Politik
Iran-Konflikt hemmt Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt
Berlin 30.04.2026
Im März 2026 waren insgesamt 3,008 Millionen Menschen arbeitslos und damit 13.000 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,4 Prozent und zeigt sich unverändert zum Vormonat März. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs stehen einer möglichen Erholung der Konjunktur und einer Trendwende am schwachen Arbeitsmarkt entgegen.
In der Folge zeigen sich die Unternehmen zurückhaltend bei Neueinstellungen. Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften hat sich auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Der Weg aus der Arbeitslosigkeit in die Beschäftigung bleibt schwierig. Das Risiko des Arbeitsplatzverlustes ist im langjährigen Vergleich jedoch nach wie vor gering. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt im Februar 2026 mit 34,75 Millionen Beschäftigten auf einem hohen Niveau.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas: „Das globale Umfeld aus Kriegen und Krisen belastet unsere Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Aber wir halten als Bundesregierung entschlossen dagegen. Mit Rekordinvestitionen in Infrastruktur, Forschung und Digitalisierung, mit Maßnahmen gegen hohe Energiekosten, mit Entbürokratisierung, wirksamen Sozialstaatsreformen und erleichterter Fachkräfteeinwanderung. Denn in weltwirtschaftlich schwierigen Zeiten steht die Bundesregierung an der Seite der Wirtschaft und der Beschäftigten, um Wachstum zu schaffen und Arbeitsplätze zu sichern„.