Politik

Lösung mit einer Drittstartenlösung

Published

on

München 15.2.2026 aus München Redaktionsleiter Haitham Aiash

– Auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat sich die europäische Kerngruppe für Drittstaatenlösungen getroffen. Ziel ist es, innovative Modelle wie sogenannte Return Hubs zügig voranzubringen. Mit dabei: EU-Kommissar Magnus Brunner, der niederländische Minister für Asyl und Migration David van Weel sowie Österreichs Innenminister Gerhard Karner. Auch Griechenland und Dänemark unterstützen die Initiative.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nutzt die MSC für intensive Gespräche mit europäischen Partnern und Vertretern weiterer Drittstaaten. Der Fokus ist klar: Wie lassen sich Drittstaatenmodelle rechtssicher umsetzen und wirksam in das nationale und europäische Asylsystem integrieren?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärt: „Wer Schutz in Europa braucht, bekommt ihn. Wer keinen Anspruch hat, muss konsequent zurückgeführt werden. Drittstaatenvereinbarungen können dafür ein entscheidender Hebel sein. Die Gespräche hier in München zeigen: Europa ist bereit, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen.“

Die Kerngruppe hatte sich erstmals am Rande des informellen Rats der Innen- und Justizminister auf Zypern formiert. Jetzt geht es darum, die Initiative breiter in Europa zu verankern und konkrete Kooperationsmodelle auf den Weg zu bringen.

Ende der Veranstaltung

Foto:© PWO

The Week

Die mobile Version verlassen