Politik

Positiver Personaltrend der Bundeswehr hält an

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Berlin 17.03.2026

Die Bundeswehr verzeichnet auch im Februar 2026 eine positive Personalentwicklung und setzt ihr personelles Wachstum fort. Bis zum Ende des Monats haben sich rund 16.100 Menschen auf die Einstellung in eine militärische Laufbahn beworben – ein Plus von 20% im Vergleich zum Vorjahr. Diese Tendenz spiegelt sich auch in den Neueinstellungen wider: Mit mehr als 5.300 Einstellungen wurde 14% mehr Personal gewonnen als zur selben Zeit im Vorjahr.

Insbesondere bei Mannschaftssoldatinnen und -soldaten im Rahmen des Neuen Wehrdienstes ist es gelungen, den Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr signifikant zu erhöhen. Derzeit sind rund 13.400 Personen als Freiwillig Wehrdienstleistende (6-11 Monate) und kurzdienende Zeitsoldaten („SaZ kurz“, 12-23 Monate) in der Bundeswehr tätig – ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die aktive Personalstärke der Bundeswehr beträgt aktuell rund 186.200 Soldatinnen und Soldaten, was einem Zuwachs von rund 3.600 Personen im Vergleich zum Februar 2025 entspricht. Die Gesamtpersonalstärke wird im Jahresverlauf weiterhin saisonalen Schwankungen unterliegen. Im Frühjahr scheiden erfahrungsgemäß überproportional viele Soldatinnen und Soldaten zu ihrem Dienstzeitende planmäßig aus, um den persönlichen Lebensweg im zivilen Arbeitsumfeld fortzusetzen und z.B. ein Studium oder eine Ausbildung im Sommerhalbjahr zu beginnen. Außerdem ist die Nachfrage nach Grund- und Basisausbildungen nicht so stark wie beispielsweise im April und der zweiten Jahreshälfte.

Das Interesse an einer Karriere bei der Bundeswehr ist zusammenfassend weiterhin sehr groß, die saisonalen Schwankungen im Bereich der Mannschaften fallen erwartungsgemäß aus.

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