Wirtschaft
ifo Institut prognostiziert zwischen 0,4 und 1,1 Prozent Wachstum für 2025
Berlin 12.12.2024
Wegen der großen Unsicherheiten stellt das ifo Institut zwei Szenarien für die aktuelle Konjunkturprognose vor: Sollte es der deutschen Wirtschaft nicht gelingen, ihre strukturellen Herausforderungen zu bewältigen, wäre nur ein Wachstum um 0,4 Prozent zu erwarten. Sollten die richtigen wirtschaftspolitischen Weichen gestellt werden, könnte 2025 ein Wachstum von 1,1 Prozent erreicht werden. „Im Moment ist noch nicht klar, ob es sich bei derderzeitigen Stagnationsphase um eine vorübergehende Schwäche oder um eine dauerhafte und damit schmerzhafte Veränderung der Wirtschaft handelt“, sagt ifo Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.
Konjunkturell belastet laut Wollmershäuser die schlechte Auftragslage, zu der auch die straffe Geldpolitik in Europa und in vielen deutschen Absatzmärkten beigetragen hat. Mittlerweile aber ist die Kaufkraft wieder zurückgekehrt und der Inflationsdruck, so erwartet es der ifo Konjunkturchef, wird auch in Deutschland weiter abnehmen. Hier rechnet das ifo Institut in beiden vorgestellten Szenarien für das kommende Jahr mit 2,3 Prozent und für 2026 mit 2,0 Prozent.
„Entscheidend wird sein, ob die exportorientierte deutsche Wirtschaft wiedervom Wachstum in anderen Ländern profitieren kann“, sagt Wollmershäuser. So prognostiziert das ifo Institut für die kommenden beiden Jahre ein Wachstum von jeweils 1,2 Prozent im Euroraum, gut vier Prozent in China und etwa 2,5 Prozent in den USA.
Bis zuletzt hat sich der deutsche Warenexport laut Wollmershäuser allerdings immer mehr von der weltwirtschaftlichen Entwicklung entkoppelt, insbesondere in der Industrie und insbesondere außerhalb Europas hat Deutschland spürbar an Wettbewerbsfähigkeit verloren.
Im pessimistischeren Szenario führt diese Schwäche zu einer schleichendenDeindustrialisierung. Industrieunternehmen verlagern Produktion undInvestitionen ins Ausland. Aufgrund des Strukturwandels weg von der Industrie hin zu mehr Dienstleistungen bleibt das Produktivitätswachstum schwach, mit einem zeitweisen Anstieg der Arbeitslosigkeit ist zu rechnen. Leichte Wachstumsimpulse gehen von einer langsamen Erholung des privaten Konsums und der Baukonjunktur aus.
Im optimistischeren Szenario trägt eine verlässlichere Wirtschaftspolitik dazubei, dass Industrieunternehmen ihre Produktionskapazitäten wieder ausweiten und etwa durch steuerliche Anreize mehr investieren und weniger Arbeitsplätze abbauen. In diesem Szenario würden sich auch die Arbeitsanreize verbessern, insgesamt mehr Menschen arbeiten und die einzelnen Beschäftigten weiten ihre Arbeitszeit aus. Dies würde wiederum den privaten Konsum stärken und für ein Absinken der Sparquote sorgen.
Wirtschaft
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im August 2026: +23,0 %
Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17,3 % gestiegen
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe, August 2026
+23,0 % zum Vormonat (real, saison- und kalenderbereinigt)
+17,3 % zum Vorjahresmonat (real, kalenderbereinigt)
+23,8 % zum Vorjahresmonat (nominal, unbereinigt)
Umsatz im Bauhauptgewerbe, August 2026
+4,9 % zum Vorjahresmonat (real, unbereinigt)
+10,1 % zum Vorjahresmonat (nominal, unbereinigt)
Berlin, Wiesbaden 23.10.2026
– Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist
im August 2026 gegenüber Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt um 23,0 %
gestiegen. Bedingt durch mehrere Großaufträge war dies der höchste
saisonbereinigte Anstieg zum Vormonat im Bauhauptgewerbe seit Beginn der
Zeitreihe im Jahr 1991. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter
mitteilt, nahm der Auftragseingang im Hochbau um 12,4 % und im Tiefbau um 31,6
% zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war der kalender- und
saisonbereinigte Auftragseingang von Juni 2026 bis August 2026 um 7,6 % höher
als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +0,6 %; Tiefbau: +13,8 %).
Wirtschaft
ifo-Präsident: Europäische Forschung wird noch zu häufig in den USA zu Geld gemacht
München 23.10.2026
– Laut ifo-Präsident Clemens Fuest gibt es noch zu wenige Anstrengungen, die Innovationskraft Europas in wirtschaftliche Stärke zu übersetzen. In Europa geförderte Forschung fließe zudem häufig in Patente von US-Startups ein und begründe deren Markterfolg. „Wir müssen Fördermittel dorthin lenken, wo aus Forschungsergebnissen in Europa marktfähige Innovationen entstehen können“, sagt Fuest. Gemeinsam mit mehr als 50 weiteren Wissenschaftler*innen fordert er das in einem Beitrag in der Fachzeitschrift „Science“.
Als Beleg verweisen die Autoren darauf, dass Forschung, die der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert, überproportional in Patenten US-amerikanischer Start-ups zitiert wird. Zudem fließen nur etwa 1 bis 2 Prozent des ERC-Budgets in die Weiterentwicklung neuer Forschungsideen (Proof-of-Concept-Förderung). Auch die Fördersummen sind in Europa deutlich niedriger als in den USA: Während die europäischen Programme zur Frühphasenförderung (Pathfinder und Transition) zusammen nur rund 500 Millionen Euro ausgeben können, verfügen die US-Forschungsagenturen ARPA über ein gemeinsames Budget von mehr als 7 Milliarden Euro.
Die Autoren schlagen unter anderem vor, Mittel aus Programmen mit begrenztem Innovationspotenzial hin zu Förderungen von potenziellen Sprunginnovationen umzuschichten. So binde beispielsweise das Programm „Global Challenges and European Industrial Competitiveness“ über die Hälfte des Horizon-Europe-Budgets, für substanzielle Effekte auf Umsätze oder Patente dieses Programms gebe es aber keine Belege.
Außerdem sollen die Mitgliedstaaten Projekte mitfinanzieren, die EU-weit als exzellent bewertet, aus Budgetgründen aber nicht gefördert wurden. Die Autoren fordern darüber hinaus effizientere Prozesse in der Forschungsförderung: Allein die Vorbereitung eines Antrags beim Innovationsrat erfordere laut Studien derzeit noch 36 bis 45 Personentage.
Der Zeitpunkt für Änderungen sei nun günstig, so die Autoren: Die EU-Kommission hat für Horizon Europe 2028 bis 2034 ein Budget von knapp 175 Milliarden Euro vorgeschlagen, fast doppelt so viel wie im laufenden Programm. Über das Budget wird derzeit verhandelt.
Politik
Hilfen verlängert für Fischer bis Ende 2026
Berlin PWO 19.10.2026
– Weiterhin hohe Preise für Diesel – schnelle Unterstützung für energieintensiven Sektor Fischerei
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) verlängert die Betriebsbeihilfen für die deutsche Fischerei an Nord- und Ostsee bis Ende dieses Jahres. Hintergrund sind die weiterhin stark erhöhten Preise für Diesel. Eine entsprechende Förderrichtlinie wurde am Freitag im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Hilfen waren bislang für den Zeitraum vom 1. März bis 23. Juli 2026 möglich; nun wird dieser Zeitraum für alle Antragsteller bis zum 31. Dezember 2026 verlängert.
Dazu erklärt Bundesminister Rainer: „Die stark gestiegenen Energiepreise stellen unsere Fischerinnen und Fischer weiterhin vor Herausforderungen. Mit der Verlängerung der Beihilfe sorgen wir auch in dieser Phase für schnelle Unterstützung sowie Planbarkeit und Verlässlichkeit. Ich danke der EU-Kommission, dass sie die Verlängerung der Hilfen ermöglicht hat.“
Die Beihilfen sollen die vor allem aufgrund der Krise am Golf entstandenen Energiepreissteigerungen abfedern. Die Fischerei ist als energieintensiver Sektor besonders stark von den Preissteigerungen betroffen. Da auf Schiffsdiesel keine Energiesteuer erhoben wird, profitiert der Fischereisektor nicht von der aktuell erneuten Senkung dieser Steuer durch die Bundesregierung.
Wie gehabt richtet sich die Hilfe an alle im Haupterwerb geführten Unternehmen der Seefischerei und der Meeresaquakultur an der deutschen Nord- und Ostsee. Die neue Förderrichtlinie löst die bisherige ab: Fischerinnen und Fischer können somit fortgesetzt Anträge auf Beihilfen stellen. Bereits gestellte Anträge müssen nicht neu eingereicht werden, sondern werden auf die neue Richtlinie bezogen.
Die Finanzierung erfolgt vollständig über Einnahmen aus dem Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), die dem BMLEH unter anderem für Fischereistrukturmaßnahmen zur Verfügung stehen. Die Betriebsbeihilfen werden in Form von Pauschalen je Fahrzeug für den beihilfefähigen Zeitraum gewährt. Der Erstattungsbetrag liegt bei 0,24 Euro pro Liter Diesel. Die gesamte Beihilfeleistung ist auf maximal 50.000 Euro je Unternehmen begrenzt. Es stehen Mittel in Höhe von bis zu 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) setzt die Maßnahme um.
Politik
Reiche plant Milliarden-Investition für die Industrie
Berlin 19.10.2026
– Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie will Milliarden in klimafreundliche Technologien stecken.
Das Wirtschaftsministerium plant eine neue Förderrunde für den klimafreundlichen Umbau der Industrie. Milliardensummen sollen ab 2027 fließen. Das Bundeswirtschaftsministerium bereitet eine neue, milliardenschwere Förderrunde für den klimafreundlichen Umbau der deutschen Industrie vor. Dabei will Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) neue Schwerpunkte bei Wasserstoff und der Abscheidung von Kohlendioxid setzen.
Für das Programm der sogenannten CO2-Differenzverträge (CCfD) seien im Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 bis zu 8,7 Milliarden Euro eingeplant, teilte das Ministerium am Montag mit. Ein Großteil davon solle in die nun vorbereitete Gebotsrunde 2027 fließen. Die Finanzierung stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bundestages und einer beihilferechtlichen Genehmigung durch die EU-Kommission. Das Gebotsverfahren soll im Mai 2027 starten.
Reiche will Wasserstoff und CCS in Deutschland aufbauen
Als wesentliche Neuerung sollen demnach erstmals technologiespezifische Förderbudgets für Wasserstoff, die Abscheidung und Nutzung oder Speicherung von Kohlendioxid (CCU/S) sowie für Prozesswärme eingeführt werden. Damit sollen der Markthochlauf gezielter angereizt und die unterschiedlichen Kosten der Technologien besser berücksichtigt werden.
Technik
ifo Institut: Potenziale der Halbleiterindustrie bleiben in Deutschland teilweise ungenutzt
München 14.10.2026
– Das Potenzial der deutschen Halbleiterbranche für Innovation und Wachstum wird im Inland zu wenig ausgeschöpft. Das zeigt eine neue ifo-Studie, die den weltweiten „Halbleiter-Fußabdruck“ am Beispiel Deutschlands und der USA nachzeichnet. Im deutschen Markt gebe es deutlich weniger Nachfrage nach Hochtechnologie, was die Nachfrage nach Halbleitern bremst. „Hierzulande verläuft die Verbreitung von modernen, datengetriebenen Technologien wie der KI schleppend“, sagt ifo-Expertin Anita Wölfl.
International habe die deutsche Halbleiterindustrie einen starken Stand und erreiche rund ein Siebtel der US-Industrie, heißt es in der Studie. Diese Zahl bemisst sich daran, was die deutsche Halbleiterindustrie über alle Wertschöpfungsstufen hinweg einen Beitrag zur Befriedigung der weltweiten Konsum- und Investitionsnachfrage leistet. Allerdings erwirtschafte sie den weitaus größten Teil davon im Ausland. Bei Maschinen und Kraftwagen ist ihr globaler Beitrag mehr als fünfmal so hoch wie der für die inländische Nachfrage, bei IT-Dienstleistungen sogar noch mehr. Hier wird auch die digitale Abhängigkeit von den USA deutlich, immerhin entfallen rund 75 Prozent der weltweiten Hochleistungsrechenkapazität auf die USA, auf Deutschland nur ein Bruchteil dessen.
Nach Eurostat-Daten nutzten 2025 gut 26 Prozent der deutschen Unternehmen KI, im EU-Vergleich liegt Deutschland damit auf Rang 9. „Klare, bürokratiearme Regeln zu Datenschutz und Datennutzung in Deutschland könnten hier helfen. Auch Start-ups und damit zusammenhängend den Wagniskapitalmarkt zu stärken, wäre wichtig. Dieser ist in Deutschland noch sehr schwach ausgeprägt“, sagt Wölfl. Insofern gehe auch der EU Chips Act 2.0, der die Nachfrage stärker in den Blick nimmt, und dabei unter anderem die Rolle von Start-ups hervorhebt, in die richtige Richtung.
Politik
BMWE sorgt wieder für faire Wettbewerbsbedingungen im Postmarkt
Berlin 14.10.2026
Die Bundesregierung hat heute eine von der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie (BMWE) vorgelegte Formulierungshilfe zur Änderung des Postgesetzes beschlossen. Mit den vorgeschlagenen Gesetzesänderungen reagiert das BMWE auf wettbewerbliche Fehlentwicklungen im Geschäftskundenbriefbereich. Dort sollen zukünftig gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter gelten. Um dies zu erreichen, sehen die vorgeschlagenen Gesetzesanpassungen vor, den Geschäftskundenbriefbereich nicht mehr als Teil der umsatzsteuerbefreiten Grundversorgung einzuordnen. Damit wird eine Empfehlung der Monopolkommission aufgegriffen. Damit soll das mit der Umsatzsteuerbefreiung verbundene Risiko von Wettbewerbsverzerrungen ausgeschlossen werden, denn von funktionierendem Wettbewerb in diesem Bereich profitieren alle.
Die Änderungen des Postgesetzes stehen in einem unmittelbaren inhaltlichen Zusammenhang mit parallelen Änderungen des Umsatzsteuergesetzes, die ebenfalls heute beschlossen wurden.
Im Detail zu Inhalten des Gesetzesentwurfs:
Durch die im Gesetzentwurf vorgesehene Änderung des Postgesetzes werden sogenannte Teilleistungen aus dem Katalog der postalischen Grundversorgungsleistungen (Universaldienstleistungen) gestrichen. Teilleistungen sind spezielle Dienstleistungen, die dem Geschäftskundenbriefbereich zuzuordnen sind und die gegenüber bestimmten Nachfragern (insbesondere Großversendern) angeboten werden. Hintergrund ist, dass derzeit die Geschäftskundenbriefdienstleistungen der Deutschen Post AG und einiger ihrer Wettbewerber von der Umsatzsteuer befreit sind, die Leistungen der übrigen Wettbewerber aber nicht. Die Möglichkeit, umsatzsteuerbefreite Angebote abzugeben, führt zu Wettbewerbsvorteilen einzelner Marktteilnehmer. Dem soll abgeholfen werden.
Zudem enthält der Gesetzentwurf klarstellende Anpassungen im Bereich der Einhaltung der gesetzlichen Laufzeitvorgaben im Falle höherer Gewalt sowie zur Stabilisierung des regulatorischen Gewinnsatzes im Bereich der Entgeltregulierung. Darüber hinaus werden bürokratische Lasten im Bereich der Vertragsvorlagepflichten reduziert.
Welt
USA: Anstieg der Gesamtinflation von 3,4 auf 3,6 Prozent erwartet
Berlin 13.10.2026
US-Inflationsdaten und Auftakt der Berichtssaison dürften die Märkte beschäftigen
In dieser Woche stehen in den USA die Inflationsentwicklung und die Einzelhandelsumsätze sowie der Auftakt der Unternehmensberichtssaison im Mittelpunkt. In der Eurozone richtet sich der Blick auf die Industrieproduktion.
US-Inflation als wichtiger Faktor für die Fed
Am Mittwoch und Donnerstag werden in den USA die Inflationsdaten für September und die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Die Inflation dürfte für die nächsten geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed von Bedeutung bleiben. Erwartet wird ein Anstieg der Gesamtinflation von 3,4 auf 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch die Kerninflation dürfte von 2,4 auf 2,5 Prozent zulegen. Im Monatsvergleich wird hingegen ein Anstieg um 0,2 Prozent erwartet, nach 0,3 Prozent im Vormonat.
Bei den Einzelhandelsumsätzen rechnen die Prognosen mit einem weiteren Wachstum, allerdings in einem langsameren Tempo als im August. Erwartet wird ein Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, nach zuvor 1,2 Prozent. Dazu dürfte auch der Rückgang der Autoverkäufe beitragen.
Industrieproduktion in der Eurozone stagniert voraussichtlich
Für die Industrieproduktion in der Eurozone im August gehen die Konsensprognosen von einer Stagnation aus. Damit steht die erwartete Entwicklung der Industrieaktivität einem weiterhin positiven Bild gegenüber, das die Umfragen zum Geschäftsklima zeichnen.
Unternehmensberichtssaison nimmt Fahrt auf
Darüber hinaus beginnt in dieser Woche die Berichtssaison für das dritte Quartal, die in den kommenden Wochen ihren Höhepunkt erreichen dürfte. Neben den Ergebnissen der US-Banken, darunter JPMorgan, Goldman Sachs und Bank of America, stehen die Zahlen von ASML und TSMC im Fokus. Sie könnten wichtige Hinweise auf den Investitionszyklus im Bereich künstliche Intelligenz liefern.
Für die Unternehmen im S&P 500 erwarten Analysten ein Gewinnwachstum von rund 29 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Sollten sich diese Prognosen bestätigen, würden die Unternehmensgewinne zum achten Mal in Folge zweistellig wachsen.
Politik
Drei Ausschüsse zu IWF und Weltbank nach Bangkok
Berlin 13.10.2026
– An den Jahresversammlungen des IWF und der Weltbank in Bangkok nimmt eine gemeinsame Delegation der Bundestagsausschüsse für Finanzen, Haushalt und für wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie des Bundesrates vom 14. bis zum 18. Oktober teil.
Die Abgeordneten informieren sich in diesem Rahmen über aktuelle finanz- und entwicklungspolitische Themen und führen Gespräche mit den Bretton Woods Organisationen, der Banken- und Finanzbranche, zivilgesellschaftlichen Organisationen und den deutschen politischen Stiftungen in der Region. Es sind auch De-Briefings mit den zuständigen Ministern Lars Klingbeil und Reem Alabali Radovan geplant.
Die Delegation besteht aus den Bundestagsabgeordneten Christian Görke (Ltg.), Lisa Schubert (beide Die Linke), Mechthilde Wittmann, Dr. Inge Gräßle, Philip Hoffmann (alle CDU/CSU), Kay Gottschalk, Mirco Hanker (beide AfD), Dr. Philipp Rottwilm (SPD) und Katharina Beck (Bündnis 90/Die Grünen). Die Bundesratsseite sind durch die Finanzministerin Schleswig-Holsteins, Dr. Silke Schneider, und den Hessischen Finanzminister Prof. Dr. Alexander Lorz vertreten.
Berlin
Berlin gewinnt internationalen Medizinkongress
5.000 Herz- und Thoraxspezialist:innen kommen 2027 nach Berlin
- • Berlin begrüßt im Oktober 2027 mit dem EACTS Annual Meeting einen der weltweit bedeutendsten Fachkongresse der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
- • Gemeinsamer Akquiseerfolg von visitBerlin und Messe Berlin
- • Kongress stärkt Berlin als internationalen Medizin- und Wissenschaftsstandort
Berlin 13.10.2026
– Rund 5.000 Mediziner:innen, Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Medizintechnik aus aller Welt kommen 2027 zur Jahrestagung der European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS) nach Berlin. Der internationale Fachkongress findet vom 6. bis 9. Oktober 2027 im CityCube Berlin statt. Berlin setzte sich mit einer gemeinsamen Bewerbung des Berlin Convention Office von visitBerlin und der Messe Berlin als Gastgeberstadt durch.
Die EACTS-Jahrestagung gehört zu den bedeutenden internationalen Kongressen für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Im Mittelpunkt stehen neue wissenschaftliche Erkenntnisse, innovative Behandlungsmethoden und aktuelle Entwicklungen in der medizinischen Versorgung. Berlin bietet dafür beste Voraussetzungen: Mit der Charité und dem Deutschen Herzzentrum der Charité, über 150 Krankenhäusern mit rund 35.000 Betten sowie 40 Hochschulen und Forschungseinrichtungen bietet Berlin ein starkes wissenschaftliches und medizinisches Umfeld. Damit zählt die Hauptstadt zu den international vernetzten Zentren für Medizin, Forschung und Gesundheitswirtschaft.
„Dass das EACTS Annual Meeting 2027 erstmals nach Berlin kommt, ist etwas Besonderes – für mich persönlich und für uns am Deutschen Herzzentrum der Charité. Die EACTS lebt vom internationalen Austausch: davon, neue wissenschaftliche Erkenntnisse gemeinsam zu diskutieren, voneinander zu lernen und Innovationen möglichst schnell für unsere Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen. Dieser offene, internationale Geist passt hervorragend zu Berlin. Ich freue mich sehr darauf, Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt hier willkommen zu heißen“, sagt Prof. Dr.Volkmar Falk, EACTS Past President und Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums der Charité.
„Medizinische Kongresse haben bei der Messe Berlin traditionell einen besonderen Stellenwert. Umso mehr freuen wir uns, mit dem EACTS Annual Meeting 2027 einen weiteren hochkarätigen internationalen Medizinkongress im CityCube begrüßen zu dürfen. Der Zuschlag ist ein gemeinsamer Erfolg mit visitBerlin und unterstreicht Berlins Stärke als Standort für medizinische Fachkongresse.“ sagt Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin.
„Dass 5.000 renommierte Medizinerinnen und Mediziner nach Berlin kommen, ist eine großartige Nachricht für die Stadt. Der Zuschlag für den EACTS zeigt, welche Stärken Berlin hat: internationale Spitzenmedizin, engagierte Netzwerke und die Infrastruktur, um Menschen aus aller Welt zusammenzubringen. Gerade aus solchen Begegnungen heraus entstehen neue Ideen, Kooperationen und Impulse, die auch Berlin langfristig bereichern“, sagt Sabine Wendt, Geschäftsführerin von visitBerlin.
Von der Veranstaltung profitiert auch die Berliner Wirtschaft. Teilnehmende an Business-Events geben während ihres Aufenthalts durchschnittlich rund 350 Euro pro Tag aus. Internationale Kongresse schaffen damit zusätzliche Nachfrage in Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Mobilität und weiteren Dienstleistungsbereichen. Zugleich machen sie Berlin weltweit als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort sichtbar.
Der Zuschlag der EACTS-Jahrestagung ist ein weiterer Akquiseerfolg für das Berlin Convention Office von visitBerlin, das gemeinsam mit seinen Partnern internationale Kongresse, Tagungen und Verbandsveranstaltungen für die Hauptstadt akquiriert. Insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Medizin gehört Berlin zu den führenden
Kongressstandorten Europas. Das belegt auch die aktuelle Kongressstatistik:
Wissenschaft und Forschung (14 Prozent) sowie Gesundheit und Medizin (13 Prozent)
zählen zu den stärksten Branchen unter den Berliner Kongressteilnehmenden.
Berlin ist regelmäßig Gastgeberin großer medizinischer Fachveranstaltungen. 2026 stehen unter anderem der World Health Summit, der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie die Neuro Woche mit dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie im Veranstaltungskalender. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie ist Europas größte und weltweit zweitgrößte neurologische Fachgesellschaft, veranstaltet im CityCube Berlin ihren 100. Kongress. Auch 2027 setzt sich diese Entwicklung fort: Mit der EACTS-Jahrestagung, dem EULAR European Congress of Rheumatology und der Weltkonferenz für Veterinärparasitologie begrüßt die Hauptstadt erneut internationales Fachpublikum aus Medizin, Wissenschaft und Forschung.
visitberlin
Wirtschaft
ifo Präsident Clemens Fuest zur Vergabe des Nobelpreises
München 12.10.2026
Kurzkommentar zur Vergabe des Nobelpreises für Wirtschaft 2026 an Robert E. Hall und Michael Woodford.
Der Wirtschaftsnobelpreis für Robert E. Hall und Michael Woodford würdigt einen zentralen Fortschritt der modernen Makroökonomie: die mikroökonomischen Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung. Konjunkturschwankungen, Arbeitslosigkeit und Inflation lassen sich nur verstehen, wenn man berücksichtigt, wie Haushalte und Unternehmen entscheiden und wie sie auf wirtschaftspolitische Maßnahmen reagieren.
Hall hat unser Verständnis von Konsum, Arbeitsmärkten und Konjunktur geprägt. Woodford hat gezeigt, welche zentrale Rolle Erwartungen und die Glaubwürdigkeit der Zentralbanken für die Wirkung der Geldpolitik spielen. Seine Forschung erklärt insbesondere, weshalb nicht nur aktuelle Zinsentscheidungen zählen, sondern auch die Erwartungen über den künftigen geldpolitischen Kurs. Gerade im aktuellen Umfeld steigender Inflation und zunehmender Attacken auf Zentralbankunabhängigkeit ist diese Forschung wichtig.
Die Auszeichnung geht an eine Forschung, die Theorie und wirtschaftspolitische Praxis erfolgreich verbindet. Gerade in Zeiten hoher Unsicherheit und schwieriger geldpolitischer Abwägungen ist es entscheidend, die Wirkungsmechanismen staatlicher Stabilisierungspolitik besser zu verstehen. Die Arbeiten der beiden Preisträger liefern dafür wichtige Grundlagen.
Technik
Digitales Tool für bestmögliche Antibiotika-Therapie
- Berlin 08.10.2026
Welches Antibiotikum wirkt noch zuverlässig gegen welchen Erreger? Diese Frage stellt sich täglich in Arztpraxen und Kliniken. Das Robert Koch-Institut und BfArM haben nun ein digitales Tool veröffentlicht, mit dem Ärztinnen und Ärzte aktuelle Informationen zu Antibiotikaresistenzen abrufen können. Es soll dabei helfen, die bestmögliche Therapie für Erkrankte zu finden und so Therapieversagen und der Ausbreitung von Resistenzen bei Erregern entgegenzuwirken. Grundlage sind die Daten der Antibiotika-Resistenz-Surveillance (ARS) des RKI, in deren Rahmen Antibiotikaresistenzen aus dem stationären und ambulanten Bereich in Deutschland erfasst werden.
Nach EU-Recht müssen Fachinformationen für Antibiotika zwar Angaben zur aktuellen Resistenzlage enthalten. In der Praxis sind diese Informationen nicht immer auf dem aktuellen Stand und nicht zentral abrufbar. Das neue Tool schließt diese Lücke mit jährlich aktualisierten Daten aus der Antibiotika-Resistenz-Surveillance.
Das Tool, das auf der RKI-Internetseite abrufbar ist, zeigt auf einen Blick, wie hoch der Resistenzanteil für relevante Erreger-Antibiotikum-Kombinationen in Deutschland derzeit ist. Ärztinnen und Ärzte können gezielt nach verschiedenen Antibiotika und Erregern filtern, die in ihrer Praxis am häufigsten vorkommen. Die Antibiotika werden nach den WHO-AWaRe-Kategorien Access, Watch und Reserve geordnet: Access-Antibiotika sollen breit verfügbar und bevorzugt eingesetzt werden, da sie wirksam und mit geringerem Resistenzrisiko verbunden sind. Watch-Antibiotika tragen ein höheres Risiko für die Entwicklung von Resistenzen und sollten nur bei spezifischen Indikationen verwendet werden. Reserve-Antibiotika sind letzte Optionen für die Behandlung multiresistenter Infektionen und sollen restriktiv eingesetzt werden. Das Tool unterstützt damit einen verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatz im Sinne des Antibiotic Stewardship.
Wirtschaft
ifo Institut: Leichte Erholungssignale bei Selbständigen – Kreditzugang bleibt schwierig
München 08.10.2026
– Das Geschäftsklima bei den Selbständigen und Kleinstunternehmen hat sich im September erneut verbessert: Der „Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex“ stieg von minus 19,7 Punkten im August auf minus 18,8 Punkte. Vor allem die Erwartungen fielen weniger pessimistisch aus. Aber auch die laufenden Geschäfte wurden nicht mehr so kritisch bewertet. „Für Optimismus ist es noch zu früh, aber es gibt Anzeichen für eine allmähliche Erholung.“, sagt ifo-Expertin Katrin Demmelhuber. „Bei den Selbständigen zeigt sich bislang jedoch nur eine langsame Verbesserung.“
Trotz der etwas besseren Stimmung bleibt die Unsicherheit unter den Selbständigen sehr hoch. Fast vier von fünf Befragten fällt es schwer oder eher schwer, ihre zukünftige Geschäftsentwicklung einzuschätzen. Damit bleibt die Planbarkeit für Soloselbständige und Kleinstunternehmen stark eingeschränkt.
Für kleine Betriebe wird es zunehmend schwieriger, über Banken Zugang zu Krediten zu erhalten. Im dritten Quartal stieg der Anteil an Soloselbständigen und Kleinstunternehmen mit Schwierigkeiten bei Kreditverhandlungen von 44,8 auf 54,4 Prozent. Dagegen sank der Anteil in der Gesamtwirtschaft von 40,1 auf 32,8 Prozent. Zugleich ließ die Kreditnachfrage der Selbständigen nochmals nach: Nur noch 7,8 Prozent führten Gespräche mit Banken über Kredite, nach 9,3 Prozent im Vorquartal. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich der Zugang zu Bankkrediten für kleine Betriebe deutlich erschwert“, sagt Demmelhuber. „Gleichzeitig fragen immer weniger Selbständige überhaupt Kredite bei Banken nach“.
Wirtschaft
Krankheitskosten im Jahr 2024 um 7,6 % gestiegen
Berlin 08.10.2026
– Krankheiten und Gesundheitsprobleme haben im Jahr 2024 in
Deutschland direkte Kosten von 528,5 Milliarden Euro verursacht. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stiegen die Krankheitskosten damit
gegenüber dem Vorjahr um 7,6 % oder 37,5 Milliarden Euro. Die
durchschnittlichen Krankheitskosten pro Kopf erhöhten sich im selben Zeitraum
um 430 Euro auf 6 330 Euro (+7,3 %). Bei Frauen lagen die Pro-Kopf-Kosten 2024
mit 6 960 Euro um 1 280 Euro (+22,5 %) höher als bei Männern (5 680 Euro).
Nach Krankheitsbildern und Geschlecht betrachtet verursachten bei Frauen
psychische und Verhaltensstörungen (darunter Demenzerkrankungen) mit
durchschnittlich 990 Euro die höchsten Krankheitskosten pro Kopf. Bei Männern
waren dagegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 860 Euro am kostenintensivsten.
Zu den direkten Krankheitskosten zählen die unmittelbar mit einer
medizinischen Heilbehandlung, Präventions-, Rehabilitations- oder
Pflegemaßnahme verbundenen Ausgaben. Sie bilden somit nicht die gesamten
volkswirtschaftlichen Kosten (zum Beispiel Arbeitsausfälle) durch Krankheit
ab.
Politik
Bericht zum ERP-Sondervermögen 2025
Berlin 07.10.2026
– Der Bericht der Bundesregierung über die Inanspruchnahme der Fördermittel aus dem ERP-Sondervermögen im Jahr 2025 liegt als Unterrichtung (21/8250) vor.
Die Schwerpunkte der ERP-Förderung lagen demnach auf der Förderung von Existenzgründungen und Wachstumsfinanzierungen einschließlich Leasingfinanzierungen, dem Aufbau und der Modernisierung bestehender Unternehmen in den regionalen Fördergebieten, der Digitalisierungs- und Innovationsförderung, der Bereitstellung von Beteiligungskapital vor allem für junge innovative Unternehmen und der Förderung von Exportgeschäften deutscher Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das hierfür geplante Fördervolumen betrug im Jahr 2025 rund 11,1 Milliarden Euro. Das Zusagevolumen habe rund zehn Milliarden Euro betragen.
„Die Nachfrage nach ERP-Programmen war im Jahr 2025 trotz eingetrübter Konjunktur hoch“, heißt es in dem Bericht. Die geplanten Zusagevolumina für die Mittelstandsfinanzierung der ERP-Förderung seien „über alle Programme betrachtet nahezu erreicht“ worden. Insgesamt wurden 2025 in den ERP-Programmen den Angaben zufolge rund 34.000 einzelne Förderkredite zugesagt.
Im Bereich der Gründungsförderung und Wachstumsfinanzierungen seien im Jahr 2025 über die beiden ERP-Programme ERP Kapital für Gründung und Nachfolge, ERP-Förderkredit KMU und ERP-Gründerkredit – Start-Geld insgesamt rund 6,6 Milliarden Euro Fördervolumen zugesagt worden. „Dies entspricht rund 67 Prozent des gesamten ERP-Neugeschäfts 2025“, schreibt die Bundesregierung. Es seien insgesamt rund 26.157 Einzelzusagen in diesem Förderbereich realisiert worden.
Kunst
Frankfurter Buchmesse 2026
Berlin 07.10.2026
Rund 4.400 Verlage aus etwa 100 Ländern nehmen an der Frankfurter Buchmesse teil, die heute, am Mittwoch, dem 7. Oktober, ihre Tore öffnet und bis zum kommenden Sonntag, dem 11. Oktober, dauert. Das Programm umfasst kulturelle Abende und Vorträge; zudem werden politische Entwicklungen weltweit thematisiert, insbesondere Menschenrechte, Kriege und Friedensappelle. Die Messe ist somit ein kulturell-politisches Ereignis, das alle Aspekte des aktuellen Weltgeschehens widerspiegelt.
Im Jahr 2025 erschienen in Deutschland etwa 52.644 neue Buchtitel.
Die Anfänge der Buchmesse reichen mehrere Jahrhunderte in die Vergangenheit, denn Frankfurt am Main wurde nach Erfindung des Buchdrucks im benachbarten Mainz im Jahr 1450 durch Johannes Gutenberg zum europaweit führenden Handelsplatz für Bücher, die nach Gutenbergs Methode der Buchproduktion hergestellt waren. Eine „Messe für Bücher“ in Frankfurt am Main ist bereits für das Jahr 1370 belegt. Die erste wahre Frankfurter Buchmesse unter ebendiesem Namen fand dann im Jahr 1949 statt und wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Seitdem wird die Buchmesse jährlich abgehalten.
Buchmesse und was wird ausgestellt?
Mit über 7.000 Ausstellern pro Jahr lebt die Frankfurter Buchmesse von ihrer Vielfalt.Große Verlagshäuser präsentieren neben kleineren und mittleren Verlegern; Agenten und Autoren stellen Seite an Seite vor; Übersetzer oder Drucker preisen ihre Dienste an. Sie alle stellen während der Messewoche ihre Publikationen, Produkte und Dienstleistungen für die Buchbranche vor und nutzen die Gelegenheit, um Inspiration zu schöpfen, kreativ zu sein und ihr Geschäft voranzutreiben. Auch in der breiten Öffentlichkeit steigt die Popularität der Frankfurter Buchmesse. In den letzten Jahren kamen immer mehr branchenferne Besucher, im Jahr 2019 lag die Besucherzahl bei über 302.000.
Das Buch ist ein treuer Freund des Menschen und der beste Gefährte; es wird nie müde, von uns gelesen und durchblättert zu werden. Es ist unser Wegweiser zu Wissen und Wissenschaft, nach denen wir suchen – die Menschheit kann auf das Buch nicht verzichten.
Foto: © Frankfurter Buchmesse GmbH
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