Berlin

Deutsche Rote Kreuz Symposium in Berlin

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Berlin 13.05.2026

– Das Deutsche Rote Kreuz ist der Ansicht, dass die Zunahme globaler Krisen, bewaffneter Konflikte und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht dringend finanzielle Unterstützung der Bundesregierung erfordern, um seine humanitäre Arbeit in Deutschland und weltweit zu gewährleisten. Dies betonte der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe, der von 2013 bis 2017 Gesundheitsminister war, auf einem Symposium, das die Organisation in Berlin veranstaltete.

Gröhe wies darauf hin, dass seine Organisation bis 2025 mehr als drei Millionen Gewaltopfern durch medizinische Versorgung und Unterkunft geholfen habe. Er merkte an, dass die Zahl der Freiwilligen, die für das Rote Kreuz tätig sind, rund 17 Millionen erreicht habe, die sich alle der Hilfe für Gewaltopfer weltweit, insbesondere im Nahen Osten und in Afrika, widmen. Er kritisierte die Bundesregierung und andere Regierungen für ihre Absicht, die Finanzhilfe für internationale Hilfsorganisationen zu kürzen, und betonte, dass private Spenden allein nicht ausreichten, um dem Roten Kreuz und anderen internationalen Hilfsorganisationen die Durchführung ihrer humanitären Arbeit zu ermöglichen. Deshalb argumentierte er, dass es dringend notwendig sei, dass die deutsche Regierung und die Regierungen einiger anderer Länder ihre finanziellen Mittel aufstocken, um seine Organisation und andere humanitäre Hilfsorganisationen zu unterstützen.

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