Politik

84 Millionen Euro mehr zur Stärkung des Einzelwagenverkehrs

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Berlin 28.08.2026

– Das Bundesverkehrsministerium hat die Förderrichtlinie für den Einzelwagenverkehr zusammen mit dem Bundesfinanzministerium um bis zu 84 Mio. Euro verstärkt. Damit entlastet die Bundesregierung die Eisenbahnverkehrsunternehmen im Einzelwagenverkehr finanziell und setzt somit Anreize zur Sicherung des Einzelwagenverkehrs in der Fläche sowie für zusätzliche Verkehrsverlagerungen hin zur Schiene.

Die Förderrichtlinie ist wettbewerbsorientiert gestaltet und steht den Unternehmen im Schienengüterverkehr auf dem bundeseigenen und nicht bundeseigenen Schienennetz offen.

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger:

„Die Förderung des Einzelwagenverkehrs ist eine wichtige Säule für einen wettbewerbsfähigen Schienengüterverkehr in unserem Land. Ich habe mich daher mit Finanzminister Lars Klingbeil darauf verständigt, die Förderung des Einzelwagenverkehrs noch in diesem Jahr um bis zu 84 Mio. Euro erhöhen zu können. Wir können das gemeinsam durch die Nutzung von sogenannten Ausgabenresten erreichen. Damit stehen 2026 insgesamt bis zu 384 Mio. Euro Fördermittel für den Einzelwagenverkehr zur Verfügung. Der Einzelwagenverkehr ist für viele Unternehmen unverzichtbar – er ermöglicht den Gütertransport auf der Schiene auch für kleinere Mengen und bindet Unternehmen flächendeckend an das Schienennetz an. Da er sehr aufwändig und teuer – für die Wirtschaft aber ein wichtiger Bestandteil von Transportketten auf der Schiene ist – ermöglicht unsere Förderung eine gezielte Unterstützung fürdie deutsche Wirtschaft und einen klimafreundlichen Güterverkehr. Ich danke dem Finanzminister, dass wir hier rasch eine gute Lösung finden konnten.“

Das Bundesverkehrsministerium geht nun zügig die weiteren Umsetzungsschritte an, damit die Verstärkung am Markt ankommt. Mit einem Anteil am Schienengüterverkehr von ca. 18 % erfüllt der Einzelwagenverkehr wichtige Grund- und Netzwerkfunktionen mit über 2.000 angefahrenen Güterverkehrsstellen in der Fläche und ist von großer Bedeutung für Branchen wie die Stahl-, Chemie- und Automobilindustrie.

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