Wirtschaft
ifo Institut: Homeoffice-Anteil bleibt stabil bei knapp 25 Prozent
München 02.03.2026
– Im Februar haben 24,3 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland zumindest teilweise von zu Hause gearbeitet. Das geht aus der jüngsten ifo Konjunkturumfrage hervor. Im März 2021 wurde der Höchstwert mit 32,3 Prozent erreicht, im August 2024 der niedrigste mit 23,4 Prozent. „Seit 2022 arbeiten etwa ein Viertel aller Beschäftigten zumindest teilweise im Homeoffice“, sagt ifo Forscher Jean-Victor Alipour. „Trotz deutlicher Unterschiede zwischen den Branchen bleibt die Homeoffice-Nutzung auch innerhalb der einzelnen Sektoren weitgehend konstant.“
Mit 34,9 Prozent verzeichnet die Dienstleistungsbranche den höchsten Homeoffice-Anteil. Darunter arbeiten die IT-Dienstleister besonders häufig im Homeoffice: 76,4 Prozent – und die Unternehmensberater mit einem Anteil von 67,6 Prozent. Im Verarbeitenden Gewerbe arbeiten 15,4 Prozent von zu Hause. Darunter am häufigsten in der Automobilindustrie (24,2 Prozent) und bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten (21,9 Prozent). Im Handel liegt die Quote branchenbedingt deutlich niedriger bei 12,6 Prozent (Großhandel: 17,3 Prozent; Einzelhandel: 5,9 Prozent). In der Baubranche ist die Quote am niedrigsten (4,5 Prozent). „Einzelne Firmen, die das Homeoffice stark einschränken, begründen noch keinen Trend. Das Homeoffice ist und bleibt etabliert“, sagt Alipour.
Politik
Ausschuss billigt Fondsrisikobegrenzungsgesetz
Berlin 04.03.2026
– Der Finanzausschuss hat am Mittwochmorgen den Entwurf des Fondsrisikobegrenzungsgesetzes (21/3510) mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Fraktionen von AfD und Die Linke bei Enthaltung der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen beschlossen. Zuvor hatten die Koalitionsfraktionen noch Änderungen vorgenommen. Der Gesetzentwurf soll morgen Nachmittag in zweiter und dritter Lesung debattiert werden.
Vonseiten der CDU/CSU-Fraktion hieß es im Ausschuss, dass es sich um ein sehr technisches Gesetz handle mit überschaubaren politischen Folgen. Trotzdem sei es ein wichtiger Schritt bei dem Vorhaben, stärker privates Geld für Investitionen zu gewinnen und den europäischen Kapitalmarkt zu stärken.
Die AfD-Fraktion lobte, dass der Gesetzentwurf zwar durchaus begrüßenswerte Änderungen beinhalte und für Deregulierung sorge. Aber insgesamt kritisierte sie, dass Bürger mehr Geld in Energiesysteme und Infrastruktur investieren sollten. Stattdessen nannte sie die USA als Vorbild mit dem dortigen Abschied von der Klimaschutzpolitik.
Die SPD reagierte ablehnend auf die Forderung, dass mehr Geld in die USA fließen solle. Stattdessen wies sie darauf hin, dass mit dem Gesetz auch die europäische Spar- und Investmentunion vorangetrieben werde.
Vonseiten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wurde vor den Risiken im Bereich Private Credit gewarnt, also Krediten, die beispielsweise Fonds vergeben und die damit nicht mehr den Regularien des Bankensektors unterliegen. Gleichwohl wurde anerkannt, dass Private Credit Chancen für junge Unternehmen ohne Sicherheiten biete.
Die Fraktion Die Linke wandte sich gegen eine nationale Deregulierung. Sie warnte vor den Risiken für Kleinanleger, die in privaten Kreditfonds anlegen.
Politik
Besserer Schutz für Designs
Berlin 04.03.2026
Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf zur Umsetzung von EU-Recht
Das Designrecht soll modernisiert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Designschutzverfahren sollen effizienter und nutzerfreundlicher gestaltet werden Insbesondere sollen neue Designformen ausdrücklich anerkannt und ihre Anmeldung zum Designschutz erleichtert werden. Das sieht ein Gesetzentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vor, den das Bundeskabinett heute beschlossen hat. Mit dem Gesetzentwurf soll die europäische Designrichtlinie 1:1 in deutsches Recht umgesetzt werden.
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig erklärt dazu:
„Produktpiraterie im Designrecht darf kein erfolgreiches Geschäftsmodell sein. Deshalb modernisieren wir das Designrecht und machen es zukunftsfest auch für digitale und dynamische Designs. Denn einzigartiges, innovatives Design ist ein Erfolgsfaktor deutscher Produkte.“
Das Design eines Produkts ist oft entscheidend bei der Kaufentscheidung. Ein effektiver Schutz von Designs ist daher ein wesentlicher Faktor für Innovationen. Mit dem Gesetzentwurf soll das Designrecht modernisiert werden. Das Verfahren zur Anmeldung eines Designs soll nutzerfreundlicher gestaltet werden.
Eingetragene Designs schützen klassischerweise die Erscheinungsform von industriell oder handwerklich hergestellten Erzeugnissen. Durch neue Technologien können aber auch neue Arten von Designs entstehen. Als Design schutzfähig sind beispielsweise: die Gestaltung von Bekleidung, Möbeln, Fahrzeugen, Webseiten, virtuellen Figuren oder Gegenständen in Computerspielen und Logos.
Der Gesetzentwurf sieht insbesondere folgende Änderungen vor:
Anerkennung und Anmeldung digitaler Designs
Neue digitale Designformen wie dynamische und animierte Designs sollen ausdrücklich in das Designgesetz aufgenommen werden. Im digitalen Raum müssen Designs nicht mehr statisch sein. Benutzeroberflächen, Videospielfiguren oder virtuelle Landschaften können sich bewegen und ihre Erscheinungsform ändern. Digitale Designs sind auch jetzt schon schutzfähig. Es soll aber klargestellt werden, dass sich aus der Bewegung Merkmale ergeben können, die für den Designschutz relevant sind.
Daneben soll die Anmeldung von dynamischen und animierten Designs vereinfacht werden. Bei solchen Designs soll für die Darstellung nun auch ein Video eingereicht werden können. Bislang ging eine solche Anmeldung nur mittels einzelner Standbilder.
Verbot vorbereitender Handlungen für designverletzende 3D-Drucke
Durch neue Technologien ist es einfacher, Rechte zu verletzen. Beispielsweise können Designelemente durch 3D-Drucker nachgebaut werden. Daher enthält der Gesetzentwurf neue Schutzregeln für eingetragene Designs. Bereits Handlungen, die designverletzende 3D-Drucke vorbereiten, sollen künftig ausdrücklich verboten sein. Dazu zählt etwa das Herunterladen von Software, mit der das Design aufgezeichnet werden kann, um die Herstellung eines designverletzenden Erzeugnisses zu ermöglichen.
Schutz vor Produktpiraterie bei Durchfuhr durch Deutschland
Künftig sollen Designinhaber ihre Rechte besser durchsetzen können, denn Designinhaber sollen bereits die Durchfuhr von designverletzenden Erzeugnissen verbieten können. Diese Änderung dient dem Schutz vor Produktpiraterie. Eine vergleichbare Regelung gibt es bereits für Marken.
Ⓓ für geschützte Designs
Designinhaber sollen ihre Designs künftig als solche kennzeichnen können. Für geschützte Designs soll es ein eigenes Symbol geben: das umkreiste D Ⓓ – in Anlehnung an das © für Urheberrechte (Copyright) und ® für Marken (Registered Trademarks). So sollen Designinhaber auf den Designschutz aufmerksam und kenntlich machen können, dass es sich um das originale Design handelt.
Reparaturklausel für den Ersatzteilmarkt
Die bestehende Reparaturklausel für den Ersatzteilmarkt wird geringfügig angepasst, um die Vorgaben der europäischen Designrichtlinie umzusetzen. Diese sieht erstmals eine europaweit einheitliche Reparaturklausel vor. Damit soll der Ersatzteilmarkt europaweit liberalisiert werden. Formgebundene Ersatzteile (zum Beispiel Kotflügel) sollen zum Zwecke der Reparatur auch von anderen Herstellern als demjenigen des Originals erworben werden können – ohne dass der Originalhersteller dies unter Berufung auf sein Designrecht verhindern kann. Das deutsche Designgesetz kennt eine solche Regelung schon seit 2020; im Gesetzentwurf wird daher lediglich die Übergangsfrist auf 2032 statt bislang 2045 verkürzt. Davon dürften auch deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren.
Bürokratieabbau bei Verfahren vor dem DPMA
Einige Verfahren vor dem Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) sollen vereinfacht werden. Verfahren, die in der Praxis nicht genutzt werden, sollen gestrichen werden. So soll unnötige Bürokratie vermieden und sollen effizientere
Wirtschaft
ifo Institut: Geschäftsklima in der Autoindustrie hat sich im Februar verbessert
München 04.04.2026
– Das Geschäftsklima in der Automobilindustrie hat sich im Februar erneut verbessert. Der Indikator stieg auf minus 15,6 Punkte, von minus 19,1* Punkten im Januar. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser als im Vormonat; die Geschäftserwartungen fielen dagegen etwas schlechter aus. „Die Nachfrage aus dem EU-Raum – vor allem nach Elektrofahrzeugen – wirkt für die deutsche Autoindustrie weiterhin als stützende Kraft“, sagt ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.
Die Auftragsbücher der Unternehmen füllen sich wieder stärker laut ifo Umfrage und für die kommenden Monate erwarten die Unternehmen bessere Geschäfte im Ausland. Die ifo Exporterwartungen stiegen auf 10,8 Punkte, nach 8,5* Punkten im Januar. Die wachsende Beliebtheit von E-Autos dürfte der treibende Faktor sein. „Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pkw mit reinem Elektroantrieb (BEV) hat zum 1. Januar 2026 erstmals die Marke von zwei Millionen Fahrzeugen überschritten“, sagt Wölfl. Das besagt die aktuelle Bestandszählung des Kraftfahrt-Bundesamtes. Nach den Zahlen der Außenhandelsstatistik hat die Autoindustrie in Deutschland außerdem im Laufe des Jahres 2025 mehr als 40 Milliarden Euro durch den weltweiten Export an Elektro-Pkw erwirtschaftet; das waren 6,5 Prozent mehr als 2024. Mehr als 50 Prozent der Exporte an Elektro-Pkw fielen dabei auf andere EU-Länder, allen voran die Niederlande, Belgien, Frankreich und Dänemark.
Berlin
Berlin – Always now-
Berlin 03.03.2026
– Vom 3. bis 5. März 2026 präsentiert sich Berlin gemeinsam mit Brandenburg und dem Flughafen BER sowie zahlreichen weiteren Partnern auf der ITB Berlin im Hub27 (Stand 304). Zum 60-jährigen Jubiläum der weltweit führenden Tourismusmesse setzt die Hauptstadt auf ein neues Stand-Design und vielfältige Themen: von international beachteten Kultur- und Show-Highlights bis hin Produkten aus Berliner Manufakturen.
Burkhard Kieker, visitBerlin-Geschäftsführer: „Glückwunsch, ITB, zu 60 Jahren. Kaum eine Messe steht so für Berlin und den Begriff von Freiheit, Toleranz und Verständigung wie die Tourismusbörse mit Besucherinnen und Besuchern aus fast allen Ländern der Welt. Die ITB als internationale Bühne hat geholfen, Berlin zu dem zu machen, was es ist: zu einer der Top-3-Städtedestinationen Europas.“
Sabine Wendt, visitBerlin-Geschäftsführerin: „Berlin begeistert in diesem Jahr mit zahlreichen Kulturhighlights, innovativen Show-Formaten und neuen touristischen Angeboten. Genau das zeigen wir auf der 60. ITB. Mit ‚Crafted in Berlin‘ geben wir außerdem lokalen Manufakturen aus den Berliner Bezirken eine internationale Bühne. Gleichzeitig setzen wir mit dem Projekt ‚Reisen für Alle‘ ein klares Zeichen für barrierefreien Tourismus. So präsentieren wir Berlin als weltoffene, nachhaltige und zukunftsorientierte Metropole.“
Jahreshighlights am Berlin-Stand
2026 steht Berlin erneut für außergewöhnliche Erlebnisse, internationale Ausstellungen und große Events. Die Partner am Messe-Stand geben einen Ausblick auf die kommenden Highlights. So rücken gleich zwei Museen die französische Kunst in den Fokus: Die Neue Nationalgalerie präsentiert vom 20. März bis 9. August eine Werkschau des Bildhauers Constantin Brancusi. Die Alte Nationalgalerie widmet dem Kunsthändler Paul Cassirer vom 22. Mai bis 27. September eine umfangreiche Sonderausstellung. Eine Vorschau auf die Teil-Wiedereröffnung des Pergamonmuseums mit dem berühmten Pergamonaltar im Frühjahr 2027 wird ebenfalls am Berlin-Stand geboten.
Mit der atemberaubenden Show „Alizé“ des Cirque du Soleil, die derzeit das Publikum im Theater am Potsdamer Platz begeistert, und der neuen Hit-Produktion „Blinded by Delight“ des Friedrichstadt-Palast sind zwei Show-Highlights auf der ITB präsent. Auf der Tourismusmesse richtet Berlin außerdem den Blick auf Ocean Berlin, einem neuen Meerespark, der in wenigen Monaten mit einem riesigen Aquarium, einem begehbaren Acrylglastunnel und sechs thematischen Erlebniswelten Besucherinnen und Besucher in eine faszinierende Unterwasserwelt einlädt.
Neben Museen wie dem Humboldt Forum und dem Samurai Museum sowie beliebten Attraktionen wie Madame Tussauds präsentieren sich auf der ITB auch Sightseeing-Anbieter und die Gärten der Welt, um die grüne Vielfalt Berlins zu zeigen.
„Crafted in Berlin“ – Produkte aus Berliner Manufakturen
Nach erfolgreichen Auftritten auf der ITB 2025 und auf der Grünen Woche Anfang Januar bringen Berliner Handwerksbetriebe und Manufakturen aus allen zwölf Bezirken im Rahmen von „Crafted in Berlin“ ihre kreativen und hochwertigen Produkte erneut auf die Tourismusmesse. Pünktlich zur ITB wurden drei Crafted in Berlin Manufakturen-Routen zusammengestellt, die Besucher:innen per QR-Code direkt am Messe-Stand oder alternativ unter visitberlin.de/de/crafted-in-berlin abrufen können.
Reisen für alle
Ein zentrales Anliegen von visitBerlin ist die Förderung eines barrierefreien Tourismus in Berlin. Auf der ITB informiert visitBerlin über das Thema Barrierefreiheit in Berlin und stellt konkrete Maßnahmen vor. So koordiniert visitBerlin unter anderem das Projekt „Reisen für Alle“, das Gästen verlässliche Informationen zu barrierefreien Angeboten wie Hotels, Museen und Attraktionen bereitstellt.
Nachhaltigkeit als Selbstverständnis
Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil des Berliner Messeauftritts. Das Catering am Gemeinschaftsstand arbeitet nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards und ist durch Sustainable Berlin zertifiziert. Werbemittel werden reduziert eingesetzt und nicht neu produziert. Die verwendeten Materialien am Stand sind teils recycelbar und werden nach der ITB zur Weiterverarbeitung an einen Dienstleister übergeben.
Foto: © visit Berlin
Berlin
ITB Berlin 2026: 60 Jahre internationale Plattform für Tourismus, Märkte und Innovation
Berlin 02.03.2026
– Zum 60-jährigen Jubiläum versammelt die weltweit führende B2B-Tourismusmesse vom 3. bis 5. März fast 6.000 Aussteller aus mehr als 160 Ländern und bestätigt damit ihre Rolle als zentraler Marktplatz für internationalen Austausch, wirtschaftliche Perspektiven und strategische Zukunftsfragen des Tourismus.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 hat sich die ITB Berlin von einer kleinen Fachmesse zu einer globalen Branchenplattform in strategisch bedeutenden Märkten entwickelt. Inzwischen umfasst das ITB-Portfolio fünf Veranstaltungen in Europa, Asien und Amerika und stärkt damit die internationale Vernetzung sowie die Geschäftsanbahnung entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette. Die Jubiläumsausgabe steht sinnbildlich für einen Tourismus, der Wachstum, Innovation und Verantwortung gemeinsam denkt – und globale Entwicklungen nicht ausblendet, sondern aktiv in den Dialog einbindet. Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten steht die ITB Berlin im engen Austausch mit ihren internationalen Partnern und Ausstellern und bewertet fortlaufend die aktuelle Situation.
“Die ITB Berlin ist seit 60 Jahren der Ort, an dem die internationale Reiseindustrie zusammenkommt, um Märkte zu verstehen, Trends einzuordnen und konkrete Geschäfte zu machen. Hier entstehen Partnerschaften, werden Verträge angebahnt und strategische Allianzen geschlossen. Gerade in Zeiten globaler Herausforderungen braucht es Plattformen, die wirtschaftliche Stärke, Innovation und Verantwortung miteinander verbinden“, sagt Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.
Foto: © ITB Berlin
Politik
Deutschland und Kanada vertiefen Rohstoffzusammenarbeit
Berlin 27.02.2026
Staatssekretär Rouenhoff bricht zur PDAC nach Toronto auf.
Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie,
Stefan Rouenhoff, besucht diese Woche die Prospectors & Developers Association of CanadaKonferenz (PDAC) in Toronto, eine der größten Bergbau- und Rohstoffmessen weltweit. Dort trifft er Vertreter der kanadischen Regierung sowie Unternehmen beider Länder. Rouenhoff wird von einer rund 20-köpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet.
Staatssekretär Rouenhoff:
„Deutschland und Kanada sind seit vielen Jahren enge Partner – mehr noch: Wir sind Freunde mit gemeinsamen Werten in einer Welt, die immer stärker von Dominanzstreben und Protektionismus geprägt ist. Die richtige Antwort auf diese geopolitischen Entwicklungen sind verlässliche Partnerschaften. Als Industrienation sind wir in besonderer Weise auf eine resiliente Rohstoffversorgung angewiesen. Kanada verfügt über einen großen Rohstoffreichtum sowie über einen leistungsfähigen und nachhaltigen Bergbausektor. Die PDAC bietet eine ideale Plattform, um den Dialog weiter zu vertiefen.“
In Gesprächen mit hochrangigen Vertretern des kanadischen Ministeriums für natürliche
Ressourcen (NRCan), verschiedener Provinzregierungen sowie Unternehmen wird
Staatssekretär Rouenhoff für konkrete Maßnahmen zur vertieften Zusammenarbeit werben.
Zudem nimmt er am „German Day“ teil, der im Rahmen der deutsch-kanadischen
Rohstoffpartnerschaft vom Kompetenzzentrum Bergbau und Rohstoffe der AHK Kanada
gemeinsam mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) organisiert und vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt wird.
Politik
ifo Institut: Europäischer Wohnungsbau erholt sich – Deutschland bleibt zurück
München 27.02.2026
– Die Zahl der in Europa fertiggestellten Wohnungen steigt 2026 auf 1,47 Millionen Einheiten, nach 1,44 Millionen im Jahr 2025. Für 2027 wird ein weiteres Wachstum auf 1,58 Millionen Einheiten erwartet. 2028 werden es voraussichtlich 1,66 Millionen Einheiten sein. Dies zeigen Prognosen der Forschergruppe EUROCONSTRUCT, der das ifo Institut angehört. „Auch wenn in Europa wieder mehr Wohnungen gebaut werden, wird der Aufschwung in Deutschland dagegen erst verzögert einsetzen und nur moderat ausfallen“, sagt ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister.
Nach einem Rückgang auf 205.000 Wohnungen im Jahr 2025, fallen die Fertigstellungen in Deutschland 2026 zunächst weiter auf 185.000 Einheiten. 2027 steigt die Zahl wieder auf 205.000 und 2028 auf 215.000 Einheiten. 2028 wird die Fertigstellungszahl aber noch um 15 Prozent unter dem Wert von 2024 liegen. Pro 1.000 Einwohner werden in Deutschland 2028 etwa 2,6 Wohnungen fertiggestellt und damit deutlich weniger als im europäischen Mittel (3,4). „Auf dem deutschen Wohnungsmarkt liegen Projektkosten und Zahlungsbereitschaft in vielen Fällen weiter deutlich auseinander. Die zahlreichen Initiativen zur Kostensenkung und Verfahrensbeschleunigung konnten bislang nicht die gewünschte Wirkung entfalten“, sagt Dorffmeister.
Der europäische Wohnungsbau wird vor allem durch einige größere Länder belebt: Großbritannien erhöht seine Fertigstellungen von rund 161.000 (2025) auf 207.000 Wohnungen (2028), Frankreich von 272.000 auf 314.000 und Spanien von 95.000 auf 135.000 Einheiten. Besonders dynamisch entwickeln sich kleinere Länder wie Ungarn von rund 14.000 auf 27.000 Wohnungen, Irland von 34.000 auf 45.000 und Schweden von 32.000 auf 41.000 Einheiten im gleichen Zeitraum. „Die vielerorts angespannten Wohnungsmärkte dürften von diesem Zubau aber oftmals kaum profitieren“, sagt Dorffmeister.
Wirtschaft
Bitkom zum Tariftreuegesetz
Berlin 26.02.2026
- 88 Prozent der Startups wünschen sich leichteren Zugang zu öffentlicher Vergabe – doch die Hürden werden höher
- Wintergerst: „Weniger Tempo, mehr Bürokratie“
- Der Bundestag berät heute über das Bundestariftreuegesetz, mit dem Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen künftig die Einhaltung bestimmter tariflicher Arbeitsbedingungen verbindlich nachweisen müssen. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst:
- „Das Bundestariftreuegesetz wird die Digitalisierung der Verwaltung verlangsamen und macht Startups das Leben schwer. Statt öffentliche Auftragsvergaben einfacher und schneller zu machen, werden neue Nachweis- und Dokumentationspflichten eingeführt. Das heißt: weniger Tempo, mehr Bürokratie. Besonders für Startups dürfte es damit zusätzliche Hürden auf dem Weg zu öffentlichen Aufträgen geben, weil die im Koalitionsvertrag angekündigten Ausnahmen weiterhin nicht verbindlich gesetzlich geregelt sind. Viele junge Tech-Unternehmen brauchen aber einen einfachen Zugang zu öffentlichen Aufträgen , der Staat braucht umgekehrt die innovativen Lösungen der Startups. KI-Agenten für Verwaltungen oder Drohnen für die Verteidigung sind nur zwei Beispiele für Technologien, wo Startups eine zentrale Rolle spielen. In einer aktuellen Bitkom-Umfrage unter 133 Tech-Startups wurde als dringlichste politische Maßnahme von 88 Prozent der Gründerinnen und Gründer Unternehmen ein vereinfachter Zugang zu öffentlichen Aufträgen genannt – das Gegenteil ist nun der Fall.
- Aber auch in der Digitalwirtschaft insgesamt sind klassische Tarifverträge nicht üblich. Gleichwohl zahlen viele Unternehmen überdurchschnittlich gute Gehälter und bieten flexible Arbeitsbedingungen. Wenn sie künftig umfangreich belegen müssen, dass bestimmte tarifliche Mindestarbeitsbedingungen eingehalten werden, werden sich noch mehr Unternehmen aus öffentlichen Ausschreibungen zurückziehen – zum Nachteil der öffentlichen Hand.“
Politik
IFO- Präsident Fuest: Mietpreisbremse verschärft Wohnungsnot
München 26.02.2026
– Eine Ausweitung der Mietpreisbremse würde die Wohnungsnot in Deutschland vergrößern. Davor warnt ifo-Präsident Clemens Fuest: „Solche Eingriffe entlasten den Wohnungsmarkt nicht, sie verschlimmern die Knappheit und verringern die Arbeitsmobilität”, sagt er. Wenn weniger Wohnungen gebaut und Vermietungsmärkte auf vorgegebenen Preisniveaus eingefroren würden, litten vor allem junge Menschen und Arbeitsuchende, die für neue Jobs umziehen müssten, so Fuest.
Mietregulierung führt nach ifo Analysen dazu, dass Investitionen in Neubauten zurückgehen und die Nutzung von bereits bestehendem Wohnraum weniger flexibel wird. Das zeigt sich unter anderem darin, dass Mieten für Neubauten deutlich über Bestandsmieten liegen – deutschlandweit rund 30 Prozent und in attraktiven Großstädten nahezu 50 Prozent höher – wodurch Umzüge für viele finanziell unattraktiv werden. Diese sinkende Mobilität verschärft die Lage auf dem Mietwohnungsmarkt, weil ältere Menschen tendenziell in zu großen Wohnungen bleiben, während junge Menschen mehr Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden.
ifo Präsident Fuest spricht sich deshalb gegen weitere Verschärfungen der Mietpreisbremse aus. „Wichtig wären Maßnahmen, die den Wohnungsbau fördern und die Nutzung des Bestands verbessern. Nur so lassen sich Wohnungsangebot und Nachfrage langfristig in Einklang bringen.“
Berlin
Stabile Auslandsreisen, Urlaube dominieren, Südamerika wächst stark
Berlin 26.02.2026
Kurz vor dem Start der ITB Berlin vom 3. bis 5. März 2026 sendet der internationale Reisemarkt ein klares Signal: Die Zahl der weltweiten Auslandsreisen ist im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent gestiegen.
Aktuelle Ergebnisse des World Travel Monitors® von IPK International bestätigen, dass sich der positive Wachstumstrend der letzten Jahre fortsetzt und die Dynamik nun wieder im einstelligen Bereich angekommen ist. Die starken Wachstumsraten im internationalen Tourismus pendeln sich auf Vor-Pandemie Werte ein.
Stabile Nachfrage aus Europa – Unterschiedliche Trends in Nord- und Südamerika
Die Entwicklung der Auslandsreisen zeigt 2025 regionale Unterschiede. Aus Europa stieg das Auslandsreisevolumen analog zum weltweiten Durchschnitt um vier Prozent. Nordamerika verzeichnete hingegen einen leichten Rückgang: Mit minus einem Prozent lag das Reisevolumen unter dem Niveau des Vorjahres. Trotz des leichten Rückgangs bleiben die USA das Land mit den meisten Auslandsreisen weltweit – noch vor Deutschland und Großbritannien. Auslandsreisen der Asiaten entwickelten sich moderat positiv und erreichte mit einem Plus von fünf Prozent ein leicht überdurchschnittliches Wachstum. Besonders dynamisch zeigte sich Südamerika. Dort nahm das Auslandsreisevolumen um elf Prozent zu und verzeichnete damit das stärkste Wachstum aller Regionen. Treiber dieser Entwicklung war insbesondere der deutliche Anstieg interkontinentaler Reisen.
Hohe Reisezufriedenheit in arabischen Destinationen
Für den von IPK entwickelten Destination Performance Index (DPI) werden für alle weltweiten Auslandsurlaubsreisen im Rahmen des World Travel Monitor® die Parameter Reisezufriedenheit, Weiterempfehlung und Wiederbesuchsabsicht abgefragt und analysiert. Gewinner waren in 2025 erneut Dubai vor Abu Dhabi, Bahamas und Brasilien. In Dubai wurden vor allem die Angebotsbereiche Service, Unterkunft und Wetter am positivsten bewertet. Sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi wurde Nachhaltigkeit am negativsten bewertet. An der Spitze des europäischen Rankings steht die Schweiz, knapp vor Österreich. Beide Destinationen erzielten überdurchschnittliche Ergebnisse im Landschafts- und Naturbereich.
Urlaub dominiert – MICE mit starkem Rebound
Fast drei Viertel aller weltweiten Auslandsreisen im Jahr 2025 entfielen auf Urlaubsreisen; dieses Segment wuchs um vier Prozent und lag damit im globalen Durchschnitt. An der Spitze bleiben weiterhin Sun-&-Beach-Urlaube, was sich auch in den beliebtesten Reisezielen widerspiegelt: Spanien verzeichnete 2025 erneut die meisten internationalen Reisen. Darüber hinaus konnten Rundreisen und Urlaube auf dem Land überdurchschnittliches Wachstum erzielen, während Reisen zu Events und Wellnessurlaube leicht rückläufig waren. Der Geschäftsreisemarkt wuchs 2025 überdurchschnittlich um sechs Prozent und erreichte damit erstmals wieder das Niveau von 2019. Besonders dynamisch entwickelten sich MICE-Reisen, die um acht Prozent zulegten.
Reisedauer und Reiseausgaben gestiegen
Im Jahr 2025 ist die durchschnittliche Reisedauer bei weltweiten Auslandsreisen leicht angestiegen und liegt nun bei rund neun Nächten. Dies ist vor allem auf den hohen Anteil von Flugreisen und der Rückkehr der Fernreisen zurückzuführen. Auffällig ist zudem, dass Bahnreisen überdurchschnittlich zugenommen haben. Auch die Ausgaben pro Reise verzeichneten 2025 einen überdurchschnittlichen Anstieg und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. Dabei entfällt der Großteil der Ausgaben auf den Bereich Unterkunft. Etwa ein Viertel der Ausgaben entfällt durchschnittlich auf den Transport und deutlich geringere Anteile für Verpflegung und Aktivitäten vor Ort.
Wirtschaft
So viele Rügen wie noch nie
Berlin 26.02.2026
– Mehr als 100 Rügen hat der Deutsche Presserat im Jahr 2025 ausgesprochen. Besonders viele Beschwerden gab es über einen Nahost-Beitrag bei Springer.
Der bei einem israelischen Luftangriff getötete Al-Jazeera-Journalist Anas al-Sharif, hier am 13. August 2024 in Gaza-StadtFoto: Dawoud Abu Alkas/reuters
Die zunehmend polarisiert geführten Debatten in Deutschland fordern auch den Deutschen Presserat heraus. Laut dem Jahresbericht 2025, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde, wurden 2.636 Beschwerden an das Selbstkontrollorgan der Presse gerichtet, die erstmals zu mehr als 100 öffentlichen Rügen wegen des Verstoßes gegen die Regeln des professionellen Journalismus führten.
Die Zahl war noch nie so hoch seit der Gründung des Presserats 1956. Sprecher Manfred Protze betonte deswegen: „Ethischer Journalismus ist für die Demokratie elementar“. 2025 bildete vor allem die Berichterstattung über den Nahostkonflikt einen Schwerpunkt bei den eingereichten Beschwerden.
Allein 328 davon richteten sich gegen einen Beitrag auf bild.de, in dem der Tod des Al-Jazeera-Korrespondenten Anas al-Sharif mit der Zeile „Als Journalist getarnter Terrorist in Gaza“ überschrieben worden war. Diese Behauptung wurde nicht mit nachprüfbaren Belegen hinterlegt, der Beschwerdeausschuss wertete dies als Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht sowie als Verletzung der persönlichen Ehre des Journalisten. Bei der Bewertung orientiert sich der Presserat stets und ausschließlich am Pressekodex.
Was gerügt wurde
2025 sprachen die Beschwerdeausschüsse laut Jahresbericht 102 Rügen, 130 Missbilligungen und 139 Hinweise aus.
Mit mehr als 40 Prozent wurde dabei eine Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht am häufigsten moniert.
In 30 Fällen – und damit auf Platz zwei – wurden mediale Verletzungen des Persönlichkeitsschutzes gerügt.
Weitere Rügen betrafen Sensationsberichterstattung und mit steigender Tendenz die fehlende Trennung zwischen Werbung und Redaktion.
Die taz ist im Jahr 2025 einmal vom Presserat gerügt worden – wegen eines Kommentars mit dem Titel „Nicht eure Zielscheibe“ (veröffentlicht am 29./30. Oktober 2024) zum Thema Polizeigewalt. Der Autor hatte mit Bezug auf eine erhöhte Anzahl von Fällen tödlicher Schüsse bei Polizeieinsätzen behauptet, Polizisten seien „die von der Gesellschaft beauftragten Mörder in Uniform“. Die Bewertung der Vorfälle als „Morde“, also Fälle besonders verwerflicher vorsätzlicher Tötung, war nach Auffassung des Beschwerdeausschusses nicht von hinreichenden Inhaltspunkten gedeckt.
Von den öffentlichen Rügen wurden bislang 82 publik gemacht, das sind rund 84 Prozent, im Vorjahr waren es noch 86 Prozent. Eine Möglichkeit, die Veröffentlichung zu erzwingen, oder andere Sanktionsmöglichkeiten hat der Presserat nicht. Mehr als jeder dritte Artikel, den der Presserat prüfte, stammte von einer Regionalzeitung, gefolgt von Boulevardmedien und Publikumszeitschriften.
Medien entscheiden sich freiwillig für Aufsicht
Der Presserat ist längst nicht mehr nur für klassische Zeitungen und Zeitschriften zuständig. Auch deren Onlineangebote fallen in seinen Aufgabenbereich. Und auch andere Onlinedienste, die nicht an ein noch gedruckt erscheinendes Medium gekoppelt sind, können sich der Aufsicht durch den Deutschen Presserat unterwerfen – als Garant für höchste journalistische Standards.
2026, im Jahr seines 70. Geburtstags, sei der Presserat so wichtig, aber so gefordert wie nie zuvor, schreibt Protze im Jahresbericht: „Pressefreiheit wird vor staatlicher Intervention geschützt, indem die Presse selbst für die Qualität und Integrität ihrer Berichterstattung einsteht.“
Politik
Warnung vor Gasabkommen mit Niederlanden
Berlin 25.02.2026
– Umweltverbände warnen vor einer Ausweitung der Gasförderung in der Nordsee. In einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie am Mittwochmorgen kritisierte die Deutsche Umwelthilfe, dass weder deutsche Interessen noch die Belange des Natur- und Klimaschutzes gewahrt würden.
Deutschland und die Niederlande wollen zusammen Gas in der Nordsee fördern, dazu hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf (21/3491) für ein Abkommen zur gemeinsamen Erschließung eines grenzüberschreitenden Erdgasfelds vor Borkum vorgelegt. Um das Gas über Grenzen hinweg fördern zu können, ist ein einheitlicher Rechtsrahmen nötig, der die Zusammenarbeit deutscher und niederländischer Behörden regelt. Dazu wurde im vergangenen Sommer bereits ein Unitarisierungsabkommen zwischen beiden Ländern unterzeichnet. Nun fehlt noch die Zustimmung der deutschen Seite von Bundestag und Bundesrat.
Die Niederlande fördern bereits Gas aus einem grenzüberschreitenden Gasfeld vor der Insel Borkum. Mit dem Abkommen könnte auch Gas von deutschem Gebiet gefördert werden. Der niedersächsische Energieversorger EWE hat bereits einen Liefervertrag mit dem niederländische Energiekonzern One-Dyas geschlossen. Das Gesetz sieht ein Abkommen vor, mit dem die Bundesregierung Rechtssicherheit schaffen will. So werden beispielsweise Einzelheiten zur Aufteilung der Lagerstätten und zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit festgeschrieben. Es regelt nicht nur die schon bestehende Erdgasförderung vor Borkum. Auch weitere Bohrungen im deutsch-niederländischen Seegebiet werden dadurch möglich. One-Dyas hat bereits angekündigt, weitere Gasfelder in der Umgebung erschließen zu wollen. Die Niederländer haben zugesagt, Gas nur so lange zu fördern, wie Erdgas in beiden Ländern nachgefragt wird – wann diese Nachfrage endet, ist jedoch offen.
Umweltschutzverbände lehnen den Gesetzentwurf „entschieden ab“, sagte Clara Winkler, Referentin für Energie und Klimaschutz bei der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Mit der Ratifizierung des Abkommens würde Deutschland „unnötigerweise Teile seiner Souveränität aufgeben“ und sich an Regelungen binden, die einseitig für die Niederlade wirkten und einem einzelnen niederländischen Unternehmen zugutekämen. Nach der Schließung seines Groningen-Gasfeldes könne der Konzern One-Dyas nun auch auf kleine deutsche Vorkommen zugreifen, „und zwar zulasten deutscher Meeresschutzgebiete und der deutschen Rechtshoheit“, warnte Winkler. Die DUH sehe in dem Abkommen eine Gefahr für das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sowie andere sensible marine Ökosysteme wie das Naturschutzgebiet Borkum Riffgrund.
Martin Kaiser, Geschäftsführender Vorstand Greenpeace, wurde noch deutlicher. Er erklärte das Unitarisierungsabkommen und damit auch das Vertragsgesetz zur Umsetzung selbigen Abkommens für rechtswidrig und „auf Grund der dramatischen Folgen für die Menschen und die Wirtschaft in Deutschland auch moralisch nicht zu rechtfertigen.“ Kaiser forderte von den Ausschussmitgliedern, „den vorliegenden Entwurf für ein Vertragsgesetz abzulehnen“. Zur Begründung erklärte der Greenpeace-Vorstand, eine Erschließung neuer Öl – und Gasvorkommen sei nach einhelligen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit den Pariser Klimazielen unvereinbar. Außerdem ergebe sich nach jüngster internationaler Rechtsprechung auch ein Verstoß gegen die aus dem allgemeinen Völkerrecht ableitbare Verpflichtung zur Vermeidung irreversibler Schäden für Klima und Umwelt.
Roda Verheyen, Rechtsanwälte Günther, schloss sich der Kritik der Umweltverbände an. „Das Abkommen ermöglicht die Erschließung neuer Erdgasvorkommen, doch das ist nach einhelligen wissenschaftlichen Erkenntnissen mit dem 1,5 Grad-Ziel und deswegen mit dem Pariser Klimaabkommen unvereinbar.“, sagte Verheyen. Damit verstoße das Abkommen ihrer Meinung nach auch gegen das verfassungsrechtliche Klimaschutzgebot aus Artikel 20a Grundgesetz. Die Zustimmung des Bundestags zu dem Abkommen habe „eine abwägungsprägende Wirkung“ auf die landesrechtlich zu erteilenden Genehmigungen. „Sie ist deswegen zu versagen“, forderte Verheyen.
Dem widersprach Fritz von Hammerstein, Rechtsanwalt. Er sagte, das Abkommen verstoße weder gegen das Völkerrecht noch gegen nationales oder internationales Klimaschutzrecht oder die Pariser Übereinkommen. Das Abkommen sei auch nicht die Voraussetzung für die Genehmigung des N5A-Projekts, weil diese bereits vorliege. „Das Abkommen, über das wir sprechen, bezieht sich nur auf das genehmigte N5A-Projekt, auf andere Vorhaben in der Nordsee ist es entgegen anders lautender Behauptung nicht anwendbar“, erklärte von Hammerstein. Zudem sei die Betriebserlaubnis der N5A-Plattform bis 2042 befristet, „ein sogenannter fossiler Login ist also nicht zu befürchten“, so von Hammerstein.
Ludger Radermacher, Leiter der Abteilung Politik, Recht und Märkte beim Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie (BVEG), „begrüßt den Gesetzesentwurf sehr“. Vor allem weil durch das Abkommen die Erschließung der grenzüberschreitenden Kohlenwasserstofflagerstätte in der Nordsee, des N05-A-Feldes und weiterer Lagerstätten, mit dem Ziel einer optimalen Erschließung der Kohlenwasserstoffvorkommen dieser Felder ermöglicht werde und so die Versorgungssicherheit gestärkt werde. „Außerdem wird mit dem Abkommen die heimische Förderung in Deutschland und Europa gerade in der aktuellen geopolitischen Situation sowohl aus Gründen der Resilienz und der Versorgungssicherheit unterstützt“, sagte Rademacher.
Berlin
ITB Berlin Kongress 2026: Kursbestimmung zwischen Krisen und KI
Berlin 26.02.2026
Wie werden wir künftig reisen? Vielfältige Antworten liefert vom 3. bis 5. März der ITB Berlin Kongress 2026, der mit einem hochkarätigen Programm auf eine Reisewelt im Umbruch blickt. Künstliche Intelligenz, geopolitische Umbrüche sowie die Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung verlangen an vielen Stellen nach neuen Ideen und Konzepten.
Der ITB Berlin Kongress setzt in diesem Jahr auf politische Expertise: Das Zeitalter der Polykrise und die Auswirkungen weltweiter Spannungen auf das Reiseverhalten sind Thema einer Keynote von Joschka Fischer, der als ehemaliger deutscher Außenminister aufzeigt, wie sich die Tourismusbranche in einer Welt zunehmender politischer Unsicherheit positionieren und behaupten kann. Auch die weiteren Veranstaltungen des Kongresses bieten im Rahmen von 17 Themen-Tracks auf vier Bühnen internationale Erfahrung und Insiderwissen aus erster Hand: Top-Führungskräfte global agierender Unternehmen – darunter Google, Microsoft, Expedia und der diesjährige offizielle Premium Partner der ITB Berlin sowie Co-Host des ITB Berlin Kongresses 2026, Airbnb – informieren praxisnah über aktuelle Strategien und Projekte, die die Welt des Reisens langfristig prägen werden.
Digitale Dynamik: Wie KI Geschäftsmodelle neu definiert
Der Einfluss künstlicher Intelligenz auf Prozessoptimierung und Reiseverhalten, aber auch auf Nachhaltigkeit und Diversität bildet einen Schwerpunkt, der im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen in unterschiedlichsten Facetten erörtert wird. Spannende Einblicke in die Strategie von Airbnb gibt Airbnb-Mitbegründer und Chief Strategy Officer Nathan Blecharczyk, der exklusiv darüber berichtet, wie Naturtourismus und Kurzzeitvermietungen die nächste Ära des Reisens prägen können. Wie sich das Such- und Buchungsverhalten der Reisenden unter dem Einfluss von KI verändert, beleuchten Yannis Simaiakis und Anna Sawbridge. Die beiden Top-Manager von Google zeigen, wie touristische Anbieter in einer KI-gesteuerten Umgebung bestehen und profitabel bleiben können. Mögliche Risiken KI-gesteuerter Prozesse sind Thema eines Panels mit dem KI-Experten Fevzi Okumus, der auf Basis aktueller Studien darlegt, wie der KI-Einsatz marginalisierte Reisende benachteiligen und die Sichtbarkeit lokale Reiseanbieter einschränken kann.
Wie lässt sich touristisches Wachstum nachhaltig steuern?
Die Auswirkungen touristischer Entwicklung auf Umwelt und sozialen Zusammenhalt sind ein weiteres Thema, bei dem die Kongressteilnehmer auf das Fachwissen hochkarätiger Referenten rechnen können. Aus der Perspektive großer Reiseveranstalter erörtern Thomas Ellerbeck (TUI) und Ingo Burmester (DERTOUR Group), wie der Tourismus für die internationale Zusammenarbeit an Bedeutung gewinnt und durch Stärkung lokaler Wirtschaftssysteme einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung in den Destinationen leistet. Die Hospitality-Expertin Dr. Renée Nicole Wagner (Orascom Hotel Management) und weitere Gäste erörtern, wie Hotels mit ihrer Nachbarschaft intensiver kooperieren und lokale Gemeinschaften stärken können. Die Biodiversitätsexpertin Frauke Fischer fragt, welchen Beitrag KI in den Urlaubsregionen zum Erhalt von Ökosystemen und Artenvielfalt leisten kann.
Innovation, Trends und Inspiration: Wohin entwickelt sich die Branche?
Ungeachtet aller Herausforderungen bietet der ITB Berlin Kongress auch 2026 einen umfassenden Überblick über eine Branche, die von Innovationslust und Dynamik geprägt ist. Vertiefende Einblicke in betriebliche Modernisierungsstrategien verspricht das ITB Transition Lab, das kompakt und praxisnah über die Einsatzmöglichkeiten von Kennzahlen informiert. Neue Erkenntnisse über aktuelle Freizeit- und Urlaubstrends wie Longevity sowie die Begegnung mit noch wenig bekannten Destinationen liefern verschiedene Tracks des Kongresses.
Foto: © ITB Berlin
Wirtschaft
ifo Institut: Unternehmen bauen wieder mehr Stellen ab
München 25.02.2026
– Die Unternehmen in Deutschland planen wieder häufiger, Stellen zu streichen. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Februar auf 93,1 Punkte, nach 93,4 Punkten im Januar. „Die Zurückhaltung am Arbeitsmarkt nimmt wieder zu“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Viele Unternehmen planen mehr Personal zu entlassen, statt neue Stellen zu schaffen.“
In der Industrie bleibt der Abbau von Arbeitsplätzen ein dominierendes Thema. Nahezu alle Branchen planen einen Abbau von Personal, insbesondere die Automobilindustrie. Der Anpassungsdruck bleibt dort hoch. Das Barometer der Dienstleiter fiel wieder in den negativen Bereich. Gleichwohl suchen einzelne Branchen wie IT-Dienstleister sowie Rechts- und Steuerberater weiterhin verstärkt nach neuem Personal. Der Handel plant weiterhin mit weniger Personal auszukommen. Im Baugewerbe legte das Barometer hingegen leicht zu: Die Unternehmen planen etwas mehr Mitarbeiter einzustellen.
Wirtschaft
Anteil ausländischer Ärzte gestiegen
Wiesbaden 25.02.2026
42 % aller zugewanderten Ärztinnen und Ärzte sind weniger als zehn Jahre in Deutschland
Der Beruf der Ärztin und des Arztes war 2024 der am zweithäufigsten anerkannte ausländische Berufsabschluss
– In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten 13 % oder 64 000 Ärztinnen und Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 % oder 30 000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 % (2014: 9 %). Von den ausländischen Ärztinnen und Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärztinnen und Ärzten waren es 18 %.
121 000 Ärztinnen und Ärzte nach Deutschland zugewandert
Dass vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit Blick auf die Einwanderungsgeschichte der Erwerbstätigen. In der Human- und Zahnmedizin arbeiteten 2024 insgesamt 121 000 aus dem Ausland zugewanderte Ärztinnen und Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 %) der gesamten Ärzteschaft. Ein Teil der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, wie die oben angeführten Zahlen zur Staatsangehörigkeit dieser Berufsgruppe zeigen. 51 000 oder 42 % der zugewanderten Ärztinnen und Ärzte waren weniger als zehn Jahre in Deutschland. Dabei kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre Ausbildung bereits vollständig im Ausland abgeschlossen hatten.
Gut 7 600 ausländische Abschlüsse in Human- und Zahnmedizin wurden 2024 voll anerkannt
Neben dem Medizinstudium und der Approbation hierzulande können auch im Ausland erworbene Abschlüsse mit voller Gleichwertigkeit anerkannt werden. Im Jahr 2024 waren Ärztinnen und Ärzte nach Pflegefachfrauen und -männern die Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Rund 7 000 Ärztinnen und Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten die Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in Deutschland. Darunter waren 21 % oder gut 1 400 Deutsche, gefolgt von 11 % oder knapp 800 Syrerinnen und Syrern. Zahnärztinnen und Zahnärzte lagen auf Rang 7 der Berufe mit den meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Im Jahr 2024 wurden in der Zahnmedizin knapp 700 ausländische Abschlüsse als voll gleichwertig anerkannt. Die meisten Anerkennungen erhielten auch hier deutsche Zahnärztinnen und Zahnärzte (46 % oder rund 300), gefolgt von syrischen (12 % oder rund 100).
2 600 Deutsche studierten zuletzt Humanmedizin in Österreich, 1 900 in Ungarn
Die Daten über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zeigen, dass viele Medizinstudierende aus Deutschland den Umweg über ein Studium im Ausland wählen – oft um die Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs hierzulande zu umgehen. Nach den aktuellsten Daten zu deutschen Medizinstudierenden im Ausland studierten im Berichtsjahr 2023 in Österreich rund 2 600 deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn waren es 2024 knapp 1 900. Auch in der Zahnmedizin zog es die meisten deutschen Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und Ungarn (300).
30 % mehr Studienanfängerinnen und -anfänger in der Humanmedizin binnen zehn Jahren
In Deutschland ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester in der Humanmedizin in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen. Im Wintersemester 2024/2025 begannen 15 900 Studierende ein Studium der Humanmedizin. Das waren 30 % mehr als zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2014/2015: 12 200). In der Zahnmedizin hat sich die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger in den vergangenen Jahren kaum verändert und lag im Wintersemester 2024/2025 mit knapp 2 000 Studierenden lediglich um 1 % über der im Wintersemester 2014/2015. Zum Vergleich: Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester ist über alle Fächergruppen hinweg im selben Zeitraum um 3 % gesunken auf 651 000 im Wintersemester 2024/2025.
Knapp ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte ist 55 Jahre und älter
Ein großer Teil der Ärztinnen und Ärzte in Deutschland dürfte in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden: Im Jahr 2024 waren 31 % der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin 55 Jahre und älter. Der Anteil dieser Altersgruppe lag damit über dem bei allen Erwerbstätigen (27 %). Insgesamt ist die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in der Human- und Zahnmedizin binnen zehn Jahren zwar um gut ein Fünftel (21 %) auf 497 000 im Jahr 2024 gestiegen. Doch auch der Anteil der Altersgruppe 55plus hat bei den Ärztinnen und Ärzten zugenommen: Zehn Jahre zuvor hatte er in der Human- und Zahnmedizin noch bei 29 % gelegen. Dagegen ist der Anteil der Medizinerinnen und Mediziner im mittleren Alter gesunken: 47 % waren 35 bis 54 Jahre alt, 2014 waren es noch 52 %. Der Anteil junger Berufskolleginnen und -kollegen unter 35 Jahren ist leicht gestiegen und lag zuletzt bei 22 % (2014: 19 %). Einen großen Anteil daran haben die ausländischen Ärztinnen und Ärzte: Von ihnen war im Jahr 2024 knapp die Hälfte (49 %) jünger als 35 Jahre.
Ärztinnen und Ärzte arbeiteten 2024 rund sechs Stunden pro Woche mehr als Erwerbstätige insgesamt
Die Arbeitszeiten von Ärztinnen und Ärzten in der Human- und Zahnmedizin sind in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken. Ein Grund für diese Entwicklung ist der gestiegene Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 % der Ärztinnen und Ärzte in Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 %. Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 28 % auf 31 %.
Dennoch zählen Ärztinnen und Ärzte nach wie vor zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten. 2024 leisteten sie normalerweise im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche (46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in Teilzeit). Das waren rund sechs Stunden pro Woche mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt, die durchschnittlich 34,4 Stunden pro Woche arbeiteten (40,3 Stunden in Vollzeit, 20,9 Stunden in Teilzeit).
Innerhalb der Human- und Zahnmedizin unterscheiden sich die Arbeitszeiten je nach Fachrichtung teils erheblich. In der Chirurgie arbeiteten Fachärztinnen und Fachärzte in Vollzeit im Schnitt 49,7 Stunden pro Woche und damit rund sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärztinnen und Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in Vollzeit).
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