weitere rechtliche Prüfung erforderlich gewesen, geht daraus weiter hervor. In Bezug auf inhaltliche Erwägungen verweist die Bundesregierung in der Antwort auf Ausführungen im Monitoringbericht zur Umsetzung der Vorschläge aus der Verbändeabfrage.
Auf die Frage nach einer tatsächlichen Beschleunigung und maßgeschneiderten Bürokratieentlastung antwortet die Bundesregierung, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bereite die Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes vor, durch die eine „deutliche Entlastung der Wirtschaft“ erreicht werden soll.
Der Koalitionsvertrag sehe zudem vor, dass das Gesetz vereinfacht und auf EU-Recht zurückgeführt werde. Im Fall einer direkten Umsetzung der Pflicht zur Durchführung von Energieaudits für Unternehmen sei „eine weitere Erleichterung für die betroffenen Unternehmen von der Pflicht zur Durchführung“ aufgrund europarechtlicher Vorgaben jedoch nicht möglich, heißt es in der Antwort.
Europa
VKU kritisiert „made in Europe“-Pflicht: Energiewende würde teurer
Berlin 12.02.2026
Auf EU-Ebene wird eine „Made in Europe“-Pflicht bei öffentlichen Vergaben diskutiert. Das kritisiert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), weil die Energiewende teurer und langsamer würde.
„Eine „made in Europe“-Pflicht bei der öffentlichen Auftragsvergabe würde die Energiewende ausbremsen und die Energiepreise verteuern. Das würde vor allem der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft schaden, insbesondere dem Mittelstand. Erschwerend käme hinzu, wenn über verpflichtende Nachhaltigkeitskriterien grüne Leitmärkte geschaffen werden sollen. Echte europäische Leitmärkte erreichen wir nicht mit „made in Europe“-Pflichten, die nur für öffentliche Vergabeverfahren gelten, sondern mit sektorenübergreifenden „Made in Europe“-Standards und gezielter Förderung für europäische Produktion,“ so Ingbert Liebing, VKU-Hauptgeschäftsführer.
Wenn es für bestimmte Komponenten kaum europäische Anbieter gibt, wird erstens die Beschaffung teurer. Für Stadtwerke, die bis 2030 ohnehin einen Großteil der 721 Milliarden Euro für die Energiewende mobilisieren müssen, bedeutet das höhere Kosten für Netze und Erzeugungsanlagen – und das wiederum würde am Ende zu höheren Energiepreisen führen, unter denen die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und besonders des Mittelstands leiden würde.
Stadtwerke und Verteilnetzbetreiber haben schon heute oft Schwierigkeiten, überhaupt Produkte für ihre Energiewende-Projekte zu beschaffen. Zusätzliche „made in Europe“-Pflichten würden also, zweitens, dieses Problem weiter verschärfen und die Energiewende ausbremsen. Damit würden wir länger vom Import fossiler Energien aus dem Ausland abhängig bleiben und das Ziel der Souveränität konterkariert.
Drittens würde eine „made in Europe“-Pflicht bei öffentlichen Vergaben den Wettbewerb auf dem deutschen Energiemarkt verzerren: Private Konzerne dürften weiterhin zum besten Preis kaufen, während Stadtwerke teurer und langsamer beschaffen müssten. Das wäre ein klarer Wettbewerbsnachteil, der gerade in Zeiten höherer Anforderungen an Effizienz und Tempo umso schwerer wiegt. „Weniger Wettbewerb führt selten zu sinkenden Preisen“, warnt Liebing.
Wirtschaft
Erholung des Tourismus
Wiesbaden 11.02.2026
– Die Tourismusbranche in Deutschland hat im Jahr 2025 mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord aufgestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, verzeichneten die Beherbergungsbetriebe 0,3 % mehr Übernachtungen als im bisherigen Rekordjahr 2024. Dazu beigetragen haben auch die Zahlen zum Jahresende: Im Dezember 2025 verbuchten die Betriebe 32,0 Millionen Übernachtungen. Das waren 3,6 % mehr als im Dezember 2024 und damit der höchste Wert, der je in einem Dezember erreicht wurde.
Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland leicht rückläufig
Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % auf 413,7 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland war dagegen mit 83,8 Millionen um 1,8 % niedriger als im Jahr 2024, als die Fußball-Europameisterschaft im Juni und Juli viele Gäste aus dem Ausland angezogen hatte. Der Anteil ausländischer Gäste am gesamten Gästeaufkommen lag damit im Jahr 2025 bei 16,8 %, nachdem er 2024 bei 17,2 % gelegen hatte.
Übernachtungen auf Campingplätzen nehmen stark zu
Der Blick auf die verschiedenen Betriebsarten zeigt, dass Betriebe der Hotellerie – also Hotels, Gasthöfe und Pensionen – im Jahr 2025 einen leichten Rückgang der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr (-0,4 %) verzeichneten. Die Zahl der Übernachtungen in Ferienunterkünften blieb im Vorjahresvergleich nahezu konstant (+0,2 %). Dagegen hielt das Wachstum beim Camping an: Die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen stieg deutlich um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 konnten die Campingplätze ihre Übernachtungen sogar um etwa ein Viertel steigern (+24,9 %). Die sonstigen tourismusrelevanten Unterkünfte – das sind Vorsorge- und Rehabilitationsklinken und Schulungsheime – verzeichneten bei den Übernachtungen ein Plus von 1,4 % zum Vorjahr.
Berlin
Innovationen für den Tourismus von morgen
Berlin 10.02.2026
Mit den ITB Innovators rückt die weltweit führende Reisemesse Aussteller in den Fokus, die zentrale Herausforderungen der Reisebranche mit wegweisenden Lösungen adressieren – sie reichen von nachhaltigen Konzepten bis hin zu personalisierten Reiseerlebnissen. Fachbesucher können die Innovationen auf der weltweit führenden Reisemesse vom 3. bis 5. März 2026 erleben.
Ob Hotelbetrieb, Gästekommunikation, Angebotsprozesse, Marketing oder Nachhaltigkeit: Die ITB Innovators 2026 eint der Anspruch, zentrale Abläufe im Tourismus grundlegend neu zu denken. Ihre Lösungen setzen dort an, wo komplexe Abläufe, manuelle Prozesse und Datensilos den Fortschritt bremsen – und nutzen Technologien, allen voran Künstliche Intelligenz, für mehr Effizienz, fundierte Entscheidungen und personalisierten Service. Technologie wird so zum Enabler für resilientere, vernetzte und zukunftsfähige Geschäftsmodelle im Tourismus.
Wie Technologie entlang der Wertschöpfung wirkt: Das sind die Beiträge der ITB Innovators 2026
Apaleo: Flexible, KI-gestützte Plattform für das moderne Gastgewerbe
Apaleo ist eine API-first Property-Management-Plattform, die Hotels eine flexible digitale Infrastruktur bietet. Damit können Betriebe sich kontinuierlich an neue Gästebedürfnisse und technologische Entwicklungen anpassen. Die offene Systemarchitektur ermöglicht schnelle Innovationen und Experimente, die mit herkömmlicher Hotelsoftware kaum möglich wären. Über den Agent Hub können KI-Agenten Aufgaben wie Reservierungsmanagement, Gästekommunikation oder Datenanalysen übernehmen und Mitarbeitende im Alltag entlasten.
Weniger Aufwand und mehr Service: DerbySoft automatisiert zeitintensive Hotelkommunikation
Der AI Voice Agent von DerbySoft automatisiert Hoteltelefonate für Reiseveranstalter, Travel Management Companies und ausgelagerte Servicecenter vollständig. Die KI übernimmt Aufgaben wie Buchungs- und Zahlungsprüfung, Rechnungseinholung und kurzfristige Änderungen, optimiert den Anrufzeitpunkt und integriert sich nahtlos über eine API in bestehende Systeme. Mit Echtzeit-Rückmeldungen und einem webbasierten Dashboard reduziert die Lösung den Arbeitsaufwand, senkt Fehlerquoten und Kosten und sorgt für eine höhere Servicequalität.
The Trip Boutique AI: Reisedaten intelligent vernetzt für mehr Umsatz
The Trip Boutique AI stellt eine KI-gestützte Plattform vor, die Datensilos in der Reisebranche aufbricht und Reiseinformationen zentral verfügbar macht. Die KI analysiert Kundendaten, Interessen und Reiseabsichten und automatisiert Aufgaben wie Angebotserstellung, Reiseroutenplanung und Reaktivierungskampagnen. So entstehen personalisierte Empfehlungen und gezieltes Cross- und Upselling, während Reiseberater entlastet werden und sich auf die Beratung konzentrieren können. In Partnerschaft mit Amadeus werden bestehende Buchungsdaten nahtlos genutzt und in verwertbare Insights umgewandelt, sodass verschiedene Systeme effizient miteinander kommunizieren.
Qualiday Travel überwindet Sprachbarrieren mit KI-gestützter Live-Übersetzung
In Kooperation mit LiveVoice adressiert Qualiday Travel eine der am meisten unterschätzten strukturellen Hürden im Tourismus: die begrenzte Verfügbarkeit lizenzierter Guides in unterschiedlichen Sprachen. Mit KI-gestützter Live-Übersetzung können Gäste eine geführte Tour in ihrer bevorzugten Sprache in Echtzeit verfolgen.
Mehrsprachige Touren leicht gemacht: VOX Aura ermöglicht Live-Übersetzung
Auch die Vox Group bietet eine Lösung für mehrsprachige Zugänglichkeit bei Gruppenführungen: Mit VOX Aura bieten sie ein KI-gestütztes Gerät für mehrsprachige Gruppenführungen. Tourguide-Kommentare werden in Echtzeit in über 50 Sprachen übersetzt und direkt auf VOX-Funkempfänger übertragen. Die KI sorgt dafür, dass Eigennamen, historische Bezüge und lokale Details korrekt wiedergegeben werden.
Hotel Manager vereint Guest Journey und Hotelbetrieb in einer Plattform
Hotel Manager bündelt die gesamte Guest Journey in einer mobilen, gebrandeten Plattform. Alle Gästeinteraktionen laufen zentral über eine einzige Oberfläche im Markenlook des Hotels, während die Daten automatisch zwischen dem Hotelverwaltungssystem und der digitalen Gästeschnittstelle abgeglichen werden. Luxus-Hotels und -Gruppen wie Red Carnation, The Chedi Katara und The Athenaeum nutzen die Lösung, um Serviceeffizienz, Umsatz und Gästebindung zu steigern.
Trip.com Group: Trip Community bündelt Reiseinspiration, Planung und Buchung in einer KI-gestützten All-in-One-Reiselösung
Reiseinspiration, Planung und Buchung finden oft auf verschiedenen Plattformen statt. Trip Community verbindet diese bislang getrennten Schritte, indem es zentrale Bausteine der Reiseinspiration, -planung und -buchung sowie Services und Akteure in einem vernetzten Ökosystem zusammenführt. Das Hauptelement ist die KI-gestützte Lösung Trip.Planner, die Transport, Unterkünfte, Attraktionen und Aktivitäten auf Basis von Echtzeitdaten und individuellen Präferenzen in einer einzigen Reiseroute integriert. Ergänzt wird die Plattform durch Trip.Moments – zum Teilen authentischer Reiseinhalte, Trip.Pulse – für Trends bei Destinationen und Reisethemen sowie Trip.Events für globale Veranstaltungen und Aktivitäten. Das Creator-Programm Influencer 4 Biz vernetzt Creator direkt mit Destinationen, Hotels und Reiseanbietern.
IDeaS Spotlight macht Hotelmarketing mit Prognosen präziser
IDeaS Revenue Solutions zeigt mit Spotlight eine Lösung, die Marketingteams in Hotels vorausschauende Nachfrage-Insights liefert. Statt auf vergangene Daten zu setzen, zeigt die Plattform, wann und wo Marketing voraussichtlich den größten Effekt erzielt. Ein zentraler Indikator, „Potential to Influence“, soll Hotels erstmals direkt zeigen, wie stark Marketing die Nachfrage beeinflussen kann. Die Prognosedaten werden in ein einfaches Dashboard für Marketingteams übersetzt.
Alles aus einer „Hand“: Newhotel Software bündelt Hotelprozesse in einem System
Newhotel Software bündelt zentrale Bereiche des Hotelbetriebs in einer Plattform – vom Property Management über Revenue Management und Business Intelligence bis hin zu Point of Sale, Events- und SPA-Management. Ziel ist es, Abläufe zu automatisieren, Daten zentral zu verwalten und Entscheidungen schneller und fundierter zu treffen. Die Lösung unterstützt Hotels dabei, operative Effizienz zu steigern, Ressourcen besser zu nutzen und Gästeerlebnisse zu personalisieren.
Nachhaltigkeit messbar umsetzen mit „Cause We Care“ von myclimate
Mit der Plattform „Cause We Care“ zeigt myclimate, wie sich Klimaschutz systematisch in touristische Angebote integrieren lässt. Über digitale Tools für CO₂-Bilanzierung, Maßnahmenplanung und transparente Finanzierung wird Nachhaltigkeit skalierbar und messbar.
Lato verkürzt Angebotsprozesse mit KI
Lato digitalisiert den gesamten Prozess von der Angebotserstellung bis zur Auslieferung von Reisen. Kerninnovation ist der KI-gestützte PDF-Import: Bestehende Reiseangebote werden automatisch in strukturierte, interaktive Reise-Apps überführt, inklusive Texten, Bildern und Hoteldaten. Die Automatisierung reduziert den manuellen Aufwand erheblich, verkürzt die Erstellung von Angeboten von Stunden auf Minuten und ermöglicht Reiseprofis schnelleres, konsistentes und ansprechendes Marketing.
Foto: © Messe Berlin
Wirtschaft
Teure Geschenke zum Valentinstag
Berlin, Wiesbaden 10.02.2026
– Einige klassische Geschenke zum Valentinstag haben sich für Verbraucherinnen und Verbraucher im letzten Jahr überdurchschnittlich verteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Valentinstag am 14. Februar 2026 mitteilt, haben sich die Preise für Pralinen 2025 gegenüber 2024 um 17,8 % erhöht. Für Schnittblumen musste 5,3 % mehr bezahlt werden. Auch wer lieber ausgeht, statt Pralinen oder Blumen zu verschenken, musste im vergangenen Jahr mehr ausgeben: Die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars und Ähnlichem stiegen gegenüber 2024 um 3,6 %. Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise insgesamt nahmen im selben Zeitraum um 2,2 % zu.
Geschenke zum Valentinstag auch mittelfristig überdurchschnittlich verteuert
Auch im mittelfristigen Vergleich haben sich klassische Geschenke zum Valentinstag überdurchschnittlich verteuert: So mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahr 2025 für Pralinen 41,7 % mehr zahlen als im Jahr 2020. Schnittblumen kosteten 38,2 % mehr, die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés, Bars und Ähnlichem legten um 31,8 % zu. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 21,9 %.
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