Politik
Kabinett verabschiedet Bundesbericht Energieforschung 2025: Innovationen für die Energieversorgung der Zukunft
Berlin 10.12.2025
– Der Bundesbericht beschreibt die Fortschritte der Energieforschung im Hinblick auf die Beiträge zu den energiepolitischen Zielen, zeigt Entwicklungstrends und –bedarfe bei zukunftsfähigen Energietechnologien und stellt Erfolgsgeschichten aus der Forschungs- und Innovationslandschaft vor.
Die Bundesregierung fördert seit den 1970er Jahren Forschung und Entwicklung für das Energieversorgungssystem im Rahmen von Energieforschungsprogrammen (EFP), die kontinuierlich fortgeschrieben werden. Insgesamt hat der Bund 2024 die Energieforschung mit rund 1,4 Milliarden Euro unterstützt. Dabei hat die Bundesregierung 6.763 Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte mit 975 Millionen Euro gefördert und rund 378,32 Millionen Euro in die institutionelle Förderung des Forschungsbereichs Energie der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren investiert.
Mit der Veröffentlichung des neuen Bundesberichts Energieforschung setzt die Bundesregierung ein klares Zeichen: Energieforschung ist ein strategisches Element der Energiepolitik und stärkt die Resilienz des Energiesystems gegenüber globalen Krisen, unterstützt eine langfristige Versorgungssicherheit und Systemeffizienz und leistet Beiträge zum Klimaschutz. Zugleich entstehen durch Energieinnnovationen Wertschöpfungspotenziale in Deutschland. Energieforschung verbindet wissenschaftlichen Fortschritt mit industrieller Innovationskraft und unterstützt unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) verantwortet als zuständiges Ressort für die Energiepolitik auch federführend die Energieforschung. Zudem ist das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Bereich der Grundlagenforschung und der Kernfusion am Energieforschungsprogramm beteiligt.
Der Bundesbericht Energieforschung stellt neben den Fortschritten der Forschungsförderung auf Bundesebene auch die Förderung der Länder und die EU-Forschungspolitik im Energiebereich vor. Außerdem gibt er Einblick in die internationale Zusammenarbeit in diesem Politikfeld.
Für das kommende Jahr ist die Energieforschung weiter gut aufgestellt.
Vorbehaltlich des Parlamentsbeschlusses werden dem BMWE 2026 für die angewandte Energieforschung gegenüber den Vorjahren erhöhte Finanzmittel zur Verfügung stehen. Das BMWE hat dazu eine Reihe neuer Maßnahmen initiiert, die ab 2026 umgesetzt werden, darunter die Transferoffensive Energieinnovationen, der Neustart der Reallabore der Energiewende, die Explorationsinitiative Geothermie sowie zahlreiche Förderaufrufe zu Schlüsselthemen der Energieversorgung.