Europa

Waldbrände in Spanien und Frankreich: die EU hilft

Published

on

Berlin 28.07.2026

Die Europäische Union unterstützt im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus sowohl Frankreich als auch Spanien beim Kampf gegen die verheerenden Waldbrände. Mehr als 300.000 Menschen mussten bereits ihre Häuser verlassen.  

Die EU hatte bereits zur Vorbereitung auf die diesjährige Waldbrandsaison Brandbekämpfungsteams aus anderen europäischen Ländern in Frankreich und Spanien stationiert. Sie konnten die nationalen Einsatzkräfte sofort verstärken. 

Gemeinsam gegen die Waldbrände 

Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für Vorsorge, Krisenmanagement und Gleichstellung, betonte: „Im Moment sind Hunderttausende Menschen gezwungen, aus ihren Häusern zu fliehen, während Feuerwehrleute unter dramatischen Bedingungen gegen das Flammenmeer kämpfen, um Leben und Ortschaften zu retten. Kein Land sollte sich jemals allein einer Katastrophe dieses Ausmaßes entgegenstellen müssen. Genau aus diesem Grund hat Europa eine gemeinsame Reaktionsfähigkeit aufgebaut:  Flugzeuge am Himmel, Feuerwehrleute am Boden und mehr Unterstützung, die sofort bereitsteht, wenn sie gebraucht wird. Europa wird den Menschen in Frankreich und Spanien zur Seite stehen, bis die Brände vorbei sind“. 

Überblick über die Hilfe 

  1. Frankreich 

Die EU hat sieben Flugzeuge und vier Hubschrauber eingesetzt, die meisten Maschinen stammen aus der rescEU-Flotte. Die Hilfe kam aus Deutschland, Tschechien, Kroatien, Portugal, der Slowakei, Schweden und der Türkei.  

  1. Spanien 

In Spanien hat die EU sechs Flugzeuge aus Griechenland, Italien und der Türkei mobilisiert und 134 Einsatzkräfte sowie 41 Fahrzeuge aus Portugal entsandt. 

Weitere europäische Unterstützung  

Der Copernicus-Satellitendienst der EU hat sogenannte rapid emergency maps zur Verfügung gestellt, also Geodaten zur Unterstützung der Einsätze vor Ort.  

Außerdem steht das EU-Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen weiterhin in engem Kontakt mit den französischen und spanischen Behörden, um zu bewerten, welche weitere Unterstützung mobilisiert werden kann.  

Zusätzlich ist ein Verbindungsbeamter der Europäischen Kommission in Bordeaux, um die französischen Behörden bei der Koordinierung der EU-Hilfe zu unterstützen. 

The Week

Die mobile Version verlassen