Politik

VENRO warnt vor Destabilisierung der Iran Region

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Berlin 03.03.2026 

– Mit großer Sorge beobachtet der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) die aktuelle militärische Eskalation im Nahen und Mittleren Osten, die mit dem Angriff der USA und Israels auf Iran am Samstag begann und in den vergangenen Tagen die gesamte Region erfasst hat. VENRO warnt vor einer möglichen Destabilisierung der gesamten Region.

Aus Sicht VENROs stellt der Angriff auf Iran eine völkerrechtswidrige Kriegshandlung dar, die nicht durch die Charta der Vereinten Nationen gedeckt ist. Mit der Eskalation missachteten die USA und Israel die Prinzipien der regelbasierten Ordnung und damit die Grundlage einer friedlichen und an Menschenrechten ausgerichteten internationalen Koexistenz. Die Aushöhlung dieser Grundsätze habe weit über diesen Konflikt hinausreichende Implikationen für die Wahrung von Frieden, den Schutz universeller Menschenrechte und die Förderung globaler Entwicklung. Gleichzeitig bekräftigt VENRO das Recht der iranischen Bevölkerung, selbstbestimmt über die politische Ausrichtung des Landes und die Staatsführung entscheiden zu können.

Ebenso gravierend ist aus der Sicht von VENRO eine mögliche massive Destabilisierung der Region mit unvorhersehbaren Konsequenzen für die Sicherheit und Versorgung der zivilen Bevölkerung im Nahen und Mittleren Osten. VENRO fordert die deutsche Bundesregierung dazu auf, sich vehement für eine baldige Beendigung der Kampfhandlungen und eine Rückkehr zu friedlichen Ansätzen der Konfliktlösung einzusetzen. Nur so könne das Völkerrecht einerseits und das Selbstbestimmungsrecht der iranischen Bevölkerung andererseits gewahrt werden.

VENRO ist der Bundesverband entwicklungspolitischer und humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO). Ihm gehören rund 150 deutsche NRO an, die in der privaten oder kirchlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Humanitären Hilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit tätig sind.

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