Politik

Bundesregierung erhöht Zusage für Regenwaldfonds nicht

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Berlin 16.4.2026

– Die Bundesregierung hat nicht vor, die deutsche Zusage in Höhe von einer Milliarde Euro für den Regenwaldfonds TFFF zu erhöhen. In einer Antwort (21/5128) auf eine Kleine Anfrage (21/4703) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen betont sie, entscheidend sei aus ihrer Sicht, dass die Gesamtarchitektur der internationalen Klimafinanzierung sowie die Kombination aus öffentlichen Mitteln, privater Mobilisierung und politischer Kooperation in der Summe ein ambitioniertes Schutzniveau für die Tropenwälder ermögliche. Ihr zufolge berücksichtigt sie bei der Festlegung ihrer Zusagen eine Vielzahl von Faktoren und Bedingungen, „darunter bereits bestehende bilaterale und multilaterale Programme im Wald- und Klimabereich, sowie das Ziel, Mittel effizient, wirksam und komplementär zu anderen Finanzierungsströmen einzusetzen“.

Der Regenwaldfonds war im Dezember 2025 auf der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém auf Initiative des Gastgeberlandes ins Leben gerufen worden.

Die Details der Finanzierung würden aktuell zwischen den betroffenen Ressorts abgestimmt und anschließend in das übliche Verfahren der Haushaltsaufstellung 2027 eingespeist, heißt es in der Antwort weiter. Darüber, ob und wie Beiträge zum TFFF auf die internationale Klimafinanzierung angerechnet werden könnten, könne aktuell noch keine gesicherte Aussage getroffen werden.

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