Politik

Humanitäre Maßnahmen werden intensiviert

Published

on

Berlin 11.03.2026

– Als Reaktion darauf verstärkt „Aktion gegen den Hunger“ seine Nothilfe, unterstützt neu eingerichtete Sammelunterkünfte und weitet die Verteilung lebenswichtiger Hilfsgüter an betroffene Familien aus.

Seit der Konflikt am 2. März den Libanon erreicht hat, hat Aktion gegen den Hunger Notfallmechanismen aktiviert, rasche Bedarfsanalysen durchgeführt und die Maßnahmen eng mit Behörden und humanitären Partnern abgestimmt. Nach aktuellem Stand unterstützt die Organisation 32 Sammelunterkünfte, darunter Einrichtungen in Baalbek, West Bekaa, Zahle und Aley. Die Teams verteilen Lebensmittel, Trinkwasser und Hygienesets und leisten zudem Unterstützung im Bereich der Säuglings- und Kleinkindernährung.

Zu den zentralen Maßnahmen gehören:

•   Verteilung von 323 Familien‑Hygienesets

•   Verteilung von 136 Baby‑Hygienesets

•   Bereitstellung von 9.168 Litern Trinkwasser

•   Ausgabe von 800 verzehrfertigen Lebensmittelpaketen, ausreichend für rund 1.800 Menschen für eine Woche

•   Unterstützung von drei Krankenhäusern – zwei in Zahle, eines in Tyre – bei der Versorgung von Hochrisikoschwangerschaften

•   Versorgung von über 150 Kindern mit Nahrungsergänzungen oder energiereichen Keksen zur Vorbeugung von Mangelernährung

Aktion gegen den Hunger ruft die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Gewalt unverzüglich zu deeskalieren, die Einhaltung des humanitären Völkerrechts zu gewährleisten, sicheren humanitären Zugang uneingeschränkt zu ermöglichen und die Finanzierung lebensrettender Hilfe angesichts der rasant wachsenden Bedarfe deutlich zu erhöhen.

Seit 2006 ist Aktion gegen den Hunger im Libanon im Einsatz und arbeitet zudem in mehreren Ländern der Region, darunter Irak, Afghanistan und Pakistan, ebenso wie in den besetzten palästinensischen Gebieten, in Jordanien, Syrien und im Jemen.

The Week

Die mobile Version verlassen