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Neuer Wehrdienst erfolgreich gestartet
Berlin 25.06.2026
Rund fünf Monate nach dem Start des Versands der Anschreiben zieht das Bundesministerium eine positive Bilanz:
Die Wehrerfassung wurde mit dem Aussetzen der verpflichtenden Heranziehung zum Wehrdienst 2011 de facto gestoppt und nun mit dem Inkrafttreten des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes in zeitgemäßer Form wieder eingeführt. Sie funktioniert reibungslos.
Die versendeten Bereitschaftserklärungen (sog. Fragebogen) sind Teil dieser Wehrerfassung. Sie können zudem durch die gezielte Ansprache ganzer Jahrgänge bereits vorhandenes Interesse aufnehmen und hierdurch besonders niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeiten in die Bundeswehr eröffnen.
Beitrag zur Wehrerfassung:
Die Fragebögen, die im Rahmen des Neuen Wehrdienstes verschickt werden, sind die Grundlage der Wehrerfassung. Durch den Datenabgleich überprüfen wir für die männlichen Personen mit Erreichen des 18. Lebensjahres ihre Erreichbarkeiten und Verfügbarkeiten. Die Wehrerfassung ist nötig, da im Spannungs- und Verteidigungsfall die Heranziehung zum verpflichtenden Wehrdienst greift und verzugslos umgesetzt werden muss. Die Wehrerfassung ist Mitte Januar sehr erfolgreich gestartet. Der Datenaustausch mit den Meldebehörden, die administrative Datenverarbeitung, der Versand der Anschreiben, die IT-gestützte Fragebogenbeantwortung und die automatisierte Auswertung der Antworten – alles funktionierte vom ersten Tag an wie geplant.
Zum Stichtag 18. Juni 2026 wurden rund 298.200 Anschreiben versendet, wobei rund 153.200 Anschreiben an männliche Personen und rund 145.000 Anschreiben an Personen anderen Geschlechts adressiert waren.
Von den Männern haben nach Erhalt der Schreiben innerhalb der gesetzten Frist (inkl. Nachfrist) rund 96% geantwortet. Bei den verbleibenden vier Prozent wird nun die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens geprüft.