Politik

Maßnahmen gegen gestiegene Lebensmittelpreise

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Berlin 19.1.2026

– Die Bundesregierung lehnt Eingriffe in die Preisbildung ab. Das geht aus ihrer Antwort (21/3556) auf eine Kleine Anfrage (21/3202) der AfD-Fraktion zur Sicherung der Preisstabilität bei Lebensmitteln hervor. „Preise bilden sich in der Sozialen Marktwirtschaft grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage. Preisänderungen sind wichtige Signale und haben eine zentrale Lenkungsfunktion, um ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu erreichen“, schreibt die Bundesregierung.

Infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine seien die Preise für Energie stark angestiegen. Dies habe in den Folgemonaten zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise beigetragen wie seit vielen Jahren nicht mehr. Inzwischen habe sich die Teuerungsrate von Lebensmitteln wieder normalisiert. Die Bundesregierung beobachte die Marktentwicklungen aufmerksam, um auf Veränderungen angemessen reagieren und damit Engpässe und Krisen möglichst vermeiden zu können.

Mit Blick auf Abhilfe angesichts der gestiegenen Preise für Lebensmittel verweist die Bundesregierung darauf, „Entlastung der Bürgerinnen und Bürger und Wirtschaft bei Steuern, Abgaben und Energiepreisen auf den Weg gebracht“ zu haben. „Spürbare Steigerungen bei Reallöhnen und Renten steigern die Kaufkraft der Bevölkerung. Menschen mit geringen Einkommen profitieren zudem von weiteren Anpassungen bei Sozialleistungen und höheren Mindestlöhnen.

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