Politik
Internationale Tag gegen Islamophobie
Berlin 16.03.2026
Der 15. März ist der Internationale Tag gegen Islamophobie. Die Vereinten Nationen haben beschlossen, diesen Tag dem Kampf gegen Islamophobie zu widmen – nicht mit Waffen, sondern mit den besten Mitteln: dem Dialog durch Seminare und Diskussionen, die die Lügen entlarven, die von jenen verbreitet werden, die antiislamische Propaganda verbreiten und Hass gegen Muslime schüren.
Die Vereinten Nationen sowie das Büro für Internationale Religionsfreiheit im Auswärtigen Amt und im Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Entwicklung bestätigten, dass Muslime weltweit zu den am häufigsten von Rassismus betroffenen Gruppen gehören.
In Deutschland haben nicht nur ältere Menschen Schwierigkeiten, eine Anstellung zu finden, sondern Muslime werden auch allein aufgrund ihres Namens, der einen islamischen Ursprung hat, abgelehnt. Viele akademisch gebildete Musliminnen finden keine Arbeit, weil sie den Hidschab tragen.
Islamophobie ist Rassismus und eine abscheuliche Diskriminierung, die die Menschenrechte verletzt. Der Grund, warum die Vereinten Nationen diesen Tag dem Kampf gegen Islamophobie gewidmet haben, liegt im Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland am 15. März 2019, bei dem mehr als 51 Menschen ums Leben kamen.