Welt
25 Jahre seit den Anschlägen von New York
Berlin 11.09.2026
Dieser Freitag, der 11. September, markiert den Jahrestag der Bombenanschläge auf das World Trade Center in New York, den Angriff auf das Pentagon in Washington, D.C., und die Entführung eines Passagierflugzeugs.
Obwohl die Täter identifiziert wurden, ist der Auftraggeber dieser Anschläge weiterhin unbekannt. Der ehemalige ägyptische Präsident Hosni Mubarak wies als Erster die Möglichkeit zurück, dass eine Organisation wie al-Qaida hinter den Befehlen stand. Stattdessen vermutete er, dass bestimmte Staaten die Täter unterstützt und ihnen den Befehl zu diesen Anschlägen erteilt hätten, die mehr als 10 Millionen unschuldige Menschen in New York, Washington, Irak, Afghanistan, Sudan, Afrika, Asien, Europa und anderswo das Leben kosteten.
Die Ereignisse des 11. September sind in die Annalen der Menschheitsgeschichte eingegangen und werden trotz aller Versuche, sie auszulöschen, nicht verschwinden. Sie zeigten die mangelnde Bereitschaft von Politikern in der islamischen Welt und im Westen, insbesondere in den Vereinigten Staaten, in einen echten Dialog zu treten und ihre politischen Differenzen zu überwinden.
Diese Ereignisse offenbarten das Ausmaß der Arroganz des Weißen Hauses. Unvergessen bleibt die Drohung von US-Präsident George Bush mit einem Kreuzzug gegen den Islam, dessen erste Truppen in Kabul und dessen letzte vor den Toren des Weißen Hauses stationiert sein sollten. Samuel Huntington, Autor von „Kampf der Kulturen“, behauptete damals, ein Krieg zwischen Islam und Christentum sei ausgebrochen und warnte vor einem islamischen Sieg. Gleichzeitig verschärften sogenannte islamische Gelehrte ihre Angriffe auf den Islam in ihren Schriften und Artikeln, ohne die haltlosen Informationen, die sie präsentierten, zu überprüfen.
Vielleicht waren die Bombenanschläge in New York, Washington und anderswo das Ergebnis mangelnder Weisheit. Anstatt zum Dialog aufzurufen, siegte die Kriegstreiberei. Dies belegen die Bücher und Artikel, die diesen Ereignissen vorausgingen und unverhohlen nach dem Sieg der NATO über den Warschauer Pakt und dem Ende des Kalten Krieges begannen, als der Westen versuchte, seinen alten Feind wiederzubeleben.
Foto: © Sylvia Kuhn, PWO